Der Kino- & Filmthread - Geht mal mehr ins Kino, ihr Penner!

Der letzte Mission Impossible: The Final Reckoning ist so ein dummer Dreck wie ich ihn schon länger nicht mehr gesehen habe. WIE kann man sowas veröffentlichen? Jede Szene überbietet sich in Pathos, Selbstverherrlichung und schlichten Unsinn.

2/10

Die zwei Punkte gibts für die Tauch Szenen und weil jetzt hoffentlich Schluss ist damit.

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Was kann nach Cocaine Bear kommen? Natürlich Rache Bambi.

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Vielleicht für den Ein oder Anderen interessant …“A House of Dynamite“ , der gerade noch im Kino läuft, den gibt’s schon auf Netflix. Ich fand ihn sehr intensiv und toll inszeniert.
Empfehlung meinerseits.

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Ich habe ihn tatsächlich gerade gestern gesehen und fand ihn auch wirklich gut…bis auf das zu plötzliche und offene Ende.

Zum Haus aus Dynamit:

Nein das passt schon so. Ich meine, was hätte da sonst kommen sollen? Option A oder Option B, beides wäre gleich lame gewesen.

Wenn ich schon hier bin muss ich kurz was los werden. Mein Film Highlight 2025 kommt in genau zwei Wochen ins Kino.

Ich denke das wird das erste mal Kino werden mit Maximilian und ich kann es wirklich kaum erwarten. 44 Minuten, Weihnachten und dann auch noch sein Lieblings Paw Patrol Rubble. :face_holding_back_tears:

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Für Öko-Rocky ist das Konsumfest scheinbar nichts :smiling_face:

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Wie alt ist dein Max?

Der ist 3,5 Jahre alt, müsste also so alt sein wie deine wenn ich mich recht erinnere.

Eine von mir sehr seltene Filmempfehlung, weil ich aktuell nicht viele Filme schaue:

Promising Young Woman (2020)

Nie zuvor vom Film gehört und auch hier gibt’s kaum was zu lesen (außer dass er Mille nicht so gefallen hat und Bear so mittelmäßig), wobei er sogar einen Oscar fürs beste Originaldrehbuch bekommen hat.

Der Filmtitel spielt an auf ein Urteil vor einigen Jahren an, bei dem ein Vergewaltiger in den USA sehr glimpflich bestraft wurde, weil er schließlich ein „promising young man“ sei.

Die „bessere“ Bestrafung erfolgt hier im Film durch die Hauptdarstellerin Cassie (Carey Mulligan).

Will nicht spoilern, aber ein wilder Ritt durch die Themen #metoo, Rache, Geschlechterdynamiken und systemische (Un-)Gerechtigkeit, ohne dabei je trocken, zu „schwer“ oder für meinen Geschmack zu moralkeulig zu sein.

Und das verpackt in einer sehr, sehr kurzweiligen (konnten kaum glauben, dass das fast 2 Stunden waren) Story, die vor intensiven, spannungsgeladenen Dialogen und schwarzem Humor trieft.

Dazu sehr spannende, vielschichtige Charaktere, die Hauptfigur ist zum Beispiel gleichzeitig knallhart / „bad-ass“ und gebrochen bzw. verletzlich.

Insgesamt ein sehr „bittersüßer“ DramaNeoNoirComedyThriller mit einem eigenen, frischen Stil (man merkt dem Film an, dass die 1985-geborene Direktorin Emerald Fennell aus unserer Generation kommt), der definitiv im Kopf bleibt.

Verstehe definitiv, wo die 90% bei RottenTomatoes herkommen!

Läuft auf Netflix.

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Wegen @jouston hab ich die Filmrezensions zu One Battle After Another in den Hass-Thread geschrieben.

In Kürze: Wer The Big Lebowski mochte, wird auch den mögen.

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When Harry Met Sally… (Rob Reiner, 1989) ****½- Alleine das costume design ist schwer zu toppen. Und diese fantastischen Apartments.

Frankenstein (2025) *** - Zu viel CGI und warum ausgerechnet Wölfe? Waltz wie so oft too samey, Isaac fehlbesetzt, Goth nicht nur semantisch richtig besetzt, das creature design gut, der Film aber null gruselig/schaurig, del Toros Crimson Peak ist einen Tick besser.

Blade Runner (Ridley Scott, 1982) **½ - Den schlechten Theatrical Cut auf Prime. Das Voice-over versaut alles. Aber auch der Final Cut würde nicht mehr als drei Sterne erhalten, da an diesem Film nur die Atmosphäre überzeugt.

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Sag bloss du hast den Film vorher noch nie gesehen? Was kommt als nächstes, was das Herz begehrt mit Diane Keaton und Jack Nicholson? Womöglich bin ich einfach uralt und habe so viele Klassiker gesehen.

Doch, schon ein paar mal.

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Du wirst mich hassen, wenn ich meine neueste rebuy Kiste gebingt habe - „Ziemlich beste Freunde“ kommt für dich als erstes dran, samt Review :face_blowing_a_kiss::sweat_smile:

Die etwas andere Meinung…

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Du könntest gern ein bisschen ausführen, wenn du es auch von anderen verlangst.

Blade Runner ist so überschätzt und so heißgeliebt. Man könnte beinahe denken, er wäre von Kubrick oder Chris Nolan gemacht worden.

Wie gesagt, optisch gefällt er mir. Und Vangelis’ Score untermauert die Atmosphäre, die der Film schafft. Darin ist Ridley Scott ein Meister (s. Alien, Gladiator, Black Hawk Down).

Dahinter kommt aber nicht mehr viel. Ford wirkt gelangweilt, aber nicht Marlowe-Detektiv-typisch, sondern eher distanziert, was man natürlich immer darauf schieben kann, dass er vielleicht ein Replikant ist. Love interest und Endgegner sind nicht mehr als das, Abziehbilder und austauschbar. Weder die Charakter noch der Plot erreichen eine Tiefe oder besser gesagt, können das illustrieren oder vertiefen, was die Philip K. Dick-Geschichte an höchst interessanten existenzialistischen Fragen (KI!) aufwirft.

Ein Film noir muss aber interessante Charaktere beinhalten, das hat dieser nicht.

Ich bin da in Vielem eher beim 1982er Verriss von Pauline Kael (der natürlich pointiert und bewusst over the top ist) im New Yorker, den Scott ja bekannterweise als Ansporn in Gänze über seinem Schreibtisch hängen hat:

“Blade Runner,” which cost thirty million dollars, has its own look, and a visionary sci-fi movie that has its own look can’t be ignored—it has its place in film history. […]

“Blade Runner” is a suspenseless thriller; it appears to be a victim of its own imaginative use of hardware and miniatures and mattes.[…]

But this movie loses track of the few expectations it sets up, and the formlessness adds to a viewer’s demoralization—the film itself seems part of the atmosphere of decay. “Blade Runner” has nothing to give the audience—not even a second of sorrow for Sebastian.

Und die Tatsache, dass er sich für einen Final Cut dazu gedrängt sah, Sachen zu ändern, macht den Film lediglich ein bisschen besser und alles in allem sehenswert, er ist aber meilenweit entfernt von einem Meisterstück oder dem gar besten Sci-Fi-Film aller Zeiten.

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Fair point

Es war gar nicht als Abtun Deiner Sicht gemeint, ich habe diese Kritik aber noch kaum gehört. Das macht sie natürlich weder richtig noch falsch.
Inhaltlich kann ich auch gar nicht widersprechen. Es ist ewig her, dass ich Blade Runner das letzte Mal gesehen habe und das, was bei mir als Erinnerung bleibt, ist nur positiv. Die Atmosphäre eh, aber auch die Story fand ich sensationell. Nur kannte ich damals Phillipp K. Dick nicht und als junger Mensch ist man ja schnell mal beeindruckt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das Acting von Rotger Hauer oder Harrison Ford bei einem Rewatch gar nicht mehr so toll finde. Ich nehme mir das mal vor und bin gespannt.

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Gestern Zurück in die Zukunft zum 40-jährigen Jubiläum im Kino gesehen. :love:

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Waren gestern mit den Jungs in Pumuckl.

Wer die Serie früher geschaut, und Kinder hat… Unbedingt machen. Das ist sehr nette Unterhaltung und mit Kids wirklich ein netter Nachmittag gewesen.

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Wer heute einen drauf setzen will und in Berlin lebt:

Triple Feature (OV, 35mm)