Schon, ja. Aber in den letzten 15-20 Jahren hat sie sich eigentlich nur noch durch immer abstrusere Einlassungen hervorgetan.
Der Gottschalk Effekt also. Wobei nein, der war ja schon immer so.
Radikalisiert von Axel Springer.
Dass der Typ überhaupt noch was sieht, so tief er in Trumps Allerwertesten steckt…
Der oberste Gerichtshof stimmt mit 6:3 ab, dass die Trumpzölle illegal sind. Der Donald tobt darauf an der Pressekonferenz und nun geht’s um Rückzahlungen vin 170 Milliarden, die bereits bezahlt wurden. ![]()
Mal sehen, wie lange es dauert, bis er diie Zölle wieder unter einem anderen Grund einführt. Ich tippe auf Montag.
Edit: ok das ging schnell, jetzt macht er 10% Global mit einer neuen, rechtlichen Grundlage.
US-Präsident Trump hat auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt, er werde den angekündigten weltweiten Zoll von zehn auf 15 Prozent erhöhen. Diese Entscheidung gelte ab sofort.
Ja gut. Das heißt ja aber nicht, dass sie ihren Kindern keine guten Werte mitge…
Oh.
Bei seiner Aussage er durfte weitermachen als sie geschlafen hat war dieser Prozess bei mir frühzeitig zu Ende.
Passend dazu hat Last Werk Tonight gestern das Thema Twitter behandelt und wie kaputt Elon das alles gemacht hat.
Die Polizei, dein Freund und Helfer - wenn du Bundeskanzler bist:
aBEr RObeRt HAbeCK!
Und der arme Rentner, der von ihm das S.W.A.T.-Team auf den Hals gehetzt bekommen hat!!!
Wo gleicher Shitstorm?!
Die bauen und reden alle so viel Scheiße dass einmal langsam der Shit für den Storm ausgeht!
Einen Schweizer hatten wir hier in dem Thread glaub ich nie aber der hat es verdient.
Arbeitgeber-Direktor: «Löhne müssen nicht zum Leben reichen»
Da hat aber einer seinen Kapitalismus nicht verstanden: „Es sei nicht Aufgabe von Unternehmen, existenzsichernde Löhne zu zahlen…“ Ja doch, genau das. Denn im Urspungsgedanken des Kapitalismus zahlt der Unternehmer dem Lohnarbeiter eben genau so viel, dass es für diesen zum Leben reicht - damit er am nächsten Tag wieder antreten und weiterarbeiten und sich außerdem noch die Produkte kaufen kann, die er selbst hergestellt hat, um so den ewigen Kreislauf zu festigen und peu a peu immer größere Profite generieren zu können.
Wenn es im heutigen Kapitalismus also Usus sein sollte, dass der Staat einen Teil der Lebenssicherung des Lohnarbeiters übernimmt, müsste er konsequenterweise auch den entsprechenden Teil des Wertes der Arbeit abschöpfen. Sagen wir mal, der Staat trägt 50 Prozent der Lebenssicherungskosten (als de facto der Lohnkosten) des Lohnarbeiters, dann müsste er sich auch 50 Prozent des Gewinnes des Unternehmens nehmen.
Warum zur Hölle passiert das nicht? Einfach mal konsequent den Kapitalismusgedanken durchspielen.
Weil dieser Gedanke genauso gaga ist wie die Aussage von dem Typen da oben.
Wieso ist das gaga? Wenn ein Unternehmen sich die Hälfte der reellen Lohnkosten (Existenzsicherung des Arbeiters) vom Staat finanzieren lässt, wäre es nur logisch, dass sich der Staat dann anteilig seines Investments bei den Unternehmsngewinnen bedient. Schließlich hat er maßgeblich zu diesen Gewinnen beigetragen.
Was aber tatsächlich passiert, ist: Unternehmen zahlen die Hälfte der Arbeitskraft, die den Merhwert generiert, stecken sich aber 100 % der Gewinne ein.
Welches der beiden Modelle jetzt gaga ist, ist für mich ganz offensichtlich.
Wie kommst du auf die Hälfte? Und woher weisst du, dass die Hälfte nicht gerechtfertigt ist, weil die Person nur zu 50% arbeitet? Und wo ziehst du denn die Grenze und wer bezahlt denn bitte die zusätzlichen Kosten, die der Staat dadurch verursacht, der Mensch, dem du damit helfen willst? Denkst du, dass Herbert im Amt das noch nebenbei macht? Ich bin dafür, dass manche Institutionen wie Krankenhäuser oder die Langzeitpflege nicht auf Gewinn arbeiten sollen. Doch bei einer solchen, drastischen Einmischung durch den Staat bin ich raus.
Ich weiss nicht, wie das in Deutschland ist, bei uns in der Schweiz sind über 99% der Firmen KMU mit weniger als 250 Beschäftigte und die wollen ganz bestimmt nicht noch mehr staatliche Auflagen. Frag mal einen Selbständigen, was er von deiner Idee hält.
Das war nur ein Wert, den ich in den Ring geworfen habe, um die Logik zu illustrieren. Nimm von mir aus ein anderes Verhältnis. 70:30, 80:20, egal. Mein Argument ist doch: Der Unternehmer da oben im Text sagt, es sei nicht seine Pflicht, seine Arbeiter so zu bezahlen, dass sie von ihrer Arbeit leben können. Da soll der Staat bitte den Ausgleich besorgen, damit der Arbeiter überhaupt in der Lage ist zu überleben und am nächsten Tag wieder zur Arbeit zu erscheinen. Das heißt, der Staat übernimmt in dem Fall zu einen bestimmten Anteil die Aufgabe des Unternehmers. Der Unternehmer streicht aber den ganzen Gewinn ein. Der Staat schennkt dem Unternehmer de facto Geld.
In meiner Logik müsste der Staat sich aber den Gewinn, der mit seinem investierten Geld gemacht wurde, auszahlen lassen. Rein nach den Regeln des Kapitalismus gedacht.
Den Rest deines Textes vertstehe ich gar nicht. Also rein semantisch teilweise auch nicht. Darüber hinaus habe ich z.B. gar nicht von staatlichen Auflagen oder staatlicher Bevormundung gesagt. Im Gegenteil finde ich es absurd, dass in einem kapitalistischen System der Staat ganz mütterlich (oder väterlich) den Unternehmen doch bitteschön dabei behiflich sein soll, ihre Arbeiter zu bezahlen.
Ich verstehe deine Idee. Die Aussage von dem Typen ist schon etwas älter und es gab damals einen Shitstorm und ging durch alle Medien und Plattformen. Dem seine Meinung teilen wohl maximal ein paar alte FDP Wähler. Ich unterstelle den meisten KMU ein Interesse, dass es ihren Arbeitnehmenden gut geht und sie von ihrem Job leben können. Ein paar Multis wird es egal sein. Wir werden nicht gleicher Meinung sein, wenn um solche Themen geht, das ist ok.
Habe ich mich wirklich so undeutlich ausgedrückt?
