Omicron abservieren - Die Längsdenker von Sofacoach

Bitte jetzt auch die Impfpflicht für alle direkt hinterher schieben. Sonst kollabiert die Pflege bei uns hier in Sachsen. :frowning:

Wenn ich mich recht erinnere ist man vor dem 11.11. auch vom absoluten Superspreaderevent ausgegangen…

Wieso es dann nicht passiert ist, ob Glück, ungenaue Zahlen oder doch einfach aufgrund von 2G+ weiß ich allerdings nicht.

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Ungenaue Zahlen, die den Funktionär:innen der Stadt Köln sehr entgegen kamen, damit wurde dann tüchtig Politik gemacht. Im Nachhinein hat der Karnevalsauftakt zu deutlich mehr Infektionen in Köln geführt im Vergleich zum Landesschnitt.

Und zwei Wochen später war die Inzidenz in Köln fast doppelt so hoch. Wobei sie zugegebener Maßen in dem Zeitraum bundesweit stark angestiegen ist. Damals waren in Köln „nur“ 2 von 1000 Menschen wissentlich Infiziert. Aktuell sind es 15 von 1000. Da hilft dann auch die frische Luft nicht mehr viel, wenn links und rechts von einem gespreaded wird.

Bei solchen Veranstaltungen, auch beim Fußball, wird behauptet, dass es nicht vermehrt zu Ansteckungen geführt habe. Das ist alles unmöglich zu belegen, weil es überhaupt keine Kontaktverfolgung mehr gibt.

Stimmt. Aber wenn vor dem 11.11. die Apokalypse in Köln prophezeit wird und sich die Inzidenz anschließend vergleichbar mit anderen Teilen Deutschlands entwickelt, dann verstehe ich schon, dass man 2G+ für funktionierend hält und Veranstaltungen an der frischen Luft mehr und mehr ihren Schrecken verlieren.

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Für die meisten Leute ist doch schon seit vielen Monaten sowieso immer und überall der 11.11…

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Naja, Omikron sollte noch vor Rosenmontag seinen Höhepunkt erreicht haben. Danach sollte dann auch langsam mal Schluss sein mit Einschränkungen.
Die Krankenhausverbände haben auch schon Entwarnung gegeben. Wer jetzt noch nicht geimpft ist der wird sich nicht impfen lassen und da durch Omikron jeder irgendwann infiziert wird muss die Person dann eben die Konsequenzen tragen.
Weiterhin Politik zum Schutz noch immer ungeimpfter wird nicht mehr lange auf Verständnis treffen (einzig mit Impfpflicht die dann auch wirklich ASAP umgesetzt wird lass ich mir das noch gefallen)

Am 19.03 läuft die Coronaschutzverordnung aus. Der Bundestag hat die Chance das ganzen noch einmal um 3 Monate zu verlängern. FDP und Union wollen aber für keine Verlängerung stimmen was die Mehrheit wäre.

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Wie soll das denn konkret aussehen, wenn man „kein Verständnis mehr“ für diese Politik zum Schutze Umgeimpfter hat und es sich nicht „gefallen“ lässt?

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Bestimmt nicht mit Idioten spazieren gehen soviel ist sicher.

War vllt auch bisschen drastisch ausgedrückt, am Ende mach ich nix außer im Internet pöbeln und dann vllt vermehrt die geöffneten Möglichkeiten der Nachbarländer nutzen.

Aber mein Verständnis wird dann eben gen 0 gehen.

Jedes Land um uns rum was die Omikron Welle hinter sich hat, hat die Restriktionen danach größtenteils zurückgefahren bzw. ist dabei.

Aber in Deutschland scheint es gefühlt so das es sich einige in der Pandemie und den Einschränkungen einigermaßen bequem gemacht haben.

Um das nochmal klarzustellen ich will nicht das JETZT was geöffnet wird nein jetzt sind wir noch mitten in der Omikron Welle mit steigenden Zahlen. Es geht mir um eine Perspektive Richtung Ende Februar/Anfang März wenn wir den Peak hinter uns haben.

Keine Bange. Der Peak ist ja mehr oder weniger erreicht und ganz bald werden sich die Bundesländer mit Lockerungsmaßnahmen gegenseitig übertrumpfen. Wobei das im Prinzip doch jetzt schon mit dem Wegfall der durchgängigen 2G-Kontrolle im Einzelhandel der Fall ist. Wir werden außerdem ganz bald wieder volle Stadien sehen, immerhin kann man die als gesicherte Brauchtumszonen definieren.

Meinst du in deinem Umfeld oder in der herrschenden Klasse oder wo? Ich kenne niemanden, der nicht maximal angepisst davon ist, dass Staat und Kapital uns alle unter den Bus geschmissen haben, die Maßnahmen einseitig die Arbeiter:innen und sonstige marginalisierten Gruppen betreffen und das meiste, was sinnvoll gewesen wäre aus Profitgier und Staatsräson nicht gemacht wurde.

Für das Großkapital sind Pandemie und die Maßnahmen profitabel. Die haben es sich da bequem gemacht.

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Ich hab mich sicher auch etwas undeutlich ausgedrückt:
Ich merke auch, dass bei sehr vielen bzw. fast allen Geimpften mehr und mehr ein Gefühl der Verärgerung darüber herrscht, dass hier immer noch viel zu sehr eine Politik gemacht wird, die auf den Schutz der Ungeimpften Rücksicht nimmt. Die meiner Meinung nach extreme Zurückhaltung, wenn es ums Auf-den-Weg-bringen einer kollektiven Impfpflicht geht, trägt zu dieser Verärgerung noch zusätzlich dabei.
Aber: Was wollen und können wir denn machen, damit sich an dem Zustand etwas ändert? Ich denke mir auch immer wieder: Jetzt reicht’s langsam mal, fahrt endlich klare Kante gegen Schwurbler, Impfverweigerer und sonstige Arschlöcher, die nicht dazu beitragen wollen, dass wir als Gesellschaft aus dieser scheiss Pandemie rauskommen. Dazu gesellt sich ein Gefühl der Hilflosigkeit, weil man nichts an diesem Kurs der Politik ändern kann. Die einzigen, die leider gehört werden, sind die lauten Wichser auf ihren verfickten Spaziergängen.

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Na immerhin wissen sie bei der CDU in NRW noch, wo man jetzt dringend Geld braucht:

:facepalm:

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Erster Freitestversuch am 8. Tag.
Ich und Kind sind seit ~5 Tagen ohne Symptome, meine Frau hatte nie welche.
Schnelltestergebnisse von Frau und Kind sind negativ, meiner ist positiv. :usad:
Mal schauen was die gleichzeitig gemachten PCR-Tests ergeben.
Sprich: Die beiden dürfen jetzt schon wieder raus und das Leben genießen, ich darf es nur von zuhaue aus.

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Worin habt ihr mehr Vertrauen?
  • Eigener Selbsttest
  • Offizieller Schnelltest

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Ich hatte heute morgen einen positiven Selbsttest. Direkt danach nochmal einen gemacht, sogar von einem anderen Hersteller, war auch positiv.

Daraufhin hab ich mal die 116117 angerufen, weil ich fragen wollte ob ich damit jetzt Anspruch auf einen PCR Test habe. Rückmeldung war, ich soll einen Bürgertest machen, ist der positiv hab ich einen offiziellen Nachweis und kann zum PCR Test. Fand ich schon fragwürdig, aber gut, ab zum Schnelltest - Ergebnis: Negativ. Da das nur ein Wangenabstrich war, bin ich direkt noch zu einer anderen Teststation. Das war ein Test in der Nase, allerdings nicht wirklich tief. Ergebnis: Negativ. Dann zu Hause nochmal einen Selbsttest gemacht: Positiv.

Die bayerische Corona-Hotline, ist Sonntags leider nicht zu erreichen. Ich werde mich jetzt trotzdem morgen um einen PCR Termin bemühen.

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Auf einem ähnlichen Szenario basiert meine o.g. Umfrage.
Bei den Teststationen wird imo die Probe fast immer nicht gründlich genug genommen.

Wäre es nicht ne Option das bei einer offiziellen Bürgerteststelle vor dem Test mal anzusprechen? Oder den Test unter deren Aufsicht selbst durchzuführen, wenn die sich weigern es anständig zu machen?

Die PCR-Ergebnisse des Freitestversuches kamen heute. Dezent nervige Sache.
Meine Frau ist mit ct-Wert 33 zwar noch schwach positiv, aber braucht sich dennoch nicht mehr isolieren.
Unsere Tochter hat trotz negativem Schnelltest einen CT-Wert von 20. Da hätte der Schnelltest einen in falscher Sicherheit gewiegt, wenn wir nur den hätten machen lassen. Beunruhigend.
Mein ct-Wert liegt nach 17 vor einer Woche nun bei 18. Buhh!

Ob man nun nach 10 Tagen dennoch einfach wieder raus darf (und ob man das ungetestet überhaupt will) war bisher nicht eindeutig in Erfahrung zu bringen. Da wird morgen Mal mit Kinderarzt und Corona-Hotline telefoniert.

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