Clair Obscur dann heute beendet. Am Ende hatte ich dann tatsächlich auch feuchte Augen, ich sag ja schon immer auch bei Yakuza: mit Kindern, Familie und Verlust kriegt man mich immer.
Die Mitte fand ich etwas zäh, Akt 3 war dafür aber episch. Der Soundtrack ist eine glatte 10/10 und das sag ich als jemand, der mit dieser Art Musik eigentlich nicht viel anfangen kann.
Zum Kampfsystem hatte ich ja schon was im Clair Obscur Thread geschrieben und immer wechselte es bei mir zwischen „Verdammte Scheisse, wie kann man denn ein rundenbasiertes Kampfsystem implementieren, bei dem ich trotzdem gezwungen bin, Reaktionstests zu bestehen“ und „Ha, du kleiner Scheisser, mit dem Gradient-Konter hast du nicht gerechnet, was?!“ - gerade beim Boss hat es sich dann aber doch nice angefühlt, den Attacken auszuweichen oder direkt zu kontern.
Ich muss aber sagen, ich hatte seit FFX schon lange nicht mehr so viel Spaß und hab so viel Zeit in ein Rollenspiel investiert wie in Clair Obscur. Ging dann sogar weit, dass ich meinen Schlafrhythmus wieder zur Hölle gejagt hab und bis 2 Uhr nachts vor der Konsole saß, nachdem die Familie ihren wohlverdienten Schlaf gefunden hat.
Bin sehr froh, dass ich das Spiel nach einer Pause dann doch weitergezockt habe und vielleicht später auch noch mal für Endgame-Content zurückkomme.
Nachdem ich nun ein paar Spiele dazwischen geschoben habe nach dem unerwarteten Switch 2 Kauf wollte ich als nächstes eins der Spiele der Liste angehen. Die Wahl fiel am Ende auf Night in the Woods.
Ich musste das Spiel jetzt erst Mal sacken lassen, weil es jetzt nicht so eindeutig ist in seiner Herangehensweise.
Was ich auf jeden Fall schon sagen kann: Den großen Hook in der Geschichte hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Die Gespräche mit den Bewohnern und das Erkunden des Lebens in der Kleinstadt mit all seinen Problemen war bei mir schon Motivation genug. Ich würde sogar sagen gewisse Elemente der Geschichte (vor allem die mentale Gesundheit von Mae) werden dadurch sogar etwas abgewertet.
Das Spiel trifft bei mir mit seinen Themen natürlich auch nochmal anders, da ich ja selbst aus einem kleinen Ort komme der aufgrund der wegfallenden Industrie immer weiter verkommt. Da kann man sich in manchen der Schicksale wirklich etwas besser hineinversetzen.
Also definitiv ein faszinierendes Spiel, was gut den Spagat aus ernsten Themen und Humor schafft. Ich hätte mir ein paar Sachen anders gewünscht, aber auch so ist das schon ein richtig gutes Videospiel.
Lori M war wahrscheinlich meine liebste Nebenfigur und solche Momente wie die Gespräche mit ihr werden bei mir wahrscheinlich mehr hängen bleiben, als der Hauptplot.
Es ist recht schwierig was Odin Sphere angeht: Die positiven Aspekte sind da und eindeutig. Das Spiel sieht wunderschön aus, das Action Gameplay ist spaßig, die verschiedenen Charaktere bringen alle ihr eigenes Paket mit.
Aber eben auch die negativen Aspekte sind da und eindeutig. Das man mit allen 5 Charakteren die selben Level immer wieder spielen muss ist wirklich unglücklich, auch dass sich die Bosse immer wieder wiederholen und es nur selten Abweichungen davon gibt ist irgendwann etwas anstrengend.
Was dagegen dann doch funktioniert hat war der Fokus auf die Story aus verschiedenen Perspektiven, weil es der Story so um einiges mehr Tiefe geben konnte ohne ausufernd kompliziert zu werden.
Also viel Licht und viel Schatten, am Ende bleiben aber neben dem Look des Spiels doch leider eher die negativeren Seite hängen.
Ich bin kurz vor dem Finale und werde es wohl in den nächsten Tagen beenden und damit das zweite Spiel von meiner Liste abhaken können.
Zu Cronos möchte ich ein weniger mehr schreiben, sobald ich es dann tatsächlich durchgespielt habe, aber ich kann jetzt schon sagen: es wird mir nicht leicht fallen. Das Potential ist unbestritten da und mir haben auch gar nicht so viele Dinge nicht gefallen, aber die, die mir nicht gefallen haben, waren dafür umso gravierender.
Einer der größten Kritikpunkte, die ich auch schon bei Silent Hill 2 Remake hatte und einfach mal hoffe, dass das Bloober bei ihren nächsten Titeln besser hinbekommt, ist die Spielzeit. Cronos fühlt sich teilweise so brutal gestreckt an und verfehlt meinen Sweetspot von 5-8 Stunden für ein Survival-Horror Spiel um ein Vielfaches. Dazu kommt, dass es zu wenig Innovationen gibt, um die Länge irgendwie zu rechtfertigen. Und bitte, lasst doch einfach diese nervigen Arenakämpfe sein. Anders als bei Dead Space oder Resident Evil 4 gibt es bei Cronos während dieser Sequenzen keine immer wieder neu spawnende Munition. Wem da also die Ressourcen ausgehen, der hat halt Pech und muss sich mit dem superschwachen Nahkampfangriff irgendwie versuchen durchzubeißen - in meinen Augen komplett schlechtes Spieldesign an dieser Stelle. Wenn ich schon auf ein richtiges Ressourcenmanagement setze und nicht an jeder Ecke mit Munition zugeschissen werde, sondern schon sparsam mit meinen Patronen umgehen sollte, dann doch bitte keine Abschnitte, in denen ich alles zu wortwörtlichem Brei ballern muss, um einen Raum verlassen zu dürfen. Ich muss sagen, das hat mich teilweise echt wütend gemacht und mir die Lust am Spiel genommen. An einer Stelle war ich sogar kurz davor, das ganze Abenteuer abzubrechen oder zumindest die Schwierigkeit herunterzusetzen, hab’s dann aber doch letztendlich noch geschafft.
Dem gegenüber steht dann aber das unverbrauchte Setting, die coole Mechanik der Gegner, die sich getötete Monster einverleiben und deren Fähigkeiten übernehmen können (auch wenn man sich relativ schnell satt gesehen hat) und ein ansonsten auch gutes Survival-Horror Gameplay. Ich hab’s mir ein wenig gruseliger vorgestellt, kann aber auch sein dass ich Sci-Fi Horror generell nicht so super furchteinflössend finde, Dead Space konnte ich auch gut ertragen und Alien Isolation war mir zu langweilig.
Metacritic von 77 find ich in Ordnung (wäre wahrscheinlich eher bei 73, max. 75), find’s aber auch gleichzeitig schade, weil viel mehr drin gewesen wäre. An einer Stelle sagt die Protagonistin „Langsam wird es monton“, weil man zum wiederholten Male die gleiche Aufgabe erledigen muss. Das passt irgendwie auf’s gesamte Spiel, schade.
Das Spiel bekommt einen neuen Schwierigkeitsgrad spendiert, da Cronos von einigen Spielern als zu schwer kritisiert wurde. Ich werde es jetzt auf dem Standardlevel zu Ende bringen, aber vielleicht haben sich damit ein paar meiner Kritikpunkte erledigt.
Das war mit Abstand der schwerste Survival-Horror, den ich je gespielt habe. Saß jetzt zwei Tage an dem Boss und hab ihn dann aber heute endlich first try gepackt, war wahrscheinlich einfach übermotiviert.
Damit ist das zweite Spiel aus der Challenge erledigt.
Heute wurde schon wieder etwas beendet, wenn auch eins der kürzeren Titel.
Ghost of Sparta ist so ein spannendes Relikt seiner Zeit. Diese Handheld Spinoffs großer Titel, die so gut es geht die Haupt-Serie imitieren sind ja nun mal mit dem Wegfall reiner Handheld Konsolen auch irgendwo ausgestorben.
Aber das ist schon echt gut. Die Inszenierung ist wirklich gigantisch, wie man es von den alten God of War Spielen kennt und die kürzeren Level für die Handheld Konsole funktionieren natürlich sehr gut. Manchmal hätte ich mir insgesamt einfach etwas mehr Anspruch gewünscht, aber okay. Für das was es sein soll, passt ein schneller Durchlauf wahrscheinlich auch einfach besser.
Ich glaube viel nachdenken musste ich während der ganzen Spielzeit nicht. Bei den Kämpfen ist das ja sogar ein plus, weil sich das ganze einfach wirklich wie aus einem Guss spielt. Diese stylish Action Passagen konnten sie so gut, dass auch die ständigen Arenakämpfe gar nicht stören. Und die Bosse entschädigen dafür ja spätestens sowieso.
Das Spiel hat mir definitiv Lust auf die anderen älteren Titel gemacht und ich glaube, das ist genau das was so ein Spin-off erreichen soll. Mein eigener Anspruch an Spiele ist da natürlich ein anderer, weswegen die Wertung entsprechend bescheiden ist. Das ist aber schon nah an dem Maximum, was so ein Spiel von mir bekommen kann.
Eigentlich hatte ich schon Breath of Fire 3 begonnen, aber dann habe ich doch gemerkt das ich mal eine JRPG Pause brauche. Die Wahl fiel dann zwischen 999 und Kid Icarus, es wurde dann Letzteres.
Auch immer wieder eins der Spiele, was auf jeder Best-of Liste des 3DS auftaucht. Das Spiel sieht nicht nur unglaublich aus, sicher das schönste 3DS Spiel, es ist auch spielerisch sehr gut gemacht.
Ich wusste auch gar nicht, was es genau ist. Beziehungsweise habe ich eher mit einem klassischen 3D Plattformer gerechnet.
Es ist aber quasi zweigeteilt. In jedem Kapitel hat man eine Flugpassage, die sich spielt wie ein gutes Star Fox was man seit dem N64 nicht mehr bekommen hat. Das heißt vorwärts geht es automatisch, man kann sich nach links rechts und oben unten bewegen und schießen und ausweichen. Mit der linken Schultertaste schießt man, mit dem Stift zielt man auf dem unteren Bildschirm. Das Spiel ist nicht umsonst für seine Handkrämpfe bekannt und wurde in einer Spezialversion mit einem Konsolen Ständer verkauft. Ich habe aber echt viel in der Bahn gespielt (da haben die Spritpreise wenigstens etwas gutes) und schon immer Wege gefunden mich nicht zu verletzen.
Beim zweiten Teil der Level läuft man selbst auf den Karten, auch hier zielt man wieder mit dem Stift aber bewegt auch gleichzeitig die Figur damit. Hier funktioniert die Steuerung nicht immer so super, stellenweise muss man echt sehr genaue Eingaben machen. Teilweise leider etwas frustrierend.
Aber Sakurai typisch ist das trotzdem schon alles echt gut. Vor dem Level legt man individuell die Schwierigkeit fest und bekommt
mehr Belohnungen bei bestehen, bei jedem Tod wird es weniger. Super smart! Es gibt extrem viele Waffen, die man kombinieren kann um noch mehr Waffen zu bekommen und jede ändert das Spiel stark. Super smart! Man schaltet verschiedene Upgrades frei in Form von Tetris Steinen, die man dann auf einem Board kombinieren muss. Super smart!
Nicht ganz so smart, aber charmant waren Dialoge und Story. Es fühlt sich schon an wie ein spielbarer Cartoon, aber zumindest der Humor war ganz gut. Die Musik war unglaublich gut, erinnerte stark an Smash Bros.
Definitiv ein Spiel, was man mal spielen sollte. Vor allem weil es die Hardware nutzt, wie kein zweites ein sehr besonderer 3DS Titel!
Kennt ihr das wenn ein Spiel ganz okay ist mit guten Momenten zu Beginn, diese guten Momente aber immer weniger werden und ihr eigentlich darüber nachdenkt das Spiel abzubrechen, aber dann erschleicht euch das Gefühl dass es jetzt ja nicht mehr so lange gehen kann und dann geht es doch noch viel länger als man denkt und man zieht es dann trotzdem durch, weil man jetzt ja schon einmal so weit ist?
UPDATE!
Also wenn ich gerade irgendetwas anderes auf dem 3DS/DS gehabt hätte. was ich täglich auf der Fahrt lieber gespielt hätte, hätte ich es wohl auch nicht durchgezogen.
Das Spiel hat so eine coole Prämisse und Ideen: Man wird zu Beginn des Spiels mit Mario & Luigi aufgrund besonderer Umstände von Bowser verschluckt und erlebt nun Abenteuer in ihm drin. Dabei lässt man sich wirklich immer wieder etwas einfallen: Brick Breaker Passagen, bei der man Teile einer riesigen Möhre klein schießen muss so das Bowser sie besser verdauen kann, Attacken auf Muskeln um Reize auszulösen damit Bowser stärker wird um sich aus brenzligen Situationen zu befreien, riesige Power Rangers artigen Bosskämpfe bei denen man den 3DS drehen muss weil sich die Perspektive komplett ändert.
Aber wenn wir die knapp 25 Stunden Spielzeit nehmen, kommt vielleicht alle 5 Stunden mal so eine Idee und das Gameplay dazwischen ist wirklich furchtbar langweilig und durch die nie einfacher werdende Steuerung auch immer wieder frustrierend. Man steuert quasi 2 Spiele gleichzeitig, auf dem oberen Bildschirm Bowser in der Außenwelt und auf dem unteren Mario und Luigi. Es gibt da auch durchaus schöne Interaktionen, bei der man in einem Kampf mit Bowser einen Gegner einsaugt der dann parallel auf dem unteren Bildschirm in einem weiteren Kampf besiegt wird. Was aber viel häufiger vorkommt ist, das ich mit Bowser irgendetwas mit A bestätigen möchte, was aber den unteren Bildschirm aktiviert. Das habe ich wirklich über die gesamte Spielzeit nicht rausbekommen. Besonders frustrierend auch wenn man Rätsel hat in den Plattformer Passagen, wo Bowser an einer bestimmten Stelle stehen muss um etwas auszulösen und man dies dann auflöst. Es verzögert wirklich alles nur und in einem Spiel mit einem insgesamt furchtbaren Pacing und langweiligen Kämpfen zwischendurch hilft das nicht unbedingt.
Die Kämpfe, wirklich zum Einschlafen leider. Die Bowser Kämpfe gefielen mir besser, weil man die mit einer Feuerattacke die alle Gegner erwischt kürzer halten konnte. Die Mario und Luigi Kämpfe fühlten sich aber auch wirklich nie interessant an und dafür gibt es einfach viel zu viele.
Die Story war nicht weltbewegend, hatte aber natürlich schon den klassischen Nintendo Charme. Etwas mehr Abwechslung was Charaktere angeht hätte dem Spiel aber ab einem gewissen Punkt gut getan, denn so ist das schon alles sehr eintönig.
Positiv: Es sieht wirklich sehr schön aus, auch wieder eins der schöneren 3DS Spiele. Und wie gesagt: Es gab schon immer mal wieder geniale Momente voller Kreativität und Witz, nur hätte der sonstige Gameplay Loop wirklich mehr davon gebrauchen können. Ich glaube nicht, dass ich dieses Jahr noch schwächere Spiele spielen werde.
Zuletzt habe ich sehr viel Persona gespielt, 15 Stunden um genau zu sein. Bei diesen 15 Stunden wird es dann aber auch bleiben leider. Ich hatte mich ja schon im JRPG Thread über die Transparenz der Systeme beschwert:
Es wurde aber leider im Spielverlauf nicht besser. Was dann noch dazu kam war eine absurde Random Encounter Rate, die ja vielleicht gar nicht so schlimm wäre wenn das Kampfsystem nicht so furchtbar langweilig und anstrengend wäre. Das schlimmste ist, wenn der Gegner den Zauber Charme einsetzt und deine Party sich selbst angreift. Das zählt meistens 2-3 Runden und wird natürlich meistens nach einer schon wieder erneuert, so dass sich die Kämpfe stellenweise ewig ziehen, denn man muss natürlich auch für alle mit dem Status befallenen seine Befehle auswählen, auch wenn sie diese sowieso nicht nutzen. Da wirklich alle 2-3 Schritte ein Kampf folgt und die Dungeons eben sehr wirr sind, ist es so schwer wirklich Fortschritt zu machen. Ich war jetzt laut einem Walkthrough ungefähr bei der Hälfte und es gäbe keinen Weg in dem ich mich nochmal mindestens 15 Stunden investieren sehe.
Ich habe den 2. Teil trotzdem noch auf dem Schirm, denn der soll ja um einiges besser sein. Ich erwarte aber zumindest kein Persona mehr, denn mit dem Persona was ich so liebe hat das eben nicht viel zu tun. SMT mag ich ja im Grundsatz auch, wenn es gut gemacht ist eben(Devil Survivor der GOAT ).
Ansonsten komme ich zur Zeit wenig zum Spielen. Meistens sind es abends so 1-2 Stunden und dann fehlt mir auch manchmal die Motivation oder der Plan um etwas anzufangen. Daher hatte ich auch so ein Interesse an Mixtape, denn das könnte ich in so einer Session dann auch einfach mal durchspielen. Aber als ich auf dem Weg in den digitalen Switch Store war, wo ich noch 15€ Gutschein von einem Gewinnspiel habe an dem ich nicht wusste dass ich teilnehme, sah ich A Short Hike in meinen installierten Spielen und habe mich ganz vernünftig dafür entschieden.
Wie toll ist dieses Spiel bitte?!
So viel Tiefe und Spaß in so einer kurzen Spielzeit fühlt sich wie ein Wunder an. Der rote Faden der goldenen Federn(klingt poetisch) ist so smart, weil alles was man in der Welt an kleinen Aufgaben erledigt sinnvoll belohnt wird. Die Dialoge sind meistens erst einmal „nur“ extrem witzig(die Kletterbros haben mich zerstört), aber im zweiten Lesen gibt es so viele schöne Motivationsansprachen, kleine Momente der Unterstützung, Hoffnung. Das ist wirklich eine Masterclass an Writing: Da steckt so viel mehr drin, als man anfangs vermutet.
Definitiv ein Spiel, was jeder mindestens einmal spielen sollte, vielleicht auch einmal im Jahr. Einfach um sich zu zeigen: Hey, es ist nicht alles schlecht. Manchmal braucht es einfach nur eine kurze Wanderung.
Prime-Days = Kungl-Days. Naja, nicht ganz so schlimm, aber zwei Spiele wurden es dann doch. The Outer Worlds 2 für die Xbox Series und Metroid Prime 4 für die Switch 2. Ich weiß, dass @Cyrus von TOW2 nicht so begeistert war, nach Atomfall hatte ich aber wieder Lust auf ein Sci-Fi Ego-RPG und den Vorgänger fand ich auch ganz cool. Bei Metroid 4 gibt’s ja irgendwie keine einhellige Meinung, zwischen sehr stark und enttäuschend ist ja alles dabei.
Das habe ich dann heute mal in der Mittagspause gestartet. Was habe ich nicht alles gehört: Erzählerisches Meisterwerk, geniales Gameplay, extrem fesselnd.
Erste Amtshandlung des Spiels: „Hier ist die Taschenrechner Funktion, die benötigst du später um die Quadratwurzeln der Zahlen für die Lösung zu ziehen“.
Bin ich hier auf einen Mathe Nachhilfe Scam reingefallen?
Fast genau ein halbes Jahr nach meinem ersten Haken kann ich nun den zweiten setzen. FF III war eine sehr positive Überraschung (siehe Review-Thread) und eigentlich könnte ich direkt mit IV weitermachen, weil ich Blut geleckt habe, aber stattdessen setze ich es mental schonmal auf die Liste fürs nächste Jahr und gucke lieber auf die anderen Spiele, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe.
DOTT kann ich recht easy immer irgendwann dazwischenschieben, von daher kann das warten. Für BG3 ist jetzt eigentlich der perfekte Zeitpunkt bei einer Woche Urlaub und der kleinen Dürreperiode, was neue Releases angeht. Ich habe zwar mega Respekt davor, in einen laufenden Spielstand mit ~80 Spielstunden hineinzuspringen, aber fuck it, we balldur’s Gate.
THE BIG ONE! Juhuuu. 3/4 Haken sind gesetzt. Dieser Thread ist einfach richtig gut, weil mein Fokus sonst stark auf neuen Spielen liegt. Ohne die hier selbst gesteckten Ziele würden definitiv Spiele auf der Strecke bleiben, die es so was von verdient haben, durchgespielt zu werden.
So auch BG3. Dazu werde ich jetzt kein langes Review schreiben, weil ich das bereits im GOTY-2023-Thread getan habe:
Jetzt weiß ich, dass es damals noch nicht mal die Hälfte war. Am Ende waren es 140 Stunden. Mein Charakter war halt ein extrem neugieriger Geselle, der so viel wie möglich entdecken wollte. Ähnlichkeiten mit realen Personen, einschließlich meiner Person, sind rein zufällig.
Ich habe es damals schon als 10/10 bezeichnet und dabei bleibe ich auch am Ende meiner Reise. Sensationelles Spiel. Eines der besten.
Trotzdem musste ich mich manchmal ein wenig zum Spielen „quälen“, weil es schon deutlich anstrengender zu spielen ist, als die Games, die ich sonst so zocke. Viele Systeme, extrem viele Dialoge und fast an jeder Ecke sind Entscheidungen zu treffen. Dazu eines der ganz wenigen Spiele, die ich klassisch per Maus und Tastatur am PC-Bildschirm gespielt habe, was schon eine starke Umgewöhnung für mich ist.
Ich denke, wenn irgendwann das neue „Divinity“ erscheint, werde ich vielleicht doch eher zum PlayStation-Setup mit Gamepad greifen. Damit fühle ich mich wohler und ich bin mir sicher, dass ich dann keine drei Jahre brauchen werde, um es durchzuspielen.
Dieses Jahr „muss“ ich von meiner Liste also nur noch „Day of the Tentacle“ unterbringen und dann freue ich mich auch schon wieder darauf, mir eine neue machbare Liste für 2027 zu überlegen. Da gibt es einige Kandidaten. Ich glaube, es wird sehr RPG-lastig. Ich gucke nervös Richtung How Long to Beat.
Vielleicht ziehe ich aber auch ein Spiel vor, welches ich für das nächste Jahr im Sinn hatte. Kommt darauf an, ob „Beast of Reincarnation“ nach den Reviews für mich zum Must-Play wird. Wenn nicht, ist es jetzt wohl mal endlich an der Zeit für „Octopath Traveler II“.
Ich freue mich auch schon wieder drauf, eine Liste für das nächste Jahr zu machen. Was aber auch viel über den Stand meiner aktuellen aussagt, die sich schon sehr abgehakt anfühlt.
Persona 1 habe ich ja abgebrochen, da spielerisch wirklich extrem uninteressant.
Breath of Fire 3 möchte ich definitiv weiterspielen, aber in einem Retro RPG nach mehreren Monaten Pause wieder einzusteigen ist ja leider unmöglich, daher müsste ich wieder von vorne beginnen. Immerhin hätte ich jetzt Zeit dafür…
Bleibt eigentlich nur noch Chrono Cross, was ich definitiv für später im Jahr offen halte und auf jeden Fall noch spielen werde.
Dann ist das ein sehr respektabler Stand der Liste, besser als im 1. Jahr auf jeden Fall.
Freut mich aber wirklich, dass wir das hier so durchziehen.
Ich hatte ja damals dieses recht euphorische Review verfasst und kann sagen: Viel weicht auch der Eindruck nach dem zweiten Durchspielen nicht ab. Das Spiel hat sogar eher noch etwas dazu gewonnen, da ich ja nun auch endlich mal Chrono Trigger gespielt hatte und erst Mal bemerkte, wie viel Referenzen in dem Spiel das letzte Mal komplett an mir vorbeigingen.
Aber das Spiel ist einfach immer noch so mutig in allem was es tut, auch wenn sicher nicht alles immer optimal für mich ist. Das Levelsystem(nur Bosskämpfe und die ersten 7 Kämpfe danach geben Upgrades), die Vielzahl an Charakteren, die wilde Story. All das macht es immer noch so besonders.
Diesmal bin ich sogar größtenteils ohne Guide ausgekommen, auch wenn ich ab den Drachen doch lieber nachgeschaut habe in welcher Welt ich jetzt wo hin muss. Aber es hielt sich auf jeden Fall in Grenzen.
Tolles Spiel und ich wünschte mir so sehr, dass man nochmal einen Teil der Serie bekommt der alles final auf arbeitet. Aber das wird leider wohl nie passieren…