Das grosse Dilemma heute: Neue Converge schon anhören oder noch zwei Wochen auf die Platte(n) warten? ![]()
Danke. Neue Converge erstmal bestellen.
Ich habe letztes Wochenende Mayhem live gesehen. War nie meine Band aber was die live abgerissen haben war absolut geil. Diabolisch, auf den Punkt, geiler Sound, Hellhammer an den Drums immer noch ein Meister, der Sänger komplett verrückt im positiven und das gepaart mit einer show aller erster Güte. Einer der besten Konzertbesuche der letzten Jahre.
Marduk als Vorband gewohnt stark, auch wenn ich sie jetzt häufig live gesehen habe und es sich etwas abnutzt, vor allem mit nur einer Gitarre was den Sound viel zu dünn klingen lässt und mich regelrecht ärgert. Als Opener waren Immolation am Start, waren ebenfalls sehr gut.
Wagner Ödegård!
Mal was aus den Tiefen des Undergrounds. Schön rau, polternd, rumpelnd, simpel aber dafür sehr eigenständig und abgefahren, was durchaus selten ist. Versehen mit ner dicken Prise Punk jedoch zum Glück ohne hippe “edgyness” oder Großstadt - Pfandflaschenvibes, neee, da bleibts lieber urig schwarz metallisch.
Das ist geil, aber was sind
???
Ich bin verwirrt…
Damit meine ich den trendigen, hippen Punk der zumindest heute als Punk durchgeht, dabei aber nur weichgekocht und angepasst ist. Fällt mir schwer es genauer zu beschreiben, Hippster Großstadt Pseudopunk, quasi.
Für mich darf es ruhig etwas weniger Punkeinfluss sein, also im Black Metal generell aber der gute Wagner ist abgefahren gut.
Der rasende in die Fresse Black Metal steht ihm auch ganz hervorragend. Dann reicht es auch mit meinem Spam.
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Das ist dann definitiv nichts mehr für mich. Hat zwar immer noch coole Momente, aber mit dem Ultra LoFi Sound und dem Geblaste komme ich nicht klar.
Das rotzigere Zeugs ist aber richtig geil.
Hätte nicht gedacht, dass Neurosis nochmal zurückkommen. Und dann noch mit Aaron Turner und ihrem besten Album in über 20 Jahren? Sign me tf up!
Jup. Tolle Scheibe. Habe seit den Scott Kelly News (fuck that guy) kaum noch Musik von den Jungs hoeren koennen und war auch anfangs skeptisch, ob ich die neue CD bei all dem Ballast wirklich holen moechte. Dass sie aber Aaron mit ins Schiff holen hat mir dann doch den letzten Schubs gegeben. Sind da auch sehr zurueck zu den Wurzeln gegangen, mehr Dynamik drin und auch ein paar eher abgedrehte Ideen. Positiver Ersteindruck.
Die neue Converge hingegen bleibt ein wenig hinter den Erwartungen. Immer noch eine absolute Topscheibe, keine Frage, und der Abschluss mit Gilded Cage, Make Me Forget You und We Were Never The Same gehoert zu den staerksten Runs der Band, aber insgesamt ist mir das ein wenig zu glatt und Core-ig.
Hab mir auch die Platte von Cryptic Shift geholt, die recht positive Kritiken bekommen hat und kann die bestaetigen. Sehr feiner technischer Prog Death mit Thrash-Einschlaegen und einer intensiven SciFi-Atmosphaere.
Mir geht es gleich anders rum: Neue Converge toll, bei Neurosis hält sich die Begeisterung nach dem ersten Durchlauf in Grenzen.
Edit: Zweiter Versuch schon besser. Auch schön mal wieder ein anständig abgemischtes Metal Album zu hören.
Das ist das erste Mal, dass ich Converge bewusst höre. Der Gitarrenlauf im Hintergrund ist ja der Wahnsinn. Welch ein Kontrast zu dem Gebrülle vorne. Toll.
- April war gestern.
Isso ![]()
Gibt so viel tolle Musik, da geht einem mal was durch die Lappen.
Habe von denen noch nie ein ganzes Lied gehört.
Mich wundert hier gar nichts mehr. ![]()
Deswegen hier nochmal:
Finde Converge funktioniert live immer noch etwas besser und hier gibt’s 3 absolute Klassiker (plus eine gute Version von Under Duress) zum Reinhoeren. Grundsaetzlich gehoeren eigentlich Scheiben wie Jane Doe, You Fail Me oder Axe To Fall in jeden gut sortierten Musikschrank.
Dann wuerde dir die neue Platte Love Is Not Enough sehr zusagen. Kurt hat da relativ viel mit Tone und Gitarrenlauefen experimentiert und ein paar solcher Highlights geliefert. Fuer mich manchmal etwas zu viel Leadgefrickel, da kein zweiter Gitarrist in der Band ist um den Raum auszufuellen, aber dann hoere ich so Sachen wie Force Meets Presence und denke mir, dass ich da doch etwas stumpfe Kritik uebe.
Ich habe gerade eigentlich gar keine geistigen Kapazitäten und dadurch „keine Lust“, mich da reinzudrehen… Und bei ‚Eagles become Vultures‘ sagt mir mein Geschmack auch: „Is natürlich geil, aber für mich etwas zu hoher Hardcore-Anteil“. Der Schlepp-Rock von ‚Under Duress‘ stößt dann aber wieder eine ganz andere Tür auf. Da wird der Stoner-Rocker rücksichtslos von der Kreissäge zerteilt.
Härte in Musik ist interessant, wenn sie nicht nur Selbstzweck oder Angeberei ist. Die kann ein - sehr gutes - Mittel sein, Aufmerksamkeit zu erzeugen, Hörer zu erschrecken oder auch neugierig zu machen in ihren Extremen. Aber dann muss damit auch was passieren. Härte kann nur der Anfang sein, mit ihr muss gespielt werden. Das können die Buben hier offensichtlich fantastisch.
Btw: ‚Dark Horse‘ ist natürlich der geilste Song von den dreien hier.
Das vermutlich letzte At The Gates Album ist ein würdiger Abschluss einer grossartigen Karriere geworden:
@Abel_Xavier_Unsinn Neue Panopticon ist erschienen.
Wieder etwas experimentierfreudiger, nach den ersten Durchlaeufen gefaellt mir nicht jede Idee, aber ein sehr interessantes und spannendes Album.
Und weil wir bei BM+ sind:
Neue Hellripper gab es auch dieses Jahr. Blakk Satanik Fvkkstorm ist einer der merkwuerdigeren Ohrwuermer die ich in meinem Leben hatte.
Und Saidan haben fuer 2026 auch ein Album geplant. Erster Song mit gewohnt tollem Video: