Schwimmen ist die mit Abstand billigste Disziplin beim Ironman. Also 3.9kmsind schon ne knackige Distanz. Und die Bestzeit mit knapp 41:30 Minuten dafür ist natürlich aus nem ganz anderen Universum. Und Freiwasser ja ja. Natürlich ist das anstrengend und macht man mal nicht aus dem Handgelenk. Aber heute morgen bin ich nach dem Aufwachen ins Hallenbad und bin mit Aufwärmen “einfach so” 1.3km geschwommen. Wenn man “auf ankommen” schwimmt ist das ein sehr gemütliches Training ohne große Verasugabung und die dreifache Distanz könnte ich nächste Woche abliefern.
Auf der anderen Seite bin ich schon mal nen Marathon gelaufen und saß auch schon mal ein paar Stunden auf dem Rad. Der Sprung von 50km oder 100km Rad zur Ironmandistanz von 180km oder auch beim Laufen von 15km oder 20km auf 42km ist richtig, richtig groß und körperlich beanspruchend. Beim Schwimmen erscheint mir das viel einfacher weil man mit ner halbwegs sauberen Technik relativ kraftsparend voran kommt und halt nur eineinhalb bis zwei Stunden im Wasser zappeln muss.
Beim Halb-Ironman mit 1.9km Schwimmen, 90km Rad und 21km laufen ist es noch augescnheinlicher. Die Distanz 1.9km ist einfach ne Dreiviertelstunde locker schwimmen. 90km Radfahren hingegen, da muss man schon drei Stunden auf dem Gaspedal stehen damit man keine halbe Stunde verliert. Und bei 21km laufen kommt man auch ganz gut ins schwitzen. Beides um ein vielfaches anstrengender.
Den Gedanken hatte ich auch schon oft. Wenn ich dazukomme, schwimme ich immer 1km locker in ner knappen halben Stunde runter ohne das im vorigen halben Jahr auch nur einmal gemacht zu haben (aber als guter Deutscher kann ich nur Brustschwimmen. Wusstet ihr übrigens, dass man den Kindern in den meisten anderen Ländern direkt Kraulen beibringt?).
Aaaber, ich hatte auch schon nach 1,5km Schwimmen hinterher ordentliche Krämpfe im Oberschenkel. Will sagen, die 3,9km sind schon nochmal was ganz anderes als 1-2km locker zu schwimmen. Genauso wie 10km joggen was anderes sind als ein Marathon.
Ich hab tatsächlich auch schon häufiger mal in der Halle, einfach weil es gut lief, die 3,8km geschwommen. Hab selten mehr als 1h20 dafür gebraucht - und das im Brustschwimmen mit max 135-140 Puls.
Deshalb - so sagte es ein mir bekannter Hobby-Thriathlet - trainieren vor den Amateur-Wettkämpfen die meisten nur ein bisschen Grundlagen beim Schwimmen, weil die potenziellen Zeitgewinne verglichen mit dem Fahrradfahren und Laufen halt marginal sind.
Bei mir ists ähnlich, Brustschwimmen geht easy, bin auch schon ein paar Mal 4 km geschwommen, da bin ich nicht so kaputt wie nach ner halben Stunde joggen.
Also ich bin jetzt letzten Samstag auf Anhieb 2km geschwommen, um überhaupt mal zu gucken wo ich so stehe was das angeht.
Gebraucht habe ich 48 Minuten mit Brust, ohne mich zu verausgaben, aber auch mit kack Technik. Insofern ist da noch einiges an Platz nach oben, denn irgendwo komfortabel unter 40 Minuten würde ich beim 70.3 dann doch gerne schwimmen.
Muss mich nur irgendwann entscheiden ob es wirklich Kraul oder doch Brust werden soll, habe das Gefühl zweiteres bekomme ich konstanter hin.
Ich würde am Ende das wählen, wo du bei der angepeilten Pace den Puls niedriger halten kannst. Kraulschwimmen geht nur dann effizient, wenn du den idealen Atemrhythmus für dich findest und das kontinuierlich umsetzt.
Was seid ihr alles gute Schwimmer. Bin neidisch. Das ist meine absolute Achilles Ferse im Sport, vor allem mit Blick auf Triathlon, was mich schon auch reizt.
Brustschwimmen geht so gerade. Aber vom Kraul sterbe ich schon nach 2 Bahnen. Hab immer direkt Puls bis unters Dach. Denke ich atme irgendwie falsch. Schwimmen beim Triathlon eigentlich viele der Hobby Athleten Brust oder ist das verpönt?
Das radeln und schwimmen würde ich glaube ich sogar aus der einigermaßen kalten Hose mit 2-3 Montaten prep schaffen, aber ich laufe so schlecht, ich würde auf dem letzten Stück den Bus nehmen, wie dieser eine Dude in England.
Ich glaube die Anzahl der Brustschwimmer ist eher überschaubar. Es wird auch geraten sich als solcher eher am Rand aufzuhalten, da man mit dem Beinschlag die Kraulschwimmer zu stark behindern könnte.
Jap, ist bei mir auch so. Brustschwimmen >1km kein Problem, beim Kraulen bin ich nach 50 Metern fertig mit der Welt. Das liegt aber auch zum großen Teil an schlechter Technik.
Jetzt haben mich die Fitness Influencer doch noch gekriegt und ich habe mir Rice Pudding bestellt. Das Bild sah gut aus, dass das am Ende Reismehl ist, habe ich ignoriert. War im Angebot, was soll bei 3kg schon schief gehen. Ich weiss es, auch nach der vierten, unterschiedlichen Zubereitung ist das scheisse. Wäre ich doch bei den Bananen geblieben. Immerhin sind es nur noch 2.6 kg.
We mal in der Nähe ist kriegt auch noch ein Muster von Sheba, das will hier auch niemand essen.
Hat hier jemand schon mal mehrere Tage gefastet? Speziell plane ich, Anfang Januar 5 Tage zu fasten, nachdem ich einige Podcasts dazu gehört habe. Werde vermutlich die Buchinger-Variante wählen, d.h. Brühe und 1 Glas Saft ist erlaubt am Tag.
Geht mir vorrangig um gesundheitliche Aspekte wie das Immunsystem, Zellenerneuerung, etc. Da ich auch im Muskelaufbau bin, nehme ich Buchinger und kein reines Wasserfasten.
Meine Freundin und ich wollen das auch mal durchzuziehen, sis hat da Plan von und ist die treibende Kraft. Ich habe da auch Interesse dran, allerdings nur wenn ich nicht frei habe und wenn ich frei habe will ich meine freie Zeit nicht damit, nunja “füllen”. Mal sehen aber bitte berichte wie es dir ergangen ist!
Ich nehme gern Reflektorgurte. Ist einfach, nervt nicht…
Ansonsten versuche ich aber, meine Laufzeiten irgendwie mit Tageslicht einzurichten. Die Stimmung momentan, mit dem Sonnenaufgang zu laufen, hat schon eine ganze Menge für sich - auch wenn mir klar ist, dass das längst nicht jeder so machen kann.
Du willst dein Immunsystem stärken und Muskelaufbau betreiben, begibst dich aber in ein drastisches Kaloriendefizit? Wenn du nicht gerade Rheumatiker bist oder andere Entzündungserkrankungen, ist das wirklich sehr begrenzt nützlich. Denn mangels anderer Energielieferanten geht dein Körper ja auf Fett- und Proteinabbau.
Und Zellerneuerung kriegt dein Körper auch gut alleine hin. Wenn nicht, hast du grössere Probleme, als ein paar Tage Saftkur lösen könnten. Wenn, dann bringt sowas nur als Einstieg in eine komplette Ernährungsumstellung etwas.
Ich habe viel dazu gelesen, die Studienlage sagt etwas anderes. Stichwort Autophagie.
Ich befinde mich im Muskelaufbau ja, aber während des Fastens möchte ich möglichst wenig Muskeln abbauen, deswegen auch mit Brühe, Saft und moderater Bewegung. Trainieren werde ich in den 5 Tagen nicht, nur kleinere Spaziergänge um die Muskeln zu schützen.
Geht auch um Kontrolle und Disziplin, soll einfach ein Versuch sein für mich.
Ich habe Null Ahnung von Fasten, habe jedoch schon ein paar positive Dinge darüber gelesen. Was ich erwähnen möchte, du verlierst in 5 Tagen keine Muskulatur, egal was du tust oder nicht.
Ich finde auch den umgekehrten Weg über die Festtage gut. Geniessen, schlemmen und auch mal den Sport ein paar Tage sein lassen. Davon wird man nicht fett, wenn man sich danach wieder etwas Mühe gibt.