Danke…schade, auf Deutsch gerade nirgends erhältlich
Die dunkle Jahreszeit erreicht bald ihren Höhepunkt. Was bietet sich das besser an, als mal wieder ein paar Brettspiele hervozukramen?
Ich muss sagen, dass gerade Brettspiele, die aufwändig gestaltet sind - insbesondere mit netten Miniaturfiguren daherkommen - direkt einen besonderen Reiz auf mich ausstrahlen. Star Wars Rebellion bietet genau das und hat dazu noch viele positive Bewertungen erhalten, sodass ich vor einigen Jahren schwach geworden bin und zugeschlagen habe.
Ich freue mich jedes Mal, wenn sich jemand bereiterklärt, mit mir eine Runde zu spielen. Dies kommt aufgrund der enormen Spieldauer leider nicht allzu oft vor. Umso größer ist die Freude, wenn das Spiel dann mal wieder auf dem Tisch landet.
Was mich von Anfang an leider gestört hat, ist, dass die vielen tollen Miniaturen standardmäßig alle leblos grau (für das Imperium) und weiß (für die Rebellen) sind. Graue Sturmtruppen? Das geht irgendwie nicht.
Über Wochen habe ich mich dann immer mal wieder mit dem Thema, die Miniaturen selbst zu bemalen, auseinandergesetzt.
Mein Youtube Algorithmus hat mich dann so lange getrietzt, bis ich endlich schwach geworden bin und ein Starterset Farben und Pinsel bestellt habe. Beim Absenden der Bestellung war ich mir ziemlich sicher, dass das Ganze sowie im Sande verlaufen wird.
Jetzt, über 2 Jahre später, habe ich das Projekt für mich erfolgreich abgeschlossen. Nicht alle Miniaturen sind gleich detailliert geworden, aber die unterschiedlichen Farben machen das Spiel schon jetzt so viel lebhafter.
Für alle, die auch mit dem Gedanken spielen, ihre Miniaturen etwas aufzupeppen: Macht es! Die Ergebnisse werden nicht perfekt sein, aber doch so viel besser als das, was ihr da standardmäßig erhaltet.
Bei mir hat es jetzt auch 2 Jahre gedauert, weil mir oft die Muße fehlte, mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Aber jedes Mal, wenn ich mich doch dazu bringen konnte, den nächsten Satz Miniaturen einzufärben, war es eine wunderbare und entspannende Erfahrung.
Die Ergebnisse will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:
Mit Scythe liegt übrigens schon das nächste Projekt im Regal. Hier bin ich leider noch nicht dazu gekommen mich intensiver mit den Regel auseinanderzusetzen, geschweige denn, es zu spielen.
Die erste Miniaturfigur ist jedoch bereits auf dem besten Wege:
Der rechte Fuß der Frau ist leider kaputt geliefert worden. Eine Ersatzfigur habe ich schnell und problemlos vom Hersteller erhalten. Die kaputte Figur wollte ich eigentlich als Test nehmen, um zunächst meine Skills etwas zu verbessern. Jetzt ist das Gesicht des Bären aber so gut geworden, dass ich überlege, diese Figur einfach zum Spielen zu verwenden.
Jemand eine Idee, wie ich den kaputten Fuß fixen kann? Hatte überlegt einen Sicherheitsnadel mit nem Feuerzeug zu erhitzen, dann das Plastik an der Bruchstelle etwas anzuschmelzen und den Bruch so zu heilen. Funktioniert das?
Geil Star Wars hams. Fühle ich alles sehr. Ich wollte, der Tag hatte noch 3 Stunden mehr so dass ich minis malen kann ohne dass der Rest in Schieflage gerät. @Colt was für Farben nimmst Du? Vallejo, Citadel, Army Painter?
Und for emperor’s sake, schüttel deine Grundierung länger und fester.
Habe bisher ausschließlich die Farben von Army Painter genutzt. Da hat mir so ein einfaches Starterset gereicht. Das hat alles, was ich brauchte, abgedeckt.
- Barbarian Flesh für die Hautfarbe
- Ultramarine Blue, Daemonic Yellow, Pure Red, Greenskin, Leather Brown als Grundfarben
- Matt Black und Matt White zum Aufhellen oder Abdunkeln der einzelnen Farben oder für schwarze/weiße Stellen
- Plate Mail Metal, welches den Miniaturen wirklich einen erstaunlich tollen metallischen Look gegeben hat.
- Strong Tone als Wash
Wie der Name schon sagt, ist der Wash wirklich sehr stark. Das hat den AT-ATs und AT-STs eine wirkliche tolle Tiefe geben und lässt sie zudem ziemlich ölig/schmierig wirken, was ich für solche Kampfmaschinen sehr passend finde.
Bei vielen der Raumschiffe habe ich auf den Einsatz des Washes weitgehend verzichtet, was Ihnen leider etwas die Tiefe nimmt. Sie wirkten mir durch den Einsatz des Washes aber einfach zu schmierig. Bei so Bodeneinheiten, die auch mal Sand und Dreck aufwirbeln, ist das ja alles sehr stimmig. Imperiale Raumschiffe, die sich durch den luftleeren Raum bewegen, sollte jedoch einen tadellosen Zustand ausstrahlen. Die Geschäftsführung fährt ja auch nicht mit dreckigen Dienstwagen vor. Naja, du verstehst, was ich sagen will. ![]()
Schwerkraft selber scheint es doch zu haben.
Dazu gibt es jetzt auch die Erweiterung auf deutsch.
Lohnt es sich dann noch auf diese Version zu warten, oder doch jetzt schon Marimic unter den Weihnachtsbaum legen?
Gibt es da schon Infos zu, wie Umfang und Support/Erweiterungen in Zukunft aussehen werden?
Das kommt darauf an wie dringend du es über die Weihnachtszeit haben willst, denn Marimic klappt ja super und ich denke weitere Ergänzungen in der App werden bei beiden Versionen verfügbar sein. Kann mir aber schon vorstellen, dass das Spiel durch den deutschen Vertrieb günstiger wird. Also wenn du es jetzt unbedingt haben willst machst du mit Marimic nichts falsch, ansonsten warten bis zum Frühjahr.
Wenn man das Spiel haben möchte sehe ich ehrlich gesagt keinen Grund wieso man darauf warten sollte (das Spielprinzip wird ja wohl 1:1 das selbe sein; eventuell gibt’s ein bisschen ein anderes Kartendesign und wenns blöd läuft weniger Kategorien zu Beginn, aber sonst?)
Gut, außer Versandkostenersparnis gegebenfalls ![]()
Lars hatte Boss Fighters QR ja schon ausgiebig gelobt, ich kann mich dem nur anschließen, es ist so großartig, die Kinder und wir hatten einen Riesenspaß.
Jeder übernimmt einen Charakter (Zwerg, Elfe, Troll, Halbling) und eine Eigenschaft (Magier, Krieger, Schurke), bekommt eine Lebensleiste und ein Kartendeck mit Waffen und Gegenständen und dann kann es schon losgehen.
Auf dem Pad registriert jeder seine Charakterkarten mit dem QR Code und zeigt seine Sitzposition an und dann kann einer der zu bekämpfenden Bosse ausgewählt werden. Die sind super inszeniert und abwechslungsreich, es macht total Spaß, abwechselnd seine Waffen/Gegenstände einzuscannen und zu schauen, wie der Boss reagiert.
Die Bosse gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, außerdem gibt es noch Lootboxen, verschiedene Spezialgegenstände, Schadensmarker usw.
Also wirklich ganz toll und ein Vorzeigebeispiel, wie die Verbindung zwischen Brettspiel und Pad aussehen kann.
Beim Spiel des Jahres bin ich mir aber noch nicht sicher, Take Time werde ich als nächstes vorstellen und mit Toriki gibt es ein weiteres App unterstütztes Spiel, bei dem man zusammen eine einsame Insel erkundet, das kann ich aber erst vorstellen wenn Max es ausgepackt hat…
Jetzt schon gibt es mit Boss Fighters QR und Take Time zwei Spiele die nächstes Jahr um das Spiel des Jahres kämpfen könnten.
Das Spielprinzip ist so simpel: Ein Sonnen- und ein Monddeck mit je Karten von 1-12, 12 der 24 Karten werden an die Mitspielenden verdeckt verteilt.
Und dann versuchen die Spieler kooperativ, aber ohne ihre Karten verraten zu dürfen, diese Karten verdeckt in die 6 Bereiche einer Uhr zu legen, so dass folgende Regeln immer eingehalten werden:
-Die Kartensumme erhöht sich von einem Bereich zum nächsten
-Die Kartensumme beträgt maximal 24.
Jede der unzähligen Uhren hat dann noch eigene Zusatzregeln, in diesem Beispiel muss an erster Stelle die Summe 6 liegen und in dem entsprechend gekennzeichneten Bereich unten muss genau 1 Sonnen- und 1 Mondkarte liegen.
Wenn alle Spieler ihre Karten gespielt haben wird aufgelöst: Wurden alle Regeln eingehalten wie im Beispiel unten? Dann hat man die Uhr geschafft und schnappt sich die nächst schwerere. Und wenn nicht? Dann diskutiert man vorm nächsten Versuch, den es sicher geben wird, was man besser machen muss. Zum Beispiel: „Der, der ne 6 hat, beginnt und legt sie direkt auf die 1!“
Das Spiel ist ziemlich simpel, aber in der Realität spätestens ab Uhr Nr.5/6 schwerer als man es sich vorstellt. Ein bisschen Deduktion, viel Diskussion und eine Runde geht immer. Dazu das schöne Layout.
8 von 10 Chronographen
In der Weihnachtszeit wird die Schlagzahl der Spielvorstellungen erhöht: Ein Soloabenteuer, das Kingdom Legacy den Rang ablaufen könnte, ein Kartenspiel für Drückeberger, ein Geschicklichkeitsspiel der anderen Art, Star Wars, Herr der Ringe, in den nächsten 2 Wochen kommt einiges…
Hab ja mal ne Serie zu guten Einpersonenspielen gemacht mit dem Schluss, dass Kingdom Legacy für mich das beste darstellt. Dann kam noch Medical Mysteries, bei dem man medizinische Fälle lösen musste und mich ebenfalls begeistert hat. Dazu kommt jetzt noch eine ganze Spielereihe: Final Girl ist der absolute Hammer.
Im Grunde ist es ein klassischer Horrorfilm: In diesen bezeichnet das „Final Girl“ das letzte überlebende Mädchen, das sich im finalen Showdown dem Serienkiller stellen muss. Entweder stirbt er, oder sie. Genau darum gehts: In einer Serie von unterschiedlichen Boxen übernimmt man jeweils die Rolle eines solchen Mädchens und muss sich in verschiedenen Szenarien jeweils einem Killer stellen.
Zuerst braucht man die „Core Box“:
Darin befinden sich die Grundelemente, die man für jede der Episoden braucht: Meeples für das Final Girl, den Killer und die Opfer, eine Horrorleiste, verschiedene Marker und Würfel sowie die Aktionskarten, mit denen man Aktionen wie Laufen, Verstecken und Kämpfen auslöst.
Und dann gibt es die einzelnen Episoden: Meine erste war die „Station 2891“, als Uki oder Kate kämpft man in einer verlassenen Forschungsstation in Alaska gegen „The Organism“, eine durch Viren ausgelöste Mutation.
Der Boxaufbau ist dabei so genial wie modular: Auf der einen Seite die Teile für den Killer (Terrorkarten, Viren-Testkits, Mutationen), das Cover ist dabei magnetisch an der Box befestigt, abnehmbar und auf der Rückseite ist die Spieleseite des Killers:
Auf der anderen Seite dann die Location: Zubehör und Items der Forschungsstation (Funkgerät, Schneemobil, Huskies), sowie auf der Rückseite des Covers die abnehmbare Map, auf der sich das Geschehen abspielt:
Zum Ablauf will ich nicht zu viel ins Detail gehen, aber im Grunde versucht man durch Karten Aktionen auszulösen um letztendlich den Killer zur Strecke zu bringen. Der Erfolg der Aktion hängt wie in klassischen Würfelrollenspielen vom Würfelergebnis ab, das sich aber durch die Entscheidungen beeinflussen lässt. Man kann potentielle Opfer retten und bekommt dafür Belohnungen, man sucht in Schränken nach Items und Waffen, die man auf seine Hand nehmen oder in den Rucksack packen kann. Bei dieser Episode ist noch das Besondere, dass man potentiell vom Virus Befallene im Labor oder durch Testkits testen muss. Und wenn man Pech hat gibt es bis zu drei Personen mit Virus, die man dann besiegen muss.
Es ist großartig. Diese typischen Settings und Killer, die Spannung beim Würfelrollen (das Glückselement muss man natürlich abkönnen), die zunehmende Stärke des Killers bis zum Finale. Sogar das Element, dass das Final Girl oder der Killer plötzlich wieder zum Leben erwachen kann, ist mit drin. Dazu alles MODULAR. Man kann alle Settings mit allen Mördern und allen Final Girls kombinieren.
9 von 10 Freddys
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Nachdem wir uns heute eingefuchst hatten, haben wir die erste Proberunde gespielt. Schon die hat unglaublich viel Spaß gemacht und war unglaublich atmosphärisch - und das obwohl weder meine Frau noch die Jungs (der kleine altersabhängig sowieso nicht) Mad Max Filmerfahrung haben. Wir freuen uns schon darauf die Erweiterungen einfließen zu lassen.
Man darf nur nicht anfangen auf Etsy nach alternativen oder ergänzenden 3D Modellen zu schauen. Ratzfatz hat man plötzlich Tabs mit Testberichten zu 3D Druckern offen ![]()
Und dann sind die noch nicht mal bemalt ![]()
Einfach immer wieder toll und durch die Erweiterungen beliebig modifizierbar. ![]()
Wir haben uns an Weihnachten passenderweise an Herr der Ringe - Schicksal der Gemeinschaft rangewagt und es ist ein EPISCHES Spiel.
Auf einer großen wunderschön gestalteten Mittelerdekarte spielt man quasi die Geschichte nach mit (natürlich) dem finalen Ziel den Ring am Schicksalsberg zu vernichten.
Dabei bedient sich das Spiel dem klassischen „Pandemie-Prinzip“, d.h. Orks und Nazgul verteilen sich immer mehr in Mittelerde und machen einem das Leben schwer.
Jeder Spieler spielt mit 2 von insgesamt 13 Charakteren aus dem HdR Universum, wobei Frodo (+Sam) immer gespielt werden müssen. Jeder hat dabei besondere Eigenschaften, Frodo kann sich den Ring anstecken um an Orks vorbeizuschleichen, macht damit aber Saurons Auge auf sich aufmerksam, Aragon kann besonders gut beim Kampf unterstützen, Gimli kann, ohne Ressourcen zu investieren, Zwergenarmeen rekrutieren, Legolas kann aus der Entfernung vom Nachbarort Gegner ausschalten, Gandalf kann sehr schnell reisen usw.
Dann gibt es noch einige Mechaniken, die ich jetzt nicht näher erläutere, aber man hat schon sehr viele gut durchdachte Ideen reingesteckt: Frodo muss ja heimlich reisen wenn Feinde in der Nähe sind, dafür investiert man entweder die Ressource „Heimlichkeit“ (Symbol Mantel) oder man muss eine Suche der Orks/Nazgul in der Nähe würfeln, bei der man unter Umständen Lebenskraft („Hoffnung“) verliert. Auch bei Schlachten kommt es neben der Truppengrößen auf das Würfelglück an, wobei man dies durch die Ressource Ring und Sondereigenschaften der Kämpfer beeinflussen kann. Außerdem gibt es einen richtig coolen Würfelturm (Saurons Auge).
Neben dem Endziel, den Ring zu zerstören, gibts noch mindestens drei aus einer Vielzahl von Zielkarten, die sich alle thematisch an der Geschichte orientieren, dh jedes Spiel nimmt je nach Zielen einen anderen Verlauf, andere Reisen, andere Schlachten. Man muss Städte befreien (und sie damit zu einer „Zuflucht“ machen), Truppen zusammenziehen oder bestimmte Orte mit bestimmten Charakteren besuchen. Wenn man Ziele schafft gibt es Belohnungen die bei der weiteren Reise helfen.
Dann gibt es noch Schattenkarten, durch die zB neue Ork-Armeen entstehen oder Truppen in neue Orte einfallen. Es gibt Ereignisse, die im Spiel helfen oder einen zur Verzweiflung bringen. Es gibt immer wieder Kooperationsmöglichkeiten, zB wenn sich Spieler an bestimmten Orten treffen müssen, um Ressourcen auszutauschen. Oder wenn jemand größere Strecken zurücklegt um Frodo eine Ringkarte zu „bringen“ weil dieser gerade aufgrund der Bedrohungslage schlecht reisen kann. Dann ist da noch das wandernde Auge Saurons. Und und und.
Und am Ende steht man dann bestenfalls am Schicksalsberg und muss noch einmal die Würfel werfen, wobei das Ergebnis maßgeblich davon abhängt, wie man vorher gespielt hat. Das ist schon eine große Freude, wenn es dann klappt bevor Frodo die Hoffnung verliert (und damit auch das Spiel).
Für HdR Fans ein absoluter No Brainer. Für Pandemiefans ebenfalls. Wenn man Koop-Spiele mag auch. Was haben wir manchmal diskutiert, was der aktive Spieler als nächstes gefälligst machen soll. Theorien wurden ausgetauscht, Pläne geschmiedet, zum Teil musste die Diskussion beruhigt werden. Am Ende entscheidet der Spieler, der an der Reihe ist. Es ist wie man hoffentlich rauslesen konnte thematisch ohne Ende und ein 2-3 stündiges Vergnügen. Besser kann man das Thema ohne ZU kompliziert zu werden nicht umsetzen.
10 von 10 Bilbos
Jetzt nach den Weihnachtsferien wirds ein paar Rezensionen geben von Spielen die wir über die Zeit gespielt haben, angefangen mit einem schon zum Klassiker gewordenen Everdell.
Warum Klassiker? Obwohl es erst 7 Jahre alt ist und nicht viel Neues bietet, gibt es bereits unzählige Erweiterungen und es erfreut sich großer Beliebtheit bei den leichten Kennerspielen.
Im Grunde ist es ein klassisches Worker Placement/Set Collection Spiel, d.h. man setzt Arbeiter (niedliche Waldtiere) ein um Ressourcen oder Spielkarten zu bekommen und legt diese Karten (Tiere oder Bauwerke) in die eigene Stadt um damit Siegpunkte zu erhalten.
Warum so beliebt? Zum einen sieht es einfach unfassbar schön aus. Da wäre der Evertree in der Mitte, auf dem neue Arbeiter und Missionen abgelegt werden.
Jede einzelne Karte ist wunderschön illustriert. Die Rohstoffe, sei es Holz, Beeren, Harz oder Kies, sind haptisch und optisch toll. Die Spielfiguren ebenso.
Dazu gibt es zahlreiche Siegpunktstrategien, ohne dass es an irgendeiner Stelle kompliziert wäre. So bastelt jeder an seiner Stadt und der Tisch ist bald voll mit Gebäuden und Tieren. Konkurrenz gibt es trotzdem, sei es bei begehrten Orten um die Arbeiter einzusetzen (denn die meisten können nur von einem Worker belegt werden) oder beim Wegschnappen von Karten.
Einfach ein komplett rundes Spielerlebnis. Mit Kindern die schon ein paar Familienspiele hinter sich haben und die Kartentexte lesen können super zu spielen. Aber auch in ner Erwachsenenrunde schönes Spiel mit einfachem Zugang.
9 von 10 Disney-Copyright Verstöße
Auf Everdell habe ich schon lange ein Auge geworden, einzig der Preis schreckt mich immer noch ab (hier kostet die norwegische Version etwa 120 €).
Wie lange dauert denn eine Spielrunde bei euch so?
Um in Everdell reinzuschauen, die Regeln zu lernen und nicht immer auf echte Menschen warten zu müssen, die mit einem spielen wollen, empfehle ich die dazugehörige App. Kostet rund 10 Euro und ist wirklich schön umgesetzt. ![]()























































