Habe heute Mittag etwas unfassbar trauriges erfahren. Es gibt hier im Dunstkreis eine Familie in der die Frau nach langer Krankheit verstorben ist. Sie war Mutter eines 4-jähirgen Sohnes.
Ihre Diagnose bekam sie als das Kind gerade mal ein halbes Jahr alt war. Ich habe diese Leute noch nie getroffen und kenne nur die Schwester der Verstorbenen über zwei Ecken. Trotzdem zereißt es mir das Herz wenn ich meine eigenen Kinder sehe und mir vorstelle wie da jetzt so ein kleines Ding sitzt und keine Mutter mehr hat nachdem es zuvor ja auch schon mit der permanent anhaltenden Krankengeschichte aufgewachsen ist. Was kann es schlimmeres geben?
Keine Ahnung warum ich das hier schreibe, irgendwie war das für mich die traurigste Nachricht seit langer Zeit und es tut mir unendlich leid.
Meine Gedanken dazu, weil ich maximal eine Stunde geschlafen habe, schneller einschlafen mit Sommerregen bei mir nicht funktioniert und ich deinen Beitrag vor den Versuchen einzuschlafen gelesen habe.
Du projizierst das auf dein eigenes Leben und stellst fest, wie fragil das im Grunde ist. Ich glaube dass uns derartige Tragödien mehr belasten, wenn wir einen direkten Vergleich haben oder wenn es viele Menschen gleichzeitig trifft, siehe oben.
Der alte Mann ist mit 91 gestorben. Er hatte sein Leben. Die Frau, die nur noch Schmerzen hatte, ist mit 61 gestorben. Es war besser für sie.
Sind das Äusserungen, die euch bekannt vorkommen? Was sagen deren PartnerInnen, die Jahrzehnte an deren Seite waren und die häufig kurze Zeit später auch gehen?
Auf die Frage, was es schlimmeres gibt, würden viele Menschen viele Dinge nennen. Weil sie keine Kinder haben, eines verloren haben oder es seit dem 01.01. zu 80% verbrannt ist. Die Liste ist wohl endlos, auch ohne Kinder.
Ich schreibe das nicht wertend oder böse. Meine Reaktionen auf wirklich alles Schlechte, was den Menschen geschieht werden sich wieder legen. Ich bin nicht depressiv und auf das Medikament, das aus mir so etwas wie Teflon machen würde habe ich verzichtet.
Ich kann nicht nachvollziehen, wie manche weit entfernten Kulturen den Tod eines Menschen feiern und das Leben anders sehen. Es wäre toll, wenn wir das auch hätten.
Ich wünsche dir, dass du (so hart es für Betroffene klingt) möglichst schnell Abstand von diesen Gedanken hast.
Dann nutze ich den Thread hier auch mal für einen „Self-Plug“, da nicht alle alle Threads lesen.
Es gibt die Sofacoach Music League. Alle Mitspieler reichen einen Song ein zu einem Thema (z.B. 2025), man hört sie in einer anonymen Playlist und gibt Wertungen ab.
Vor 2-3 Jahren gab es hier viele coole Runden am Stück, nun wird es aufgetaut. Und es scheint eine Runde zusammenzugehen (bisher sind wir ca. 6), aber the more, the merrier (und the more Musik-Horizont zu erweitern).
Aufwand ist minimal, lediglich Song einreichen, Playlist (ein paar mal) hören und nach 2-3 Wochen seine Wertungen abgeben.
Kann jemand einen Glatzenrasierer empfehlen? Gerne langlebig aus Friseurbedarf oder sowas.
Hatte erst einen 0815 Remington, der ist relativ schnell kaputt gegangen. Jetzt seit ca 2 Jahren so einen 5-köpfigen, der anfangs echt top war, aber auch relativ kurzlebig scheint. Bevor ich den nächsten „in 2-3 Jahren Schrott“ Rasierer kaufe, probiere ich hier mal mein Glück.
Früh aufstehen, mit dem Bus zum Arbeitgeber fahren, da im Parkhaus den Wagen holen, zurück zur Wohnung fahren, meine wartende Frau mitnehmen und 90 Minuten später bei der Schwiegermutter sein. Das war der Plan.
Stattdessen eine entladene Autobatterie, wildes Geblinke bei jedem Versuch das Ding doch noch zu starten. Nun sitzen wir eine Stunde später im Zug, der natürlich auf die Minute genau losgefahren ist. Mangels Abo für 100.- pro Person. Eine neue Autobatterie wird ein paar Hunderter kosten, die alte ist 7 Jahre alt. Ich überlege noch, ob ich den Pannnendienst anrufen - oder ein mobiles Aufladeding kaufen soll, um bis zur nächsten Garage zu kommen. Eines ist klar, wenn ich die Batterie selber wechseln würde, dann explodiert entweder der Wagen oder ich. Bei den Preisen hier könnte ich auch @una für einen Service einfliegen.
Ich hätte das gerne unterhaltsamer geschrieben, doch die @Bearaphine KI gibt es (noch) nicht.
Und ich gestehe, dass so eine Zugfahrt hier sehr entspannt ist. Die Sonne scheint, der Zug ist halb leer und der Ausblick prima.
Besser so als irgendwo unterwegs. Die Meldung entladen kam zuletzt öfters und es hat immer wieder gereicht. Ich hatte ein Mal einen kaputten Anlasser, zuerst haben mich alle vor einem Standesamt angestarrt (tic tic tic) und am selben Tag blieb ich im drive in bei McDonald‘s stehen und hinter mir haben sie angefangen zu hupen.
Wenn die Züge pünktlich fahren, ist eine Zugfahrt doch was herrlich entspannendes. Ich steh voll drauf. Die Zugfahrten zu meiner damaligen Freundin nach Amsterdam waren immer herrlich! :abismoke:
Es steht und fällt damit, dass alles wie geplant abläuft. Wenn deine Sitzplatzreservierung flöten geht, weil der gebuchte Wagen wegen Klimadefekt gesperrt wird, biste schon mal angeschmiert.
Allerdings sind Noise Cancelling Kopfhörer ja ein echter Gamechanger. Keine auf Lautsprecher telefonierenden iPmmelberger hören, einfach Podcasts/Hörbücher durchsuchten… Nur leider ist das bei Familienreisen mit der Bahn auch keine Dauerlösung.
Pendeln macht auf Dauer krank, ich hätte auch keine Lust, jeden Morgen mit der Menschenmasse zu kämpfen.
Aktuell ist es 18:09 Uhr, der Zug ist gut gefüllt und doch haben wir zwei freie Plätze neben uns. Eines ist klar, um die Uhrzeit würden wir mit dem Auto an mindestens zwei Stellen im Stau stehen. Und zu Hause geht‘s vom Bahnhof direkt zum Lilu, da könnt ihr gerne vorbeikommen.