Fitness, Diät und Brofacoaches - 52 Wochen im Jahr Massephase

Abschließender Lauf der Winterlaufserie in Duisburg, die ersten beiden hab ich grippebedingt verpasst. :ronaldo:
Ich glaube alleine hätte ich das nicht in dem Tempo geschafft. Heute gab es immer mal wieder kleine Gruppen, in denen man sich gegenseitig gezogen hat, hat schon enorm geholfen. War sogar lange auf 1:46 Kurs, mir hat dann auf dem letzten Viertel aber ein Gel oder Isodrink oder so gefehlt.

Ich bin ja grundsätzlich ein stinkfauler Kerl, dessen Schweinehund schon vor 20 Jahren gewonnen hat. Tja, nun war ich so blauäugig meinem Schwager für eine kleine 3-tägige Wanderung zuzusagen. Die kleine Verwallrunde am Arlberg.

Tag 1: 1.700m :up: - 700m :down:
Tag 2: 1.300m :up: - 1.300m :down:
Tag 3: 800m :up: - 2.000m :down:

:ulaugh:

Immerhin ein Ziel und Grund seinen maroden Körper mal wieder zu bewegen. Mein Plan ist, mir mit joggen eine gewisse Grundkondition aufzubauen. Wenn die da ist werden Bergläufe und evtl. Freeletics (APHRODITE :neiin:) eingestreut.

Vorab ist auch noch eine Tagestour mit nem Kumpel (Typ: Bergziege) geplant. Ich freu mich drauf :love:

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Heute war es dann so weit: Halbmarathon in Berlin.

Die Vorbereitung war gemischt. Ich hatte mir zu Jahresbeginn einen neuen Trainingsplan rausgesucht und bin erstmals auf vier Einheiten pro Woche umgestiegen. Im Januar und Februar konnte ich den Plan gut durchziehen und jeweils 200 bzw. 185 Kilometer abspulen. Ich hab mich richtig gut gefühlt.

Anfang März kam dann, was kommen musste, wenn man zwei Kinder in Kita und Schule hat: Erkältung. War aber erst mal gar nicht so wild. Nach einer Woche Pause wieder einen leichten Lauf gemacht. Die Tage danach total beschissen gefühlt. Wieder Pause. Das Ganze wiederholte sich dann nochmal.
Letzten Samstag war ich dann endlich wieder so weit, dass ich zumindest noch einen langsamen Long Run über 15 Kilometer machen konnte. Dabei überraschend gut gefühlt. Im März aber insgesamt nur 75 Kilometer gelaufen.

Dementsprechend hatte ich für heute überhaupt kein Gefühl, was geht. Anfang des Jahres hatte ich mir vorgenommen, meine PB anzugreifen (1:44:42). Aber nach den alles andere als optimalen letzten vier Wochen hatte ich keine Ahnung, ob ich das Tempo gehen kann. Für das Rennen hatte ich mir dann vorgenommen, die PB-Pace anzugehen – also ca. 4:58 min/km – und dann zu schauen, was geht.

Die Bedingungen waren mit nur 3 Grad Außentemperatur um 10 Uhr nicht einfach, aber zum Glück kam die Sonne raus. Und spätestens wenn man auf der Straße des 17. Juni mit Blick auf die Siegessäule zwischen 40.000 Läuferinnen und Läufern steht, ist die Temperatur ohnehin egal. Die Atmosphäre vor dem Start war schon sehr besonders.

Und dann ging es los. Zwischen unzähligen Menschen versucht, etwas Freiraum zu finden, rechts an der Siegessäule vorbei – und schon war der erste Kilometer geschafft. 4:56 stand auf der Uhr, und mein Körper signalisierte mir: Weitermachen.

Und so ging es auch weiter. Kilometer für Kilometer kam mehr Sicherheit in die Beine. Kilometer 8 ging mit 4:44 als schnellster durch. Es fiel mir in diesem großen Teilnehmerfeld deutlich leichter, die für mich hohe Pace zu halten, da man sich immer irgendwo dranhängen bzw. „mitschwimmen“ konnte. Bis Kilometer 13 weiter alles easy.

Dann wurde es schwieriger. Der Kilometer hatte 25 Höhenmeter Steigung, was auf der sonst erfreulich flachen Strecke schon richtig reingehauen hat. Die Pace blieb aber weiter unter 5 min/km – also alles im grünen Bereich. Bei Kilometer 17 wurde es dann echt haarig. Ich wollte noch einen Becher Wasser greifen und bin dabei auf diverse Läufer aufgelaufen, die einfach vor der Wasserausgabe stehen geblieben sind. Das hat mich ziemlich aus dem Takt gebracht.

Aber jetzt war das Ziel greifbar, und die Stimmung an der Strecke wurde immer lauter und pushte nochmal ordentlich nach vorn. Als das Brandenburger Tor dann schließlich in Sichtweite war, hab ich nochmal versucht, etwas dran zu ziehen. Die Beine wollten nicht mehr wirklich, aber das Gefühl, hier ins Ziel einzulaufen, war absolut überragend.

Am Ende steht mit 1:42:11 tatsächlich eine deutlich verbesserte persönliche Bestzeit, die mich mehr als zufrieden macht. Hätte das vorher nicht für möglich gehalten – umso schöner fühlt es sich jetzt an.

Hier auch noch die Kilometer-Splits für alle Interessierten:

Insgesamt kann ich für den Berliner Halbmarathon eine absolute Empfehlung aussprechen. Top organisiert, alles gut ausgeschildert. Die Strecke war auch richtig gut: sehr flach, gute Stimmung und – wenn man noch ein Auge dafür hat – eine Sightseeing-Tour durch Berlin. Also: Wenn jemand noch ein Ziel oder Motivation für einen Halbmarathon sucht – meldet euch für Berlin 2026 an.

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Stark. Ich mache nächstes Wochenende beim Münchner Spartan Run mit. 10km und 25 Hindernisse (klettern, steile Anstiege, hangeln, Seil hochklettern, durch den kalten Olympiasee waten…). Das Problem ist nur: ich bin dafür null trainiert.

Seit Anfang des Jahres mache ich zwar sehr regelmäßig Eigengewichtsübungen und Läufe, vor 4 Wochen war ich auch wirklich mal recht fit. Aber dann kam eine sehr hartnäckige Erkältung mit anschließender Nasennebenhölenentzündung, was dreieinhalb Wochen Laufpause bedeutete, seit einer Woche habe ich wieder angefangen.

Die 10km am sich werde ich wohl schaffen, das Problem sind die Kraftübungen, gerade länger hangeln oder ein Seil hochklettern schaffe ich nicht. Strafe sind 30 (!) Burpees pro nicht geschafftem Hindernis.

Das wird eine Grenzerfahrung und spätestens ab km 6 kein Spaß mehr. Aber hey, vielleicht schaffe ich es ja sogar.

Mein Schwager und meine Schwägerin haben mir das zum Geburtstag „geschenkt“ und sind auch mit dabei. Wish me luck.

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Hui. Wann gehts los? vielleicht kann man ja am Rand stehen und noch ein paar singbefreite Kommentare abgeben.

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Ja, bitte nicht singen, das würde mir den Rest geben.

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4:44 für einen km. Ich kann aktuell nicht ganz mithalten. Für 450 Meter zur Post habe ich 15 Minuten gebraucht. Aktuell sitze ich auf einer Parkbank und mache 15 Minuten Pause, bis ich nach Hause gehe.
Das wären dann rund 45 Minuten für 900 Meter. Den km hätte ich in 50 Minuten geschafft. :u5:

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Every Pace has a Place. :slightly_smiling_face:

Ich hoffe mein Post kam nicht prahlend rüber. Ich denke du hast körperlich in diesem Jahr beeindruckenderes geleistet als ich.

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Überhaupt nicht – im Gegenteil, eine ganz großartige Leistung und interessanter Beitrag!
Mein Schwager – mit Abstand der verrückteste Ausdauersportler, den ich kenne – läuft Bergmarathons und Ähnliches quasi zum Vergnügen nebenher. Jetzt ist er den Wiener Halbmarathon in knapp unter 1:40 gelaufen (wobei das fairerweise nicht am Limit war, der kam danach in Ruhe zum brunchen und ist vermutlich Abends noch ins Training gegangen)
Ich finde euch Läufer hier wirklich beeindruckend – was ihr da leistet, ist für mich kaum vorstellbar. Ganz großen Respekt an euch alle hier!

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Nein überhaupt nicht, ich habe das eher witzig gemeint. Bald wird es auch wieder bei mir besser. Wie die letzten Male auch. Es istvetwas frustrierend, wie die Kraftwerte nach ein paar Wochen nach unten gehen, doch dafür kann man sich wieder ordentlich steigern.

Btw, wie geht‘s mit dem rudern vorsn @Ravioli ?

ja, grundsätzlich sehr gut, habe einen rhythmus von etwa 2 mal die woche fix (dann richtig mit 45 min je workout) und dann noch optional wenns mit reinpasst hin und wieder 30 min. was ein riesenproblem ist sind die blasen an den händen. ich als lebenslanger büromensch habe megazarte hände und sofort blasen. ich hab alles versucht, handschuhe und sogar tennisgriffband, der griff an sich ist eigentlich sehr glatt, hat aber alles nix geholfen. letzter ausweg ist wohl kalk (chalk?), wenn das nix hilft hilft wohl gar nix. :ka:

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Greifst du vielleicht zu fest? Hatte ich am Anfang auch. Und ich hab auch hauchzarte Bürohände.

Für die Kraftübertragung muss man nämlich gar nicht wirklich fest zupacken. Zumindest nicht wenn man die Arme beim Abstoßen schön lang lässt und sich einfach nur in den Zug reinlehnt. Da müssen die Hände dann gar nicht viel tun und es reicht aus, sich nur mit den Fingern einzuhaken. Griffband und Handschuhe scheuern im Zweifel auch mehr als dass sie helfen. Auf dem Rudergerät hat man ja zudem auch den Vorteil, dass sich die Kette wieder von alleine reinzieht und man auf dem Weg nach vorne eigentlich gar nix mit den Händen machen muss.

Also anstatt so zu greifen:

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dann eher so:

Gibt auch Videos dazu auf YouTube. Also auf dem Rudergerät sollte das eigentlich kein großes Problem darstellen. Im Boot sehen meine Hände dagegen nach 'ner Stunde auch immer aus wie Dresden 1945… Da muss man die Griffe aber halt zusätzlich auch noch nach jedem Zug wieder „aufdrehen“ und da funktioniert das bloße einhaken leider nicht…

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Ich kenne niemanden, der Gewichte hebt ubd das nicht hat. Wie da beim ruder ist, weiss ich nicht, doch fa packt man auch zu. Ich tue allerdings auch nichts für die Pflege der Hände.

Wat?
Ich kenne niemanden der Gewichte hebt und Blasen an den Händen hat. Schlieren und so ja, mehr Hornhaut ja, aber Blasen? Nope.

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This meinte ich.

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Da helfen doch Handschuhe, oder der Raver wirklich zarte Handmodel Händchen für Nivea Handcreme Werbung.

was hastn für Handschuhe ausprobiert @Ravioli

ich habe meine fahrradhandschuhe genommen, sowohl komplett geschlossene als auch mit freien fingern, war beides nicht optimal. am zu festen griff liegt es normalerweise auch nicht, weil ich diese info aus diversen anfängervideos, das ein ganz leichter griff ausreicht, auch von anfang an versucht habe umzusetzen.

Versuch Mal Gym Handschuhe für CrossFit :

https://amzn.eu/d/6BHBQry

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Die habe ich auch. Leider stoppen die immer meine Fitness-App an meiner Apple Watch. :ronaldo:

55km durchs Ruhrgebiet. :wink:

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