Fitness, Diät und Brofacoaches - 52 Wochen im Jahr Massephase

Genau, da werde ich auch reinhauen. Zum Jahresstart haben wir noch einen Kindergeburtstag, auch da gibt’s Kuchen und Co.

Und Anfang dieser Woche hatten wir Magen Darm, d.h. 3 Tage gab es ebenfalls kaum Essen, war schon mal eine gute Übung fürs Fasten. :smiley:

1 „Gefällt mir“

Das erinnert mich an eine uralte Geschichte. Meine Mutter und meine Schwester waren mal im Sommer für eine Fastenwoche in der Zentralschweiz. Das liegt bestimmt 30 Jahre zurück. Da war eine Frau aus Deutschland dabei, die sie am zweiten Tag nicht mehr gesehen haben. Am Ende der Woche gab es einen Spaziergang mit allen Teilnehmenden um den See. Und da haben sie die Deutsche Frau wieder gesehen. Sie sass auf einer Terrasse, vor sich einen riesigen Eisbecher. Aus heutiger Sicht die bessere Wahl, die hatte in dieser Woche bestimmt mehr Spass als die anderen.

1 „Gefällt mir“

Warum nicht einfach intervallfasten wenn es um Autophagie geht? Mache ich seit Jahren auch im Zusammenspiel mit Muskelaufbau

Mache ich auch, da ist der Effekt aber nicht ganz so groß wie beim Fasten. Ist eher als Reset zu sehen, macht natürlich nur Sinn wenn man sich danach auch entsprechend ernährt.

Hier mal wieder ein Update aus der Lauf Bubble.

Das Laufjahr 2025 endete für mich traditionell mit einem 10k Silvesterlauf.

Nachdem ich mich im Oktober mit einer etwas längeren Erkältung herumgeplagt hatte, konnte ich im November und Dezember richtig gut durchtrainieren. Entsprechend optimistisch bin ich dann auch an den Silvesterlauf rangegangen.

Am Ende steht mit 43:58 Minuten eine inoffizielle PB für mich zu Buche – und damit ein Ergebnis, mit dem ich mehr als zufrieden bin. :100:

Inoffiziell deshalb, weil die Strecke laut meiner Uhr etwa 120 Meter zu kurz war. Trotzdem: Das Gefühl war top, und der Lauf war ein richtig schöner Jahresabschluss.

Damit waren es auch die letzten 10 Kilometer eines ziemlich starken Laufjahres:

Insgesamt bin ich 2025 über 1.700 Kilometer gelaufen – rund 700 Kilometer mehr als jemals zuvor in einem Jahr. Allein das macht mich schon richtig zufrieden. Dazu kommen noch PBs über Halbmarathon und 10k. Viel besser konnte es eigentlich nicht laufen.

Besonders glücklich macht mich in dem Kontext, dass ich in den letzten gut 1,5 Jahren viel verändert habe in Sachen Ernährung und Gewohnheiten und auch das hier offenbar auszahlt. Unter anderem: Wenig bis kein Alkohol, deutlich weniger Fleisch, gleichzeitig Fokus auf proteinreiche Ernährung, Supplements wir Kreatin, Magnesium, Omega 3 und Vitamin D täglich, zusätzliches Krafttraining zum Laufen, mehr Schlafen…mittlerweile alles Routine und ich fühle mich insgesamt einfach viel besser. Ich empfehle, ich empfehle!

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt allerdings nicht:

Am kommenden Wochenende geht’s direkt weiter – zusammen mit zwei Freunden starte ich beim Halbmarathon in Egmond Aanzee. Die ersten 9 Kilometer gehen direkt am Strand entlang. Wettervorhersage: Regen, Wind… Das wird eine richtig harte Nummer. :ulaugh:

19 „Gefällt mir“

Durchschnittlich 33km pro Woche. Und dann noch Krafttraining. Respekt, echt!

4 „Gefällt mir“

Danke!

Krafttraining übrigens komplett zu Hause. Immer irgendwie um die Familie und Arbeit rum. Es braucht auch nicht viel für eine gute Basis Form. Liegestütze und Klimmzüge (an den Turnringen meiner Kinder) sind wohl meine top Übungen. Für mehr Abwechslung hab ich mir noch ne Langhantel besorgt. Das Wichtigste ist Kontinuität. Und dafür braucht es natürlich Disziplin. Aber irgendwann ist es normal, die Tagesschau nicht auf dem Sofa zu schauen, sondern auf der Matte…

1 „Gefällt mir“

Stark.

Ich mache da regelmäßig Urlaub und habe auch meine Laufrunden quer durch die Dünen. Den Strand lass ich aus Bequemlichkeit meist weg. :ronaldo:

Der Mann einer Arbeitskollegin läuft den HM jedes Jahr und ist von Strecke und Stimmung immer wieder begeistert.

Für mich persönlich startet das Jahr fast schon traditionell mit der Winterlaufserie in Duisburg.

10/15/HM im Abstand von jeweils 3-4 Wochen, ich hoffe dann zum Rhein-Ruhr HM im Mai Richtung 1:45 zu kommen.

1 „Gefällt mir“

Die erinnern mich an die Pandemie, als alles zu war. Und wie schnell man da mehr schafft. Wenn du die häufig machst, empfehle ich dir Griffe, wenn du noch keine hast. Schont auf Dauer deine Handgelenke und du kommst noch ein Stück tiefer.

Ich versuche mich aktuell in Klimmzügen. 20 kg muss mir der Gerät noch helfen, damit ich über 10 komme und auch weil ich sie am Ende vom Rückentraining mache. Den Lat kann ich damit besser ansteuern als mit breitem Griff am Latzug. Auch nach Jahren etwas, was mir noch nicht 100% gelingt. Wenn man sich etwas umschaut, ziehen fast alle damit im den Trapez und in die hintere Schulter. Weniger Gewicht und langsamere Ausführung helfen, doch wer will das schon. :mourinho2:

1 „Gefällt mir“

Griffe hab ich tatsächlich. Hab es mal im Aldi, reicht völlig. Mache zudem immer erhöhte Beine oder alternativ ein Kind auf dem Rücken für mehr Schwierigkeit. :laughing:

1 „Gefällt mir“

Haha das ist gut und die Progression hast du mit grösser werdenden Kindern automatisch. Mit 14 wird es wohl schwer, sie zu motivieren.

Hast du das alles nach und nach eingeführt oder direkt mit allem losgelegt? Also blöd gefragt, hättest du nicht einen sehr ähnlichen Effekt durch Schlaf, Kraft- und Ausdauertraining, aber ohne Supplemente?

1 „Gefällt mir“

Berechtigte Frage. Zeitlich vermischt sich das alles ein wenig, sodass ich da nicht direkt irgendwelche Kausalitäten zu einzelnen Bausteinen ableiten könnte. Darum geht’s mir aber auch nicht. Bei den Supplements bin ich auf Basis der Datenlage in der aktuellen Forschung sehr überzeugt davon, dass die sinnvoll sind.

Insgesamt ist das bei mir alles ein Teil des Themas Gesundheit und Langlebigkeit. Ich war Anfang 2024 2 Monate am Stück erkältet. Das hat mich mental richtig fertig gemacht. Wenn man nicht richtig fit ist, wird der ohnehin schon anspruchsvolle Familienalltag plötzlich zu täglichen Zerreißprobe. Ich habe in Folge dessen beschlossen etwas zu verändern, um meinerseits meinem Körper möglichst viel anzubieten, gesund zu bleiben.

1 „Gefällt mir“

Man sollte ja meinen, dass das was gutes ist. Und trotzdem hab ich gemerkt, dass longevity in den letzten Monaten bei mir zu einem ziemlichen Hasswort geworden ist.

2 „Gefällt mir“

Warum?

Hauptsächlich weil ich davon so wirklich bewusst und regelmäßig (fast aufdringlich) vor allem im Zusammenhang mit tech bros aus dem silicon valley mitbekommen habe. Damit verbunden logischerweise irgendwelche Start Ups und Unternehmen und (zumindest auch) von wirtschaftlichen Überlegungen getrieben. Im ganzen wird mir darüber zu viel in einem Selbstoptimierung Stil berichtet, den ich in vielen Bereichen schlecht finde. Natürlich ist es gut wenn wir alle möglichst lange gesund leben können. Das sollte aber nicht von finanziellen Ressourcen abhängig sein.

Im Idealfall wird dafür die Verantwortung auch nicht einzig dem Individuum übertragen, sondern werden ordentliche Rahmenbedingungen für Gesundes Leben und vor allem auch für Behandlung geschaffen. Und da finden im Gesundheitswesen ja eher überall Kürzungen und Einsparungen statt.

Und wahrscheinlich auch, weil ich (übertrieben ausgedrückt) gar nicht ewig leben will, wenn auf gesellschaftlicher Ebene gerade so viel Dreck passiert.

7 „Gefällt mir“

Das ist ja gerade das Problem. Belasten alle schön lange die Renten- und Krankenkassen mit ihrer doofen Langlebigkeit. Und dann leben auch noch die mit den hohen Einkommen/Renten länger.

Seid gute Bürger und sterbt früh.

Bei mir sehr ähnlich seit ca. 5 Monaten. Nehme ebenfalls die gleichen Supplements wie du, zusätzlich ab und an noch Whey mit Flohsamenschalen, Leinsamen, Chiasamen, etc.

Seit 3 Monaten gehe ich auch zum Krafttraining (3x die Woche) und habe auch so paar neue Gewohnheiten mir angeeignet (kalt abduschen, Zungenreiniger, natürlichere Skincare-Produkte, etc.).

Hab mich auch verleiten lassen durch Youtube, immer wieder wurden mir Videos eingespült zum Thema Gesundheit und Longevity, aber ich fühle mich echt gut damit. Essen tue ich ganz normal mit der Familie, d.h. ich schränke mich nicht extrem ein abgesehen von Softdrinks und Süßigkeiten, damit ich auch langfristig dranbleibe.

Nächste Woche werde ich dann 5 Tage fasten (ausschließlich Tee und Rinderknochenbrühe erlaubt). Bin gespannt wie das laufen wird.

Im Sommer plane ich, ein großes Blutbild anfertigen zu lassen, damit ich die Supplements anpassen lassen kann.

1 „Gefällt mir“

Longevity ist halt die Sau, die gerade durchs Dorf getrieben wird, leider sehr viel von a) nervigen Tech Bros und b) den ekligen Lifestyle-Influencern. Der Begriff umspannt alles von gut belegten Hinweisen wie “kombinier Kraft- und Ausdauertraining, iss mehr Ballaststoffe” über Esoteriker, die sich buchstäblich die Sonne in den Arsch scheinen lassen, bis hin zu Cold-Plunge-Adepten und Methylenblau-Fressern :ronaldo:
Manche Dinge haben ein ziemlich solides wissenschaftliches Fundament, in sehr vielen Fällen gibt es wenig mehr als ein paar winzige Mausstudien. Und die Arschlochsonner, nun ja. In sehr vielen Fällen geht es einfach nur darum, das nächste Supplement zu verticken. Mir sind einfach die oben genannten Tech-Bros und Influencer unsympathisch, die einem suggerieren, dass der menschliche Körper auch nur eine Maschine sei, die man optimieren könnte wie einen Algorithmus

Ich bin kein Mediziner, aber nach meinem Verständnis entspricht dein Ansatz ziemlich genau dem Stand der Forschung. Bis auf Kreatin und Omega 3-Supplement läuft das ja auch grösstenteils unter dem, was man seit langem als “gesünder leben” bezeichnet hat, wir wissen doch eigentlich alle, dass uns mehr Schlaf und Sport sowie weniger Alkohol gut tut.

5 „Gefällt mir“

Ich will die ganze Longevity-Marketing- und Social-Media-Bubble gar nicht schönreden.

Da sind mit Sicherheit viele Scharlatane unterwegs, die vor allem versuchen, aus dem Thema möglichst viel Profit zu schlagen. Das sehe ich genauso kritisch.

Für mich persönlich hat sich das Thema trotzdem alle ein wichtiger Taktgeber im Alltag etabliert, mit den Zielen, möglichst lange fit und gesund bleiben, gesund altern und vor allem im Alter nicht unnötig leiden.

Leider habe ich das Thema Gesundheit und Altern im engeren Umfeld schon oft genug von der unschönen Seite erlebt. Mein Papa ist Ende 60, und hat allein im Jahr 2025 fünf Personen aus dem engen Freundes- und erweiterten Bekanntenkreis im quasi gleichen Alter verloren – alles aufgrund gesundheitlicher Probleme. Das prägt natürlich.

Ich möchte einfach möglichst lange das Leben genießen können, möglichst lange mit meinen Kindern aktiv sein und mich dabei körperlich und mental gut fühlen.

Genau deshalb nehme ich mir aus dem ganzen Thema Langlebigkeit die für mich positiven Aspekte heraus – ohne missionarisch aufzutreten und ohne mich selbst permanent zu geißeln.

PS: Tipp für Evidenz basierten Social Media Content, u.a. zum Thema Ernährung, Fitness, Gesundheit, @timklaertauf auf Instagram:

3 „Gefällt mir“