Euphorie und Pauperismus

Ok, also auch bei euch tatsächlich nichts, was wirklich einen Impact hätte, außer die Außenwelt durch AI-Slop potentiell zu vergraulen.

*edit: Einen Vorteil hats, aber dazu hätte es die neuen Rechenzentren und Anbieter halt auch nicht gebraucht: Das Englisch zahlreicher Kollegen ist sehr viel besser geworden, zumindest in schriftlicher Form.

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Was meinst du mit keinen Impact oder die Aussenwelt zu vergraulen?

Ich finde das nichts von dem, was du aufzählst, AI-Einsatz rechtfertigt oder nicht anderweitig gestreamlined oder automatisiert werden kann, wenn man weiß was man tut und wenn sich jemand im Unternehmen dediziert darum kümmert.

Spätestens, wenn nicht mehr Corporate-Jahresabos, sondern Tokenpools für Abteilungen und Mitarbeiter losgehen und diese zwangsläufig immer teurer werden, ist dann Schluss, bevor sie für 95% der Abnehmer unbezahlbar werden.

Mit ‚Außenwelt vergraulen‘ meine ich den GPTeske Wortwahl und Textgenerierung, die man gerade im Vertrieb und Marketing ziemlich schnell rausliest. Ganz zu Schweigen von AI-generierten Grafikinhalten, die halt selbst mit Photoshoptuning seltenst das Label „AI Slop“ verlieren. Und fuck bin ich und viele da draußen schon seit Monaten allergisch dagegen und es wird nur noch schlimmer, Stichwort „Content Generation“ für Linkedin und Konsorten.

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Ach so ja ok das respektiere ich, auch wenn es für mich sehr abenteuerlich ist, wie du die Vorteile von KI in unserem Unternehmen anhand meiner paar Zeilen beurteilst. Das ist schon etwas witzig, denn wir sind keine Bude mit 8 Angestellten. Alleine wenn dir eine KI die Deckungsfrage während eines Anrufs mitteilt, spart dies Zeit und Nerven auf beiden Seiten. Und ich habe noch nicht mal erwähnt, was wir so mit der Telefonie tun und noch tun werden.

Kundinnen und Kunden nutzen wie auch ich gerne auch mal einen KI Assistenten auf der Homepage, wenn du dadurch schneller zu den gewünschten Informationen kommst.

Ich bin mir sehr sicher, dass es aktuell Vorteile für das Unternehmen und auch die Angestellten an der Front sind. Personell, zetlich und damit kostensenkend. Doch wie kommt das System beim Kunden an und wie hoch ist die tatsächliche Erfolgsquote beim Bearbeiten?

Das verstehe ich nicht: Die AI hört in Echtzeit mit oder ist der AI-Agent/Bot die 1. Instanz, die den Hörer vorab annimmt? Muss der Kunde vorher sein Einverständnis geben? Wie läuft das rechtlich? Ihr seid eine Versicherung?

Wir sind Hardware-Hersteller und deswegen sind natürlich nicht nur internen, sondern auch vertriebliche Abläufe demnach komplett anders, v.a. im Projektgeschäft.

Das Ding ist halt, dass diese evtl. Kostenersparnis mit Ansage kippen wird. Was passiert dann?

Die Nützlichkeitsfrage ist doch eh verfehlt. Asbest, Kinderarbeit und Sklaverei sind/waren auch sehr nützlich.

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That said, Bubble hin, Bubble her, they’re making AI happen und wir sind leider gefickt.

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Das einzige was ich beim KI Assistenten auf einer Homepage nutze ist den Befehl so schnell wie möglich einen echten Mensch im Chat sprechen zu können.

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Verstehe ich, unsere Auswertungen zeigen etwas anderes. Womöglich auch Content abhängig. Wir sind eine Krankenversicherung und das wird schon sehr oft genutzt. Wie auch unsere verschiedenen Apps. Wir waren die Ersten und nun haben fast alle eine App. Genaue Zahlen kann ich hier nicht nennen, doch es sind Millionen Dokumente, die nicht mehr als Papier rausgehen, was ökologisch gut ist.

@mille_1OOO

In der Telefonie erfolgt ein Routing je nach Ort und Sprache. Da hilft die KI ein wenig mit. Wenn gerade niemand verfügbar ist bekommst du eine Frage, ob du einen Rückruf möchtest anstatt zu warten. Die Agenten erhalten dann dies und können mittels Sprachbefehl einen Rückruf initiieren. Auch die Skills wer welche Anrufe erhält ist teilweise KI basiert und wird zusammen mit den externen Lieferanten weiter ausgebaut. Ich denke, dass wir in unserer Branche führend sind, was diese Themen betrifft. Hey wir haben sogar eine digitale Währung für Angebote rund um Gesundheit in lokalen Geschäften (aktuell über 1’500 Geschäfte in der Schweiz). Sowas wie Krpyto, nur nützlich. Natürlich ist das Kundenbindung, doch du bei 30% Vorteil ist das sehr beliebt. Die Mitarbeitenden erhalten das neu auch jährlich und 20 Meter neben unserer Wohnung habe ich mich in der Drogerie eingedeckt.

Ich verstehe natürlich auch die Nachteile von KI. Energie, Daten, Regulation und Menschen. Wir haben alles auf Schweizer Servern und es geht nichts raus. Wie das in 10 Jahren aussieht ist schwierig zu sehen, vor allem wenn es in dem Tempo weitergeht und zu wenig bis gar nicht reguliert wird.

Meine Güte, mein Arbeitgeber sollte mir einen zweiten Pokal geben. Womöglich gehe ich aktuell einfach sehr happy durchs Leben und feiere alles Mögliche.

Ich arbeite in einem der führenden AI-Unternehmen der Welt. :moesil:

Und bei einem, das eines seiner Hauptprodukte maßgeblich verschrottet :usearch: :uaimode:

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AI? Ich hätt da noch ein low effort meme.

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Ich auch:

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EINES???

Ich schreibe hier als Privatmensch und Kunstfigur. Allegedly.

Ignoriert mal den Sender, da geht einem das Herz auf. :love:

Werther‘s Original zum ersten Mal wieder seit Jahren:

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Heute das erste Mal seit einem dreiviertel Jahr wieder Badminton gespielt.
25min bei Gluthitze mit dem Rad hin, anderthalb Stunden in einer stickigen Halle gezockt und 25min bei immer noch großer Hitze zurück.
Morgen wird’s ordentlichen Muskelkater geben :love:

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Melonen aus dem Kühschrank

Bei der Hitze umso mehr. Wassermelone, Charentais, Galia, Netzmelone, Mantovano, Snowball, Topoaz, Honigmelone, alle waren sie schon hier oder sind es noch. Und dann die dicken Dinger vom Türken oder vom Italiener.

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Da fällt mir ein, mein Sohn hat ne Babywassermelone in den Freezer gepackt

…and at this point I’m afraid to ask

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Auffrischender Wind und die ersten Regentropfen :heart_eyes:

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