Verehrte Freunde der Sonne,
kennt ihr schon den Galakto Player? Im elterlichen Thread hatte ich das Thema bereits angeschnitten – mittlerweile haben wir uns dank eines Discount-Angebots (jeweils 30 Euro pro Player) in dieses Ökosystem eingekauft. Die Geräte werden bei uns zu Weihnachten überreicht, also nutzte ich den heutigen kinderfreien Nachmittag für einen ersten Funktionstest.
Und oh Mann, sind die Dinger gut! Die Haptik ist großartig, der Klang ist sauber, die Box kann (leider?) auch richtig laut.
Unboxing & erste Eindrücke
Die Galakto Box
Die Box ist kaum größer als ihre Verpackung – schon vor dem Auspacken bekommt man also einen guten Eindruck, was einen erwartet. Das Gerät wirkt robust und wertig - halt genau so, wie man’s bei einem Kinderzimmergerät erwarten sollte.
Die teilweise gummierte Kunststoffoberfläche sorgt für guten Halt – sowohl für Kinderhände als auch für den unvermeidbaren Dreck. Wie anfällig der textilbespannte Lautsprecher für Schmutz und Feuchtigkeit ist, wird daher sicherlich die Zeit zeigen.
Die Token
Die Token sind kleine, rechteckige Cartridges – kaum größer als ein AirTag. Eine Lochung an der Ecke ermöglicht es, sie an einem Ring oder einem anderen Sammler zu befestigen. Titel und Titelbild sind nur auf der Vorderseite gedruckt, was bei einer Sammlung gleichfarbiger Token sicherlich die Unterscheidbarkeit erschwert - aber hey, damit müssen solche „Rich Kids“ unter uns wohl klarkommen.
Aktuell gibt es bereits eine unerwartet große Auswahl an Inhalten, die weiterhin wächst: von Europa-Hörspielen über „Die ??? Kids“, „Deine Freunde“, „Heavysaurus“, „Gregs Tagebuch“ bis hin zu „Hurra Kinderlieder“ habe ich für alle drei Kids (3, 6, 9) Geschichten und Musik dem jeweiligen Geschmack entsprechend gefunden. Zudem ist wohl neben Aldi auch mittlerweile Rossmann beim Vertrieb der Token eingestiegen.
Funktionsweise
Die Galakto Box funktioniert tatsächlich „out of the box“: Box aufstellen, Token einsetzen, Hörspiel hören.
Das Token wirkt zwar recht leicht, aber ein kleiner Magnet hält es sicher in Position – meine anfänglichen Bedenken, es könnte den Kontakt verlieren, waren bislang unbegründet.
Wird ein Token entfernt und wieder eingesetzt, spielt das Gerät an der zuletzt gehörten Stelle weiter. Mit den Vor- und Zurücktasten ist man aber auch schnell im gewünschten Kapitel. Zwei weitere Tasten regeln die Lautstärke – und ja, die Box kann richtig laut werden. Mit drei Kindern bin ich gespannt, wie das auf Dauer funktioniert - vielleicht nutzen die Kids ja aber auch einfach Kopfhörer: Der obere Player-Teil verfügt über einen 3,5-mm-Klinkenanschluss und lässt sich dank eigenem Akku sogar ganz einfach vom Lautsprecher-Element abtrennen und mitnehmen.
Spätestens zum Aufladen müssen Player und Box wieder zusammengeführt werden, da der Player nicht noch über einen separaten Ladeanschluss verfügt.
Mein Eindruck
Ich habe mich nun etwa eine Stunde mit den Geräten beschäftigt – vor allem, um die Funktionalität zu prüfen und vielleicht schonmal Dinge vorzubereiten, damit es nach dem Auspacken “einfach funktioniert”.
Es hat dahingehend meine Erwartungen komplett übertroffen: Box auspacken, Hörspiel hören. es hat einfach funktioniert. Gerade mit der tiptoi-, Tonie-, younameit-Erfahrung von anderen elektronischen Kinderspielsachen. Kein Cloud-Zugang musste angelegt werden, keine Inhalte mussten synchronisiert werden. Direkt Spaß haben 
Dieses System ist einfach und für alle verständlich, es bedarf keinerlei (De-)Aktivierung und ein Token ist einfach eine Geschichte oder eine Sammlung an Liedern, die jeder andere Box-Besitzer bei sich selbst abspielen kann.
Das abtrennbare Player-Element wirkt im ersten Moment natürlich erstmal ziemlich cool und durchdacht, allerdings bin ich gespannt, wann und wo das wirklich so genutzt wird oder ob’s am Ende einfach nur ein ungenutztes Gimmick bleibt, da bei Urlaubsfahrten und Co. sowieso die ganze Box samt Kopfhörern mitkommt.
Ein absoluter Pluspunkt für mich ist die einheitliche Gestaltung der Token. Klar, im Vergleich zu Tonie-Figuren stinken die kleinen Kistchen sicherlich hart ab, was die Attraktivität bei Kindern angeht - ich denke das holt man aber dennoch raus, wenn man in einer sauber sortierten Box 100 Token anstelle von 20 Tonie-Figuren unterbekommt - zudem sind die Token aktuell auch um einiges günstiger als Tonies.
Zudem hat mich ein kleiner Nebenaspekt angefixt: das Tokensystem basiert wohl auch auf einem angepassten Layout eines USB-Sticks. Dahingehend könnte es durchaus bald auch einige Tinker dieser Welt herausfordern hier mal kreative neue Ideen und Lösungen zu erarbeiten 
Allerdings hat auch der Hersteller selbst eine Art “Kreativ-Tonie” für den Player angekündigt. Ich bin gespannt, wie das in diesem abgeschotteten System laufen soll 
P.S.: Wow klingt das nach fieser Advertorial-Werbung. Bin gerade nur wirklich von dem Ding begeistert und hoffe, dass das einfach noch einen Platz neben Tonie, Tiger & Co. findet 