Ich hab es seit ner Weile auf der Xbox, weil ja gratis im GamePass und muss echt mal sagen: Was. Für. Ein. Spiel.
Das Gameplay genauso simpel und einfach verständlich wie ausgeklügelt. Gut gebalancte Waffen und Gaben, die so vielfältig kombinierbar sind, dass man quasi unendlich viele Möglichkeiten hat, sich beim Versuch, der Unterwelt zu entfliehen, auszurüsten. Dazu eine unglaublich liebevoll und vor allem witzig geschriebene Story, bei der ich sogar jeden Dialog zu Ende höre, obwohl ich ihn eigentlich schon fertig gelesen habe, einfach weil es auch so gut synchronisiert ist. Die Lernkurve ist genau richtig, was die Steilheit angeht und das System, nach dem man immer stärker wird (Spiegel, Waffenaspekte, etc.) motiviert unglaublich was Langzeitgameplay angeht.
Gestern habe ich dann (zugegeben mit God Mode) im knapp 40sten Run endlich das erste Mal die Oberfläche gesehen. Geschafft habe ich es mit dem Bogen, den ich eigentlich nur für die +20% Darkness genommen habe, aber dann habe ich einen Hammer bekommen, der mir quasi einen Dauerfeuer-Angriff gegeben hat. Diesen dann mit Bonusschaden von Chaos und Poseidon inkl. Wegstoßen, einem Talisman der +30% Schaden auf Distanz bringt und ich konnte mich durch Tartaros einfach durchballern. Der zweite Hammer brachte mir dann noch +400% Schaden auf Rüstungen mit meiner Spezialität, so dass ich quasi jeden Gegner schnell und aus der Ferne knacken konnte. Dank epischer Gabe von Hermes hatte ich 5(!) Sprints zur Verfügung und dann auch noch die Version von Athene, die ablenken kann. So hatte ich am Ende sogar noch ein Revive übrig, nachdem ich den letzten Boss gelegt hatte.
Werde jetzt erstmal weiter Darkness farmen, um den Spiegel voll auszubauen und dort vor allem die Fähigkeiten, die die Seltenheit der Gaben erhöhen, ausbauen. Der Unterschied zwischen Common und Rare oder sogar Epic ist gefühlt beträchtlich. Und dann natürlich erstmal mit jeder Waffe raus kommen, bevor ich dann anfange, mit dem Pact of Punishment den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen.
Deathloop, zwei Stunden gezockt, Prädikat Weltklasse. Wer eine PS5 hat und auch nur auf minimalster Ebene was mit Ego-Shootern anfangen kann sollte zuschlagen und sich so wenig wie möglich spoilern.
Ich konnte jetzt auch Mal reinschauen und bin wirklich überrascht. So habe ich mir das jetzt wirklich nicht vorgestellt.
Ganz seltsame Promo Arbeit Mal wieder von Sony. Zeigen das ganze bei jeder möglichen Präsentation der letzten Jahre und schaffen es trotzdem null rüberzubringen was es denn überhaupt für ein Spiel ist.
Aber egal: Wirklich ein grandioses Spiel. Ich tue mich zwar ziemlich schwer, was aber daran liegt das mir Konsolen Shooter nie so liegen. Das Potenzial ist aber wirklich riesig.
Und was der DualSense da wieder rausholt! Das ist wirklich ein Must-have für PS5 Besitzer.
Das ist schwierig, da der Grafikstil jetzt nicht gerade auf Realismus ausgelegt ist. Das ganze sieht schon cool aus, aber hätte so wahrscheinlich auch auf der PS4 laufen können. Der Controller nimmt hier aber schon einen großen Teil des Gesamteindrucks ein. Und gerade für die Leute die die Wahl haben sollten auf jeden Fall zur PS5 Version greifen, da die PC Version wohl auch ein paar technische Schwierigkeiten hat.
Ich muss aber nochmal zu der Kommunikation von Sony kommen. Wieso hat man das ganze so als Roguelike verkauft, wo es doch quasi gar nichts damit zu tun hat? Wieso zeigt man über Monate immer wieder die gleichen Szenen, anstatt mal die Story und Queststruktur herauszustellen?
Da steckt wirklich so viel cleveres drin und man zeigt nichts außer irgendwelche lustigen Kills und irgendwelche Abschnitte mit obszönen Dialogen. Zum Glück sind die Reviews so gut das die Leute trotzdem drauf aufmerksam werden.
Deathloop hat mich nach einem Blick auf ein paar Videos enorm an Prey bzw. Prey: Mooncrash erinnert (Timeloop-System). Eine kurze Recherche hat gezeigt, dass es vom gleichen Entwicklerstudio stammt. Prey war sensationell und in meinen Augen viel zu unbekannt bzw. underrated. Ich hoffe für die Entwickler, dass Deathloop eine bessere Resonanz und Anerkennung erhält. Ich muss das Spiel mal selbst die Tage ausprobieren.
Unfassbar, dass Denuvo immer noch ein Ding ist, obwohl es so schnell gecrackt wird und den Lizenznehmer wohl auch einiges kostet. Als wäre das nicht alles scheiße genug, laufen Denuvo-Games durch die Bank weg schlechter, gerade im Direktvergleich mit einer gecrackten EXE.
Das war bei vielen (inkl. mir) seit dem ersten Trailer auf dem Schirm, weil es so unfassbar schön aussah. Stellt sich heraus, die Macher des Spiels, Ember Lab, sind eigentlich ein kleines Animationsstudio, was die Schönheit des Gezeigten erklärte. Das und die Tatsache, dass Kena ihr Erstlingswerk im Spielesektor sein wird, lies aber Zweifel daran aufkommen, ob dahinter auch ein gutes, robustes Spiel stecken wird. Nach gut drei Stunden Spielzeit kann ich sagen: JA!
Bisher bin ich recht begeistert. Erstmal sieht es wirklich so wunderschön aus, wie die Trailer versprachen, zweitens ist es viel mehr „Spiel“ als ich vorher dachte, mit einer für mich unerwartet offenen Welt (man bekommt zumindest diesen Eindruck), ein wenig Laufen und Springen und von der Mechanik her ziemlich simplen Kämpfen, die aber schon jetzt durchaus intensiv sein können. Dazu ein recht klassisches System zum entwickeln und erlernen von Kampffertigkeiten.
Ansonsten sucht und sammelt man kleine, zuckersüße Kreaturen namens „Rotts“, die einem im Stile von Pikmin bei Puzzles und in Kämpfen helfen. Die Story- und Puzzleelemente waren bis jetzt nicht sonderlich komplex, aber da warte ich gerne noch ein bisschen ab, bevor ich zu einem Urteil komme. Die Spielzeit liegt wohl „nur“ bei so 8-10 Stunden, aber bei den arschlangen Spielen, die ich sonst so gerne zocke, ist das auch mal ne willkommene Abwechslung. Zumal ich da für 40€ auch einfach nicht meckern kann.
Ich bin wirklich froh das die Reviews so positiv sind. Auch wenn die ganz großen Hits dieses Jahr auf den ersten Blick ausbleiben, die Kategorie der 80er Wertungen ist schon ziemlich voll.
Ich werde bei Kena dann aber erst im November zuschlagen, wenn das ganze physisch rauskommt. Bin kein Freund davon Singleplayer Spiele digital zu kaufen, da ich die meisten Sachen nach dem Durchspielen wieder verkaufe.
Habe Kena jetzt durch und meine Anfangseuphorie ist ein bisschen gedrosselt worden. Keine Frage ein gutes Spiel mit viel Charme, wunderschöner Szenerie, stimmiger Musikuntermalung, guter Erkundung und soliden Kämpfen, aber es fehlt so ein bisschen das gewisse Etwas. Es plätschert irgendwann ein bisschen dahin, weil nichts wirklich Neues mehr passiert. Konstant gutes Niveau mit keinen großen Ausschlägen nach oben.
Am ehesten sind da noch die Bosskämpfe zu nennen, die visuell gut was hermachen und vor allem eines sind: sackschwer. Bereits auf dem zweiten von drei Schwierigkeitsgraden (einen vierten spielt man nach Beenden des Spiels sogar noch frei) bieten eine große Challenge. Die ersten paar Bosse gehen gerade noch so, später musste ich die Kämpfe oft wiederholen. Im Kampf gibt es sehr wenig Möglichkeiten fürs Heilen und bei manchen Attacken des Gegners weiß ich jetzt noch nicht, ob/wie man diese blockiert oder wie man diesen ausweichen kann. Da werden Frustrationslevel erreicht, die ich vorher von diesem Spiel definitiv nicht erwartet hatte. Eine Challenge ist ja nicht verkehrt, aber hier stimmt das Balancing nicht so recht.
Aber wie gesagt, gutes Spiel, das die ganz großen Höhen nicht erreicht. Für das erste Spiel des Studios aber sehr, sehr beachtlich. Die werde ich im Auge behalten. Und Sony und Microsoft bestimmt auch…
Denkt ihr die aktuelle Microtransaktions Blase wird irgendwann platzen was (vor allem) Multiplayer Spiele betrifft?
Ich selbst bin ja mehr oder weniger ganz draußen was Spiele betrifft. Aber von dem was ich so mitbekomme sind Reihen wie NBA 2k, Madden und jetzt eben auch PES quasi unspielbar geworden weil sie eigentlich nur noch Vehikel sind um mit Mikrotransaktionen ganz groß abzucashen.
Gerade Sportspiele sind ja immer in der schwierigen Lage gewesen jedes Jahr etwas neues zu machen ohne gleich alles auf den Kopf zu stellen. Nur habe ich mittlerweile das Gefühl dass die Publisher eine Verbesserung des Produktes gar nicht mehr interessiert sondern nur wie man einfach noch mehr Geld verdienen kann. Offenbar interessiert das die Kunden aber relativ wenig denn (wie gesagt, meiner Wahrnehmung nach) boomt das Geschäft ja noch immer. Auch wenn man den selben FUT Ronaldo jetzt zum zehnten mal in Folge kaufen muss ist das ja scheinbar kein Problem für die meisten.
Bin da auch komplett raus und versteh überhaupt nicht, wie man mit solchen pay to win Konzepten wie FUT Spaß haben kann, aber ja, der Markt scheint es herzugeben, und ich befürchte einen anständigen Karrieremodus kann ich mir auf Lebenszeit abschminken, wieso sollte daran auch noch ernsthaftes Interesse bestehen wenn man gleichzeitig mit solchen Konzepten Millionen machen kann?
Wobei man da schon unterscheiden muss. Natürlich gibt es die FIFA Kiddies, die nur FUT spielen und froh sind, dass man online gegen diverse andere Spieler zocken kann.
Aber, dass die alte Riege, die auch gerne mal den Karrieremodus in FIFA, oder den Franchise Mode bei Madden spielt, wurde ja die letzten beiden Jahre deutlich, wo #fixfifacareermode und #fixmaddenfranchise bei Twitter tagelang getrendet sind.
Ich freue mich darauf, dass EA die Spiele irgendwann free to play rausbringt und jeder nur noch für das bezahlt, was er auch wirklich spielt.
Wobei ich dann wahrscheinlich für den immer gleichen Careermode zahle.
Ich bin seit Jahren raus (auch wegen der beschriebenen Entwicklung), aber das klingt ja ganz übel. Ich freue mich höchstens darauf, weil es mich vehement davon abhält, mich nochmal darauf einzulassen.
Ich finde, man sollte unterscheiden zwischen Mikrotransaktionen in Form von Skins und Sammelgegenständen, Gambling/Lootboxen (FUT) in Games und Pay2Win.
MT in Form von optischen Inhalten finde ich absolut legitim, v.a. als Monetarisierungsgrundlage bei einem Onlinetitel, zumal es Modelle gibt, die sich etabliert haben und für den Publisher einfach funktionieren (siehe Battlepasses in den meisten Shootern). Weitere positive Beispiele sind Titel wie Path Of Exile oder Warframe.
Bei FUT und Lootboxen kriege ich eine Gänsehaut. Ganz schlimmes Geschäftsmodell, welches heute vor allem bei Sporttiteln funktioniert. So etwas gehört verboten und strikt reguliert. Leider ist unsere Gesetzgebung zu schläfrig. Wie es geht, haben Einzelfälle in der EU gezeigt (Belgien, UK).
Pay2Win ist ein sehr spannendes Thema, v.a. wenn man Märkte vergleicht, die unterschiedliche Klientel bedienen. Während p2w im mobile Sektor eine Selbstverständlichkeit ist, so ist Mobile Gaming im Westen ein warmer Pups im Vergleich zu Asien. In Asien funktioniert p2w für den Publisher jedoch auch in großen und sehr beliebten Titeln auf PC und Konsole, während der europäische und amerikanische Markt größtenteils allergisch darauf reagiert. Wird spannend zu sehen, was Amazon als Publisher von Lost Ark in EU macht, denn das Game (Open World Iso-MMORPG) ist in Asien sehr stark auf p2w und MT ausgelegt und dieses Modell wird nun für den EU-Markt komplett umgebaut (die asiatische Version ist mehr als 1,5 Jahre auf dem Markt).
@Bear Ich erinnere mich, dass du Bloodstained mochtest und je nachdem wie wichtig dir Grafik ist: eventuell ist ja auch die Castlevania Advance Collection was für dich. Beinhaltet drei Gameboy Advance Castlevania Teile, die allesamt Metroidvanias sind, und Castlevania Vampire’s Kiss (Dracula X), der klassisches Castlevania Gameplay bietet. Auch wenn die Grafik heute natürlich keinen mehr hinter’m Ofen hervorlockt, für Pixelgrafik sieht es immer noch nett aus und das Gameplay an sich ist auch heute noch nice.
Doppelhorst aus Gründen. Jetzt wo der ganze Bond Hype wieder losgeht hab ich Lust auf einen 3rd Person Shooter bekommen, der auch so ein wenig Agentenflair versprüht bzw. Ein-Mann-Armee mäßig aufgebaut ist und bestenfalls in der Gegenwart spielt. Hat da jemand Empfehlungen, gerne auch Last-Gen.