Omicron abservieren - Die Längsdenker von Sofacoach

Seit Samstag eine mit einer Mischung aus Allergie und (leichter) Erklärung nun auch maximal verunsichert. Mein Bruder und seine Frundin sind seit Freitag in Quarantäne aber bei mir sind alle (selbst-) Tests nach wie vor negativ. Aber leichte Halsschmerzen, belegte Stimme, Husten und die laufende Nase machen das ganze nicht besser. Mein Hausarzt hat diese Woche geschlossen. Um jetzt an einen PCR Test zu kommen muss ich also wirklich durch die halbe Stadt, lieb fragen ob die mir eine Überweisung ausstellt und dann zum nächsten Testzentrum fahren. Da meine Freundin heute das Auto braucht alles mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Keine 5 min von mir Entfernt ist ein Testzentrum und warum es nicht reicht mit Symptomen und positiven Kontaktpersonen da schnell und unkompliziert einen Test machen zu können muss ich da auch nicht verstehen. Und natürlich könnte ich den bezahlen, aber da habe ich kein Verständnis für.

Und nachdem ich jetzt 2 Jahre unbeschadet und nahezu ohne die kleinste Erkältung da durchgekommen kommt das zu einem wirklich ungünstigen Zeitpunkt. Mittwoch ein Konzert auf das ich mich seit Ewigkeiten freue, am Wochenende steht eigentlich eine Auswärtsfahrt und nach Fürth und ein verlängertes Wochenende nach Nürnberg an. Und am darauffolgenden Samstag wollte ich eigentlich am Nürburgring den Strongman Run laufen.

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Mein Ablauf: Konstellation vor 2 Wochen. Freundin mit bestätigtem quasi unvermeidlichem Ansteckungskontakt freitags, ab mittwochs komplett hinüber. Donnerstags mit hoher Viruslast positiv in allen Konstellationen. Ich dann ab donnerstags leichte Symptome, im Homeoffice weiter gearbeitet. Freitags im Grunde arbeitsunfähig aber zu viel zu tun. Alle Selbsttests bei mir negativ. Erst sonntags positiv. Dann ins Testzentrum. Bürgerschnelltest positiv, Anruf vor der Tür wartend bekommen. Dann PCR mit mittlerer Viruslast positiv.

Fazit und Empfehlung: Im Testzentrum den Schnelltest machen, in der Nähe bleiben und PCR dran hängen. Nicht irgendwelche Überweisungsstunts nötig.

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Nachtrag: Jetzt erst den Frustpart (Konzerte etc.) gelesen. Tut mir echt leid für dich!

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Oh wird die Kohle knapp? Oder wurde er von Echsenmenschen entführt und gezwungen dieses Video aufzunehmen?

Glaube ihm kein Wort, der ist ja schon seit knapp 10 Jahren auf der falschen Bahn unterwegs.

Schnelltest im Testzentrum und dann gleich PCR nachschieben auch bei milderen Symptomen ist wahrscheinlich die bessere Variante.
Ich hab gestern den Hausarzt kontaktiert, da hieß es dann „Kommen Sie vorbei“, obwohl ich schon deutlich gesagt hab, dass ich mir sehr sicher bin positiv zu sein.
Dachte dann man wird gleich mit dem PCR abgefertigt, damit man seine Keime schnell aus dem Gebäude schafft. Dem war aber nicht so, halbe Stunde da gesessen und gewartet, mit Abstand und offenem Fenster, aber halt auch mit anderen Patienten.

Da wäre Testcenter rein > Test > raus > rein > PCR > raus wesentlich sicherer gewesen. Aber das Testzentrum hatte halt auch nochmal explizit gewarnt sich bei Symptomen dort nicht blicken zu lassen.

PCR heute jedenfalls positiv und bis Monatsende damit Isolation.

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Wie absurd das klingt

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Wir haben uns gestern einen Beitrag zu der Situation in China angesehen. War auf Schweizerdeutsch, würde also eh geblock oder ihr versteht kein Wort. Das war krass, da werden Menschen niedergeknüppelt und in ein riesiges Zentrum gebracht, wo 24 Stunden lang das Licht brennt. Einer hat berichtet, wie er seit 20 Tagen da „wohnt“. Privatsphäre gibt es natürlich nicht, das sieht aus wie ein riesiges Lazarett. Dazu diese Drohnen und aberiegelten Quartiere. Am Ende hat man noch die Schreie von Menschen gehört, die aus den Hochhäusern wohl einfach genervt waren. Daneben leere Strassen, das hat sich beim Zusehen angefühlt wie eine Zombie Apokalypse.

Und bei uns gingen sie mit Dikatutur Plakate demonstieren, weil sie ohne Zertifikat nicht mehr ins Restaurant durften.

Edit: Ach komm, die Themen waren alle beeindruckend und falls das nicht geblock wird, versteht man auch Teile davon. Etwa dass es in der reichen Schweiz tatsächlich möglich ist, dass Ukrainische Flüchlinge aus der ganzen Schweiz nach Zürich reisen, weil da konstenloses Essen von einer privat organisierten Aktion abgegeben wird. :facepalm:

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And here we go again:

Letzte Woche ja mit leichten Symptomen und positiven Kontaktpersonen ein wenig verunsichert einen PCR Test machen können.
Ergebnis - negativ. Trotzdem jeden Tag selbst weiter getestet und seit Donnerstag auch eigentlich wieder richtig fit. Gestern sogar wieder Sport gemacht.

Heute morgen dann wegen einer Besprechung in größerer Runde einen Schnelltests gemacht. Leuchtend angeschlagenen und wieder auf dem Weg zum Testzentrum.

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Nachtrag: PCR Test ist dann doch positiv. Mir geht es nach wie vor eigentlich relativ gut, aber wenn ich ehrlich bin habe ich dann mit dem positiven Testergebnis dann doch schon fast irgendwie gerechnet. Rückblickend waren die Symptome, die ich die letzte Woche gehabt habe, dann doch ein Zeichen und hätte ich nicht jeden Tag sowohl morgens, als auch abends einen Selbsttest gemacht, dann würde ich jetzt davon ausgehen, dass auch schon seit letzter Woche zu haben. Glücklicherweise habe ich mich selbst soweit es möglich war von anderen Isoliert und kann die Leute, die ich die letzte Woche längere Zeit und ohne großen Abstand gesehen habe an einer Hand abzählen.

Jetzt bin ich tatsächlich gespannt, wie und in welcher Form es jetzt weiter geht. Arbeitgeber und Hausarzt wissen Bescheid, dass ich jetzt erst einmal 7 Tage lang raus bin. Eingekauft hatte ich am Samstag glücklicherweise noch genügend, da ich eigentlich eine sehr arbeitsreiche und stressige Arbeitswoche vor der Brust gehabt hätte. Muss ich abgesehen von den wenigen Kontaktpersonen, die aber auch schon alle Bescheid wissen jetzt noch irgendwas machen ?

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Füße hochlegen und Tee trinken.

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Haben wir hier eigentlich Long COVID Fälle oder Menschen mit Fatigue Syndrom? Falls ja und vorbei - wie lang hat es bei euch gedauert? Falls ja und nicht vorbei - wie lang ist es schon so?

Mir geht das so aufn Piss. Die Krankheit Ende Februar war relativ easy, 1-2 Tage Grippe, ansonsten bisschen Husten, Schnupfen etc. aber relativ human. Schon der schwerste Krankheitsverlauf (#binniekrank) seit Jahren aber in Summe easy. Hab noch 4 Tagen wieder ein wenig gearbeitet und darauf die Woche sogar voll, weil Urlaub anstand und Dinge erledigt werden mussten, damit ich meinen Urlaub auch genießen konnte.
Nach 3 Wochen Urlaub dann die böse Überraschung am Arbeitsplatz - müde, kaum Konzentration, schnell erschöpft. Und das fast jeden Tag, teilweise auch im Privaten. Körperlich soweit fit, Treppen kann ich hochrennen und im Fitness Studio läufts exzellent. Aber mental bin ich durch…2-4 Stunden effektives arbeiten am Tag sind möglich, Rest der Zeit ist absitzen.

edit: Natürlich 3x geimpft

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Bei mir ging das ca. einen Monat oder anderthalb Monate, wobei da auch körperliche Müdigkeit noch dabei war.

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Bei mir (bisher) zum Glück nix, aber eine ehemalige Kollegin (auch erst Ende 20) hat das seit einem Jahr. Von daher drücke ich sehr die Daumen, dass es sich bei dir wieder gibt…

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Na die Müdigkeit habe ich auch. Aber nicht explizit nach körperlicher Anstrengung. Ich kann aber eine gute Nacht gehabt haben (was selbst vor COVID selten war) und dennoch schon um 10:00 hundsmüd sein. Kann aber am nächsten Tag auch komplett anders sein und ich fühle mich wach bis Abends.
Blutbild habe ich eben bekommen, soweit unauffällig, mal sehen was der Dr. draus macht. Röntgen und Ultraschall folgen morgen, wird aber vermutlich auch nichts auffälliges bei rumkommen. Will er nur, weil ich in der Karibik war (by the way FFP3 Maske über ~14 Stunden hat schon was eigenes, FFP2 ist ja easy und „normal“ in Österreich aber die 3er sind fies).

Ich war damals auch ziemlich schnell wieder negativ, obwohl Infektion sehr früh erkannt (siehe oben). CT negativ schon am 6. Tag (am 5. knapp gescheitert), Gurgeltest komplett negativ nach 7-8 Tagen und Abstrich PCR vor dem Urlaub war auch komplett negativ. Daher wundert mich es umso mehr, dass es mich jetzt - mit 33 Lenzen - so erwischt.

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Leider gibt es besonders bei den Erschöpfungssymptomen keine so starke Korrelation mit der Schwere der Infektion. Das war zumindest mein Stand von vor ein paar Monaten, vielleicht gibt es wegen der riesigen Anzahl milder Omicron-Verläufe mittlerweile neue Erkenntnisse.
Bei Leuten mit schwerem Verlauf, also inklusive Krankenhausaufenthalt, ist es häufig viel leichter zu erkennen, warum das Atmen schwer fällt - Schwächung durch den Aufenthalt, angegriffene Lunge und so weiter.

Bei uns ist nach überstandener Covid-Erkrankung neulich ein Kollege einfach im Flur umgefallen. Der hat seit einem Monat immer wieder heftige Kreislaufprobleme, ziemlich arg. Gute Besserung dir!

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alle gehen wieder raus.

ja klar, und die familie stc begibt sich mal schön in isolation. geht mir das auf den sack ey. da bist du einmal ein klitzekleines bisschen unvorsichtig.

verläufe zumindest mild. alle kränklich, aber nichts wildes.

meine frau im übrigen negativ. auch pcr. die mär, dass gesteigerte attraktivität vor ansteckung schützt, hält sich hartnäckig.

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So bin mit meinen ersten Untersuchungen durch. Großes Blutbild, Oberkörper Röntgen und Bauch Ultraschall.
Körperlich gibt es keinerlei Anzeichen auf Long Covid, keine „Lungenabschleifungen“ (oder so ähnlich), keine hohen Entzündungswerte. Das einzige, was mir selbst bei meinem Blutbild auffällt ist, dass Vitamin D (behandel ich aber schon länger und ist schon gestiegen), Folsäure und B12 eher am unterem Ende des grünen Bereichs sind. Die sind wohl alle auch wichtig für den Kopf. Da werde ich vielleicht mal gezielt supplementieren.

Ansonsten war der O-Ton vom Doktor „Da musst du leider durch, das kann nach einer Infektion schon einmal 6-8 Wochen oder auch länger dauern“. Generell liest man schon, dass Virusinfektionen bis zu einem Jahr nachwirken…Alter.

Ich versuch nun die Arbeit nochmal anders zu teilen. Aufgabenplaner per JIRA und mit dem Tomato Timer 30 Minuten Pomodoro und dann je nach Erschöpfungsgrad 5-10 Minuten Pause.
Im Fitness überlege ich, ob ich vorübergehend von den schweren Gewichten wegsollte und es etwas entspannter angehen lasse und dafür mehr Volumen. Das dürfte ebenfalls das zentrale Nervensystem entlasten.

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Toi toi teu, dass sich das bald bessert.
Auf Spiegel.de gibt es bezüglich der Thematik und möglicher Medikamente dagegen gerade einen Bericht. Keine Ahnung was drin steht (Paywall), aber vielleicht hast du ja eine Möglichkeit drauf zuzugreifen.

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war grad mal im baumarkt (an sich schon hass pur) aber da war ich weit und breit der einzige der eine maske getragen hat. hab schon drauf gewartet angequatscht zu werden

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Nachdem es erst meine Tochter hatte und letzte Woche meine Frau, ich aber immer glimpflich davon gekommen bin und mir selber schon den Patient Zero Zustand zugesprochen hatte, hats mich wohl jetzt auch erwischt. Gestern Abend schon schlapp gefühlt, dachte aber das kam von einer ziemlich schlaflosen Woche, heute dann Schüttelfrost, Fieber und sehr regelmäßige Toilettengänge. Selbsttest sah minimal positiv aus, spätestens Montag dann zur Teststelle und, sollte es tatsächlich COVID sein, PCR beim Arzt. Heute hab ich es einfach nicht geschafft, kann man auf jeden Fall sehr gut drauf verzichten. Hoffe nur, dass sich nicht irgendwas längerfristiges daraus entwickelt. Musste aber natürlich genau in der Woche passieren, in der ich Urlaub habe. :ronaldo:

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