Ja, alles wahr auf jeden Fall. Ich bin glaube ich privat in den letzten 15 jahren keine fünfmal Eco geflogen wegen der Mitarbeiterkonditionen, von daher bin ich da sehr biased. Finde gerade den Check In an Außenstationen wo manchmal für drei LH-Flüge ein Schalter offen ist sehr entspannt, gerade wenn nörgelnde Kids dabei sind. Genauso im Flieger selbst. Deutlich mehr Platz ist mit Kindern einfach Gold wert, diverse Bücher, Spielsachen, Tablets, was nicht alles.
Aber klar, für den vollen Preis muss man die Kohle schon einfach übrig haben, um das regelmäßig zu machen.
Ja gut, mit Kind und Kegeln Business zu fliegen rutscht für mich dann aber eh von der „mag ich mir nicht leisten“ in die „kann ich mir nicht leisten“ Kategorie.
Wenn ich es mir für den Urlaub leisten könnte (was bei einer Familie mit drei Kindern als Beschäftigter nah am Medianeinkommen echt ne schwierige Angelegenheit wird), würde ich auch wegen der extra Beinfreiheit Business fliegen. Es ist teilweise wirklich absurd, wie ich mit 1,95m im Flugzeug sitzen muss. In den klassischen Boeing 737 sitze ich trotz 100% aufrechter Sitzhaltung mit den Knien auf Kontakt zum Sitz vor mir. Da kann ich mich (ver-)drehen, wie ich will, es geht nicht anders. Mein persönliches Limit sind da ca. 6 Stunden, mehr halte ich einfach nicht aus. Und auch das schon nur mit Kompressionsstrümpfen, weil ich mich andernfalls mehrere Tage nicht schmerzfrei bewegen kann. (ask me how I know…)
tl;dr: Es hängt in meinen Augen stark von der Körpergröße ab, wie man das bewerten sollte.
Das kann ich verstehen, mir ging es primär um die QoL(Lounge, Speedlane, Beinfreiheit, Flex etc.) die man sich sehr teuer erkauft.
Bei gesundheitlichen Einschränkungen sieht die Sache anders aus.
Ich plane ein kleines Wochenende in Bremen mit der Familie zu machen. Samstags so 12 uhr da sein und Sonntag Abends zurück. Kinder sind 4 Jahre und 4 Monate.
Suche: Familienhotel mit guten Buffet und Zimmer mit einem riesen Bett + Aktivitäten in Bremen.
Zu Hotels kann ich nix sagen, aber zu Aktivitäten: Was soll’s denn so sein?
Die klassischen Sehenswürdigkeiten der (Alt-)Stadt (Dom, Roland, Stadtmusikanten, Schnoor…) kann man easy in einer gemütlichen Spazierrunde in einer Stunde abhaken.
Wenn das Wetter und die Motivation des Nachwuchs es hergeben, kann man dann sehr schön an der Weser in Richtung Viertel gehen, wunderschöne Blicke auf das Stadion abgreifen und dann dort in irgendein nettes Café/Resto fallen.
Das wären so die innerstädtischen Rumlaufereien. Museen sind für den 4-Jährigen wohl eher meh… Höchstens das Universum könnte was sein, die haben da eine Kinderabteilung:
Da war ich aber noch nicht…
Als Essenstipp empfehle ich als besonderes Dingens das „Flüsseviertel“ in der Neustadt im - tja - Flüsseviertel. Dort gibt es „deutsche Tappas“, d.h. klassisch deutsche Gerichte in Kleinstform für so ca. 6€ / Tellerchen. Wenn man da drei von bestellt und dann noch einen Nachtisch, ist man pappsatt und die Qualität wie auch Ideen der Küche sind echt gut.
Am Sonntag sollte man natürlich zum Panzenberg gehen, wenn da gerade zufällig der BSV spielt. Dort könnte man dann auch einen bekannten Bremer Podcaster auf ein gutes Union-Bier treffen…
Böttcherstrasse ist meinen Jungs bis heute in Erinnerung…und der mit Abstand wunderschönste Weg zu einem Stadion. HafenRummel war auch genial. Übernachtet haben wir auf so einer Insel…so schön.
Bremen war sooooo schön . Wie Hamburg nur in idyllisch, brüggesk…