Kann man so sagen. Die Katze kam neu zum Kater dazu. Der Kater war es gewöhnt, etwas Essen im Napf übrig zu lassen. Wenn die Katze jetzt fertig gegessen hat, wartet sie bis der Kater fertig ist und frisst dann den Rest seines Napfes leer.
Interessanterweise ist es aber der Kater, der das Fressen „aktiv“ einfordert, die Katze ist dann eher der Trittbrettfahrer und isst dann, wenn der Kater etwas bekommt bzw. bekommen will.
Wir vermuten es liegt daran, dass die Katze vorher mit zwei anderen Katern zusammengelebt hat bzw im Tierheim mit zwei anderen Katzen im Zimmer war, die alle gleichzeitig gefüttert wurden - wenn du da nicht direkt isst, bekommst du auch nichts mehr.
Wir haben das Gefühl es ist mittlerweile schon etwas besser geworden, aber trotzdem hat die Katze ganz schön zugelegt und ist jetzt etwas zu dick.
Deshalb überlege ich gerade, einen dieser AntiSchling-Näpfe zu bestellen, oder die erhöhten Näpfe. Die ideale Mischung aus beidem gibt es leider nicht.
Auch wir haben eine Katze, die deutlich mehr isst, als ihre Schwester. Wenn also im zweiten Napf noch Nassfutter ist, wird sich da auch noch bedient. Natürlich bewegt sie sich gleichzeitig auch noch weniger. Aktuell noch nicht so ein Problem, doch es wird auf Dauer zu einem werden.
Mit solchen Näpfen, wie von dir beschrieben, haben wir keine gute Erfahrungen gemacht. Die Tierchen sind dafür zu schlau. Da wird entweder alles rausgeworfen, oder das Ding landet irgendwann komplett auf dem Kopf. Du kannst es ja mal probieren und hoffen, dass der Vielfrass nicht schneller ist, als die zweite Katze.
Unsere Katzen werden bald fünf Jahre alt und sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Die eine entspricht einer typischen British Kurzhaar Katze. Gemütlich, wird leider immer schwerer und hochheben mag sie gar nicht. Spielen mag sie nicht sonderlich und nach ein bisschen Bewegung reicht es dann auch und es wird maximal aus dem Stand nach der Feder gegrifffen.
Ihre Schwester ist äh speziell. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann hätte ich auf einen Liebhaber der Mutter - und auf einen anderen Vater getippt. Das Alter wird ignoriert, eine sich bewegende Bettdecke ist immer noch so spannend wir vor fünf Jahren. Ein Feder? Wird auf den Hinterbeinen angegriffen, gerne auch mehrere Meter so hüpfen. Und es knallt dann auch mal in der Nacht, so wie heute. Und während ich das schreibe, hat sie wieder ihre Phase und rennt seit Minuten durch die Wohnung.
Glücklicherweise verstehen sie sich untereinander nach wie vor gut. Ab und zu wird etwas übertrieben und es gibt eine kurze Schlägerei, doch nie ernsthaft schlimm. Und sie haben ihre eigenen Vereinbarungen getroffen. Der Katzenbaum ist nur ganz oben interessant. Am Tag gehört der Platz der einen Katze, am Abend und in der Nacht der anderen.
Hier wird leider sehr oft schlechte Neuigkeiten gepostet und so auch jetzt. Jocy hat akute Leukämie, Diagnose war ca 4-6 Monate noch zu leben ohne wöchentliche Chemo. Das wollte wir ihr nicht antun und es hätte ihr Leben auch nur um die Zeit der Länge der Therapie verlänger - also für mich völlig sinnfrei.
Jetzt sind wir bei 5 Monaten und die Lust aufs Hundefutter lässt nach. Gut wenn man einen Koch im Haus hat der dann täglich Hühnchen, Hühnerbrühe oder Rinderstreifen zubereiten kann.
Wir kämpfen weiter, auch wenn uns bewusst ist das die Uhr tickt. Denn…
Das ist Lucy, unsere ander Hündin.
Ihr Diagnose 4.2021 Blasenkrebs und ca.6 Monate noch zu leben.
Jetzt ist sie 15.
In der Zeit waren wir zweimal Ostsee, 2 x Weissensee Sommer, 1x Weissensee Winter und 1×Ramsau/Dachstein.
Sie ist frech wie eh und je auch wenn sie nicht mehr so gut sieht und Blut haben wir weniger im Urin als zu Beginn.
Also, positiv bleiben und die Zeit immer gut genug nutzen.
Ps: Das obrige Foto entstand heute Nachmittag nachdem die Dame ein halbes gedünstetes Rindersteak als Zwischenmahlzeit vernachst hat.
Da hatte sie ein breites Grinsen, aber ich erst.
Bin um jeden Happen glücklich den sie noch gierig verschlingt.
Leider wurde uns eine weitere schöne Zeit verwehrt.
Nachdem sie täglich gut gegessen hat und immer einen soliden Eindruck machte hatte sie in der Nacht auf Samstag eine Darmblutung.
Nahezu Blutleer musst ich sie auf meiner Brust liegend und tief atmend verabschieden.
Unsere Tierärzen musste auch nur noch die Beruhigungsspritze geben, so sehr nahm sie das mit.
Ich konnte mich nochmal bei ihr für alles bedanken was sie mir gegeben hat und unsere andere Hündin konnte sich von ihr verabschieden.
Find ich auch komisch. Mir hat letztens die Mutter eines Schülers geschrieben, dass er die Arbeit am nächsten Tag nicht mitschreibt, weil ihr Hund urplötzlich gestorben ist und ihn das sehr mitgenommen hat.
Hat mich dann auch so mitgenommen, dass ich ihn und seinen Bruder drauf angesprochen habe.
So eine Leukämie ist ja irgendwie ein Abschied auf Raten.
Trotzdem hoffte ich und dachte es würde sich einfach noch ankündigen indem sie einfach dann wieder nicht mehr frisst.
Es hat mich dann ziemlich hart getroffen und irgendwie kann ich mir den Frühling und Urlaube ohne sie an den gewohnten und geliebten Orten gerade nicht vorstellen.
Meine zweite macht das echt tapfer, tapferere als wir.
Abschied nehmen wohl sehr wichtig bei einem Rudel, ihr musste ich das jetzt bereits zweimal antun.
Auf kurz oder lang werden wir uns natürlich einen weiteren Welpen holen und sind uns eigentlich einig dass wir immer zwei Hunde haben wollen.
Ein Ersatz kann der Welpe leider nicht sein, so einen Charakterhund wird schwer zu finden und wir wollen auch keinen Ersatz, wir wollen unseren Platz im Herzen nicht ersetzt, wir wollen es vergrößern.
Am Freitag Abend haben wir einem anderen Pärchen abgesagt weil wir uns einfach immer noch nicht gut fühlten.
Bin dann um halb acht ins Bett und auch meine andere Hündin Lucy war mit dabei.
Da kam plötzlich meine Frau mit einem Video von einer Gruppe spielender Schäferhundwelpen zu mir ins Bett gekrochen.
In dem Video war allerdings auffällig dass da plötzlich eine andere Welpendame durchwirbelte.
Eine Jack Russel Dame mir gerade 10 Wochen die leider keiner haben wollte, während ihre Geschwister alle bereits weg waren.
Noch dazu gerade um die Ecke von der Arbeitsstelle meiner Frau.
Also habe ich sie überreder dort anzurufen, aber erstmal AB und interesse hinterlegt.
Samstag Morgen weinte bei uns der Himmel erst mal was ging und ich musste ohnehin arbeiten.
Ca.8.30 kam meine Frau ins Geschäft runter und fragte ob wir die Welpendame anschauen fahren können.
Und da ich eigentlich einen weiteren Auftrag am Vormittag zwei Tage vorher storniert bekam, waren wir eh überbesetzt dass ich tatsächlich Zeit dafür hatte.
Also genug Bares eingepackt und auf die 30 Minuten-Fahrt gemacht.
Vor Ort bester Sonnenschein, eine perfekt angelegte Hundetucht.
Aussenbereiche für jeden Hund einzeln, große Spielwiese, flache Wasserstelle, durchbruch zu einem Nebengebäude, alles bestens aber vor allem - eine süße Maus die bereits Umgang mit größeren Hunden gewohnt ist und wir konnten die Hundeeltern und zwei weitere JR aus dem Rudel kennenlernen - super freundlich Hunde.
Es dauerte also keine fünf Minuten und uns war klar - wir sind wieder zu viert.
Normalerweise verschließe ich mir diesen Dingen.
Aber wenn alles passt und so viele Zufälle zusammenspielen, dann sehe ich das auch als Zeichen.
Scheinbar war es Jocy irgendwie irgendwo zu dumm uns so traurig zu sehen, wo wir doch so glücklich mit ihr waren.
Jetzt sind die ersten 48h um, die zweite Nacht bereits gut bei uns geschlafen.
Unsere Lucy macht es als Omi vorbildlich und beide gewinnen sich immer mehr lieb, wobei die Kleine sofort in unsere Omi verliebt war und diese Überliebe leider oftmals noch zu ungestüm auslebt.
Aber diese Nacht durfte schon zusammen gekuschelt werden.
Unsere Jocy werde ich immer im Herzen tragen.
Alle Bilder im Haus, all die Dinge wie wir zusammen erlebt haben erinnern mich zu jedem Zeitpunkt an dieses unfassbare Geschenk - diese so freudige und ehrliche Zeit die mir Geschenkt wurde.
Sie hat den Weg geebnet, und ich hoffe wir werden Ihr gerecht.
Also herzlich willkommen in unserer Familie - Wanni (Wanja)
Liebe Coaches,
wir wohnen grade in einer Wohnung, zu der als Teil des Deals mit einer relativ günstigen Miete zwei Katzen gehören.
Vorher haben die Katzen die Wohnung quasi für sich alleine gehabt, es war nur ein Zimmer teilweise untervermietet. (Die Vermieter wohnen hnten drunter, haben dort aber 5 andere Katzen)
Als wir eingezogen sind, waren die Katzen ganz schön verstört, fühlten sich durch uns (und dass wir Möbel umgestellt haben usw.) wohl bedroht. Mittlerweile haben sie sich an uns gewöhnt, kommen kuscheln, kommen nach Freigang wenn wir sie rufen usw. Aus eher verstörten Katzen, die keine Zuwendung gewohnt sind, sind ganz zugängliche Kätzchen geworden.
Aber ein Problem bleibt: sie pissen in der Küche in die Ecken. Manchmal kacken sie sogar da hin. Ins Kinderzimmer haben sie auch schon gepisst. Sie dürfen da jeweils eigentlich nicht rein, wir versuchen die Türen immer geschlossen zu halten, aber manchmal muss zum Durchlüften oder so ja eine Tür aufstehen. Zudem sind es Schiebetüren und die zur Küche kriegen sie wohl auch so manchmal selber auf.
Anscheinend sehen sie diese Räume ja dann nicht als ihren Wohnraum an (den sie nicht vollpinkeln), sondern wie draußen.
Also: wie erziehe ich Katzen so, dass sie nicht in die entsprechenden Räume gehen und vor allem da hinpissen? In der Küche hatten wir was in die zwei beliebten Ecken gestellt, das hat erstmal geholfen, aber jetzt haben sie sich die anderen Ecken ausgesucht.
Die Recherche in den Weiten des Internets hat jetzt bisher nichts vernünftiges erbracht.
Edit: nachdem ich @renao s Posting om SmartHome-Thread gelesen habe: irgendein cooles Smarthome-Gadget? Ein Pfeifton, der die Katzen bei betreten sofort verjagt oder irgendwas?
Waren diese Räume vorher für sie offen? Dann hast du auch den Grund dafür. Katzen machen das, wenn sie krank sind (kann man wohl ausschliessen) oder aus Protest. Du hast die Wahl zwischen geschlossenen Räumen oder Katzenpisse. Und wenn du mit irgendwelchen Gadgets ankommst, wird es tendenziell nur schlimmer. Im Grunde gehört die Wohnung ihnen und ihr seid da mehr oder weniger geduldet. Dass sie in bestimmte Räume nicht rein sollen, kannst du vergessen. Das hätte vielleicht noch funktionert, als sie ganz jung waren.
Vorher durften sie in die Räume wohl auch nicht. Aber es gab auch da schon „Unfälle“.
Beim Kater habe ich schon den Verdacht, dass er krank sein könnte. Er hat ein ziemlich stumpfes Fell, riecht ziemlich und pflegt sich nicht richtig, das Fell ist zottelig/dreckig. Aber die Vermieter wollen ihn nicht zum Tierarzt bringen…