Das All nicht den Chinesen überlassen (reiche Amis ist besser, weil…?)
Mögliche Erkenntnisse, an die man noch nicht denkt, die vielleicht folgen könnten. Bitte nicht vergessen, die fliegen einmal über die imaginäre Linie, die Luft- und Raumfahrt voneinander trennt, holen sich einen runter und kehren zurück. Bin gespannt, welche Forschung daraus folgen soll.
Eher guter Internetempfang per Satellit in allen Regionen der Welt. Schon praktisch wenn durch Krisen und Katastrophen alle stationären Netze zusammenbrechen, oder man sich in einer abgelegenen Regionen der Welt befindet (und sei es nur auf der Bahnstrecke zwischen Haltern am See und Sythen), oder eine Regierung den Zugang behindert.
…Monopole und einseitige Machtverteilung selten gut sind.
Warum überhaupt das Rad erfinden, wenn man noch gar keine Idee von Kutschen hat?
Es geht nicht um diese kürzlichen Showflüge. Dass die im Prinzip nur PR und Selbstdarstellung sind, steht außer Frage. Mittel- und Langfristig geht es um den technischen Fortschritt, den nur privaten Firmen erreichen werden, da sich westliche nationale Organisationen dies nicht mehr leisten können.
Früher haben die USA und die Sowjetunion auch klein angefangen und erstmal Hunde und Affen hochgeschossen. Und so müssen die jetzigen „Pioniere“ auch erstmal kleinere Brötchen backen, bevor es die erste Mondbasis und den bemannten (sollte man heute sagen bemenschten?) Flug zum Mars gibt.
Irgendwie verteidige ich gefühlt die superreichen Herrschaften viel zu sehr. Aber man sollte da aus meiner Sicht halt mehr zwischen Personen und Projekten differenzieren.
Oder wenn man Klasseninternet einführen will, wo du für eine gute Verbindung mehr zahlen darfst. Wo Webseitenanbieter dafür bezahlen, dass ihre Seite unproblematisch erreichbar ist. Net Neutrality my ass. Wieso traust du Privatpersonen und Unternehmen denn nicht zu, Inhalte zu blockieren, die Ihnen wiederum nicht passen? Das habe ich alles lieber in der Hand der Gemeinschaft, auch wenn Deutschland sich da schlecht anstellt.
Äh. Der erste Mensch an den ich bei „einseitige Machtverteilung“ denke ist doch Bezos. 1437981 Milliarden, null Steuern und erpresst dann sogar noch Städte bezüglich Zusagen für neue Standorte. Und kauft Medienunternehmen, um noch mehr pro-Milliardärs-Propaganda zu pushen.
Was soll daran bitte besser sein?
Gerade WEIL Monopole und einseitige Machtverteilung selten gut sind, wäre es doch ein Worst Case, wenn 1-2 private Unternehmen das globale Internet steuern können.
Da gab’s aber auch einen eindeutigen Forschungshintergrund, den sehe ich hier nicht. Hier gibt’s lediglich einen Selbstverwirklichungs- und Machthintergrund.
Dass „westliche nationale Organisationen“ sich technischen Fortschritt nicht mehr leisten können, sehe ich erstens nicht (es kommen noch genug Erkenntnisse aus staatlich geführter Forschung) und zweitens wäre es wenn dann genau das Problem. Wenn die Herren Bezos, Musk und Branson mal ein paar Milliärdchen Steuern gezahlt hätte, die man in die gemeinnützige Forschung stecken könnte, wäre das alles easier. Wenn bald die 0.00001% der Superreichsten für den Fortschritt verantwortlich sind und diesen direkt wegmonopolisieren können, na dann gut Nacht.
Na aber das ist doch nichts neues. Für 5G bei der Telekom würde ich 50€ im Monat zahlen, für 4G bei Drillisch nur 5€.
Dann könnte man sich halt künftig zwischen 50€ Glasfaser bei Vodafone oder 100€ Satelliteninternet bei Elon entscheiden.
Das traue ich denen zu. Und natürlich muss das durch irgendwelche Bestimmungen, wie jetzt auch, geregelt werden. Aber selbst die Telekom kann in der Theorie ruckzuck Inhalte blockieren.
Und es ist zumindest nach meinem Verständnis nicht so, dass die nun ein „zweites Internet“ aufmachen, es wäre jedoch schwerer für Länder Regularien durchzusetzen.
Bezos ist kein Gutmensch. Amazon hat in vielen Bereichen zu viel Macht. Bezos ohne Konkurrenz wäre aber gefährlicher als Bezos, der mit anderen Superreichen und Staaten höchstens auf Augenhöhe ist.
Stimmt. Theoretisch könnten die versuchen durch Zensur und ähnlichem bestimmt Dinge manipulieren. Aber sie steuern ja nicht „das Internet“, sondern nur eine Empfangsmöglichkeit. Wäre es also besser weiterhin hunderte von Millionen Menschen ohne möglichen Zugang zu halbwegs freiem Internet und den damit verbundenen Informationen zu lassen?
Ja um militärische Überlegenheit gegenüber dem Feind zu erlangen und diesem im Ernstfall zu vernichten. Da ist mir Selbstverwirklichung eigentlich lieber.
Was Raumfahrt angeht ist beispielsweise das Budget der Nasa (und das ist die einzig wirklich große westliche Organisation. Die ESA ist seit jeher zu klein für große Sprünge) seit den frühen 70ern nur noch ein Schatten seiner selbst. Seit nunmehr 10 Jahren haben die nicht einmal mehr eine eigene Raumfähre. Viel Fortschritt ist da nicht mehr drin.
Da gebe ich dir Recht. Und das private Firmen an immer mehr Macht und Einfluss gelangen und damit so mächtig wie Staaten werden ist ein Problem, dass mit der Zeit noch viel relevanter werden wird. Dennoch ist private Raumfahrt nicht per se negativ. Genauso wie bei der Schifffahrt oder der Luftfahrt ist der Gang weg von staatlichen Bemühungen hin zu privaten nur der nächste Schritt.
Neu ist, dass es global gesteuert wird von einem nicht hier ansäßigen Unternehmen. Wie leicht man sich mit der Regulierung und Besteuerung von Facebook und co. tut, sieht man ja heute schon. Die deutsche Telekom ist da deutlich greifbarer.
Wie du sagst, die Telekom lässt sich über Regularien steuern, einen globalen Dienstleister mit Sitz in den USA zu steuern ist aber eine ganz andere Geschichte.
Diesed „hunderte Millionen Menschen“ PR-Geblubber kann ich nicht mehr hören, sorry. Das Ding kostet 499 Dollar in der Anschaffung und 99 Dollar monatlich. Das ist sicher nicht für die armen Inder aufm Land gedacht. Musk spricht von bis zu 30 Milliarden US Dollar, die investiert werden. Das macht er nicht, um den armen Menschen Internet zu bringen, sondern um seinen Reichtum weiter zu mehren. Dementsprechend wird man ordentlich latzen müssen. Das vermute ich einfach mal, weil sein bisheriges Handeln (Steuern, Arbeitsbedingungen) wenig Anlass zum Glauben gibt, dass ihm auch nur der kleinste Fick an anderen Menschen liegt.
Den Zugang zu freiem Internet kann man leider auch knicken. Starlink muss von den autoritären Staaten dafür Lizenzen bekommen, Frequenzspektren liegen nämlich unter territorialer Hoheit. Das heißt, diese Staaten werden das entweder gar nicht erlauben oder nur für eine Gegenleistung (Daten).
Die NASA kriegt immer noch über 20 Milliarden USD im Jahr. Zum Vergleich: Die komplette allgemeine Wissenschaft und Grundlagenforschung in den USA erhält 13 Milliarden. „Pollution Control“ 9 Milliarden. Wasserschutz 9 Milliarden. Energieeinsparung 2 Milliarden. Quelle.
Mag sein, find’s halt Scheiße.
Dass überhaupt irgendeine gemeinnützliche Absicht diskutiert wird, finde ich fast schon wild. Wie sehr den Herren Musk und Bezos Gemeinnutz wichtig ist, ist ja hinreichend bekannt. Und dann fände ich einige Milliarden anderswo besser aufgehoben als in einem Schwanzvergleich, der vielleicht irgendwelche Nebeneffekte hat, die für alle nützlich sein könnten (viele Konjunktive). Und wo WENN diese Nebeneffekte dann eintreten sollten, es sich die genannten Herren dann im Fall der Fälle eh wieder vergolden lassen würden, um ihren Reichtum noch weiter auszubauen.
Ich mache dem Forum alle Ehre wenn es um das Wort Sofa geht. Wir haben ja in den letzten Jahren das eine oder andere neue Sofa gekauft (ja ich weiss). Leder war keine gute Idee, da sah nach ein paar Wochen aus wie der Mond. Zu weich darf es auch nicht sein, das liessen die Katzen in Ruhe aber nach ein paar Monaten auf der favorisierten Ecke war das schon ziemlich abgesessen. Zudem war es zu gross für die neue Wohnung und wurde verschenkt. Nun kam vor zwei Wochen Rope. Klein aber bequem, fester Stoff und mit Potential zum End Sofa. Dass der eher raue Bezug auch die Katzen anzieht ist egal. Als Katzenbesitzer muss man damit rechnen, dass alles kaputt geht, was kaputt gehen kann.
Der Anblick heute Morgen war allerdings so ein richtiger Arschtritt an einem Montagmorgen. In der Nacht wurde zwei Mal draufgekotzt, beide Katzen lagen vor dem Sofa auf dem Rücken. Das macht Sinn, als ich als Kind im Auto auf die links Rückbank gekotzt habe, wollte ich danach auch nur noch auf der rechten Seite sitzen.
Gallenseife ist natürlich alle, mit Backpulver traue ich mich bei einem dunkeln Sofa nicht ran. Also musste gewöhnliche Seife und kaltes Wasser her. Aktuell sieht es aus, also ob zwei Kinder nebeneinander sassen, die beide ihre Blase entleert haben.
In meiner Phantasie kam nach ihrer Ansprache ein kurze Strahl von einem Wasserwerfer und sie war nicht mehr auf dem Bild. Wird Zeit fürs Zertifikat bei solchen Veranstaltungen.
Bräuche mal wieder die geballte, kompetente Schwarmintelligenz hier im Forum.
Mittwoch halte ich Abschlussrede QA und möchte auf ironische Art und Weise was auf so „Rauhe See“ oder „Hirte-Schafe“-Metaphern eingehen.
Am Schluss bleibt die Fußball-Metapher. Dies sollte aber eben auch bisschen lustig, ironisch rüber kommen.
Drum, raus mit euren Sprüchen bzw. damit Vergleichen zum Schulleben/Abschluss.
Hirte ↔ Schafe ist doch nah bei Lehrer <> Schüler und easy auch Trainer <> Spieler.
Als Lehrer / Trainer, kannst du die Schüler trainieren / schulen. Du versuchst, verschiedenste Bereiche zu fördern: Mentales, Zusammenspiel etc. Man fühlt sich dafür verantwortlich, dass die Spieler/Schüler bereit sind, wenns dann wirklich drauf ankommt. Da hat jeder Trainer/Lehrer andere Wege: Es gibt natürlich immer Disziplinfanatiker (auch im Kollegium - haha, dass die keine Medizinbälle nach Schülern werfen ist auch das einzige - haha). Dann gibt’s moderne „Laptoptrainer“, die immer versuchen, neueste Erkenntnisse anzuwenden oder auch vernarrte Detailliebhaber, bei denen alles minutiös geplant wird. Allen Lehrer-/Trainertypen ist eines gemein: Sie wollen das Fundament legen, sodass die Schüler wissen, worauf es aufm Platz dann ankommt. Aber wenn dann der Anpfiff kommt, sind die Spieler/Schüler selbst verantwortlich. Denn Leben ist wie Schach, nur ohne Würfel.
Nicht sicher, ob ich’s richtig verstanden hab, aber da die Beziehung Trainer-Spieler ja sehr ähnlich ist wie Lehrer-Schüler, lässt sich doch einiges basteln.
Danke dir…genau diese trockene Art wollte ich vermeiden…ich wollte eher so…
meine Rede sollte so aufgebaut sein (kurz angerissen)…
"Liebe Gäste Blabla
ich bin weder Kapitän noch je auf einer Kreuzfahrt gewesen…also fällt diese Art der Rede raus
ich habe Angst vor Schafen und Höhen…also entfällt auch die Hirten-Schaf-Metapher und die „Wir besteigen gemeinsam einen Berg-Metapher“…blablabla
weil ich mich aber im Fußball einigermaßen auskenne, erwartet bestimmt jeder was in diesem Bereich…"
dann möchte ich sagen:
"ich könnte jetzt was davon sagen, dass manche ihren Abschluss nach 90 Minuten geschafft haben, manche müssen nun in die Verlängerung (und jeder weiß, dass das oft besonders spannend sein kann)…
ich könnte jetzt sagen 11 bzw. 20 Freunde müsst ihr sein…
dann immer wieder …"ich könnte jetzt sagen…(hier jetzt eure Ideen)…
und am Schluss irgendwie "das könnte ich alles, aber ich wünsche euch lediglich viel Glück…usw, usw.)
Ich könnte sagen: manche Spieler sind zu klein um eine hohe Flanke rein zu köpfen und irgendwie landete der Ball dank der Hand Gottes dann doch im Netz.
Ich gratuliere aber einfach zu einem unbemerkten Beschiss!