Bei deiner Sammlung hätte ich erwartet, dass du irgendwo ein Zimmer nur für sowas hast und bald mit der eigenen Spiele Produktion beginnst.
Im Wanderurlaub wollte ich ein relativ kompaktes leichtes Spiel mitnehmen, dass man gut zu Zweit spielen kann. Ich habe mich für die Pocket Variante von Hive entschieden und wir konnte gar nicht genug bekommen!
Es ist ein Duellspiel, das Schach ähnlich ist. Die Spielfiguren sind hexagonal und das Ziel ist es, die gegnerische Bienenkönigin
von allen Seiten zu umschließen, quasi „Schach Matt“ zu setzen. Es gibt verschiedene Insekten, die sich unterschiedlich bewegen können und alle ihre Einsatzzwecke haben. So können sich die Ameisen
zwar frei so viel bewegen wie wollen, schaffen es aber nicht in jede Lücke, wenn der Weg zugebaut ist. Die Käfer
bewegen sich nur ein Feld pro Zug, können aber auf andere Spielsteine drauf, diese blockieren, und von oben in freie Lücken. Grashüpfer können sich nicht frei bewegen, aber dafür gerade aus springen und somit in freie Lücken reinspringen, etc. Daneben gibt es noch Spinnen
, Marienkäfer
und Mücken
.
Im Gegensatz zu Schach gibt es kein klassisches Spielfeld und man gibt die Spielfiguren von außen rein - das Spielfeld entsteht dynamisch durch den „Hive“, den man kreiert, indem man die Spielsteine aneinanderreiht. Dabei dürfen weiße Steine keine schwarzen berühren, wenn sie von außen eingesetzt werden und umgekehrt. Danach dürfen sie jedoch frei bewegt werden. Jeden Zug hat man die Wahl, ob man ein Insekt bewegt oder ein neuen Spielstein reingibt, wobei die Biene spätestens im vierten Spielzug reingegeben werden muss.
Wichtig ist, dass der Hive nie getrennt wird - bestimmte Spielsteine können also nicht bewegt werden, wenn das dazu führen würde, das aus dem einem Hive zwei entstehen. So entsteht ein sehr dynamisches Spiel, das sich von Zug zu Zug ändern kann, und kein Spiel gleicht dem anderen. Eins ist eher ein schnelles offensives Attackieren, das andere ein strategisches Hin- und Herschieben. Manche Duelle sind nach 5 Minuten vorbei, andere nach 30. Die taktischen Möglichkeiten sind natürlich quasi unbegrenzt. Easy to learn, hard to master.
Wir hatten sehr viel Freude und haben ein Match nach dem anderen gespielt. Cool ist auch, dass das Spiel bei Wind gespielt werden kann, weil die Steine ein gewisses Gewicht haben.
5/5
Das nehme ich auch immer mit in den Urlaub.
Sehr gutes und kurzweiliges Spiel.
Wurde glaub ich vor Jahren hier (sicher von @Daniel84) empfohlen und hab ich seitdem auch immer dabei ![]()
Castle Combo (2-5 Personen)
War ja auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres, ein leicht zu spielendes Card-Drafting-and-Placement Spiel, d.h. jeder Spieler kauft mit Münzen reihum aus einem von 2 Stapeln (den blauen Schlosskarten und den braunen Dorfkarten) eine Karte und platziert sie im persönlichen 3x3 Raster, wie man es z.B. von Pixies kennt.
Von jedem der beiden Kartenarten sind immer nur 3 aufgedeckt und man darf auch nur von dem Stapel kaufen, neben dem die blaue Heroldfigur steht:
Herold wandert dann bei bestimmten Karten zum anderen Stapel oder man gibt einen seiner Schlüssel aus (die am Ende Siegpunkte wert sind) um ihn zu bewegen.
Die Karte, die man kauft, hat immer einen Soforteffekt (zum Beispiel Schlüssel oder Münzen erhalten) und einen Effekt fürs Spielende (meistens Siegpunkte bei bestimmten Bedingungen). Außerdem ein oder mehrere Symbole, die wichtig sind um bestimmte Kombos auszulösen oder zu verstärken. Und so bastelt man an seinem 3x3 Kartenraster, um am Schluss die meisten Siegpunkte zu erhalten.
Locker gespielt, trotzdem genug Entscheidungsmöglichkeiten und verschiedene Strategien möglich, verdient auf der Empfehlungsliste.
8 von 10 Herolds
Das hatten wir auch letztens aus der Bücherei. Spielerisch eine solide 7/10. Optisch aber gar nicht mein Fall.
An die Profis hier: Wie reinigt ihr eure Spielekartons von Kleberesten?
Habe hier jetzt zwei Kartons von Schmidt-Spiele, an denen ich schon beim Abziehen Teile des Kartons mit abgerissen habe (
) und nachdem ich sie dann mit dem Fön entfernt habe, ich jetzt noch überall Kleberückstände habe. Da bleibt jetzt der ganze Staub kleben und immer wenn man den Karton in die Hand nimmt, hat man danach den Kleber an der Hand.
Gerade Schmidt hat da echt fiese Klebis.
„Beste“ Möglichkeit ist die Teile nur durchzuschneiden und dann dran lassen.
@Thrasher Heute endlich mal wieder Zeit und Motivation gefunden. Nicht ganz so sauber, aber es wurde spät und ich wollte unbedingte heute fertig werden.
Hab heute ein Video zum Dawn of War Remaster gesehen und dat hat mir gereicht, um mich wieder heiß auf WH40k zu machen.
Ich bin ja immer noch fleißig bei Rogue Trader dran. Meine letzte Mini habe ich glaube ich im Mai fertig gemacht, ich glaube aber ab Freitag oder so pimsel ich auch mal wieder ein paar kleine Space Wolfes oder Death Korps.
Mein Pile of Shame ist auch einfach noch mal durch das Armeeset mit den neuen Space Wolves angewachsen.
Den hab ich auch heute wieder auf dem neuen OS installiert. Mittlerweile find ich auch echt Spaß an Inquisitor: Martyr, dieses diabloeske Hack’n’Slay.
Wie lang brauchst du im Schnitt, um eine Figur fertig bemalt zu haben? Klar, hängt ja auch von der Detaildichte, etc. ab, aber ich saß da gestern 1 1/2 Stunden dran und irgendwie kam mir das schon (zu) lang vor. Aber Übung fehlt da ja auch noch, muss ich gestehen.
Wie Du sagst, sehr figurenabhängig. Bei so klassischen Marines oder Ork Boyz mache ich sog. Batch Painting und dann immer für 5-6 Minis alle Basecoats für eine Farbe.
Diese Poxwalker habe ich 30 Stück in 5 Tagen mit Speedpaint runtergehudelt.
An Death Guards hänge ich locker 6-8 Stunden netto für eine Mini.
Die sind Deko? Oder Bestandteil von einem Spiel, sowas wie Schach? Und kann man die auch fertig bemalt kaufen? Hier lachen mich nicht tausende aus, ich habe keine Ahnung was das ist. Vielleicht win YouTube Video als Hilfe?
Ach und womit kriegt man die Farbe wieder ab, wenn das Ergebnis nicht gut ist?
Fragen über Fragen.
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Nein, also nicht für mich, bestimmt haben Leute das auch in Vitrinen. Ich habe immer 2-3 rumzustehen.
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Ja, Warhammer 40k, das größte Tabletop-Spiel und eine riesige SciFi Welt.
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Ja, man kann Künstler*innen dafür kommissionieren. die sehen dann sehr gut aus. Aber mir geht es ums Männeken bemalen.
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Ist nicht ehrenrührig oder lachhaft, das nicht zu kennen, weil es nie irgendwelche Mainstream Popkultur gab. Ich habe leider kein go to Video als Erklärung parat, das kürzer als 3 Stunden ist.
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Alkohol. Das sind Acrylfarben.
Die Kids haben mit meiner Frau vorgestern zum ersten Mal skipbo gespielt und sind begeistert.
Wurde heute gönnerhaft zu einer Runde als Anfänger dazugeholt.
Was sie nicht wussten: die Major Payne-eske Ausbildung in Mühle, 31, Bridge und anderen klassischeren Gesellschaftsspielen.
Die Partie war dann schnell erledigt ![]()
https://www.warhammer.com/de-DE/shop/Space-Marines-Primaris-Chaplain-2020
@Thrasher ich muss dich noch einmal nerven, sorry! Nach meinem Playthrough von Space Marine 2 habe ich echt Spaß an den Ordenspriestern gefunden und würde mir gerne die Figur oben kaufen.
Gibt es irgendwie eine Seite/Liste/Medium, die mir die benötigten Farben für die Figuren mit gibt? Um zu freestylen fühle ich mich noch nicht sicher genug, oder holst du dir auch einfach dann Farben, die denen auf den Produktbildern der Figuren ähnlich sehen?
Also ich wundere mich, dass da kein Paint Guide verlinkt ist. Ich meine, die sind irgendwo auf der GW Website. Ansonsten auch mal bei YouTube nach „chaplain painting“ suchen. Und alle nehmen immer irre viele Farben für diese „Character“ minis.
Ich nehme so 5-8 Farben, mehr bei Death Guard, weniger bei Necrons.
Bomb Busters haben wir auch mit Freunden gespielt. Es war sehr witzig! Empfehlung für 4-5 Leute.
Schnelle Regelfrage zu Hive Pocket
Nachdem das Spiel hier öfter gelobt wurde, haben wir es uns kurz vor dem Urlaub auch gekauft. Jetzt sitzen wir hier und sind schon beim lesen der Anleitung während der Ameise über sein Szenario gestolpert, das wir nicht verstehen
Vielleicht kann ja einer von euch helfen.
In der Bewegungsbeschreibung der Ameise gibt es ein Beispielfeld auf das es nicht gehen kann, da sie sonst eingeschlossen wäre. Auch im Extraabschnitt Bewegungsfreiheit ist das zweite Beispiel ein ähnliches, bei dem die Königin nicht aus dem vermeintlichen Einschluss raus kann.
Bei beiden Szenarien gibt es aber nur 5 Steine, die die Lücke umschließen. Nach meinem Verständnis könnten die Steine da also einfach wieder raus. Warum sind sie trotzdem eingeschlossen?
Ich habe das Spiel lange nicht gespielt, aber mein Verständnis ist, dass man den Stein anheben müsste, um ihn rauszubewegen. Da die Ameise nicht “springen” kann, bewegt man sie aber nur in zwei Dimension (= auf dem Tisch verschieben). Bei vier Steinen rundherum (ausser es sind jeweils zwei Steinpaare mit gegenüberliegenden Lücken, kommt aber wahrscheinlich eher selten vor) funktioniert es, sie so in die/aus der Lücke zu bewegen, bei fünf nicht. Ist hier auch relativ klar unter “Freedom to move” dargelegt.








