ich wüsste gar nicht ausm Stegreif, welcher "russische "Wodka wirklich von ner russischen FIrma kommt. Parliament: Borco in Hamburg. Gorbatschow: Henkell in Wiesbaden. Russian Standard= Campari in Italien…ach, eigentlich finde ich es auch echt daneben, so zu tun, als müsste man alle russischen produkte so behandeln als stünde da ein militärisches Z drauf und würde direkt damit ne Rakete auf ein mariupoler Theater finanzieren.
Warum muss es wieder so umschwenken, dass sich Russen in Deutschland nicht mal mehr auf russisch unterhalten können ohne angefeindet zu werden…sind wir echt nur noch zu den Extremen fähig?
Es war Absolut, unter dem Titel steht Swedish Vodka. Kann man ahnen.
der in deutschland, von der französischen Firma „Pernod Ricard“ vertrieben wird…wobei das wohl auf fast alle russischen produkte zutreffen dürfte, dass deren vertrieb in deutschland nicht von russischen firmen umgesetzt wird.
Ich habe gerade zwei Mädels mitte zwanzig noch nach Geschäftsschluss zum Einkaufen reingelassen.
Auf meine Frage „Bruachts eng no wos?“
Kam ein leicht gebrochenes „Can we buy food“ raus.
In der Mitte des Einkaufes zeigte eine der Damen mir ihr Handy welches mir oben Kryptische Zeichen und unten Haferflocken buchstabierte.
Also war mir ab da klar dass es sich entweder um Russinnen oder Ukrainerinnen oder beides handelte
Und was soll ich sagen?
Mir wars wurscht.
Ich hoffe die drei kühlen Export welche sie noch zu ihren Lebensmittel gekauft haben lassen sie sich schmecken.
Ich sehe einen „Danke“-Button, aber ich bräuchte eigentlich einen „Ehrenmann“-Button.
Jau. Im Style des Neunziger-KSC Trikots.

Ich bin tag täglich eher verwundert dass sowas nicht normal ist.
Man muss Arnold einfach lieben.
https://twitter.com/Schwarzenegger/status/1504426844199669762?t=ZrVoLBU4rTT63Qnz26nkCQ&s=19
https://twitter.com/nikgerassimow/status/1504424518902812675?s=21
Dieser Thread gibt meines Erachtens einen ganz guten Überblick darauf, auf welcher Basis die Ukraine während der kommenden Tage kapitulieren wird (wobei man das dann selbstverständlich nicht so nennen wird).
Das einzige wirklich entscheidende Zugeständnis der russischen Seite an die Ukraine wäre demnach, dass Selenskyjs Regierung an der Macht bleiben darf und eben nicht durch eine russische Marionette ersetzt wird, die sich nach dem totalen russischen PR-Desaster, das spätestens ab Tag 2 unabwendbar besiegelt war, aber sowieso niemals auch nur mittelfristig hätte an der Macht halten können.
Das ist meines Erachtens wirklich kein guter Grund für einen jungen Ukrainer, um sein Lebens aufs Spiel zu setzen. Es ist auch kein guter Grund, die völlige Zerstörung der kompletten Infrastruktur zahlreicher Städte in Kauf zu nehmen, worunter die Bevölkerung noch jahrelang zu leiden haben wird. Zu guter Letzt ist es auch kein guter Grund, um doch noch eine direkte Konfrontation zwischen NATO und Russland zu riskieren, die dümmstenfalls einen Atomkrieg zur Folge haben könnte.
Natürlich wird das dann im Westen so verpackt werden, dass der heldenhafte Widerstand verhindert hat, dass sich Russland die gesamte Ukraine einverleibt, bevor anschließend Warschau und Berlin an der Reihe gewesen wären, aber das ist halt realitätsferner (geradezu infantiler) Bullshit, der die realen Kräfteverhältnisse völlig ignoriert, da es von Beginn an ausgeschlossen war, dass Russland in der Lage sein könnte, auch nur die gesamte Ukraine dauerhaft militärisch zu besetzen.
Aus der Sicht eines höchstens mittelbar betroffenen Menschen wie mich wäre das doch eine hervorragende und schnell umsetzbare Lösung. Und als Kapitulation würde ich das absolut nicht sehen.
- Dies elende Gemorde wird beendet.
- Die Ukraine bleibt eigenständig mit ihrer eignen gewählten Regierung und verkommt nicht zum Marionettenstaat.
- Ein Großteil der Ukrainer kann zurück in die Heimatstädte
- Dass die Ukraine keine hochgerüstete Armee haben dürfte, wäre mir erstmal egal. Die Annäherung an den Westen wird so weit gehen, dass das Land im Fall der Fälle sehr schnell Hilfe vom Rest Europas bekommen würde. Nochmal würde man Putin nicht unbeachtet monatelang Soldaten an der Grenze aufmarschieren lassen. Und im Lichte eines langfristigen Friedens ist es ja auch nicht verkehrt, wenn sich nicht alle mit ihren Waffen direkt gegenüberstehen.
- Es klingt vielleicht etwas naiv, aber auch der nationale Status von Krim und Donbas ist mir persönlich letztlich relativ egal. Zu welchem Land diese Regionen gehören, oder ob sie teilweise gar eigenständig sind, bringt keine Menschen per se um. Da dort ein nennenswerter Teil der Bewohner russischstämmig ist und wohl die Unabhängigkeitsbestrebungen zum Teil mitgetragen werden, kann sich dann im Laufe der Zeit hoffentlich auch sowas wie ein friedliches Miteinander einstellen und der dort seit Jahren anhaltende Konflikt langfristig beendet werden. Ein Verzicht der Ukraine auf diese Regionen wäre also nicht unbedingt nur negativ.
Sollte es tatsächlich zu so einem Abkommen kommen, stellen sich mir vor allem zwei Fragen:
Erstens, wie sieht es mit ein paar hundert Milliarden an Reparationszahlungen aus? Kann ja nicht sein, dass Putin da wild rumbombt und nachher die Zeche nicht zahlt. Da dann keine Gefahr mehr von der Ukraine ausgeht, darf er gerne sein Militäretat dafür nutzen. Ansonsten muss wahrscheinlich der Westen mit entsprechenden Mitteln aushelfen.
Zweitens, wie sieht es mit den Sanktionen gegen Russland und der internationalen Isolation Putins aus? Werden die still und heimlich weitestgehend beendet und alles bis zum nächsten mal unter den Teppich gekehrt (ich befürchte es) oder bleiben viele Sanktionen in Kraft? Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Putin je wieder neutral auf einer westlichen Bühne der Weltpolitik auftritt oder sich alle Beziehungen normalisieren. Gerade was Investitionen und Rohstoffabhängigkeiten angeht wird man sich doch arg zurückhalten so lange Putin an der Macht ist.
Aber nun ja, erstmal abwarten ob dieser Friedensplan weiter Gestalt annimmt und dann hoffentlich auch schnell umgesetzt wird.
Staaten sind immer wieder erstaunlich eifersüchtige Gebilde. Wobei die sich natürlich einerseits wirklich Sorgen machen müssen, dass kaum jemand Lust hat, wieder ins kaputtgebombte Land zurückzukehren und etwa ein Viertel des Lohns zu verdienen, den ein Amazon-Paketbotenjob bringt, während im ukrainischen staatlichen Bildungssektor, und da noch mal besonders, wo es um Geschichte und nationale Mythen geht, andererseits vermutlich auch einfach die größten nationalistischen Irren überhaupt sitzen.
Diese Intergationsklassen seien auch gar nicht notwendig, weil ein temporärer Unterricht nach dem ukrainischen Bildungssystem unter Einbeziehung ukrainischer Lehrkräfte ab sofort möglich sei – und zwar mit Hilfe einer Online-Plattform für die Klassen 5 bis 11. In Sachen Digitalisierung sei die Ukraine „ein äußerst modernes Land“. Es seien alle Schulbücher in allen Schulfächern in digitaler Form öffentlich zugänglich.
Spätestens hier habe ich das Interview als großen Haufen Schwachsinn abgestempelt. Die Ukraine mag zwar alle Schulbücher digital haben, aber wie kommt die bitteschön auf die abstruse Idee, dass Deutschland ebenfalls ein äußerst modernes Land sei in dem Onlineunterricht problemlos möglich ist? ![]()
Fehlendes Öl und Mehl wurden hier ja schon genannt. Als ich heute durch den DM lief fiel mir auf, dass plötzlich Klopapier und Zewas auch komplett weg waren. Hat das verspätet die gleichen Gründe oder habe ich irgendwas verpasst?
Wenn du mit gleiche Gründe die Dummheit von vielen Menschen meinst, dann ja.
Im Aldi war heute der Reis schon weggehamstert. ![]()
Der Spiegel findet Krieg ziemlich geil offenbar…
https://twitter.com/hierkoenntedein/status/1505117876256129024
Ich habe irgendwo gelesen, dass Zellstoff und generell Papier knapp ist und sich die Branche noch nicht erholt hat. Das Meiste davon wird wohl auch ausserhalb von Europa hergstellt. Solche news bewegen die Menschen allerdings dazu wieder zu hamstern. Keine news sind manchmal die besseren news.
Viele Papierfabriken stellen aktuell auch lieber Kartons her, weil dort aktuell die Marge größer ist.
Und die werden dann alle von Amazon gekauft, um halb so große Kartons damit zu verpacken.
