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Irving ist so ein Clown.
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Irving ist so ein Clown.
Öhm hallo Cavs? Was soll das mit Allen? Drummond & mein Fantasy Team und so?
Bloß gut, dass pick swaps in der Geschichte der Nets immer gut ausgegangen sind.

https://twitter.com/ChrisLavinio/status/1349466735385206785
1 Center. Keinen einzigen ernstzunehmenden Bank Spieler. 3 Spieler die nichts machen ohne Ball. Das wird sehr, sehr hässlich. In der Form nehme ich auf jeden Fall Lakers in 5.
Die Nets hauen die Picks alle unprotected raus, während Irving seit Tagen MIA ist. Sowas ist ja noch nie schief gegangen…ups. ![]()
Und Indiana rüstet (in meinen Augen) weiter auf und tauscht den unglücklichen Oladipo gegen Caris LeVert.
https://twitter.com/wojespn/status/1349466633530712067
Und am Ende schlägt Indiana Brooklyn in den conference finals während Kyrie immernoch out for personal reasons ist und Harden 2 für 17 Dreier schießt…
Der Vollständigkeit halber mal der ganze Deal:
https://twitter.com/ShamsCharania/status/1349467665631490050
Alter, WAS ist das bitte für ein Trade? ![]()
Die komplette Franchise bis 2030 in die Wand gefahren in der Hoffnung mit diesen zwei Vollpfosten + Durant irgendwas in den nächsten Jahren zu gewinnen bevor deren Prime endgültig vorbei ist. Und mit LeVert und Allen gibt man auch noch zwei junge, selbst gedraftete und entwickelte Spieler ab.
Damian Lillard, Jaylen Brown, Jayson Tatum, das wäre das Grundgerüst aus den Spielern die die Nets als Draftpicks verschenkt haben und jetzt führt man das die nächsten 7 Jahre fort. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, ich bin absolut schockiert über diesen Trade und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass Steve Nash irgendwie einen gnadenvollen Abgang aus Brooklyn findet, denn das hat er wirklich nicht verdient.
https://twitter.com/supremedreams_1/status/1349573999429345280?s=21
Da muss sogar der King selber lachen. :D
https://twitter.com/kingjames/status/1349817466050887681?s=21
Findest du?
Ich weiß nicht, ob der „Process“ (der Begriff ist solange verbrannt, bis Philly Champion wird
) wirklich eine gangbare Lösung ist und v.a. mit weniger Risiko behaftet ist.
Gerade jetzt in der COVID-Zeit ist der Draft fast komplett 'ne Lottery und ich glaube auch nicht, dass die Nets aktuell besser da stünden mit dem Trio Lillard, Brown und Tatum.
Natürlich verliert Brooklyn ein wenig sein Gesicht, gerade weil man die (vorletzte?) Saison als kompletter Underdog sich doch achtbar geschlagen hat, ohne vermeintlichen Superstar. Dennoch gibt es in der NBA sportlich genau nur eine Trophäe - und da geht es aktuell scheinbar nicht mit weniger als 2 Superstars im Team hin.
Auf der anderen Seite finde ich es aber auch bemerkenswert, wie Houston sich einigermaßen von den letzten Jahren der Iso-, Harden-, Small-Ball-Trends rehabilitiert hat und doch einen guten Ersatz UND noch eine Stange an Draft Picks bekommen hat.
Scheinbar ist Hardens Wert nicht ganz so klein in der NBA ;)
Und die Cavs sammeln weiter Bigs ![]()
Während mich das sportliche in der NBA nicht so sehr interessiert (außer Lebron staubt wieder einen Titel ab) bin ich doch daran am großen ganzen in der NBA interessiert und teils fasziniert.
Mir ist schon bewusst dass man First Round Picks in der NBA nicht mit denen der NFL vergleichen darf. Ebenso dass der Draft etwas anderes ist. Ich höre in der NBA immer nur dass meist nur Picks 1-10 oder 15 wirklich brauchbar sind, dahinter sind es Glückstreffer. Dennoch ist es für mich unglaublich was manche Teams da machen. Neben den Nets haben ja auch schon die Clippers 5-6 Jahre in die Zukunft verbrannt nur um jetzt alle Chips in die Mitte zu schieben.
Es wundert mich ein wenig dass die Liga dagegen nichts macht. Denn in erster Linie schadet das ganze dem Produkt NBA. Das fängt an beim Player Empowerment (was an sich ja nicht schlecht ist) und endet bei den ganzen Teams die All-In gehen. Das erinnert dann schon eher an den europäischen Fussball wo auch nur die großen Märkte dominieren und alles andere da ist um schön abgeschossen zu werden. Und daher fürchte ich bei der NBA dass die den selben Weg nehmen wird wenn sie nichts unternehmen. Bald werden die Leute nur noch für Superstar Team A vs. Superstar Team B einschalten und selbst davon wird die Hälfte dann genervt sein weil doch immer nur die selben gegeneinander spielen. Und bevor jetzt jemand kommt mit „aber Team X ist zwar schlecht aber trotzdem unterhaltsam und die sehe ich gerne.“ Ja, kann schon sein, der Liga wird das aber nicht helfen wenn es sonst kaum jemanden interessiert.
Wenn man sich die Berichterstattung ansieht, wird häufig auch nur noch von den Spielern geschrieben.
„Doncic nimmt Clippers auseinander“, „Playoff Paules 20/10 reichen nicht für …“ , etc. - nebenbei spielt dann „Team Giannis“ vs. „Team Steph“ am All-Star-Break.
Auf der anderen Seite muss ich auch zugeben, dass es genau das war, was mich zum Basketball und zur NBA getrieben hat. MJ, ein mir unsympathischer Patrick Ewing, ein bunter Dennis Rodman und ein damals unbeschreiblicher Athlet David Robinson haben mich interessiert.
Letzten Endes machen die Spieler-Produkte die Franchise-Produkte attraktiver und bis eine Hand voll Teams (BOS, LAL, … MIA, …irgendwann mal wieder NYK?) sehe ich kaum Teams (mittlerweile wird ja auch passenderweise Franchise als Synonym verwendet), die noch eine gewisse Strahlkraft haben, die gegen den Spielerhype ankommen.
Letzten Endes gucken wir da aber auch mit unserer deutschen Vereinsmeier-Brille drauf und versuchen diese Vermarktungs-Union uns schön zu reden (und nebenbei kupfern wir das System für unsere Sportligen nach und nach ab).
Als damaliger Bulls-Fan (weil MJ) habe ich mittlerweile aufgegeben einem Team irgendwie die Treue zu halten und lasse mich nur noch berieseln. Einzig die Pistons 2004 konnten mich noch mal etwas anders motivieren und hypen, aber seitdem verfolge ich den Zirkus etwas distanzierter und mehr mit dem Fokus auf das Sportliche, als auf das Theater drumherum.
Aber klar, irgendwie fehlt mir auch hier und dort einfach mal ein Tim Duncan, der seine 20+ Jahre eine Franchise definiert - aber vielleicht gibt es die ja auch noch, nur wir sind alle zu sehr von denen geblendet, die den Wirbel machen? (Curry, Lillard, …?)
Ganz stimmt das ja nicht, man ist nur nicht konsequent genug.
Es gibt die Stepien Rule, das Teams keine aufeinanderfolgenden Draft Picks traden dürfen um zu verhindern das Teams ihre Zukunft zu sehr belasten für kurzfristigen Erfolg. Daher sieht man jetzt auch Draft Picks die erst in 8 Jahren den Besitzer wechseln. Hier wäre dann wohl eine Begrenzung der Anzahl der Picks sinnvoller.
Dann wurden ja die Super-Max Verträge eingeführt, um den Spielern einen Anreiz zu geben bei ihren derzeitigen Teams zu bleiben. Bei Curry, Giannis und Lillard scheint es den passenden Effekt zu haben. Westbrook, Harden und Wall haben trotz dem Vertrag schon die Teams gewechselt(Westbrook sogar 2 mal). Hier bräuchte man dann eine Art Sperre für Transaktionen für solche Verträge, das würde aber sowohl die Spieler Vereinigung als auch die Owner nie mitmachen.
Das große Problem ist das, was ich schon in den letzten Posts angesprochen habe. Silver ist als Owner nicht konsequent genug und die Spieler haben zu viel Macht. Alles was gegen Player Empowerment geht bekommt man nie durch, solange die Spieler in den Verhandlungen eine solche starke Position haben wie jetzt.
80% der NBA sind mittlerweile ein Nischenprodukt, außer Hardcore Fans schaut sonst niemand Magic vs Pistons Mitte Februar. Und das wird in den nächsten Jahren wohl nur schlimmer.
Früher habe ich über mehls Aussagen gelacht wenn er den europäischen Basketball über die NBA gestellt hat. So langsam komm ich der Grundaussage aber auch immer näher.
Silver ist sowieso eine Figur die mir (von der Ferne betrachtet) irgendwie aalglatt erscheint. Er ist in den Medien Everybody’s Darling. Der Mann der die Spieler stärker gemacht hat, der gute Junge der immer das richtige macht. Und er bekommt nirgends auch nur einen Kratzer ab in den Medien. Die Morey/China Sache war nicht gut, aber ist dann nach ein paar Wochen auch verschwunden. Der sexuelle Missbrauchs Skandal der bei den Mavericks über 20 Jahre ging ist sowieso nie wirklich aufgetaucht, das war eine Randmeldung und genau so schnell wieder weg wie sie da war. Cuban spendet mal eben 10 Mio. und man hört nichts mehr davon.
Ich bin jetzt vielleicht im Hot Take Territorium und unterschätze Silver. Aber ich bin es aus der NFL gewohnt dass ein guter Commisioner einer ist der harte Entscheidungen trifft, sich mitunter Unbeliebt macht aber am Ende des Tages die Liga stärkt. Und unbeliebt macht sich Silver eigentlich nie. Oder anders gefragt. Wie viele der Trades in den letzten 3 Jahren hätte David Stern wohl verhindert?
Ja, das klingt sehr stark nach Champions League. Keine Sau interessiert Dynamo Kiev gegen FC Brügge oder Dinamo Zagreb vs. Sparta Prag. Man hat die kleinen Teams so klein gemacht/gehalten damit da bloß nichts anbrennt. Ohne darauf zu achten dass das dann irgendwie wirklich niemanden mehr interessiert und es dem ganzen Produkt schadet.
Er lebt halt bis heute von dem Sterling Fall, es war ja so ziemlich seine erste Amtshandlung ihn aus der NBA zu verbannen.
Ich denke rückblickend wird man ihn auch anders betrachten, zumindest wenn es so weiter geht. Seine 2. größte Errungenschaft war ja die Bubble, dafür gehen sie gerade in der Krise komplett baden.
Der nächste große Knackpunkt wird die Expansion. Die Owner drängen da gerade drauf, da sie durch die Einkaufgebühren ihre Verluste aus der Corona Krise wieder gut machen könnten. Vom Talent der Liga gibt es 2 weitere Teams schon her, am Ende hat man aber auch wieder 2 sehr schlechte Teams mehr die dem Produkt schaden. Mal sehen auf welcher Seite er diesmal steht.
Gutes Beispiel: In der NFL wurden Teams Draft Picks weggenommen die gegen COVID Protokolle verstoßen und keiner sagt etwas. In der NBA werden Spieler höflich drauf hingewiesen Kontakte von außen zu vermeiden(was also jeder machen sollte) und es wird von Sklaverei gesprochen.