Euphorie und Pauperismus

Das würde ich in Düsseldorf auch vorziehen, weil die noch keine Filiale in Hamburg haben. Ich meine, die sind nur in NRW.

+1. Essen hat mittlerweile auch eine Filiale.

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Essen war fantastisch. Und das Altbier-Game gefällt mir auch.
Aber cocktails sind nicht der hauptpunkt der stadt. Selten so lahmen Service in Bars mit gutem Ruf erlebt.

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Willkommen in meiner Meister Liga :grimacing:

Dafür hält man jedes Mal nach der abgewehrten Ecke voll drauf und drischt in der Regel die Pille in die Umlaufbahn - direkt zu den Bällen von Sergio Ramos‘ oder Didi Hamann :two_hearts::

Milano wehrt die Deisler-Ecke erfolgreich ab, der Ball landet ca 25-30 Meter entfernt vor dem Tor.
Roy Keane stampft wie ein Berserker an, schwing direkt durch und nagelt den Ball unter die Latte - nicht weit vom linken Lattenkreuz entfernt - ins Tor.

Es sah aus als wäre Abbiati auch erst gesprungen, als der Ball bereits im Netz war.

Dafür, dass ich nur kurz einen Moment mal ausspannen wollte, habe ich daraufhin fast das Steam Deck zerlegt und das Spiel damit fast ausgeschaltet :kackebart:

ISS Pro Evolution 2 :ulove:

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Ich war mal irgendwo in der ersten Trilogie hängen geblieben. Höre jetzt seit Dezember durch und hab besagte Trilogie, Monzas Revengetrip und den Kampf um die Helden hinter mir gelassen. Hab heute Morgen mit Red Country begonnen und freue mich sehr sehr sehr über Lamm. Hab da so ne Ahnung und denke da muss man realistisch sein. :smiley:

Bekomme gerade nicht genug von dem Universum und denke ich werde danach auch noch die 2. Trilogie und den Kurzgeschichtenband durchsuchten.

Bis jetzt hab ich bei jedem Anfang eines neuen Buchs/Story archs gedacht: „Wie soll ich mich jemals an die neuen Charaktere gewöhnen, ich will meine liebgewonnenen Recken wieder haben.“ 20 bis 30 Stunden später geht dasselbe Spiel dann von vorne los.

Espe, Tunny, Kropf und wie sie alle heißen. :love:

Nur Bayaz nervt einfach nur noch.

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Die neue Trilogie empfehle ich absolut. Beim ersten Lesen fand ich es nicht so gut, habs mir dann nochmal als Hörbuch gegönnt und da hats klick gemacht. Ist einfach nochmal um einiges unangenehmer mit noch viel ambivalenteren Protagonisten. Teils echt unangenehm.
Höre aktuell auch Racheklingen und dann geht’s mal wieder mit den Helden weiter.

Whirrun von Blei!

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Die Kapitel wo von Soldat zu Soldat gesprungen wird bis sie fallen. Die waren sooo gut. Allein ein 30 stündiges Buch über 3 Tage Kämpfe zu schreiben, ohne dass es langatmig wird.

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Als Gegenpart zu der Diskussion um die Sprachnachrichten.

Ich bin dankbar, dass ich die 80er und 90er erleben durfte. Kein Internet, keine Handys, stattdessen Bolzplatz und rumlungern an der Sonne. Die Technologie Sprünge waren riesig und wir hatten eine geile Zeit. :hardlove:

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Ok Boomer.

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Sorry junger Mann, ich bin nach 1966. :mourinho2:

Also ja.

Ich verstehe, was du meinst. Ich fand Bolzplatz-Sommer und die klassischen 80s/90s-Erinnerungen auch geil.

Aber das sagt ja jeder über seine Kindheit. Und alle haben recht. Oder eben keiner. Weil wir heute keine Kinder oder Teenager sind. Vielleicht ist das ja ganz geil. Was fanden meine Eltern meine Jugend scheiße, holla! Zu viel Playstation, zu viele DVD-Abende, wasauchimmer. Weil die ultimative Kindheit AUSSCHLIEẞLICH aus draußen rumrennen zu bestehen hat. Wenn ich meine Mutter immer erzählen höre: Wir hatten damals noch richtig Fantasie!
Ja was? Ihr seid mit Stöcken durch den Wald gerannt und habt so getan, als wären es Gewehre. Ist jetzt nicht gerade der Gipfel der Kreativität.

Jeder findet seine Kindheit besser als jede andere. Aber bestimmt hätte ich Sprachnachrichten in meiner Jugend auch geil gefunden, statt mir in 160 Zeichen einen abzustammeln. :bush:

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Kein social Media und es war in meiner Erinnerung weniger hektisch. Und wenn man sich die Sorgenbarometer der Jugend heute anschaut und die Entwicklung der psychischen Krankheiten war das danals anders. Ich gehe davon aus, dass wir dümmer waren, doch eben auch entspannter, weil es weniger Druck gab.

Grundsätzlich sicher richtig, aber mittlerweile wird auf so etwas auch deutlich mehr geachtet, statt „Stell dich nicht so an, wir hatten es noch schlimmer!“ zu sagen.

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Jaaa - ein. Stimmt schon im Prinzip. Aber Social Media in Kombination mit Handies sind einfach die größte Veränderung die es je für ne Generation gab, und psychische Probleme unter Jugendlichen nehmen rapide zu. Ich finde es immer noch schwer vorstellbar, dass die 40-jährigen in 25 Jahren davon schwärmen werden, wie sie früher 10 Stunden am Tag auf Tik Tok abhingen. Aber unmöglich ist es auch nicht.

Ey-dit: ihr Drecksäue nehmt mir meine Argumente vorweg.

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Bin ich mir nicht sicher. Gibt ja jetzt schon 30-Jährige, die der „guten alten Zeit“ von 9gag und Minecraft-Let’s Plays von Gronkh nachtrauern und so wird dann auch irgendwann wehmütig alter Tiktok-Tänze gedacht. Bin ich mir sicher.

Und auch da: Jede Jugend hat und hatte ihre Vorteile und Probleme. Wie oben gesagt: Für meine Eltern und vor allem für meine Großeltern war eine Kindheit umso schöner, je mehr man draußen im Wald Buden gebaut hat. Ich hab in meinem Leben nicht eine Bude gebaut, hatte nie Interesse daran und glaube nicht, dass mir das fehlt. Ich glaube, bei vielen setzt das Unverständnis für die Jugend ein, sobald man die Dinge nicht mehr versteht, die sie tut.

Dass Social Media in seinen Abgründen das Schlimmste für die Entwicklung Jugendlicher ist, brauchmernetdrüberredde, aber was hätte ich damals dafür gegeben, sich so einfach mit Gleichgesinnten zu vernetzen, statt im Dorf der Freak zu sein, der wasweißich D&D mag.

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Shit, Mama will telefonieren. Muss eben raus aus dem Netz. Aber Indianer kennt keinen Schmerz. Bibabu *g*

Das war mal so eine tolle Plattform, auf der ich auch jeden Tag mehrfach vorbeigeschaut hab, bis dann irgendwann angefangen wurde gegen Frauen, Transmenschen und alles „Woke“ zu hetzen. Das hat in relativ kurzer Zeit so überhand genommen, dass ich dann auch sehr schnell da weg bin. Wurde auch von offizieller Seite nie reguliert.
Glaube mittlerweile seit 4 Jahren nicht mehr angeklickt und vermisse auch nichts.

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Also ich glaube als Kinder nicht mehr in Fabriken, oder auf dem Feld arbeiten mussten, war das auch eine ziemlich Veränderung. :ronaldo:

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Ich finde, wir haben einfach das Privileg, aus allen Epochen was erlebt zu haben.
Wir kommen von „wir haben ja nix, also gehen wir raus auf die straße und bolzen, rennen durch den wald oder tun sonst irgendwas“, haben dann die ersten Handys erlebt, mit denen man zuerst einmal erreichbar war (von „komm einfach heim, wenns dunkel wird“ beim Raus gehen zur SMS „ich gehe einkaufen, was brauchst du so?“, um dann erste digitale Interaktion mit freunden und freundinnen zu erleben und sind dann ins das Internet hineingewachsen.
hatten quasi das privileg, sowohl die Kombination bleistift+Kassette zu erleben als auch die übersättigung des streamings mit zu erleben.
Das ist schon eine krasse Spannbreite für einen relativ überschaubaren Zeitrahmen von 30 Jahren.
Was die Beurteilung einer Jugend angeht, neige ich auch dazu, bei meinem Sohn (13) total frustriert zu sein angesichts kaum erfolgender realer Treffen mit Kumpels und mir zu sagen „Wir haben uns wenigstens bei mir getroffen und zusammen tekken gespielt statt nur über headset zu kommunizieren“ und dann denke ich mir aber auch wieder:
ok, für unsere Eltern war es auch fürchterlich, dass wir so viel gezockt haben.
Für deren Eltern sind die Kids vermutlich verblödet, weil sie stundenlang vorm TV bei Bonanza und co gesessen haben.
Seitdem es Medien gibt, kann man also festhalten, dass die Elterngeneration damit immer einen Verfall des Sozialverhaltens befürchtet haben und eine Verblödung (gibt es nicht sogar aufzeichnungen, dass sowas schon bei der Erfindung des Buchdrucks befürchtet wurde - und das nicht nur durch die Kirche, die angst vor bildung hatte?).

das kann ich mir auch nicht vorstellen, aber ich denke nicht, dass unsere eltern geagt haben „mensch, toll, dass das kind das ganze Wochenende bei Pizza und energydrink eine LAN-Party mit illegalen Raubkopien verbracht hat“…
zumindest rede ich mir das immer ein, dass das alles nicht so schlimm ist und auch mein Sohn eine ganz normale entwicklung nehmen wird und auch rückblickend nicht sagen wird „meine Kindheit und Jugend war sooo lame, ich hab so viel verpasst“.

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Was einem alles einfällt, wenn man etwas über die Vergangenheit nachdenkt. Während Wochen an einem Mofa Teil feilen, nur um sich dann mit dem Mofa eine wilde Verfolgungsjagt mit der Polizei zu liefern. Dieses eng umschlungene tanzen, Anruf des Fussball Coaches an einem Nachmittag in den Ferien, wir treffen uns alle auf dem Fussball Platz. Mit 18 mitten in der Nacht auf dem riesengrossen Parkplatz beim Einkaufszentrum im Schnee um die Wette gedriftet. Bis da auf einmal ein alter Mann im Pyjama aufgetaucht ist, der mit seinem Wagen auch mitmachen wollte. Die Konkurrenz zum Nachbardorf, mit allem was dazugehört. Die ersten Red Bull und der erste Typ, der es mit Alkohol gemischt hat, obwohl das als sicher Tod galt. Tischntennis nach dem Mittag vor Schulbeginn, Ferienlager, der VHS Verleih, später der DVD Verleih, Netflix sollte mal bei mir anklopfen.