"As a creative entertainment company, we prioritize our creators, with AI enhancing their work by removing repetitive tasks and enabling faster iteration and higher-quality outputs, such as through the use of synthetic assets, including synthetic voices, as early placeholders.
This is less about cost efficiency and more about improving quality and development speed, which we see as highly valuable. For many years, AI has been deeply embedded in our development processes, and we are increasingly seeing its impact on more immersive in-game experiences, where characters and worlds are enhanced by AI capabilities," a portion of the answer reads.
"At the same time, we are experimenting at a more fundamental level with smaller, AI-first initiatives, while remaining realistic about near-term efficiency gains. These efforts position us to stay at the forefront as AI continues to evolve, both in development processes and in shaping future player experiences."
Nachdem Sony die „all digital“ Nachricht rausgehauen hat, haben sie fast eine Woche nichts mehr auf Twitter geschrieben, was sehr unüblich ist. Es hieß, man wolle die Massenentlassungen von Xbox abwarten und hoffen, dass der Sturm der Entrüstung dann vorbei ist.
Nun. Gestern haben sie wieder anzufangen zu tweeten und die negativen Kommentare und deren Likes sind absolut durch die Decke gegangen. Selbst einfache Retweets, z. B. von DOOM, wurden von angepissten Usern gekapert.
Zudem hat der Tweet mit der „all digital“ Ankündigung sage und schreibe neun (!) Community Notes verpasst bekommen.
Und zu guter Letzt haben wohl massenhaft Leute ihr PS+ Abo gekündigt und Sony hat angeblich aufgrund der schieren Menge versucht User mit 50% Rabatt zu halten.
tl;dr Wir als Konsumenten dürfen niemals irgendetwas akzeptieren, was uns nicht gefällt, nur weil es „unvermeidbar“ ist. In jedem solcher Fälle müssen die Verantwortlichen so lange gebullied werden, bis diese unpopulären Maßnahmen zurückgenommen werden. Keep pushing!
Nach wochenlangem Schweigen hat Sony auf die Kritik an der umstrittenen Entscheidung reagiert, ab Januar 2028 keine physischen Spielediscs mehr anzubieten. Während der Präsentation der Geschäftszahlen vom ersten Quartal des Jahres 2026 wurden die Führungskräfte auf die Entscheidung angesprochen. Dabei hat Sony offenbar die Einschätzung vertreten, dass sich daraus keine negativen Auswirkungen auf das Geschäft ergeben werden.
Sonys Finanzvorstand Lin Tao wurde zu mehreren Punkten rund um die Einstellung von Discs und den möglichen Folgen bis 2028 befragt. Tao hat daraufhin erklärt, dass Sony aufgrund der weit fortgeschrittenen Digitalisierung von Inhalten ausführlich über diesen Schritt nachgedacht habe und die Umsetzung vorsichtig vorantreiben werde. Auf die Frage nach möglichen Auswirkungen auf den Umsatz sagte Tao, dass bislang keine Veränderungen im Geschäft festgestellt worden seien. Auch zum Zeitpunkt der Umstellung erwartet Sony keine negativen Folgen, da der Großteil der Verkäufe bereits digital erfolgt und sich daran bis zur Einführung der Änderung nichts Grundlegendes ändern werde.
Die Frage thematisierte außerdem die öffentliche Kritik an der Entscheidung. Tao erklärte dazu, dass Sony überlegen müsse, wie auf das Feedback reagiert werden soll. Während dieser Prozess läuft, ist jedoch eines klar: Sony wird die Entscheidung nicht zurücknehmen. Die Kritik aus der Öffentlichkeit ist groß, und die Petition „Don’t Kill the Disc“ hat inzwischen mehr als 350.000 Unterschriften gesammelt. Zudem wurde über einen Boykott von Sony gesprochen, doch das Unternehmen scheint sich derzeit weiterhin stark auf die Umsatzentwicklung zu konzentrieren.
Der öffentliche Druck ist also noch nicht groß genug. Bitte alle weiterhin diesen Saftladen auf jede erdenkliche Weise boykottieren.
Ich seh das wahrscheinlich zu simpel, aber für mich ist die größte Sauerei dabei, dass man quasi den Besitz und Weiterverkauf von Spielen unterbindet. Ich kann ja irgendwie noch verstehen, dass heutzutage physische Datenträger in Zeiten von Highspeedinternet (Deutschland-lol) und großer Speicher verdrängt werden. Dass man aber bewusst verhindert, digitale Inhalte weitergeben zu können, damit jeder brav den Vollpreis zahlt, ist ne Sauerei. Und ist ja super einfach voranzutreiben durch entsprechende Preispolitik, Verknappung der physischen Spiele etc. Damit erhöht man zwangsläufig den Anteil digitaler Verkäufe und kann dann behaupten, dass sich die Disks nicht mehr lohnen weil Verkäufe zu gering.
Wenn das Wort „wenn“ nicht wäre. Ich verstehe nicht, wieso die das limitieren. Die könnten sich damit doch dumm und dämlich verdienen. Die weiße Variante finde ich schon echt nice. Allerdings würde ich diesen Preis nicht zahlen. Generell schade, dass es für die Pro gar keine anderen Plates gibt.
Habt ihr auch alle eine Email von Sony zur Änderung der Nutzungsvereinbarung bekommen? Und habt ihr die auch brav durchgelesen? Nein? Ok. Hier ein paar Highlights.
13.5. Wenn Sie ein digitales Produkt im PlayStation Store kaufen oder von dort herunterladen:
13.5.1 Hierbei erwerben Sie eine persönliche Lizenz, die es Ihnen erlaubt, unsere digitalen Produkte für private Zwecke zu nutzen. Diese Lizenz zur Nutzung digitaler Produkte ist nicht übertragbar. Ausnahmen gelten nur dann, wenn sie im jeweiligen Land gesetzlich vorgeschrieben sind.
13.5.2. Das bedeutet also, dass Sie das Produkt für die in der Lizenz beschriebenen Zwecke nutzen dürfen, aber nicht dessen Eigentümer sind.
13.5.3. Während des Kaufprozesses informieren wir Sie darüber, wo Sie die Lizenz abrufen können.
13.5.4. Wenn Sie das Konto, über das das digitale Produkt gekauft wurde, löschen oder schließen oder das betreffende Konto ausgesetzt wird, verlieren Sie unter Umständen die Zugriffs- und Nutzungsrechte am digitalen Produkt.
13.5.5. Wenn das digitale Produkt von einem Drittanbieter herausgegeben wird, müssen Sie Ihr Konto unter Umständen mit Ihrem Konto bei diesem Anbieter verknüpfen, um das digitale Produkt nutzen zu können. Das digitale Produkt wird möglicherweise mit beiden Konten verknüpft, dem Konto beim Drittanbieter und dem Konto, über das es gekauft wurde. Wird diese Verknüpfung aufgehoben bzw. das Konto beim Drittanbieter geschlossen, ausgesetzt oder gelöscht, können Sie Ihre Zugriffsrechte am digitalen Produkt verlieren.
Ich kann es gar nicht erwarten, wenn wir endlich in der all digital Zukunft angekommen sind und mir nichts mehr gehört, was ich kaufe und mir das Recht ein Spiel zu spielen jederzeit entzogen werden kann.
Aber bei aller berechtigter Aufregung: Das sind in den Nutzungsbedingungen doch keine Änderungen, sondern nur eine Erinnerung daran was längst Sache ist.
Bei allen digitalen „Käufen“ im Sony Store erwirbt man seit jeher nur eine Lizenz und kein Spieleeigentum. Bei Steam und Konsorten ist es, soweit ich weiß, auch nicht anders. Und ja, natürlich kann es ein Problem, wenn man letztlich gar kein Eigentum erwerben kann und einer einzigen Firma ausgeliefert ist. Vielleicht müsste Sony verpflichtet werden PS5-Shops auch von Dritten zuzulassen.
Mit der berechtigten Aufregung hat es sich nach dem Release von GTA VI sowieso erledigt. Da kräht dann kein Hahn mehr danach. Wir regen uns alle ein bisschen auf, nutzen es aber munter weiter.
Ist aber auch schon zu einem gewissen Grad Normalität, wieviele Games sind ungepatcht ab Disc spielbar?
Für mich als Konsument heisst das einfach, dass ich noch weniger Games zum Vollpreis kaufen werde, aber als jemand mit tausenden Platten und CDs verstehe ich den Frust der Sammler natürlich auch.