Video Games Und sonst so - pixel blut spratzen

Das neue Jedi ist wirklich ganz seltsam. Irgendwas an dem Animationspaket macht, das mir bei Bewegung des Hauptcharakters richtig schlecht wird. Egal welche Grafikeinstellung ich wähle, es wird einfach nicht besser.

Ganz schlimm wird es dann in den Kämpfen oder beim Klettern. Ich kann es mir auch nicht erklären. Alles ist irgendwie so seltsam unrund?

So etwas habe ich wirklich noch nie in einem Spiel gehabt.

Hm, ehrlich gesagt fand ich das beim ersten Teil schon etwas weird. Das wirkte da alles so unpassend, weil die Animationen zwar recht smooth, aber nicht wirklich menschlich wirkten. Nichts, wobei mir jetzt schlecht werden würde, aber schon komisch.

Kann auch sein, dass die miese Performance die Übelkeit verursachen.

Jo, kann durch niedrige FPS und Framepacing kommen, v.a. wenn motion blur im Spiel ist.

Die haben im Ist-Zustand keinen Cent für das Spiel verdient, ganz aus Prinzip.

Obwohl das ja eher ein PC, als ein PS5 Thema ist.

Eben nicht, wie Reviews zeigen.

Nach paar Videos und den Ankündigungen von EA erinnert das an Cyberpunk und dass man das Spiel für ein halbes Jahr nicht anfassen sollte.

Und solche Releases und ihre Day 0, Day 1 und Day 2 Patches wurden die Norm, weil das Geschäftsmodell ‚Vorbestellung‘ auch im Jahr 2023 noch funktioniert.

https://twitter.com/Morwull/status/1652427734377799680?s=20

:facepalm:

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In den Reviews die ich gesehen habe ging’s darum, das die FPS mal von 60 auf 30-40 droppen. Das ist also nichts dramatisches, was das ganze unspielbar macht wie auf dem PC.

Auf dem zweiten Planeten läuft das ganze auch definitiv viel angenehmer, da gibt’s wohl Probleme mit Coruscant. Und es würde sicher helfen wenn sie im Performance Modus das Raytracing rausnehmen würden.

Naja, du hast hier den Motion-Sickness-Post verfasst. Für mich wären <60 FPS im Performancemodus im Jahr 2023 etwas Dramatisches und ein Grund, es nicht zu kaufen. ;)

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die 155gb speicherplatz sind so dermaßen absurd, das ist mMn auch ein großer minuspunkt
das spiele generell mittlerweile +100gb sind ist einfach nur traurig.

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Ich zocke seit Freitag auch Jedi Survivor und hatte schon wieder vergessen, wie wenig ich diese Dark Souls Anleihen bereits beim ersten Teil mochte…

Im zweiten Level in einer Höhle gewesen und direkt auf einen Rancor getroffen, der viel zu stark für mich war und den man wohl erst nach einigem Aufleveln erledigen kann. Natürlich bin ich da also gestorben und meine Erfahrungspunkte lagen jetzt in der Höhle bei dem Vieh und um sie zurückzuerhalten, hätte ich den Rancor erledigen müssen. :uklatsch:

Generell ist das erstaunlich, wie fordernd die so ein Mainstream Spiel wieder gemacht haben. Beim Kampf gegen die Sturmtruppler bzw. Droiden wird man andauernd in Nahkämpfe verwickelt, während ein, oder mehrere Gegner einen aus der Distanz beschießen. Da habe ich mich jetzt schon des Öfteren gefragt, wie zum Fick die Entwickler sich diese Kämpfe vorgestellt haben.

Aber prinzipiell bin ich sehr schnell wieder drin gewesen und die verschiedenen Planeten (bisher habe ich 3 gesehen) sehen alle wieder toll aus.

Der erste Planet, den man frei erkunden kann, ist jetzt auch eine echte Open World und kein Schlauch mehr.

Framerateeinbrüche hatte ich bisher super selten und das, obwohl ich nicht mal den Performance Modus spiele.

Ich habe Teil 1 eigentlich als recht machbares Action-Adventure im Kopf (erst im allerletzten Kampf musste ich von Schwierigkeitsstufe 3 (von 4?) runtergehen). Hat sich das geändert oder ist der neue Teil tatsächlich schwieriger geworden?

Ich glaube der erste Teil war schon recht fordernd, ohne dabei bockschwer zu sein.

Vielleicht kommt es mir auch nur so schwer vor, weil Hogwarts Legacy so lachhaft leicht war.

Es gibt aber auch wieder 5 (?) verschiedene Schwierigkeitsgrade, so dass sich da niemand die Zähne ausbeißen wird, wenn man merkt, dass der gewählte Schwierigkeitsgrad vielleicht doch zu schwer ist.

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Was ist eigentlich los mit der Spielentwicklung in dieser Konsolengeneration.

Kaum ein Spiel das mit guter Performance auf den Markt kommt, teilweise sind Spiele erst Wochen nach Release richtig spielbar.

Woran liegts? Geldgier, zu frühe Releases oder hält die Series S vielleicht doch die gesamte Generation zurück?

Auf dem PC ist es aktuell doch teils noch schlimmer. Die ganze Industrie published lieber unfertig als zu verschieben.

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Minimal Viable Product.

Die größtmögliche Zumutung, die sich verkaufen lässt.

Ist so ein Trend gerade. Manch einer denkt, das wäre agile Softwareentwicklung :person_shrugging:

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Ich denke das liegt an zwei Dingen.

Zum einen werden Spiele einfach immer größer und komplexer und es wird immer schwerer vor allem bei riesigen Open World Spielen bereits im Vorwege zu versuchen alles zu reproduzieren, was Millionen von Spielern da so anstellen bzw. ob eines der 35.627 verschiedenen Outfits, oder eine der 408.951 verschiedenen Möglichkeiten, wie der Charakter aussieht, zu irgendwelchen Bugs führt.

Diese lange Entwicklungszeit führt natürlich in diversen Bereichen zu extrem hohen Kosten, weshalb Entwickler Deadlines bekommen. Da wird dann geguckt, ob das Spiel halbwegs funktioniert und so lange es nicht alle paar Minuten abstürzt, wird es auf den Markt geworfen. Immerhin hat man schon monatelang Werbung geschaltet, kann sich nicht noch drei weitere Monate leisten, auf den Umsatz zu verzichten, etc.

Man sollte eher froh sein, dass Cyberpunk und dessen offensichtlich viel zu früher Release immer noch die Ausnahme sind und es sich häufig nur um „kleinere“ Bugs handelt und das bei den meisten Spielen auch die wirklich schlimmen Sache innerhalb der ersten Tage gefixt werden.

Es hat ja auch einen Grund, warum so viele Entwicklungsstudios mittlerweile von großen Muttergesellschaften wie Embracer, Tencent und dem saudischen Staatsfonds aufgekauft werden.

Das finanzielle Risiko können und wollen kleine Studios heutzutage nicht mehr tragen.

Die Zeiten, wo Spiele durch eine einzelne Person in einem Monat, in dessen Freizeit entwickelt wurden, sind halt lange vorbei.

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Ich glaube das liegt gar nicht so sehr an der Größe der Projekte, sondern viel mehr an einer Sache: Geld.

Wenn ich ein unfertiges Spiel (gleich ob ich es Beta, Alpha, oder Early Access nenne) auf den Markt bringe, generiere ich bereits Einnahmen. Einnahmen, die zumindest für kleine Studios wahrscheinlich oft Überlebenswichtig sind. Kritik an unfertigen Spielen ist oft immer noch recht gering und da ist insgesamt besser bereits ein paar Monate bereits Einnahmen zu verbuchen und dann den Rest nachzureichen.
Vorbestellungen haben, im Gegensatz zu früher, außer irgendwelcher Boni, keinen sonderlichen Wert mehr, da das Medium Spiel nicht mehr physisch begrenzt ist. Und so muss man nach alternativen Finanzierungsmethoden suchen.

Außerdem ersetzt ein früher Release auch einen umfangreichen und teuren Betatest. Früher mussten Spiele fertig sein. Alles was nicht auf der CD/DVD/Whatever war, war nur ganz schwer im Nachhinein zu korrigieren. Heutzutage zuckt jeder nur noch mit den Schultern, wenn man halt mal ein paar GB an Patchdaten herunterladen muss.

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Genau das.

Und vor allem die Annahme, dass Spiele spektakulär und riesig sein müssen.

Früher war mal das Ziel ein gutes Spiel zu schaffen.

Der Markt implodiert hoffentlich bald an diesen ganzen größenwahnsinnigen Projekten, die vor Produktionsstart schon ein Releasedatum aufgedrückt bekommen.

Aktuell werden die Kackhaufen einfach nur größer, nicht aber die Spiele besser.

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