Oatley Barista ist absolut die beste. Aber auch teuer.
Alternativ nutzen wir vegan leben Hafer Barista. Die gibts bei Famila und kommt fast an die Oatley ran.
Oatly barista ist besser zum aufschäumen als die reguläre, finde ich.
Allgemein ist momentan Hafermilch das beste Ersatzprodukt im Kaffee, das harmoniert meiner Meinung nach viel besser als etwa Sojamilch.
Oh, das probiere ich nachher mal. Wo gibt es diese Oatly Milch in der Regel? Rewe, Edeka?
Oatly dürftest du eigentlich mittlerweile in jedem Rewe und Edeka finden. Lidl und co eher nicht, jedenfalls bei mir in der Ecke.
Es ist auch mit Abstand der gesündeste und ressourcenschonende Ersatz zu Kuhmilch.
Kaufland hat sie auf jeden Fall im Sortiment falls du da was in der Nähe hast.
Die EDEKA-Bio-Hausmarken-Hafermjölk ist auch absolut nutzbar.
Oatly Deluxe aus dem Kühlregal ist am milchnähesten - geschmacklich wie bezogen auf den Fundort im Supermarkt. Ist halt kein Bio und Tetrapak, aber sonst natürlich gut, dass es so eine gute Verbreitung findet. Jede andere Hafer-Barrista ist da inzwischen aber bei halbem Preis nicht viel schlechter und teilweise mit Bio-Hafer und Deutschland.
Für Raum Berlin/Brandenburg gibt’s ne geile Genossenschaft, die in Glasflaschen und mit eigenem Verfahren was macht: https://havelmi.org/ - aber das schmeckt dann sehr haferig im Gegensatz zu den recht neutralen Supermarktalternativen.
Gibt es außer Laktoseintoleranz gute Gründe, keine herkömmliche Milch zu nutzen? Also z.B. die Umwelt kaputtfurzende Kühe?
Eher die Umwelt kaputtgefütterte Kühe. Futtermittelanbau und Wasserverbrauch bei handelsüblicher Milch sind recht hoch und Öko-Institut und eigentlich alle wiss. Untersuchungen von Klimatreibern haben bei Milch eigentlich das größte Einsparpotential gesehen, mehr als bspw. bei Fleisch, vor allem durch das viele Kraftfutter zur Milchproduktion (oft halt Soja o.Ä.). Da auch der Weltmarkt für Milch wächst wie in Ostasien wird das dann recht schnell exponentiell. Vor allem aber auch ist bei Milch kaum ein Unterschied zu merken, sodass es ein einfacher Schritt ist und die Gesundheitswirkung von Milch ist ja zumindest umstritten, wenn nicht sogar eher nicht recht belegt. Wenn nicht noch diese etwas absurde Regelung gelten würde, dass Milchalternativen 19% MwSt haben, da sie im Gegensatz zu Milch (7% MwSt), nicht zum Mitteln täglichen Bedarfs zählen, wäre der Preisunterschied auch weniger groß. Das ist auch der Grund, warum die entsprechende Industrie so verbittert dagegen kämpft, dass diese Produkte „Milch“ im Produktnamen haben dürfen, da man dann diese Öffnung für die Preisanpassung fürchtet.
Hier Albert-Schweizer ihm seine Stiftung dazu, auch wenn ich Versauerung der Meere nicht direkt dazu kurzschließen kann. Eigentlich ist es immer Wasserverbrauch in der Herstellung.
Was meinst du mit Gesundheitswirkung? Die Nährstoffe stehen ja drauf und auch da schlägt Hafer den Euter.
Naja, eben die Historie von: Milch ist wichtig, Calcium, das Beste aus der Milch in der Kinderschokolade, Schulmilch, weiße Flecken auf den Fingernägeln, dies das. Glaub da ist schon noch viel Sorge bei, dass ohne Milch irgendwas fehlt bei den Nährstoffen und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung heizt das ja auch immer bisschen an mit ihren empfohlenen Durschschnittstagestellern. Ohne, dass ich das explizit teile, aber weiß nicht, ob man sich da jetzt schon geeinigt hat, ob Milch jetzt eigentlich insgesamt eher kacke ist.
Stark, danke!
So die ganzen 90er „got milk?“ Kampagnen. Als ob Fleisch und Milch so krass wichtig wären für unsere Ernährung…
Danke für die Grafiken, hatte die Infos noch nie so gut zusammengefasst gehabt.
Ich mache das auch komplett aus ökologischem Antrieb und an vielen Stellen lässt sich Milch auch gut durch Hafermilch ersetzen: beim Kochen gibt es gute Alternativen zur Sahne, im Müsli schmeckt man durch die ganzen Getreide eh kaum den Unterschied und beim Backen sind die veganen Rezepte mittlerweile auch schon so gut - auch ohne dafür dass halbe Reformhaus Zuhause haben zu müssen.
Und mittlerweile gewöhne ich mich auch im Kaffee schon daran ![]()
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Das geht schneller als man denkt. Trinke seit ca. eineinhalb Jahren nur noch Hafermilch in Kaffee und Co, Kuhmilch schmeckt mir jetzt nicht mehr.
Nur für Käse… dafür gibt’s keinen Ersatz. Jedes noch so schlimme Fleischersatzprodukt ist besser als alles, was mir bisher an Käseersatz über den Weg gelaufen ist.
Es gibt bei Penny einen Käseersatz, der zumindest mit billigen Käsescheiben einigermaßen konkurrieren kann. „Genuss-Scheiben“ schimpfen die sich, einfach in der veganen Ecke schauen. Beim Rest muss ich dir aber zustimmen, selbst der vegane Feta von Bedda kam direkt wieder oben raus.
So true.
Probiere da auch jedes Jahr mal wieder ein neues Produkt und ich bin so froh, wenn ich die olle Packung dann endlich leer habe und mir nen guten alten Gouda aufs Brot packen kann ![]()
Muss ich mal gucken wo wir hier einen Penny haben. Stehe noch bei 0/1 Veggiekäse dieses Jahr ;-)
Ich hab mir jetzt gezwungenermaßen mal eine Hafermilch geholt (wegen des Antibiotikum gegen die Borreliose darf ich 2 Stunden vor bis 2 Stunden nach der Einnahme keine Milchprodukte essen).
Puuh. Schon eine harte Umstellung, vor allem der nussige Geschmack. Als Ohne-Zucker-Trinker finde ich es auch ganz schön süß. Habe aktuell die Bio-Hausmarke vom Netto, vielleicht muss ich doch mal die Oatly probieren… Aber ich muss sagen, nach der vierten Tasse hab ich mich schon etwas dran gewöhnt. Aber ob das reicht, nach der Medikamenteneinnahme nachhaltig umzusteigen…
Generell merke ich: für mich wäre es ungleich viel härter, auf Milchprodukte zu verzichten als auf Fleisch. Zweiteres habe ich bereits deutlich reduziert, aber ohne Milch, Käse, Butter etc. wäre schon verdammt hart.

