Fitness, Diät und Brofacoaches - 52 Wochen im Jahr Massephase

Ich kann das total verstehen und bewundere ehrlich gesagt auch, wie du das durchziehst. Im letzten Jahr, seit unser Zwergerl da ist, bin ich vielleicht ein, zwei Mal mit dem Velo unterwegs gewesen und merke richtig, dass mir der körperliche Ausgleich und Antrieb fehlt.

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Meine Kinder sind jetzt 5 und 7. Also zB deutlich weniger und kürzer krank als noch vor 3-4 Jahren. Wird alles wieder besser mit der Zeit. Aber klar, einfach ist das nicht. Ich gehe zB in der Regel morgens vor der Arbeit Laufen, um nachmittags/abends für die Familie da sein zu können. Meine Frau geht auch arbeiten, da geht das auch fast nicht anders.

Mir ist auch klar, dass das nicht für jeden etwas ist. Aber ich habe auch gefallen daran gefunden. Früh morgens, ganz allein, Stille, nur ich und meine Gedanken. Das ist auch ein bisschen Therapie.

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Selbes Problem hier. Also allgemein Zeit zum Sport machen. Bin deshalb mittlerweile wieder eher beim Laufen und Schwimmen angekommen. Wobei letzteres halt auch mit an und Abfahrt gut 1:30 Std dauert, immerhin ist man dann geduscht. Beim Rad macht’s ja kaum Sinn für 45-60 Minuten auf den Esel zu steigen.

Laufen ist am Ende halt der Shit bei wenig bis keiner Zeit. Kleider an, Schuhe an, Kopf aus und 30-45 Minuten reichen eigentlich.

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Für mich war vor meinem Kreuzbandriss die Anschaffung eines Ruderergometers dahingehend wirklich ein Gamechanger. Völlig unabhängig vom Wetter, sehr effektives Training sowohl für diverse Muskelgruppen als auch Herz-Kreislauf, man kann dabei wenn man möchte Serie schauen oder Podcast hören, zeitlich passt es immer irgendwo rein (hab es regelmäßig im HO während der Mittagspause oder in “Nur Zuhören”-Calls gemacht). Für mich haben diese Fakten die Hemmschwelle wirklich auf ein absolutes Minimum gesenkt, weil ich keine Ausreden mehr habe.

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Man muss am Ende für sich entscheiden, was einem gut tut. Es gibt gute Studien, die zeigen, was helfen kann. Natürlich macht man seine Schritte besser, wenn man einen Hund hat. Wer sich am Abend damit quält, der schadet womöglich seiner Psyche und erreicht das Gegenteil. Kein Alkohol, nicht rauchen, Bewegung und häufig gesund Essen sind Klassiker, auf die man auch so kommt und was man selber beeinflussen kann. Es soll aber auch Freude bereiten und kein Zwang sein. Der Rest sind Genetik und/oder Pech.

wenn ich könnte würde ich ohne mit der wimper zu zucken jeden tag 2 stunden tennis spielen. das war einfach schon immer mein lieblingssport, bei diesem sport kommt bei mir nie das gefühl auf, dass ich jetzt sport machen „muss“, anders als zum beispiel beim laufen.

also mir macht laufen (auf absolutem hobbyniveau, siehe auch mein all time-record von knapp 25 minuten für 5 km und da hätte ich fast gekotzt) durchaus auch spaß, aber wenn ich mehr laufe, so um die 12 km rum, denk ich mir oft bei km 8 oder 9, jetzt hät ich nix dagegen wenn ich schon fertig wär.

aber beim tennis, 10 minuten einspielen und dann 2 stunden einfach wettkampf, das gibt es dir so richtig, oft lange ballwechsel, viele kurze antritte, den ball rüberklopfen und sich dabei über punkte freuen. ist ein mega kalorienburner und da denk ich mir fast immer, ach nö, schon wieder rum? ich empfehle ich empfehle. ganz beliebt auch bei abgehalfterten und kaputten amateurfussballern ende 30/anfang 40. die meisten stellen sich da gar nicht so dumm an aufgrund des mehr oder weniger vorhandenen ballgefühls.

tennis. :love:

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Beliebt aber anscheinend auch bei allen, die abgehalftert und kaputt werden wollen. :_d:
In meiner Wahrnehmung scheint das Verletzungsrisiko bei diesen Schlägersportarten wie Tennis/Badminton/Padel gerade bei Leuten, die eigentlich nicht aus diesem Sport kommen, ziemlich hoch zu sein. Alleine in meinem Umfeld kenne ich vier Leute mit Knie kaputt, Bänderriss, Sprunggelenksbruch, Achillsessehnenriss, alles auf dem Court geholt.

hm, also ich persönlich war beim fuppes wesentlich öfter verletzt :D in ca. 25 jahren tennis hab ich mir zweimal das aussenband am knöchel angerissen bzw. überdehnt, das wars. man hat halt zumindest keinen gegnerkontakt, umknicken das kann aber schon gern mal passieren.

Das wurde in manchen NFL Podcasts gelegentlich so nebenbei angesprochen. Dort im Zusammenhang mit Pickelball. Ich denke das liegt daran dass diese Sportarten halt einfacher ausgeübt werden können als Mannschaftssportarten und zwar auch von nicht (oder nicht mehr) so fitten Personen, die noch dazu die Verletzungsgefahr unterschätzen und natürlich aufs Aufwärmen verzichten.

Diese Beschreibung trifft übrigens auch auf mich und meine Padel-Versuche zu. Immerhin hab ich dort bis jetzt Verletzung vermeiden können. Ich verletz mich lieber beim Radfahren…

Das unterscheidet dich von ganz vielen im Gym, die nicht da sind, weil sie den Sport mögen, sondern um anderen Menschen zu gefallen oder weil sie einen Druck verspüren, das tun zu müssen. Ich finde den Kampf gegen mich selber sehr geil.

Tennis habe ich lange jede Woche gespielt, bis mein damaliger Kollege ausgewandert ist. Am Anfang war ich nach 15 im Eimer und dann wurde es immer besser. Und das Gefühl, wenn du eine einhändige Rückhand voll ziehst und du dich damit selbst überrascht, war schon ganz gut.

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Ja, ich glaube das liegt vor allem daran, dass es meist Leute waren, die halt schon Ü40 sind und seit Jahren weitestgehend raus aus Fussball & co. Da ist es ja eigentlich auch kein Wunder wenn die stabilisierenden Muskeln in Fuß/Knie etc. nicht mehr da sind und man sich dann übermotiviert in so eine Sportart mit abrupten Stopps, Richtungswechseln, Sprüngen etc. begibt…

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Wobei Badminton und Squash in Sachen Belastung für Bänder und Gelenke nochmal eine deutliche Stufe über Tennis liegen, besonders gegenüber Sandtennis.

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Das kann ich alles unterschreiben, gehe zweimal die Woche ins Tennis und es macht einfach unglaublich viel Spaß. Aber „Kalorienverbrenner“ kann ich jetzt nicht sagen, also beim Doppel sowieso nicht, aber auch im Einzel finde ich 2 Stunden nicht so anstrengend wie 30 Minuten joggen. Letzteres find ich zwar oft auch nicht so prickelnd, gerade beim Wetter zurzeit, aber das bringt cardioseitig unglaublich viel, ich merke auch wieviel besser die Kondition ist wenn ich regelmäßig mindestens einmal die Woche laufe. Im Sommer ersetze ich es gerne durchs Schwimmen, aber auch da komm ich nie in den Bereich wie beim Joggen. Also ich würde auch am liebsten nur Tennis spielen, bester Sport einfach, aber am Laufen komm ich nicht vorbei.

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Laufen hat den entscheidenden Vorteil, dass man es kontinuierlich im jeweils gewünschten Pulsbereich durchführen kann. Um es auf die Spitze zu treiben, könnte ich jeden Tag 10km bei 130er Puls laufen und hätte quasi nie Muskelkater, weil Laktatschwelle nicht überschritten.

Das einzige, was bei mir ähnlich gut funktioniert und in Sachen Kalorienverbrauch sogar noch besser reinhaut, ist Schwimmen. Da kann ich auch sehr gut kontrollieren, wie die Intensität sein soll und easy 1:15 oder so “runterschwimmen” ohne über die Laktatschwelle zu kommen.

Ja genau oder wie die Jogger hier, die etliche km rennen, während ich ziehe bis der Lat gefühlt abreisst und mein Puls kurz vor 180 ist.
Ich mag einfach kein Cardio, egal was, dabei würde ich gerne eine Einheit dafür opfern. Womöglich ist das Fahrrad zu Hause doch eine gute Idee, da könnte ich nebenbei was schauen.

Also wenn du damit eine Minute fünfzehn meinst, krieg ich das auch hin. :ronaldo: aber das liegt wohl an meiner lausigen Technik

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Im Zweifel tuts ja auch zügiges Spazieren. Damit macht man auch schon mehr als die allermeisten.

Dann lieber rennen. Ich war wohl damals auf dem Schulausflug das einzige Kind, dass keine Lust hatte, durch den Wald zu gehen. :usad:

Hier noch mein kurzer Nachbericht zum Halbmarathon in Egmond aan Zee am letzten Sonntag.

Die Bedingungen waren wirklich herausfordernd: Bei vorhergesagten -4 Grad waren wir schon froh, dass es zumindest trocken bleiben sollte.

Wir machten uns frühmorgens auf den Weg und kamen gegen 10 Uhr in Egmond an. Ab da lief alles absolut reibungslos. Bus-Transfer und Taschenabgabe war top organisiert. Und ganz wichtig: ausreichend Toiletten.

Ca. 12:40 Uhr ging es dann für uns endlich los. Nach ein paar Metern Kopfsteinpflaster bogen wir direkt auf den Strand ab. Ab da ging es sieben Kilometer gegen den Wind entlang der Nordsee.

Das Bild war schon ziemlich beeindruckend: Man läuft in Mitten einer riesigen Menschenkette am Strand. Der Sand war zum Glück nicht so tief wie befürchtet, trotzdem war es anstrengend. Wir sind daher bewusst vorsichtig angelaufen, mit einem moderaten Tempo von etwa 5:20 min/km.

Nach gut sieben Kilometern verließen wir den Strand und es ging hinein in die Dünen – für mich die härtesten Kilometer des Rennens. Es ging ständig hoch und runter, Wege teilweise nur einen Meter breit und kaum befestigt.

Meine Knöchel brannten, weil ich permanent stabilisieren musste, um nicht umzuknicken. Das war wirklich hart zu laufen – hat aber gleichzeitig richtig Spaß gemacht.

Je näher wir Egmond wieder kamen, desto stabiler wurden die Wege. Allerdings ging es dann fast durchgehend über Kopfsteinpflaster, was ich auch eher unangenehm zu laufen finde. Es wechselten sich zudem immer wieder Anstiege und Gefälle ab, was die Sache nochmal deutlich anstrengender machte. Die Oberschenkel waren da schon ordentlich in Mitleidenschaft gezogen.

Trotzdem konnten wir hinten raus nochmal das Tempo anziehen und am Ende unter 1:50 Stunden finishen, womit wir sehr zufrieden waren.

Ein richtig cooles Rennen, sehr abwechslungsreich, eine richtige Herausforderung und eine schöne Abwechslung zu den sonstigen „reinen Pace-Läufen“.

Von mir daher klare Empfehlung, wenn man mal einen außergewöhnlichen Halbmarathon laufen möchte!

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:uirre:

Das ist irgendwie gleichzeitig Motivation als auch Abschreckung, mal wieder mehr laufen zu gehen.

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