App gesucht

Hast du denn die Familienfreigabe schonmal genutzt? Dies ist ja weit entfernt von intuitiv.

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Ah, danke!
Nein, das habe ich so scheinbar noch nicht genutzt.

Also ich wollte zunächst nochmal auf die Empfehlung für Obsidian hinweisen. Das ist super, von meinen Kollegen benutzt das mittlerweile jeder (nach meiner renaos Empfehlung). Das Excalidraw Plugin ist richtig gut um schnell mal was zu zeichnen.

Bezüglich der Synchronisierung hatten wir damals ja ein wenig diskutiert. Ich mache das mit git, renao mit nextcloud.
Aber eigentlich soll es in diesem Post um Synchronisierung gehen. Renao hatte also folgenden Usecase:

Außerdem gab es hier im Forum ja auch immer mal die Frage: wie synchronisiert ihr eure Notizen auf der Arbeit? Oder den Einkaufszettel mit der Frau? Oder eure To-Do List? Und zwar Cross-Platform. Ohne Schnick-Schnack. Und dafür kommt meine Empfehlung:

SyncThing

Description of Image

https://syncthing.net/

Das ist eine p2p Synchronisations-Software. Open-Source. Encrypted.
Läuft auf Linux, Windows, macOS, FreeBSD, Android, iOS (heißt dort Möbius), und was es sonst noch gibt. Es gibt haufenweise Plugins für Synology NAS, HomeAssistant etc.

Die Einrichtung ist super intuitiv und läuft per WebGUI im Browser oder halt in der entsprechenden App auf dem Smartphone (von daher auch für headless-server super geeignet). Der Clou ist, dass die Synchronisation von Gerät zu Gerät erfolgt. Man kann also nur zwei Smartphones verknüpfen oder auch Multi-Device Networks aufbauen, z.B. zwei Laptops, ein Smartphone und drei Server die sich synchronisieren.
Es gibt mannigfaltige Einstellmöglichkeiten, etwa dass die Synchronisation nur in eine Richtung läuft, dass sie nur im WLAN oder auch mit mobilen Daten läuft, usw. Sync alle drei sekunden? Oder einmal die Stunde? Es gibt sogar ein File Versioning, um gelöschte oder geänderte Daten erst mal ein paar Tage zu behalten.

Die Möglichkeiten und Details sind hier wirklich unendlich. Aber der Einstieg eben super einfach. Sobald zwei Geräte im selben WLAN sind, erkennen sie sich um man kann das Plug-And-Play einrichten. Es reicht die App auf dem Smartphone zu installieren bzw. die Software auf dem Computer.

Das war für mich ein totaler Gamechanger um beispielsweise meine Passwort-Datenbank überall verfügbar zu haben ohne über eine Google-Drive oder Dropbox Cloud zu gehen. Dasselbe mit dem Einkaufszettel. Das ist eine simple .txt Datei. Ich kann den vom PC bearbeiten oder auf dem Handy. Meine Frau kann noch schnell was hinzufügen wenn ich schon unterwegs bin. Ohne irgendeinen Server oder eine closed-source App dazwischen.
Wenn man es optisch etwas schöner als .txt haben will, könnte man unter anderem Markdown verwenden. Beispielsweise könnte @renao sein Obsidian Vault mit seiner Frau syncen. Oder man könnte auch seine Fotos easy teilen, je nach Einstellung nur wenn WLAN zur Verfügung steht.
Ich habe mittlerweile unsere Daten Backups damit organisiert. SyncThing synchronisiert also alles, unter anderem auf einen kleinen lokalen Home-Server, von wo aus dann jeden Tag ein Snapshot erstellt und auf einen zweiten Server geladen wird (aber das ist ne andere Story). Das ist auch wichtig für meine Frau, die als Lehrerin arbeitet und ihre arbeitsrelevanten Daten daher privat organisieren muss.

edit: Ganz vergessen, das funktioniert auch mit verschlüsselten Ordnern, z.B. einem Cryptomator-Vault. D.h. meine privaten Daten liegen auf meinem Server als Klartext, aber auf meinem Arbeitslaptop sind sie in einem Cryptomator-Vault. Erst wenn ich das entschlüssle sind sie dort einsehbar, es kann also niemand fremdes meine Daten anschauen wenn der Laptop mal von jemand anderem verwendet würde. Wenn ich aber mal schnell ne Rechnung vom Heizungsbauer nachschauen muss geht das :slight_smile:

:top2:

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Syncthing ist super - nutze ich aktuell für die Synchronisierung eines Kleiderkatalogs, den meine Frau und ich pflegen um ein wenig Herr der Lage zu bleiben.

Mittlerweile bin ich soweit informiert was (nicht) geht bei uns auf der Arbeit und daher werde ich mir demnächst Obisidian wieder einrichten. Allerdings werde ich wohl oder Übel auf einen Sync verzichten - ist für mich aber mittlerweile auch okay, da ich meine Frau nun komplett ins nextcloud Ökosystem schubsen konnte und wir für 80+% unserer Use Cases die Kalender, Kanban und To Do Integrationen nutzen.

Ansonsten muss ich sagen, dass nextcloud nicht für den Sync von solchen sich viel ändernden Dateien gemacht ist und dass man dafür lieber auf Syncthing zurückgreifen sollte. Daher ein sehr guter Pick @Dejo :slight_smile:

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Jemand einen Tipp für eine leichtgewichtige App zum seitenweise Aufteilen von PDF-Dokumenten?

Ich bekomme vom Arbeitgeber immer wieder so „ich habe dir mal alles in eine PDF gepackt“-PDFs bzw. mein Dokumenten-Scanner-Verhalten könnte durchaus einfacher werden, wenn ich eine solche Software finden könnte.

Gerne ohne ewig lange „Acrobat Reader“-Splashscreens oder Scamware im Bauch.

Ideen?
Kann Windows das mit Bordmitteln?

Passt das?

Grob ja, aber irgendwie ist’s unschön, dass ich wie in einem Drucken-Dialog die Seiten in ein Textfeld eingeben muss (bspw. „1-4;5-6;…“) und keine Vorschau sehe.

Ich suche parallel auch noch weiter…

Can you provide Python Syntax to merge and split PDF Files?

ChatGPT
Sure, here’s how you can do both using the PyPDF2 library:

To merge PDF files:

import PyPDF2

def merge_pdfs(paths, output):
    merger = PyPDF2.PdfFileMerger()
    for path in paths:
        merger.append(path)
    merger.write(output)
    merger.close()

# Example usage:
pdf_paths = ["file1.pdf", "file2.pdf"]
output_path = "merged.pdf"
merge_pdfs(pdf_paths, output_path)

To split a PDF file:

import PyPDF2

def split_pdf(input_pdf, output_prefix):
    pdf_reader = PyPDF2.PdfFileReader(input_pdf)
    for page_num in range(pdf_reader.numPages):
        pdf_writer = PyPDF2.PdfFileWriter()
        pdf_writer.addPage(pdf_reader.getPage(page_num))
        output_path = f"{output_prefix}_page{page_num + 1}.pdf"
        with open(output_path, 'wb') as output_pdf:
            pdf_writer.write(output_pdf)

# Example usage:
input_pdf_path = "input.pdf"
output_prefix = "split"
split_pdf(input_pdf_path, output_prefix)

Make sure to install PyPDF2 using pip if you haven’t already: pip install PyPDF2.

Wann kann ich ChatGPT nach einem fertigen Produkt inkl. Download Link fragen? :zugestellt:

Leider ist’s alles noch nicht so komfortabel, wie ich es mir erhofft hatte.

Ich habe bislang folgende Tools ausprobiert:

Acrobat Reader (Pro)

Da hat sich einiges an der Startzeit des aktuellen Acrobat Readers getan. Richtig flott wird eine PDF geöffnet und dargestellt.
Allerdings besitze ich nur eine Lizenz für die CS5-Version :older_man: - und diese hat weiterhin diese Probleme plus möglicherweise auch mittlerweile Probleme bei aktuelleren PDF-Formaten.

PDF Merger & Splitter

Dieses Tool wirkte zunächst ziemlich verheißungsvoll, allerdings war es der komplette Reinfall.
Eine komplizierte und nicht eindeutige Bedienung und zudem die generelle Nicht-Funktion: eine PDF wurde ausgewählt, aber das Programm reagierte darauf nicht: kein Darstellung, keine Weiterverarbeitung, keine Fehlermeldung.

Direkt wieder runtergeworfen.

PDFSam (Basic)

@Kungl dem sein Vorschlag (Genetiv-S kills @-mentions :person_shrugging:) macht bis dato den besten Eindruck:
Ich kann PDFs laden und in Folge dessen in einem Textfeld die Seitenzahlen eingeben, nach denen getrennt werden soll. Dadurch benötige ich weiterhin einen PDF-Betrachter und es ist rein an einem Laptop-Bildschirm etwas mühselig hin und her zu switchen, aber bis dato macht’s den Job am besten.

Conclusio

So richtig zufrieden bin ich dennoch nicht. Zumal das HP Scanner-Programm eigentlich schon eine eingebaute Funktion dahingehend anbietet, leider nur für frisch gescannte PDFs und nicht für bereits bestehende.

Sollte ich jetzt häufiger vor dieser Aufgabe stehen, werde ich wohl den Kern von @Dejo s Vorschlag verfolgen und mir vielleicht noch selbst ein kleines Toolchen bauen. Mal schauen, wie viel pain in the ass am Ende durch diese eigenartigen PDFs entstehen.

Hast du smallpdf.com schon angeschaut?

Gesehen habe ich es. Allerdings sind das so Anwendungsfälle, da lade ich ungerne ziemlich private Sachen in die Cloud hoch. Zumal es nicht immer nur meine Daten betrifft.

Gibt es irgendeinen Anwendungsfall, den man nicht mit PDF24 erschlagen kann?