Common Interest 1: 8000Watt - immer großes Blatt

Ja, okay. Kann man so machen.
Hindley fährt am letzten Berg des Giros 1:28 Minuten aus Carapaz raus und wird damit, vorausgesetzt er kommt morgen sturzfrei ins Ziel, den Giro gewinnen.
Ermöglicht durch Lennart Kämna, der sowieso schon einen wahnsinnig starken Giro fährt. Dürfte dann der erste Grand Tour Sieg für Bora sein. Und das absolut verdient.

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diese letzten 5km gestern waren so großartig. Wie Kämna noch am platzenden Carapaz dranbleibt und ihm am ende sogar wieder wegfährt… Brutal gut.
Schade nur das man bei Buchmann nun endgültig gesehen hat, dass er keine GT gewinnen wird. Will er weiter bei Bora fahren, wird er über die Rolle des Edelhelfers nicht mehr rauskommen.
Aber vielleicht auch ganz gut für ihn, wenn da mal der Druck weggenommen ist.

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Interessant.
Aber aus welchen Material stellen die denn den Kunststoff her?

Im Artikel steht leider nichts dazu und auch auf der Seite zu den motion plastics habe ich nichts gefunden/verstanden (die sind ja auch nicht zwangsweise dann aus Recycling Material).

Wäre natürlich interessant zu wissen, ob idealerweise Material verwertet wird, welches nur schwer Verwendung findet oder ob das einfach Konkurrenz auf dem Recycling-Markt auslöst

Ich tippe auf ein Lager aus Polyamid. Eventuell wird es mit Teflon beschichtet.

So ein Hochleistungsartikel erfordert einen sehr reinen Kunststoff. Hier werden relativ sicher nur Produktionsabfälle recycelt und nichts mit schwerer Verwendung.

An sich aber ist jede Nachfrage nach Recyclingware eine gute Nachfrage.

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So da ist das gute Stück endlich. Heute mal die erste kleine Ausfahrt machen können.
Wie toll sich das fährt. Und hätte nicht gedacht das ich mich nach circa 5 Minuten mit dem Rennlenker schon so wohl fühle. Dachte das braucht länger.

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Geiles ding

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Sehr cooles Bike. Hab mir letztes Jahr ein Gravel Bike gekauft und ich bin nach wie vor begeistert. Egal ob Arbeitsweg, die kleine Runde mit der Familie oder auch mal die größere Ausfahrt am Wochenende. Es macht Spaß ohne Ende.

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Was ich mich beim allgemeinen Gravel Bike Trend frage, ohne jemals eines gefahren zu haben: kann man da auf der Straße auch mal richtig Druck machen oder ist das insgesamt eher das Wohlfühlpackage, mit dem man überall relativ gut klarkommt, aber nirgendwo so richtig gut?

p.s. Gibt es hier außer mir noch Menschen, die 25 mm Reifen fahren? Zumindest in meiner Bubble scheint das Minimum mittlerweile bei 28 mm zu liegen.

Mh ob man damit richtig Druck machen kann, kann ich dir jetzt per se nicht sagen, da ich damals den Fehler(?) gemacht habe und mich für ein E-Bike Crosser entschieden.

De facto habe ich mir auf dem Arbeitsweg diverse Male das alte „normale“ Rad zerlegt, ganz einfach an Bordsteinen und Schlaglöchern, weswegen ich für meine Pendelei mir nie wieder ein weniger robustes Rad anschaffen wollen würde.

Sicherlich käme ich mit einem leichteren Gefährt und ohne Zusatzgewicht von Akku und Technik um einiges schneller vorwärts, aber letzten Endes finde ich das schon das ideale Format für den sportlichen Vatti, der aber nur Platz für ein Rad im Schuppen hat :slight_smile:

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Wenn man total ambitioniert ist und einen 35 km/h Schnitt fährt, ist es vielleicht nicht das richtige.

Es ist halt ein guter Allrounder, man muss sich keinen großen Kopf machen, man kommt überall durch.

Bin letzte Woche sogar mal einen Flow Trail runtergefahren, auch das ging, die Sprünge hab ich natürlich weggelassen. Schon alleine meiner Bandscheibe zuliebe.

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Natürlich sind die Dinger nicht 1:1 mit einem Rennrad vergleichbar, und es gibt auch Unterschiede bei den einzelnen Modellen, aber grundsätzlich sind die Gravel-Bikes von der Geometrie schon deutlich näher am Rennrad als am Mountainbike. Man kann damit auf Asphalt auch schon gut Tempo machen, aber natürlich merkt man mit 40er-Profil-Schluffen schon nen Unterschied zu 25er Slicks.

Aber auf Schotter einfach ein absoluter Traum. Wenn man von Asphalt auf einen Schotterweg abbiegt, merkt man wirklich sofort am Fahrgefühl dass dies der Untergrund ist, für den das Rad gebaut wurde. :love:

Bei technischen Trails kommt das Ding dann natürlich irgendwann an seine Grenzen. Um das mal einschätzen zu können: Wenn ich ne Route bei Komoot plane achte ich darauf, dass die Trails S0-S1 sind, S2 wenn möglich gar nicht oder nur kurze Abschnitte. Alles darüber finde ich dann schon zu anstrengend und zu ungeeignet für das Bike.

Ach und wo ich schon dabei bin, etwas Gravel Porn:

Sehr cooler Kanal übrigens, vor allem die Forgotten Roads Reihe.

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Hab das letzten Monat mal ausprobiert und bin 3 Tage mit einem Bekannten gefahren der mit nem Gravel unterwegs ist. Er hatte aber Straßenreifen drauf, allerdings nur ein Blatt vorn und insgesamt eine eher „geländetaugliche“ Übersetzung. Der Kumpel ist körperlich sicher fitter als ich und wiegt locker 30 kilo weniger. So viel zu den Voraussetzungen.
Grundsätzlich hat das schon Spaß gemacht zusammen zu fahren. So Späße wie mit anderen Rennradlern, also ortschildsprints oder mal ne lange gerade Strecke mit 45km/h im Windschatten liegen, das funktioniert da allerdings nicht. Da limitiert dann allerdings eher die Schaltung als das Rad an sich.
Sollte man sich auf nem Gravel vorne 2 Blätter gönnen und entsprechend Reifen aufziehen, kann man denk ich ganz gut mitfahren mit normalen Rennrädern.

@che_haven auf dem Oldtimer sogar noch 22er Reifen. Auf meinem Carbonrenner sind aber auch 28er drauf. Hatte auf dem Vorgänger auch 25er und möchte den Komfort nicht missen. Das fühlt sich schon deutlich besser an mit den breiteren Reifen. Würde bei Gelegenheit sogar nochmal breiter testen.

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Für mich ist das ganze der optimale Kompromiss. Ich brauchte kein MTB weil so im Gelände bin ich dann nicht unterwegs, ich brauchte aber auch kein Rennrad mit dem ich kaum auch mal Abseits der Straße fahren kann, da es hier einfach richtig viele schöne Feldwege gibt.

Die hat das Grizl welches ich hab sogar.

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Gestern zum ersten Mal bei nem Groupride mitgefahren. 10 Leute, 70km und alle mit viel Bock. Faszinierend wie viel einfacher es sich fährt, wenn man in der Gruppe unterwegs ist. der 30er Schnitt war kein Problem und ich bin selten so erholt nach Hause gekommen. Wenn ihr sowas bei euch in der Nähe habt, unbedingt mitmachen.

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Ich bin vor zwei Wochen das erste Mal mit zwei anderen Person gefahren, der mit Abstand stärkste hat durchgehend die Führung übernommen und war mit uns anderen beiden etwas unterfordert, dadurch aber extrem konstant. Sehr praktisch für einen Noob wie mich.
Ich hab mich nicht getraut, auf näher als einen Meter Abstand heranzufahren, ich bin also unsicher, wieviel ich wirklich vom Windschatten profitiert habe. Ich kann nur sagen, dass ich VIEL schneller unterwegs war als sonst, was richtig Laune gemacht hat, aber das kann auch daran liegen, dass ich grosse Angst hatte, mich vor den sehr erfahrenen Rennradlern mit meinem Gravelbike zu blamieren.

Mit einem Meter Abstand ist schon noch ein Effekt da, wenn auch nur ein kleiner.
Bestenfalls fährt man regelmäßig mit den gleichen Leuten bis man Vertrauen in sich, die anderen und die Bremsen gefasst hat. Dann fährt man automatisch immer näher auf.
Kannte gestern niemanden, aber man merkt schnell das alle erfahren sind und man kann dann recht nah hintereinander herfahren

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Sorry, aber ich muss nochmal Werbung für den Kanal machen:

Richtig coole Aufnahmen. Vor allem die Dronen-Shots zwischendurch. :sabber:

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Großartige DM letztes Wochenende. Zeitfahrsieg von Kämna und diese unglaubliche Fahrt von Pollit… Der ist schon in großartiger Form direkt vor der Tour. Der dürfte 1-2 Etappen holen.
Aber schon auch seltsam das Bora quasi ohne Sprinter hinfährt und alles aufs GC setzt. Mal sehen was das wird.
Und sehr schade das Cavendish seinen 35. Etappensieg nicht feiern kann in diesem Jahr. Mal sehen ob er für nächstes Jahr noch ein Team findet die ihn mitnehmen.

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Was freu ich mich auf die Etappe jetzt. Ein bisschen Paris - Roubaix im Juli.