SpielertrainerInnen & -eltern

Ein spannender Artikel, danke @coqsportif, der auf Dinge eingeht die hier bereits Thema waren. Es werden ein paar Dinge thematisiert, die ich bereits vergangene Woche angesprochen habe.

Je später das Geburtsdatum im Jahr liegt, desto kleiner die Chance, im Talentsystem des DFB berücksichtigt zu werden.

tritt besonders deutlich zwischen elf und 15 Jahren auf - einem Alter, in dem die meisten Talente den Weg in die Nachwuchsleistungszentren finden.

Bis zu vier Jahre kann sich das biologische Alter bei Spielern desselben Jahrgangs unterscheiden, was sich vor allem in den athletischen Voraussetzungen und im Eins-gegen-Eins bemerkbar macht. Durch technische Fähigkeiten lässt sich dies kaum ausgleichen.

Zudem wird in diesem Video genauer auf Funino eingegangen:
https://www.ardmediathek.de/video/sport-inside/streit-um-minitore-umstrittene-reform-des-kinderfu-balls/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTk4M2RkOTU1LTRiN2UtNDU4MS1iZTMwLWU0MTAwMjAxYTVkNQ/

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Ist halt immernoch die einfachste Struktur, die Kids dem Alter nach aufzuteilen.

Ich sehe es im Fußball auch extrem starr, was die Altersstrukturen angeht - möglicherweise weil es auch immer ausreichend Spieler für alle Teams gibt (?).

Meine Erfahrungen aus dem Basketball und Volleyball zeigen, dass dort die Jugenden viel durchlässiger (zumindest von unten nach oben) sind und somit sich häufig eher Spielerpools bilden, bei denen auch durchaus mal jüngere Overperformer höher spielen/trainieren und früher integriert werden. Dennoch nehmen diese dann nicht in den eigentlichen Jugendteams den Platz weg und late-bloomers haben etwas mehr Möglichkeiten zu entwickeln.

side note: mein Team besteht aus einigen potenten Basketballern, die nach der Jugend demotiviert aufgehört hatten und nun langsam wieder Bock haben.
Größtenteils Herbst-/Winter-Geborene :stuck_out_tongue: (was auch meine Annahme vorher natürlich etwas entkräftigt ;-)).

Lasst die Kids doch 11 gegen 11 aufm großen Feld spielen. Dann merken die viel schneller, wie lame Fußball ist.

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Jetzt habe ich es also Schwarz auf Weiß, warum ich nie zum DFB eingeladen wurde, obwohl ich in der Bezirksauswahl Karl-Marx-Stadt eigentlich immer recht gut dabei war. Was soll ich auch machen als jemand, der eine Woche vor Weihnachten Geburtstag hat. :christmas_tree:

An mein erstes Spiel im „Westen“, nachdem ich mit meinen Eltern ins Münsterland gezogen war, erinnere ich mich noch lebhaft. Das war in der D-Jugend und wir mussten gegen Vorwärts Gronau antreten. Meine Mitspieler und mein Trainer hatten mich schon während der Trainingswoche immer wieder vor diesem Gegner gewarnt. „Alles Türken!“ Zweistellige Niederlage wäre keine Überraschung. Ich hatte bis dahin in meinem Leben noch keinen Türken gesehen, bis auf unseren Sturmdribbler Erbse, der eigentlich Eren hieß, was ich aber erst Jahre später herausfinden sollte; und zweistellig hatte ich auch noch nie verloren.

Lange Rede, kurzer Sinn. Die Jungs von Vorwärts Gronau trugen alle Schnauzbart. Das war im ersten Moment beeindruckend. Spielerisch waren sie aber kaum überlegen. Da ich schon immer der Rumbrüller auf dem Platz gewesen bin, brüllte ich auch diesmal viel und laut. Und ich rannte viel, weil ich schon immer gut rennen konnte. Am Ende verloren wir nur 2 : 4. Was für meine Mitspieler und Trainer einem Wunder gleichkam.

Mit meinem Gebrüll und meiner Rennerei musste ich wohl Eindruck gemacht haben. Nach dem Spiel kam ein Typ von der Westfalenauswahl in unsere Kabine und beglückwünschte mich. Er werde bald wieder bei einem Spiel von uns vorbeischauen und meine Entwicklung verfolgen.

Habe von dem Typen nie wieder was gehört. Bin eben eine Woche vor Weihnachten geboren.

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Bei welchem Club hast du denn gespielt?

Im Münsterland? Beim glorreichen FC Vreden. Das waren so katastrophale Bedingungen im Vergleich zu em, was ich vorher als Standard erachtet hatte, dass ich recht bald aufgehört und nur noch auf Bolzplätzen gespielt habe. Und Straßenhockey.

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Hatte auch viel zu lange auf schäbigen platzen schlechten Fußball gespielt. Macht kein Spaß, egal wie viel Kult man diesen schlechten Ascheplätzen und damals auch noch viel zu häufig sehr schlechten, bis zum zerbersten aufgepumpten Bällen zureden wöllte.

Aber sollten meine Kids dazu Bock haben, bin ich ja echt froh, dass auch hier mittlerweile die meisten Ascheplätze den Kunstrasenplätzen gewichen sind (danke auch nochmal an die Bestätigung @Bouba dass es scheinbar nicht nur hier bei uns in der Stadt so ist).

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Schlackeplätze habe ich damit gar nicht gemeint. Die waren und sind für mich völlig okay. Das Training und die Einstellung zur Leistung haben mich furchtbar abgeschreckt. Ich war im Osten mehr oder weniger Leistungssport gewöhnt, wo von Kindesbeinen an der zukünftige sozialistische, siegreiche Athlet herangebildet werden sollte. Im Nachhinein albern, klar. Aber ich gestehe, ich bin damals auch voll darin aufgegangen. Schon als Sechsjähriger drei Mal die Woche Training und Am Wochende Punktspiel.
Und vor allem zwischen den Trainingseinheiten an sich lagen Welten. Im Osten wurde unheimlich viel auf Kondition und Technik gearbeitet. Und jede Woche mindestens ein Mal eine Taktikeinheit. Wenn wir am Ende des Trainings ein 15minütiges Spiel machen durften, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr.

Im Westen sah das Training, das auch nur ein Mal die Woche stattfand, in etwa so aus: 2 Runden um den Platz zum Aufwärmen. Dann warf der Trainer einen Ball auf den Platz und schrie „Okay Spiel über den ganzen Platz“ und das wars. An Schusstraining kann ich mich erinnern. Dunkel.
Das hat mich insgesamt so gelangweilt. Keiner hat einen mehr an die Grenzen der Belastbarkeit getrieben. Alles war nur noch so trallala. Eher Beschäftigungstherapie als Sport. Das war für mich völlig witzlos und ich habe aufgehört.

Auf die Idee, selbst zu einem größeren Verein zu gehen, bin ich natürlich nicht gekommen. Im Nachhinein blöd. Aber ehrlicherweise hätten es meine Eltern auch gar nicht leisten können, mich nach Schalke oder auch nur zu Preussen Münster ständig zum Training zu kutschieren. Die waren selbst mit ihren neuen Leben massiv ausgelastet und an der Grenze zur Überforderung.

Außerdem habe ich dann irgendwann eine Gitarre in die Hand bekommen und nach jahrelangem Deutschpunkkonsum Black Flag gehört. Da war die Sache eh gegessen.

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Dito. Wir haben auch komplett anders trainiert im Osten als die Kids im Westen. Okay, sind auch 25 Jahre dazwischen…

Ich habe hier bspw. in 18 Monaten noch kein Kind gegen einen Medizinball treten sehen. :down: :down: :down:

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Danke, Herr Magath!

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Unsere Medizinbälle waren damals von DragonSport und sahen aus wie echte Fußbälle - scheinbar hatte der Osten da einfach ne bessere realness :man_shrugging:

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https://images.app.goo.gl/MeLcUaq9opnekVV86

Ich meine die da. Und die waren auch genau so gelagert.

Jo, und bei uns waren die Fußbälle einfach bis zum Knacken der Nähte prall aufgepumpt.

Üblicherweise auch bei Auswärtsspielen :roll_eyes:

den sinn daran habe ich nie kapiert, weder hat das nen schuss härter gemacht noch sonst was, das hat einfach nur weh getan :ugly:

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Üblicherweise pumpt man die Bälle härter auf, damit die Bälle nicht so hoch steigen. Mit der Härte der Schüsse hat dies wohl nix zu tun. Mir hat mal einer der sich sehr gut auskennt erklärt, dass bspw. die Profis das so wollen, da die Bälle bei (zu) wenig Luft und (zu) viel Kraft im Bein sonst aufsteigen wie Heißluftballons.

Ich muss gestehen, dass mir die Bundesligabälle VIEL zu hart sind.

Heute sind das ja auch Bälle.
Zu meiner Zeit, ja ich schreibe zu meiner Zeit, hat nur das Gewicht des Balles einem verraten dass diese nicht aus Beton sind.

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Jetzt darf ich hier auch schreiben. :4: Meine Tochter ist grade beim ersten Probetraining: F-Jugend, Handball.

Macht Spaß zuzugucken. Erstmal sehr überfordert, kann den Ball ja noch gar nicht richtig dribbeln, kennt niemanden. Mit der Zeit aber schon ganz gut dabei, mitten im Getümmel. Mal schauen, es sieht aus als hätte sie Spaß.

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Nachdem ich den Thread hier nun gefunden und mal durchgelesen habe, möchte ich gerne mal von meinen Erfahrungen in den letzten 4 Jahren berichten da
genau dieses Thema mittlerweile einen Großteil meines Lebens einnimmt.

Mein kleiner war damals 5 Jahre alt und bis dahin nicht sonderlich Fussballbegeistert. Im Kindergarten haben Sie dann wohl angefangen rum zu kicken und
nach ein paar Wochen meinte er „Papa, ich will zum Fussball gehen“ Bei uns im Ort gibt es einen sehr guten Verein mit ordentlicher Jugendarbeit und ab der C auch
Leistungsorientiert die allesamt recht hoch spielen. Daher bieten Sie immer mal wieder Probetrainings an wo die neu interessierten Kids dann vorspielen dürfen.

Mit 5 war es dann noch die Bambini Mannschaft und beim Probetraining wuselten 15 kleine Jungs rum die allesamt anfangen wollten mit kicken.

Der Trainer meinte dann am Ende er will ganz offen sein, seine Mannschaft ist fast voll und er könnte maximal 2-3 rein nehmen zu sich, außer jemand von den Eltern erklärt sich bereit noch eine
2. reine 2012er Mannschaft als Trainer zu übernehmen. Ich hab mir das dann kurz überlegt, mit meiner Frau besprochen und am nächsten Tag zugesagt. Ab dem Tag war ich dann
erstmal „Papatrainer“ und hab direkt alle 15 vom Probetraining in mein Team genommen. Glücklicherweise ging mein Vater in dem Jahr in Rente und wir konnten ihn überzeugen, dass er mich als Co Trainer mit unterstützt.

Die ersten Wochen waren natürlich noch stark getrieben von Flugzeuge am Himmel zählen und Sandhäufchen auf dem Kunstrasen schaufeln, aber man hat schon noch kurzer Zeit gemerkt, dass einige der Jungs echt Talent hatten.

Ich wollte dann aber auch recht schnell das ganze zumindest semiprofesionell machen und hab angefangen mich weiterzubilden in der Thematik kindgerechtes Training. Im Internet gibt es relativ viel dazu, auch einige wirklich gute Bücher (Horst Wein kann ich absolut empfehlen)
und 2 Zeitschriften Abos zum Thema Kinderfussball waren der Start. Später kamen dann einige Kurzlehrgänge von Coerver mit dazu und nach 1 Jahr hab ich dann beim WfV Seminare besucht. Corona hat das dann leider etwas hinausgezögert aber mittlerweile hab ich die C-Lizenz
fast fertig.

Bambini Fussball heißt bei uns in BaWü noch 3-3 auf die Minitore, das war 1 Jahr ganz OK aber ich habe da schon früh gemerkt, dass die Jungs bereit sind fürs F Feld mit den 5 Meter Toren. mit vielen Leistungsvergleichen mit anderen Vereinen und einigen F Turnieren gegen Jahrgangsältere
sind wir dann in den F Modus (4+1) gestartet und haben dort gut mithalten können. Der Lernfaktor wenn man ab und zu auch mal gegen ältere spielt ist enorm für die Kinder, da merkt man die Entwicklungsschritte noch viel schneller.

Der Lockdown war dann letztes Jahr echt hart für uns alle - 3 Monate durften wir gar nicht trainieren und nur Online ein paar Trainingseinheiten oder Übungen verteilen. Dann gings im Sommer 2020 fast wieder zurück in die Normalität bis der nächste Lockdown kam, diesmal noch viel länger.
Ab Januar war uns dann gestattet 2er Gruppen trainieren zu dürfen und wir sind dann wirklich wochenlang bei Wind und Wetter zwei mal die Woche je 4 Stunden aufm Platz gestanden und haben die Jungs trainiert. Das ersetzt zwar kein richtiges Mannschaftstraining aber von Vorteil war, dass
man noch individueller coachen und auf den einzelnen eingehen konnte. Als es dann endlich wieder „normal“ weiter ging waren natürlich alle glücklich.

Nun sind wir in der E Jugend angekommen, 6+1, noch größeres Feld und endlich Liga- und Pokalspiele. Von den 15 Jungs am Anfang sind immer noch 10 mit dabei, einige hatten keine Lust mehr oder haben sich anderen Sportarten zugewandt.

Es macht immer noch einen riesen Spaß und ich freue mich täglich darauf das nächste Training oder Spiel vorzubereiten, den Jungs nun auch taktische Themen beizubringen und zu sehen wie Sie sich immer weiter entwickeln. Mein Sohn hat viele neue Freunde gefunden
und spielt wahnsinnig gerne Fussball. Dass wir dabei gemeinsam viel Zeit verbringen können ist natürlich auch etwas besonderes was uns niemand mehr nehmen wird.

Ich habe in der Zeit viele Vereine und „Trainer“ kennengelernt, einige die Ihre Kinder anschreien, Strafliegestütz machen lassen oder Sie kritisieren bis Sie heulend in der Ecke stehen. Das Problem dabei ist, das viele „Papas“ einfach Trainer werden können und wenn Sie nicht
selber den Ansporn haben sich mit dem Thema kindgerechtes Training auseinanderzusetzen dann kommt leider oft so etwas dabei heraus. Meine Art war und ist schon immer eine andere, ich versuche über Lob und Anerkennung die Jungs zu entwickeln und Lobe lieber so oft einen guten Pass
anstatt zu kritisieren das er nicht abgespielt hat bis die Jungs schon von alleine drauf kommen was in welcher Situation vielleicht die bessere Entscheidung ist.

Das wurde mir auch schon mal vorgeworfen, „Du bist zu lasch mit Ihnen“ oder ähnliches - aber daran habe ich nie etwas geändert und werde es auch nicht tun. Auf der anderen Seite gibt es dann aber auch viel Lob von den Eltern die es schon anders erlebt haben mit anderen Trainern
und meinen Umgang gut finden mit den Kinds.

Aktuell sind wir nun mitten in der Vorbereitung für die neue Saison und ich freue mich schon auf die ersten Ligaspiele Ende September.

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Es hätte spannender kaum sein können. Am Samstag ging es zu einem weiteren sehr, sehr starken und für gute Nachwuchsarbeit bekannten, Stadtteilverein. Treffpunk 9:45 Uhr, mein Sohn war so heiss, dass wir bereits 9:10 anwesend sein musster - somit die ersten überhaupt am Platz waren. Kein einziger Spieler von uns war später als 9:35 Uhr vor Ort. Wie üblich traten wir mit 11 Spielern an. Die Kids waren ready!

Selbst der Nebel und das nasskalte Wetter hatten sich eine Auszeit gegönnt. Zum Anstoss 10:30 Uhr schien die Sonne.

Die einzige Änderung in der Startelf betraf die linke Abwehrseite. Dazu tauchten 2 neue Wechselspieler im Vergleich zur Vorwoche auf dem Spielberichtsbogen auf.

Nach 10 Minuten standen lediglich 2 kleinere Chancen für die Heimmanschaft zu Buche, die beide durch unseren Torwart entschärft wurden. Es war ein hochklassiges, spannendes Spiel mit wenigen Chancen, aber viel Fussball und einigen Ansätzen von Spielzügen.
Nachdem ungefährt nach 12 Minuten Spielzeit gab es 20 Sekunden lang „Flummi-Ball“ ehe der Ball bei unserer #10 landete (der heute wieder als tiefer 6er agierte), durchgesteckt auf die #9 und per schönem Gewaltschuss aus 10m unhaltbar von der #8 in den Winkel geknallt.
Wir bekamen nun besser Zugriff aufs Spiel und vergaben ein paar weitere Chancen. Kurz vor Ende der 2. Halbzeit vollendete die #9 willensstark ins lange Ecke. 0:2 zur Halbzeit.
3 Jungs spielten durch, der Rest rochierte regelmäßig.

Nun waren unsere Jungs feldüberlegen. Nach einer Ecke für den Gegner wurde der Ball aus der Gefahrenzone geklärt, aber im letzten Moment vorm Seitenaus noch von der #8 auf die #9 gepasst. Die völlig allein von der Mittellinie auf den Torwart zulaufend überlegt vollendet. 0:3.
Wie üblich durfte die tiefe-6 nun als 8 agieren. Die Gegner fanden ab sofort gar nicht mehr ins Spiel.
Wiederum eine Ecke später eroberte die #10, passte auf die #9, die mit wunderschönem Dribbling und Steilpass auf die #8, souverän zum 0:4.
Unser Trainer nahm 2 Kräfte aus der Start-11 vom Feld und lies die Jungs von der Bank fortan durchspielen.

Der Anstoss des Gegners landete mit der 2. Ballberührung bei der #8 die den Ball satt und trocken halbhoch neben dem Innenpfosten einschlagen lies. 0:5.

Was sollte Kinderfussball auch ohne einen Fernschuss sein? Dachte sich auch die #8 von uns. Ein Einwurf wurde an der Mittellinie gestoppt, 1x auftitschen lassen und dann volley in den Knick. Selbst die gegnerischen Eltern applaudierten. Auch wenn das sicherlich keine Absicht war, so war es doch trotzdem schön. 0:6

Nachdem unserer #10 vier Minuten vor dem Ende ein Eigentor nach Ecke unterlief stand es 1:6. Gleichzeitig war dies die letzte Aktion für einen weiteren Spieler aus der Start-11.
Dazu durften alle Abwehspieler fortan auf den Sturmpositionen spielen und die offensiven rückten nach hinten in die Abwehr. Mehr als ein 2:6 sprang am Ende nicht dabei raus. Am Ende gab es dann noch das übliche 9m-Schiessen.

Unsere #10 war mit Abstand der beste Spieler auf dem Feld. Tolle Zweikämpfe, seine 2 Abwehrspieler immer geordnet und angetrieben und nie einen Ball verloren gegeben. Nachdem er letzte Woche, für ihn ungewöhnlich, 3,5 Gegentore verschuldet hat war das Balsam für die Seele.

Gegen die beiden vom Papier her besten Gegner wurden 6 Punkte geholt und 15:8 Tore erzielt. Das kann sich sehen lassen. Kommenden Samstag steht ein weiteres schweres Spiel an. Dieses Mal aber wieder zu Hause. Da 3 Teams zurück gezogen haben, wir nur gesamt 6 sind, ist dies bereits eines der letzten Spiele der Hinrunde. Schade… :frowning:

Tore:
4x #8
2x #9

:love:

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Welche # ist deiner? :_d:

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