Keinen, denn im Gegensatz zu dem berüchtigten Chris Paul zu den Lakers Veto, wo der NBA die Pelicans gehörten, hat er dazu keine Befugnis.
Es stimmt schon, dass Adam Silver sehr positiv gesehen wird. Man muss dabei aber auch betrachten, dass die NBA seit Jahren als eine der progressivsten Ligen der USA gilt. Da dürfen Spieler eben auch politische Statements setzen, wofür sie in anderen Ligen gleich Strafen zahlen müssten. Stichwort mit Botschaften bedruckte Schuhe.
Dann fallen eben solche Geschichten, wie die eindeutige Aussage, doch bitte nicht bei der Nationalhymne zu knien, weil man gesehen hat, wie heftig der Protest dazu in der NFL war, schnell mal unter den Tisch.
Ich finde es wirklich faszinierend das die Nets ihre gesamte Zukunft (wieder) aufs Spiel setzen und für mich damit nicht einmal Favorit sind.
Den Osten würde ich ihnen ja sogar geben. Den Bucks und Giannis werde ich wohl nie vertrauen, bis der nicht entweder lernt zu werfen oder sehr dominant im Post zu sein. So sind sie, wenn es drauf ankommt, doch zu leicht auszurechnen. Und KD sollte einer der bestmöglichen Verteidigungsoptionen für Giannis sein. Das sie keinen Big Man haben fällt da ja nicht so ins Gewicht, da auch Lopez ja eher vom Korb weg agiert.
Die Sixers sind dieses Jahr schon spannender, aber hier gibt es mit Simmons das gleiche Problem wie bei den Bucks.
Aber die Lakers? Nicht nur das die Nets niemanden haben der AD im Ansatz verteidigen kann, selbst Schröder sollte da in der Lage sein 30 pro Spiel aufzulegen bei den Defensivspezialisten der Nets. Außerdem haben die Lakers eine Tiefe, die die Nets selbst dann nicht kontern können wenn sie sämtliche Buy Out Kandidaten bekommen die es auf dem Markt geben wird.
Wenn man die letzten Jahre in den Playoffs was gelernt hat dann
A) Das jeder in der Offense einen Wurf kreieren muss
B) Man körperlich starke Bigs braucht
C) Man sich keine defensiven Schwächen erlauben kann
Je mehr ich über dieses Konstrukt der Nets nachdenke, umso mehr Schwachstellen tauchen auf. Und wenn diese jemand ausnutzen kann, dann ein Lebron Team.
Letzten Endes treffen die Nets auch erst in den Finals auf die Lakers.
Das bedeutet für mich, dass sich Brooklyn gegen zumindest zwei der anderen starken Teams im Osten durchgesetzt hat und ein irgendwie erfolgreichen Basketball spielt.
Zudem müssen die Lakers auch erst einmal die Finals erreichen - auch wenn ich persönlich kaum echte Stolpersteine (Stand: jetzt.) im Westen sehe.
Natürlich haben die Lakers mit Bron-Bron einen wesentlichen Vorteil im Rennen um die FAs/Buyouts, aber die Nets, Clippers und Co. sind da jetzt auch nicht so weit weg von.
Da klingt für mich etwas unterschwellig mit, als dass das früher anders war.
Ich habe nicht das Gefühl, dass früher sonderlich mehr Interesse für die schlechten Teams da war. Sixers vs. Nets Ende der 90er war der Allgemeinheit auch komplett egal.
Auch der spätere Vergleich mit der CL hinkt in meinen Augen, da es in der NBA normalerweise zwischen den Jahrzehnten eine gesunde Rotation der Topteams gibt, was im Fußball leider komplett Wunschdenken wäre.
Nachtrag: Aber ich kann nachvollziehen, dass dieser Anteil an „eher nicht so geilen Teams“ durchaus zunimmt und es zu einer Zuspitzung in bei den Top-Teams gibt (auch in Sachen Aufmerksamkeit).
Aber so richtig „Superteam“ waren die Lakers letztes Jahr ja auch nicht und auch dieses Jahr erwarte ich das nicht. Vom Gefühl her, ist es da nicht so krass, wie bei den Warriors mit ihren Big Three (Steph, Klay, Durant) damals. Ach, keine Ahnung … :-/
Durchaus schöne Rant von Draymond zur Doppelmoral von NBA Teams, Medien und Fans zum Umgang mit Spielern, die einen Trade fordern und Spielern wie Andre Drummond, welche nicht spielen, weil das Team sie traden will.
Waren die 12 Punkte der Pelicans im letzten Viertel gestern eigentlich irgendein Rekord und wie zur Hölle geht sowas wenn das komplette Spiel eigentlich sehr ausgeglichen war bis dahin :D
Jetzt wo keine NfL mehr läuft kann ich die NBA auch wieder ein bisschen mehr verfolgen :)