Streaming-Dienste: Netflix, Prime, Disney+ und Co

The People vs OJ Simpson auch unbedingt schauen, nur eine staffel und richtig richtig stark :richter:

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Wenn man an dem Thema interessiert ist, sollte man UNBEDINGT „Made In America“ schauen. Eine Fünfteilige Doku um ALLES, was OJ für die USA bedeutet hat und wie es verwoben ist mit dem (strukturellen) Rassismus. Ist eine ESPN-Produktion, glaube ich, also ist es vielleicht bei Disney+?

Wirklich die informativste Doku über die USA, die ich je gesehen habe.

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Ist das die?

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/o-j-simpson-made-in-america--ich-bin-nicht-schwarz-ich-bin-o-j-100.html

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Jo.

Bei Sky Ticket gibt es Entertainment derzeit wieder für 4,99€ pro Monat. Super, um zum Beispiel die neue Staffel der herausragenden HBO-Serie Succession zu schauen. Oder Dexter New Blood. Oder Comedy wie It‘s always sunny oder Curb your Enthusiasm. Wenn man dann Kunde ist, kann man Sky Cinema 7 Tage kostenlos testen. Und damit zum Beispiel Dune schauen.

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Don’t look up! ist seit Heiligabend auf Netflix.

Worum geht es?
2 Wissenschaftler entdecken einen Kometen, der direkten Kurs auf die Erde nimmt und groß genug ist, sämtliches Leben darauf auszulöschen.
Die beiden versuchen das ganze an die Öffentlichkeit zu bringen, werden aber weder von der regierenden Präsidentin der USA, die Mitten im Wahlkampf steckt, noch von den Medien wirklich ernst genommen und verzweifeln langsam aber sicher.
Der Film spiegelt im Grunde die letzten 2 Jahre unserer Gesellschaft und den Umgang mit einer ernsthaften Bedrohung wider, garniert mit massig Starpower (DiCaprio, Lawrence, Streep, Hill, Blanchett). Kann man sich durchaus geben.

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Hab es eher als Synonym für die Klimakatastrophe gesehen :man_shrugging:. Fand ihn aber auch sehr unterhaltsam.

Was ja auch eine ernsthafte Bedrohung ist.

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Kann keinen Film ernst nehmen, in dem Leo ne gleichaltrige Frau hat. So gut kann nicht mal er spielen.

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Ich habe den Film gesehen und entweder hatte ich einen schlechten Tag oder Netflix schafft es auch mit diesen Schauspielern nicht, einen gescheiten Film zu machen. Worauf der Film hinaus will ist klar aber das war nichts. Das war mir etwas zu viel übertriebener Klamauk im weissen Haus. Optisch war das alles gut, da gibt es nichts zu meckern. Ich bin wohl auch der einzige Mensch, der Lawrence in Filmen nicht gut findet.

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Würde ich grundsätzlich als Review auch gerne so stehenlassen wollen, man muss sich einfach darauf einlassen dass die Figuren so dermaßen überzeichnet sind, dass einem der Fremdscham und die Facepalm.gifs förmlich ins Gesicht springen. Höchstwahrscheinlich war das aber auch genau die Direktive auf die McKay im Regisseurstuhl abzielen wollte um seine Medien-/Gesellschaftskritik auch dem letzten Zuschauer verständlich zu machen.

Dass man dem Drehbuch einige Schwachstellen nicht absprechen kann und eine etwas kürzere Laufzeit dem Streifen ebenfalls gut zu Gesicht gestanden hätte, wären weitere kleine Kritikpunkte. Ich habe gestern auf einer Trivia-Seite u.a. auch gelesen dass DiCaprio einige Szenen (bspw. sein Nervenzusammenbruch auf der Toilette) eigenständig in den Film implementiert hat, weil er um diese Umstände vielleicht auch wusste und durch seine individuelle Stärken versucht hat, den Film etwas mehr zu tragen, was ihm zumindest in seiner Zeit auf dem Bildschirm imho auch wieder absolut brillant gelungen ist.

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Das ist echt seltsam, denn ich fand sein Overacting mit das schlimmste am Film. Die meisten Längen die ich dem Film zuschreiben würden, waren Szenen in denen er hauptsächlich zu sehen war.

Der Film an sich war okay, aber ich fand die Metapher so unangenehm offensichtlich. Als würden die Macher denken sie wären die größten Genies, um darauf zu kommen und es einem die ganze Zeit unter die Nase zu reiben wie clever das doch eigentlich ist.

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Ja aber sein bewusstes Overacting sollte vielleicht auch als gewolltes Stilmittel genauso im Film herhalten, das war bspw. in seinen Rollen in „The Wolf of Wall Street“ oder „Django Unchained“ m.E. ganz ähnlich. Diese vielschichtige Art des Wechsels in seinem Schauspiel beherrscht DiCaprio mittlerweile einfach sehr gut, wenn man es mit seinen ernsten und „nüchternen“ Rollen wie in „The Revenant“ ins gegenteilige Verhältnis setzen möchte.

Aber darauf muss man stehen bzw. sich wie schon gesagt wahrscheinlich einfach darauf einlassen können, ich würde lügen wenn ich behaupten würde dass ich mit „Don’t look Up“ nicht auch hin und wieder meine Schwierigkeiten gehabt hätte, weil viele Szenen so grotesk überzeichnet gewirkt haben.

Hat jemand RTLnow und kann mal schauen, ob er bei Gossip Girl die Sprache auf Englisch umstellen kann?

Ist in der App ist der Button ausgegraut, daher kann man nix umstellen.

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Zum Jahresabschluss: Habe in den letzten Wochen/Monaten auch einige Apple+ Serien abseits von Ted Lasso gesehen, auf der Plattform gibt es zwar nicht viel Masse, aber durchaus Klasse (also das Gegenteil von Amazon Prime), hier kurz vorgestellt, falls jemand noch ein Abo hat und nicht weiß, was sich lohnt:

The Line (Dokumentation)

Mein persönlicher Favorit derzeit. Der Hashtag #freeeddie hat zumindest in Amerika für Schlagzeilen gesorgt. Der US Navy Soldat Eddie Gallagher soll in Mossul Kriegsverbrechen begangen haben. Andere Soldaten packen daraufhin aus, was unter Navy-Soldaten extrem selten ist, es entwickelt sich eine riesige Diskussion in den US Medien zum Umgang mit eigenen Soldaten und IS-Kämpfern, Donald Trump spielt natürlich auch eine unrühmliche Rolle und im Gerichtsprozess gibt es eine spektakuläre Wendung. Das besondere an der Doku ist, dass ein großer Teil aus Sicht der Soldaten erzählt wird, mit Hilfe der Helmkameras, das heißt man kann die beklemmenden Bilder in Mossul selbst miterleben, die das ganze Elend erzählen. Eine Doku, die auf jeden Fall keinen kalt lässt.

9/10

Dickinson (Drama/Comedy)

Dramedy über die amerikanische Poetin Emily Dickinson. Zum Hintergrund: Dickinson gilt heute als einer der bedeutendsten Dichterinnen überhaupt, konnte/durfte aber als junge Frau im 19. Jahrhundert keines ihrer Werke veröffentlichen, sie wurde erst nach ihrem Tod berühmt und hat schätzungsweise 1.700-2.000 Gedichte geschrieben. Auch existierte bis vor kurzem nur ein einziges Bild von ihr (jetzt sind es evtl. zwei).

Die Serie ist eine gute Mischung aus lustigen Situationen und dem Drama, dass Dickinsons Leben beschrieb, es ist trotz des Schauplatzes im Amerika der 1850er-Jahre außerdem an vielen Stellen ziemlich modern, zum Beispiel was die Musik angeht. Auch sehr interessant, wie die damalige Jugend ihre Zeit verbrachte, zumindest in dieser Interpretation. Zudem wird Dickinson gespielt von der großartigen Hailee Steinfeld (momentan auch in der Serie „Hawkeye“ zu sehen). Die Serie hat 3 Staffeln und wird zum Schluss hin mMn immer besser. Anschauen!

9/10

Swagger (Drama)

Die Serie orientiert sich an der Geschichte von Kevin Durant, der sie auch mitproduziert. Es geht um das junge Basketball-Ausnahmetalent Jace Carson, der versucht, Basketball-Profi zu werden und sich vielen Hindernissen stellen muss: Rassismus, sportliche Rückschläge, Verletzungen, die Versuchungen windiger Manager und Sponsoren. Sein Jugendteam „Swagger DMV“ und deren Coach Ike stehen im Mittelpunkt der Geschichte, es wird aber auch versucht, gesellschaftliche Themen (BLM, Corona, Missbrauch junger Sportler) zu behandeln. Während andere Serien das Thema Corona bspw. komplett aussparen, geht Swagger einen mutigen Weg, manche Dialoge werden, weil es eben zu der Zeit die Regel war, komplett mit Maske geführt. Auch der Social Media Wahnsinn wird abgebildet und kritisch hinterfragt. Sehr gelungen fand ich als Laie die Basketball-Spielszenen, man weiß zum Teil nicht, ob es schauspielernde Basketballer oder basketballspielende Schauspieler sind, der Hauptdarsteller Isaiah Hill scheint auf jeden Fall auch im Real-Life was draufzuhaben.

8/10

Acapulco (Comedy)

Einfach ne richtig tolle Feel-Good Serie über den armen Hotelangestellten Maximo, der im Acapulco der 80er Jahre im prunkvollsten Hotel Las Colinas Karriere machen will und sich dabei mit verrückten Gästen und Kollegen herumschlagen muss. Hat ein bisschen Jane-the-Virgin Vibes, ist aber mMn viel lustiger erzählt, bringt das 80er Feeling rüber und spart auch nicht mit Gefühl. Sehenswert.

8/10

Infiltration (Sci-Fi)

Die Erde wird mal wieder von Aliens heimgesucht. Diese gängige Formel wird in diesem Fall aber sehr interessant aus verschiedenen Perspektiven erzählt, in Amerika, England, Afghanistan, Japan. Mit viel Suspense, ohne das Ganze auf die Spitze treiben zu wollen. Wie immer muss man etwas das Hirn ausschalten, um die Entscheidungen nachvollziehen zu können, aber wer auf diese Art Sci-Fi steht bekommt eine hochwertig gedrehte Version davon mit tollen Schauspielern.

7/10

Foundation (Sci-Fi)

Nach den Romanen von Isaac Asimov. Ich hatte die Serie schon mal erwähnt, da ich Ähnlichkeiten bei der FDP vermutete: Die herrschende Klasse will ihr Galactic Empire dadurch schützen, dass immer drei Klone des ursprünglichen Herrschers Cleon I. gleichzeitig regieren, im jungen, mittleren und fortgeschrittenen Alter. Der führende Mathematiker Hari (wie immer grandios gespielt von Jared Francis Harris, den die meisten aus Chernobyl kennen) prognostiziert durch seine Rechnungen aber den Untergang des Weltreichs, wodurch er an den Rand der Galaxy flüchten muss, um dort seine Foundation aufzubauen und die Menschheit nach dem Untergang des Reiches weiter bestehen kann. Wer Science-Fiction mag sollte der Serie eine Chance geben.

07/10

Schmigadoon! (Musical/Comedy)

Musical-Parodie von Saturday-Night-Live-Produzent und -Legende Lorne Michaels: Ein Päarchen steht kurz vor der Trennung und versucht, ihre Beziehung durch einen gemeinsamen Ausflug zu retten. Sie verirren sich im Wald und landen in der Stadt Schmigadoon, wo alle Menschen nur singen und tanzen. Ein Albtraum, vor allem für ihn, denn er hasst Musicals, und nun können sie erst gehen, wenn sie die wahre Liebe gefunden haben. Die Serie zieht Musicals durch den Kakao und gleichzeitig ist es eine Liebeserklärung daran, mit schmissigen Nummern (Cornpudding!) und komischen Gastauftritten, unter anderem von Martin Short als Kobold. Und Hauptdarstellerin Cecily Strong (SNL) find ich eh toll.

7/10

The Morning Show (Drama)

Hatte ich letztes Jahr schon Mal erwähnt: Drama hinter den Kulissen einer amerikanischen Morning-Show. Mitch Kessler (Steve Carell) und Alex Levy (Jennifer Aniston) sind das beliebteste Fernsehpaar Amerikas, doch dann ist Mitch in einen metoo-Skandal verwickelt und muss den Sender verlassen. An seine Stelle tritt die aufstrebende Reporterin Bradley Jackson (Reese Witherspoon), die jedoch mit eigenen familiären Problemen zu kämpfen hat. Ich fand die erste Staffel etwas stärker, doch auch in der zweiten wird eine interessante Geschichte erzählt und die Hauptdarsteller sind über alle Zweifel erhaben, einfach großartig gespielt.

8/10

Und der Vollständigkeit halber noch zwei nicht so aktuelle Serien, die man aber trotzdem gesehen haben sollte:

Teheran (Thriller)

Toller israelischer Spionage-Thriller um eine Mossad-Agentin, die im Iran auf sich allein gestellt ist, als eine Mission scheitert.

8/10

For all mankind (Sci-Fi)

Was wäre gewesen, wenn die Russen als Erste auf dem Mond gelandet wären? Spannende Sci-Fi für alle Raumfahrt-Fans, vor allem die erste Staffel ist athmosphärisch super, fängt den Pionier-Geist in der Raumfahrt in den 60ern/70ern perfekt ein. In der zweiten für meinen Geschmack dann zu viel Action, aber immer noch sehenswert.

7/10

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So, gerade beendet und kann es nur empfehlen! Sensationell und faszinierend die ganze Doku/Story.

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Hat hier jemand ein Abo bei mubi? Ich hab mich da vor Ewigkeiten mal über die PS4 angemeldet, das hat aber irgendwie nie funktioniert. Aktuell gibt es irgendwie 3 Monate für 1 Euro oder so. Da hab ich mal zugeschlagen. Natürlich sagt mir ein Großteil der Filme nichts. Falls also jemand ein Abo hat und Filme empfehlen kann, dann macht das doch. Sonst werde ich mich mal ein bisschen durcharbeiten. Gibt ja immer einen Film des Tages und scheinbar gibt es auch einen Schwerpunkt zum Thema „new south korean cinema“.

Mal schauen ob ich nach den 3 Monaten dabei bleibe, aber aktuell freu ich mich einfach mal auch andere Filme zu sehen, egal ob die dann auch wirklich gut sind oder nicht.

genau das habe ich an dem Film eigentlich am meisten gefeiert!
Dass man immer denkt „oh gott, wie grotesk und klamaukig“ und sich dann dabei ertappt „scheiße, ,das dürfte mit trump in den briefings ziemlich genau so gelaufen sein“ oder „fuck, ja, genau so stelle ich mir amerikanisches TV vor“ oder „shit, hier spazieren menschen und saufen Pferde-Entwurmungsmittel“…ich fürchte, der Film war nicht grotesk oder überzeichnet, sondern hat leider nur, sicherlich teils extreme und seltene, Auswüchse unserer Gesellschaft gezeigt.
und am erschreckendsten ist doch eigentlich, dass die Menschheit es offenbar schafft, bei ZWEI (!) Katastrophen so zu handeln. ich hab den film als ständige Analogie für Corona gehalten, aber klar: Da ist ja noch diese andere Krise, in die wir sehenden Auges rein schlittern: Der Klimawandel…

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Seit ein paar Wochen (?) gibt es „Call Me By Your Name“ auf Netflix. Wer ihn noch nicht gesehen haben sollte, holt dies unbedingt nach. Einer dieser Filme, der mich auch Tage nach dem Gucken noch beschäftigt hat. Die Bilder, Geschichte, Musik (Sufjan Stevens :eyebrows: ). Irgendwie passt hier einfach alles. Nur den Wikipedia-Artikel von Armie Hammer darf man sich nicht durchlesen. :ronaldo:

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