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Unmetal

Nur kurz, da ich dazu noch gerne ein komplettes Review schreiben möchte: spielerisch hat es schon seine Schwächen, besonders die Kollisionsabfrage ist weit weg von perfekt und es gibt einige Passagen, die einfach nur Trail & Error sind und keinerlei logische Grundlage bieten. Aber die Story, die so dermaßen beknackt ist, und die vielen Gameplay-Elemente sind so liebevoll umgesetzt und man merkt einfach an jeder Ecke, dass sich die Entwickler viele Gedanken gemacht haben und quasi das komplette Spiel mit jeder Videospiel-Norm bricht. Ihr dürft beispielsweise keine Wachen töten und solltet ihr doch einmal Schusswaffen gebrauchen, so müsst ihr mit euren Medikits die bösen Jungs in einer festgelegten Zeitspanne wiederbeleben, sonst heißt es Game Over. Es ist wirklich so ein kleines MGS von Indie-Entwicklern, die das Ganze einfach auf eine sehr humoristische Art und Weise verpackt haben. Würde es, trotz seiner Schwächen, mit einer 85% - 89% bewerten.

Lost Judgment
Plattform: PS5
Spielzeit: 42 Stunden

Eigentlich ist es verwunderlich das Lost Judgment nicht der meistverkaufte Titel in Deutschland ist. Hallo? Ein Tatort zum Selberspielen?!
Gut, etwas besseres Writing ist natürlich schon gegeben. Und nicht zu vergessen ein großes Stück Kung Fu Kunst.

Also: Worum gehts? Lost Judgment ist der zweite Ableger der Judgment Reihe, die als Spinoff vom bekannten Yakuza gestartet wurde. Darin spielt man Takayuki Yagami, ein ehemaliger Anwalt der mittlerweile als Detektiv arbeitet. Dieses Mal wird man an eine Schule gerufen, um einen Mobbing Fall aufzuklären. Aber jeder, der jemals ein Yakuza gespielt hat weiß natürlich das es dabei nicht bleiben wird.

Und das ist dann tatsächlich auch mein größtes Problem mit dem Spiel: Bei Yakuza hat man sich ja irgendwann daran gewöhnt, das selbst auf den verrücktesten Twist immer noch ein weiterer drauf gepackt wird. Das hätte eigentlich seinen Charme, nur irgendwie ist es bei mir mittlerweile schon so das ich die Geschichten kaum noch ernst nehmen kann, da man ihnen nur schwer folgen kann. So fehlt halt irgendwie dieser Faktor des Mitratens, was einen Krimi ja auch irgendwo ausmacht.
Spielerisch gefällt es mir aber auf jeden Fall besser als der Vorgänger: Die Detektiv Arbeit funktioniert für mich viel besser als davor, vor allem weil die furchtbaren Observationen auf ein Minimum reduziert wurden. Aber auch das Kämpfen macht mir viel mehr Spaß als bei den meisten Yakuzas, was vor allem an dem Schlangen-Kampfstil liegt. Den habe ich wirklich ausschließlich gespielt und den Fokus stark aufs Parieren und Kontern gelegt und das war schon sehr witzig.

Was Yakuza ja eh kann sind die grandiosen Charaktere und die realistische Darstellung der Spielwelt. Die Nebenquests und Nebenaktivitäten sind wieder voller Kreativität. Und auch die Musikauswahl ist wieder sehr stark, gerade in den Kämpfen.

Also doch, Lost Judgment ist wirklich ein gutes Spiel. Wenn man nicht so müde ist von der Story Struktur sogar ein sehr gutes. Wenn das so weitergeht und Yakuza bleibt wie Like a Dragon und Judgment wie Lost Judgment, ist das wirklich genau nach meinem Geschmack.

8,5/10

10 „Gefällt mir“

NieR Replicant ver. 1.22474487139…

Wow. Die anderen Enden werde ich mit etwas Abstand auch noch angehen, aber erstmal sacken lassen. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, was so eine melancholische Stimmung verbreitet, sich so viel mit den Themen Tod und Verlust beschäftigt und trotzdem auch immer wieder sehr schöne Momente bietet und generell eine positive Stimmung verbreitet, trotz der ganzen schrecklichen Dinge, die passiert sind. Ein Hauptgrund ist wohl auch die Chemie zwischen den Protagonisten: sowohl Nier, als auch Yonah, Kainé, Emil und vor allem Weiss (:love:) harmonieren so wunderbar miteinander und nach kurzer Zeit hatte ich alle Figuren in mein Herz geschlossen. Ich glaube, mich hätte die Story emotional noch mehr getroffen, wenn es der Vater/Tochter statt Geschwister-Bund gewesen wäre, aber den könnte ich zur Not ja auch noch einmal mit der älteren Nier Version nachholen.

Das Gameplay hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn ich mir mein fortschreitendes Alter angemerkt habe und die Reaktionen, gerade in Massenkämpfen, nicht mehr die besten waren. Die Fights gingen aber echt gut von der Hand und mit flotten 60FPS macht’s natürlich dann auch doppelt Spaß. Mir gefällt diese Mischung aus Hack’n’Slay und Bullethell-Shooter, auch dass sich die Kamera immer wieder ändert und man sich plötzlich in der Iso-Perspektive durch die Schatten kloppen muss, um später vielleicht auch Mal einen Side-Scroller zu zocken, fand ich spitze.

Die meisten, die sich für dieses Genre interessieren, haben NieR wahrscheinlich eh schon durchgezockt, aber für mich war das eine ganz neue Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte.

10/10

5 „Gefällt mir“

boah ich will auch zeit zum zzocken, aber grad geht nur ne runde fifa hier und da :confused:

13 Sentinels: Aegis Rim
Plattform: Switch
Spielzeit: 40 Stunden

Ich glaube 13 Sentinels ist einer der besten Spiele, die ich nicht wirklich empfehlen würde. Und das hat einen Grund: Die Story, in ihrer Art und Umfang, ist eigentlich nur zur genießen wenn man 40 Stunden Spielzeit in kürzerer Zeit freischaufeln kann. Und wer kann das schon?

Was ist 13 Sentinels? Da geht es eigentlich schon los. 13 Sentinels ist eine Mischung aus einer Art Point and Click Adventure, bei dem man keine Gegenstände aufhebt sondern durch Gespräche Gedanken sammelt, die man dann wiederum in anderen Gesprächen wieder verwenden kann. mit Visual Novel Zügen und einem weiteren Part, nämlich einer Mischung aus Echtzeit-Strategie und Tower Defense. Mit RPG Elementen. Natürlich.
Wie es funktioniert: Es gibt 13 Figuren, deren Geschichte man nach und nach freischaltet(jede Figur hat eine Prozentzahl für den Fortschritt der Geschichte). Manche Geschichten sind solange blockiert, bis man eine Geschichte einer anderen Figur bis zu einem gewissen Punkt absolviert hat. So schafft man es sehr clever, die Geschichte mit einem roten Faden zu verknüpfen.
Daneben gibt es eben noch den Kampf Part, wo man mit den Charakteren Kämpfe in riesigen Mechs bestreitet, die jeweils verschiedene Fähigkeiten haben. Dort tritt man mit einem Team aus maximal 6 Mitstreitern an und die Figuren haben eine gewisse Ausdauer, das heißt man kann auch nicht immer die gleichen verwenden. Es gibt Figuren mit Buffs und Debuffs und Fern- und Nahkämpfer. Hier gilt es also immer ein möglichst ausgewogenes Team zu erstellen, ohne immer auf die gleichen zu setzen. Da hört es aber schon fast auf mit der Taktik, denn die Kämpfe sind doch recht einfach.

Die Geschichte des Spiels lässt sich schwer zusammenfassen: Eine Gruppe Schüler kommt plötzlich in den Kontakt mit riesigen Mechs. Dazu spielt die Geschichte in 3 Zeitebenen: 1945, 1985 und 2025. Mit der Zeit gibt es immer mehr Überschneidungen und Verbindungen zwischen den Charakteren und so kompliziert wie die Story ist, so gut ist sie auch. Zur Hilfe hat man jederzeit ein Journal, in dem man verschiedene Begriffe nachschlagen kann und eine Chronik für die Geschichte und jeden Charakter, um dort nicht den Überblick zu verlieren.

Es gibt in der Geschichte immer wieder Verbindungen zu einige der großen Sci-Fi Filme: ET, Terminator, Krieg der Welten. Überall nimmt man sich Versatzstücke und fügt sie am Ende zu einer neuen, großen Geschichte zusammen. Mich hatte das ganze wirklich komplett in Griff, die Story ist also eindeutig die Stärke des Spiels. Ich glaube Sci-Fi Fans hätten damit richtig Spaß und es würde vor allem eine starke Serie abgeben. Für alle, mit Interesse an der Geschichte, die das Spiel aber niemals spielen werden mal eine Zusammenfassung:

Das Spiel beginnt 1985. Eines Tages tauchen in der Welt plötzlich riesige Roboter auf und niemand kann sich erklären woher diese kommen. Daraus entwickelt sich eine Zeitreise Geschichte, die in den Jahren 1945, 1985 und 2025 spielt. Es stellt sich heraus das in allen 3 Jahren die Welt immer wieder von Kaijus angegriffen wird. Nun gilt es natürlich diese Invasion zu stoppen und wie es der Zufall so will funktioniert das mit den Sentinels, eben die großen Mechs die zu Beginn der Geschichte auftauchten. Gesteuert werden können diese von 13 High School Schülern, die über diese Etappen der Zeit verteilt sind.

Und die Auflösung des ganzen:

Die Erde ist bereits seit vielen Jahren untergegangen. Im Jahre 2188 entschließen sich führende Wissenschaftler, Klone von sich in einer Arche ins Weltraum zu schicken, um einen neuen Planeten zu finden. Gleichzeitig schickt man riesige Roboter auf den Weg zu diesen potenziellen Planeten, um diese nach dem Vorbild der Erde zu terraformen. Außerdem wird eine KI erstellt, die den Klonen in der Zeit der Reise wichtige Ereignisse der Geschichte ablaufen lassen soll, damit diese die kulturelle Entwicklung der Menschen nachvollziehen können. Leider passiert dabei ein Missgeschick, da einer der Wissenschaftler einen Code von einem alten Videospiel kopiert hat um Zeit zu sparen. In dem greifen Kaijus die Welt an und so erleben die Klone immer wieder diese Angriffe, durch die Maschinen die eigentlich terraformen soll. Einer der Wissenschaftler ist nicht so begeistert von diesem Plan und programmiert diese KI so um, das sie sich immer wieder neustartet wenn die Klone den Krieg gegen diese Maschinen verliert um zu verhindern, das die kulturelle Entwicklung je abgeschlossen werden kann. So können diese Klone nie in den letzten Schritt des Programms gelangen: Das öffnen der Pods und das Austreten auf den neuen Planeten.

Nur mal grob. Das klingt natürlich irre, aber die Art wie die Geschichte sich immer mehr ausweitet und erweitert ist schon richtig stark. Auch weil die Charaktere und deren Beziehungen zueinander sehr gut geschrieben sind. Wie gesagt: Das wäre eine richtig gute Serie.

Visuell ist das Spiel auch wunderschön: Gerade die handgezeichneten Hintergründe sind teilweise wirklich beeindruckend. Es gibt immer wieder Highlights, die mich wirklich staunen lassen haben. Ein Beispiel( neben dem ganz oben):

Und davon gab es einige, meine Switch ist fast komplett voll mit coolen Screenshots. Das mache ich eigentlich auch nie.
Apropos Switch: Die Performance ist wirklich überraschend gut. Gerade in den Kämpfen ist manchmal einiges auf den Bildschirmen los, ich habe aber keinen einzelnen Framerate Einbruch erlebt. Gerade dadurch das man manchmal sehr viel Text hat, ist das ganze wie gemacht für die Switch.

Also wie gesagt: 13 Sentinels ist ein Investment. Man muss Sci-Fi Geschichten mögen, man muss nichts gegen japanisches Writing haben und man muss viel Zeit mitbringen, sich mit der Geschichte auseinander zu setzen. Und das am besten in einem kurzen Zeitraum, damit man nicht komplett den Anschluss verliert. Auch wenn die Chroniken und Charakter Zusammenfassungen helfen, irgendwann ist das auch einfach sehr viel. Ich will nicht wissen, wie das ganze aussieht wenn man 2 oder 3 Wochen die Konsole nicht anfasst.

Ich bin aber sehr froh das ich es im 2. Anlauf durch geschafft habe. Ein ganz wilder Ritt!

9/10

7 „Gefällt mir“

Silent Hill: Homecoming

Seit Release hatte ich starke Vorbehalte gegenüber Homecoming und hab dem Spiel nie wirklich eine Chance gegeben. Die Fußstapfen von SH 1-3 waren einfach zu groß, dazu ein neues Team und damit eine amerikanische Herangehensweise an das ganze Silent Hill Universum, ich war von Anfang an skeptisch und hab mich nie wirklich mit dem Spiel beschäftigt. Auf der Suche nach noch nicht gespielten Horrorspielen, die nicht auf dem aktuellen Twitch-Klickzahlen-Hype aufspringen, hab ich allerdings nicht viel gefunden. Fast jeder Titel bei Steam ist eine Kopie von PT oder ähnlichen Spielen, Hauptsache Ego-Perspektive mit zig Jumpscares und ohne die Möglichkeit, sich zu wehren, irgendwo in ein verlassenen Gebäude (Wohnung, Schule, Krankenhaus). Also hab ich geschaut, welche älteren Titel ich noch nicht durchgespielt hatte und so landete ich dann schlussendlich bei Homecoming. Am Anfang fiel es mir ehrlich gesagt auch schwer, mich darauf einzulassen, je länger ich dann aber spielte, desto besser gefiel mir die Geschichte rund um Alex Shepard. Die Framerate grenzt manchmal an Körperverletzung und auch das Kampfsystem ist oft eher Glück als Skill, aber dafür hat das Team die Stimmung ziemlich gut eingefangen und verlässt sich mehr auf gruselige Atmosphäre als auf Jumpscares. Dazu ist die Story ganz cool, auch wenn man merkt, dass die Entwickler schon stark auf SH2 geschielt haben und auch so einen Storytwist einbauen wollten. Im Endeffekt hat mir Homecoming aber so gut gefallen, dass ich mir für später auch direkt Downpour gekauft habe.

6,5 - 7/10

1 „Gefällt mir“

LEGO Star wars - skywalker saga.

Ich mag ja lego Spiele. Die masse hat mich erstmal abgeschreckt. Am ende wurden es 100%. Das ist schon echt witzig und die story ist auch super nacherzählt.

Aber soviele bugs in einem Spiel hab ich noch nie erlebt.

Der nebeneffekt den ich erreichen wollte ist mir damit auch gelungen. Ich bin weg von fifa.

The Quarry
Plattform: PS5
Spielzeit: 14 Stunden

Als jemand der mit Filmen wie Scream oder später Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre oder dem grandiosen House of Wax aufgewachsen ist, habe ich immer so ein Fable für Horrorfilme mit dem klassischen Teenager Setting. Als damals mit Until Dawn der erste hochwertige „Film zum Selberspielen“ erschienen ist war ich doch direkt Feuer und Flamme. Alles was danach vom Studio kam war leider so gar nicht meins, bis zu diesem Jahr als man mit The Quarry wieder zur altbewährten Formel zurückkehrt.

Das Setting: Eine Gruppe Teenager(Check!) ist als Betreuer in einem Sommercamp(Check!) dabei. Als sie gerade abreisen wollen, wittert der High School Jerk noch einmal die Chance auf eine Nacht mit seinem Influencer Schwarm und manipuliert das Auto, so das die Kids auf dem Camp „gefangen“ sind. Der Chef des Camps weist sie daraufhin an nicht das Haus zu verlassen und dann dafür zu sorgen, das sie am nächsten Tag abreisen.
Natürlich halten sich die Kids nicht daran und wollen nochmal eine große Abschiedsparty schmeißen. Und dann geht es los.

Das ganze hat auch absolut den Until Dawn Charme: Gut aussehende Gesichter von Schauspielern die man schon mal irgendwo gesehen hat: Damals Rami Malek vor dem Durchbruch und Heroes Hayden Pannettiere. Heute: Brenda Song (Disney), Ariel Winter (Modern Family) und David Arquette (WCW Champion), die furchtbar animiert sind. Entscheidungen, die den Weg der Geschichte beeinflussen und natürlich auch wer überlebt und wer stirbt.

Aber ich muss auch sagen: Das ganze gefällt mir noch einmal besser als Until Dawn. Auch weil man größtenteils auf billige Jumpscares verzichtet. Die Stimmung ist eher durchgehend erdrückend und die Gefahr ist immer sehr präsent. Das hatte stellenweise etwas von einem guten Resident Evil, nur eben mehr basiert auf Entscheidungen statt Gameplay Skill. Die Quick Time Events sind einfach, eine Taste und eine Richtung. Die Story ist sehr interessant, auch wenn ich das letzte Kapitel so verrissen habe das am Ende ein paar offene Fragen übrig sind. Und die Musik ist wirklich sehr gut.

Das war wirklich das perfekte Spiel für ein paar entspannte Stunden nach langen Sommertagen. Noch einmal spielen werde ich es bestimmt nicht, aber das eine mal hat mich wirklich sehr unterhalten. Absolute Empfehlung! Abzug gibt es aber auf jeden Fall für die mal wieder furchtbare deutsche Synchro und das man die Sprache im Spiel nicht ändern kann, sondern nur die der Konsole.

8,5/10

7 „Gefällt mir“

Bioshock Remarsterd

Endlich habe es geschafft einmal mit der Serie zu beginnen. Einer der Spiele/-Serien die mich schon immer sehr interessiert haben aber irgendwie immer in den Hintergrund geraten sind. Auf der PS4 hatte ich das ganze sogar schon einmal ca 30 Minuten angefangen (war meines Wissens nach einmal in PS+ dabei), aber nicht dazu gekommen das weiter zu spielen.
Als die Serie dann aber vor ein paar Wochen kostenlos im epic Store zu bekommen waren, dann erneut runtergeladen und auch endlich begonnen.

Ich spiele eigentlich relativ selten Shooter und wenn, dann verliere ich auch relativ schnell die Lust an diesen. Bioshock hat mich aber alleine durch die sehr atmosphärische Welt sehr in seinen Bann gezogen. Sogar so sehr, dass ich bei dem normalerweise kritischen Punkt ungefähr ab der Mitte des Spieles immer noch versucht habe so viel wie möglich vom Spiel zu entdecken und mich über jede gefundene Tonbandaufnahme und Information zur Welt von Rapture gefreut. Allgemein war ich sehr überrascht von der Qualität der Story. Ein paar schöne Wendungen und auch die sammelbaren Tonbandaufnahmen haben ein paar schöne Geschichten erzählt und sind bei mir nicht zur stumpfen Sammelei verkommen.
Ein wenig genervt haben mich zwischendurch die vielen Passagen in denen ich irgendwas Hacken musste. Das war relativ schnell repetitiv und ab einem gewissen Anstieg der Schwierigkeit auch nur noch Hit-and-Miss. Außerdem hatte ich gerade im 2/3 des Spiels dann einige frustrierende Momente wenn ich ohne Medipack und kaum Munition einige Stellen immer wieder von vorne Spielen musste.

Letztendlich hatte ich aber sehr viel Spaß mit dem Spiel und vor allem der Welt von Bioshock. Teil 2 und 3 werde ich bei Zeiten definitiv auch noch spielen.

9/10

8 „Gefällt mir“

Was würde ich dafür geben, wenn es davon einen Ableger für die PlayStation 5 geben würde.

Fire Emblem Warriors: Three Hopes
Plattform: Switch
Spielzeit: 30 Stunden

Und da bin ich tatsächlich schon durch.

Was soll ich sagen? Das ist für mich definitiv das beste Musou was ich bisher gespielt habe. Gerade in den späteren Spielabschnitten, wenn die Charaktere ihre fortgeschrittenen Klassen haben, macht das Kämpfen einfach so viel Spaß. Nochmal mit Lysithea Horden von Gegnern platt machen hat mir fast so viel Freude bereitet wie im eigentlichen Three Houses.
Am Ende muss ich aber leider etwas abziehen für die Story: Vielversprechend angefangen, aber die Richtung in die es sich entwickelt fand ich wirklich nicht gut. Auch wenn dieses „Kill your Darlings“ durchaus interessant sein kann, aber die Wendungen der Charaktere im Vergleich zum „Vorgänger“ haben stellenweise aber nicht so wirklich gepasst. Außerdem nimmt die Story an sich einen Weg, den ich so nicht wirklich nachvollziehen kann.

Dadurch das man dieses mal auch sehr viel von den anderen Routen parallel zur eigenen mitbekommt geht dem ganzen auch irgendwie etwas der Wiederspielwert flöten.

Alles in allem bin ich trotzdem zufrieden und konnte mich nochmal endgültig von den beliebten Charakteren verabschieden. Auch wenn teilweise etwas brutaler, als ich mir das gewünscht hätte.

8/10

4 „Gefällt mir“