Ich spiele es gerade (bald 40 Stunden). Zur Story kann ich noch gar nicht so viel sagen, weil ich sehr ausgiebig erkunde und die Geschichte fast nur vorantreibe, wenn ich sonst nichts zu tun habe. Aktuell finde ich sie aber schon schwächer als bei GoT.
Abgesehen davon kann ich als Tsushima-Fan berichten, dass Yotei in allem ein bisschen besser ist. Nicht bahnbrechend, weil es im Grunde das gleiche Spiel ist, aber schon besser. Skraggy hatte im Thread zuvor geschrieben, dass er die Kämpfe schlechter findet, aber das kann ich wirklich null unterschreiben. Da gab es für mich sogar die größte Weiterentwicklung. Die vier Waffen, die man im Spiel bekommt, gefallen mir deutlich besser als die vier Kampfhaltungen, die man bei Tsushima hatte. Einfach Abwechslungsreicher. Zudem gibt es die Mechanik, dass man den Gegner die Waffen aus der Hand schlagen kann, welche man dann vom Boden aufheben und mit einem Wurf die Gegner oneshotten kann. Finde ich ultrabefriedigend. Mir macht jeder Kampf richtig Bock.
Die Open World funktioniert halt wieder ähnlich wie GoT. Durch den Wind und die Tiere wird man zum nächsten Ziel und den Points of Interest geleitet. Gut finde ich auch, dass die Punkte auf der Karte nicht einfach so aufploppen. Entweder entdeckt man sie selbst per Fuß oder Fernrohr, oder NPCs erzählen einem von interessanten Flecken und man muss die dadurch erhaltenen Kartenabschnitte selbst auf der Weltkarte platzieren, wobei das nicht schwer und nur eine kleine Spielerei ist.
Bis jetzt habe ich nicht wirklich etwas zu meckern. Vielleicht nur, dass ich erwartet hätte, nach 40 Stunden schon mehr Hauptziele abgeschlossen zu haben. Wirkt ein wenig zu langgezogen, aber das liegt letztlich an meiner Spielweise.