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Kingdom Come Deliverance II reizt mich eigentlich ziemlich, aktuell kann ich aber irgendwie keine Motivation für lange Spiele aufbringen. Neben meinem Comfy-Game Tinykin, das ich in den letzten drei Monaten gleich dreimal komplettiert habe, suche ich mir derzeit also eher kleinere Spiele zum Zocken. Der etwas andere Review-Doppelpack:

Sayonara Wild Hearts

Spiel Nr. 1 in 2025 | Entwickler: Simogo | Jahr: 2019 | Gespielt auf: PS5

In diesem Auto-Runner weicht man Hindernissen und Attacken der Gegner aus und sammelt so viele Münzen wie möglich, um nach dem Abschluss eines Levels idealerweise den Gold-Rank zu erhalten. So weit, so unspektakulär. Interessant wird es vor allem durch den sehr schönen neonfarbenen Style, den surrealen Landschaften und der coolen Mucke, die einen nach vorne peitscht. Das audiovisuelle Erlebnis ist definitiv ein guter Grund, dieses Spiel zu zocken.

Und doch muss ich sagen, dass mir das Gesamtkunstwerk nicht so sehr zusagt, wie ich erwartet hätte. Das Gameplay ist mir einerseits mechanisch zu simpel, andererseits oft zu frustrierend. Viele Gefahren werden nicht gut angekündigt, was zu einer Menge Toden führt. In meinen Augen zu viel Trial-and-Error. Am meisten überrascht und auch enttäuscht war ich eigentlich, dass es sich nicht wirklich um ein Rhytmus-Spiel handelt. Ich hätte erwartet, dass die Musik einem die Navigation durch die Levels erleichtert, das war allerdings kaum der Fall.

7,5/10


Toy Story 2: Buzz Lightyear to the Rescue! Platin-Trophäe #92

Spiel Nr. 3 in 2025 | Entwickler: Traveller’s Tales | Jahr: 1999 | Gespielt auf: PS5

Da mein PS-Plus-Abo mal wieder zum richtigen Zeitpunkt abgelaufen war und ich somit für den Sale infrage kam, habe ich mir seit Ewigkeiten mal wieder Premium gegönnt. Ein Blick auf den Klassiker-Katalog und ich wusste, was zu tun war: Toy Story 2, mein alter Nemesis. Als Kind kam ich nie wirklich weit, jetzt galt es, dieses Kapitel endlich zu schließen.

Nach den ersten Minuten bereute ich es ein wenig. Die Steuerung ist nur noch schwer zumutbar, inklusive der Kamera auf den Schultertasten. Natürlich invertiert! Der optionale Modus, bei dem sich die Kamera von alleine positioniert, fühlte sich für mich noch falscher an.
Irgendwann konnte ich mich aber daran gewöhnen (auch dank Rewind-Feature der PS5-Version) und das Spielprinzip, durch die bekannten Schauplätze des Films zu laufen, Münzen zu sammeln und Freunden wie Charlie Naseweis zu helfen, hat schon Spaß gemacht, auch wenn ein paar Levels ziemlich lieblos wirkten. Insgesamt ganz cool, aber 1998 gab es schon deutlich bessere Spiele.

6/10

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