Und sonst so... Archiv 2020—2024

Hä? Hauptsache mal was völlig aus den Kontext gerissen hinrotzen ohne sich die Mühe zu machen zu verstehen was könnte der andere meinen. Irgendwas mit Religion fehlt da noch. ;-)

Wieso nicht beides verbieten? Messer und Schusswaffen. Tempolimit und rechts abbiegen. Immer geradeaus geht top und Steak kann man mit den Zähnen reissen.

Völlig aus dem Kontext gerissen? Im Endeffekt zielt doch fast alles in deinem Text darauf ab, dass so viele andere Dinge sinnvoller wären als ein Tempolimit - vielmehr sollten diese Dinge sogar statt eines Tempolimits eingeführt werden.

Das Tempolimit wirkt hier wirklich wie der heilige Gral der Manneskraft, fast schon religiös, hast recht.

Ist das ein Argument oder wolltest du lustig sein?

Nein. Das mag deine Interpretation meines Beitrages sein. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich anderes für sinnvoller erachte.

Für mich ist das lediglich der Beginn eines unendlichen Kreislaufs. Lieblingsspielzeug der Kritiker ist im Moment das Tempolimit. Ist das erstmal abgeschafft MUSS man sich zwangsläufig etwas neues suchen auf dem man rum meckern kann. Das wird aus meiner Sicht das Rechtsabbiegen. Gerade in meinen Branchennews lese ich viel öfter über schwere bis tödliche Unfälle dabei. Hier muss also was unternommen werden.

Bekämpft man das also ebenso mit Verboten? Denn auch hier ist der Faktor Mensch der ausschlaggebende Punkt, ähnlich dem Schnellfahren.

Nachdem nun das Tempo begrenzt ist, das rechts abbiegen verboten ist kommt die nächste Statistik und die nächste Verbotsforderung und unendlich so weiter.

Ein Auto ist nunmal eine 1.0-2.5 mt Maschine die von einem Menschen gesteuert wird. Willst du unfallfrei leben kannst du es nur komplett abschaffen oder per Autopilot steuern.

Aber dieses ewige Tempolimit Tempolimit Tempolimit ohne jegliche andere Ideen und Ansätze ist soooooo unendlich langweilig und ermüdend.

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Nein, wieso? Die meisten e-Autos sind nach oben im Topspeed gedrosselt. Zumindest betraf das fast alle Modelle ich online angeschaut habe. Was soll daran lustig sein?

Nun ist es doch ein leichtes das Tempolimit durchzudrücken. Sind genug gedrosselte Autos auf der Bahn tut’s dem Gros nicht mehr so weh, der Aufschrei wird kleiner.

Geht selbst mir so. Vor 5 Jahren noch wäre ich wohl aus der Haut gefahren so ist es mir heute total egal. Man wird ja ruhiger mit dem Nachwuchs, sagt man. Auch wenn ich den Sinn dahinter nicht verstehe und es nicht begrüsse, so muss ich mich drauf einstellen, dass es kommt.

Ich finde es halt müßig, gesamtheitlich über Sinn-/ und Unsinnigkeit einer Maßnahme zu diskutieren, die wissenschaftlich belegt ist und positive Effekte in gar mehreren „Feldern“ hätte. Du tust gerade so, als seien Todeszahlen der einzige Beweggrund für eine Einführung. Es ist doch nur ein weiterer Schritt in eine vernünftige Richtung, mehr sagt doch niemand.

Und es ist der naheliegendste, Stand 2022.

Ähm… Die Wahl war erst neulich und nein, scheinbar nicht.

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Und ich sage auch nur, dass man durch dieses zwanghafte Tempolimit und die Versteifung darauf alles weitere vergisst. Mein Post sollte ledigliche weitere Ansätze bringen, nicht ein Tempolimit in frage stellen. Das man das hier bei sofacoach nicht darf ist seit Jahren bekannt. In das Horn stosse ich nicht mehr.

Ein Fahreicherbeitstraininf was bestimmt auch irgendwie ‘wissenschaftlich belegt ist und positive Effekte in gar mehreren „Feldern“ hätte’ als Pflichtveranstaltunf habe ich noch nie als Vorschlag gehört. Weil der Fokus immer nur auf Tempolimit liegt.

Aber diese zwanghafte Versteifung merkt man gerade bei euch beiden.

Alle weiteren genannten Dinge scheinen ja aus eurer Sicht totaler Quatsch. Es wird nicht mal drauf eingegangen. Wenn nicht das Tempolimit kommt bringt das ja eh alles nix, oder wie?

Darum bin ich mittlerweile so weit zu sagen: Führt es ein. Nur um zu sehen auf was sich dann gestürzt wird.

Edit zu deinem Edit: Noch sind nicht genügend gedrosselte e-Autos dafür auf der Strasse. Aber bald. Schrieb ich aber auch bereits…

Ich find dich echt komisch. Natürlich kommt dann das nächste Ding, an dem man sich aufhängt oder wie auch immer du es nennen willst. Nach Gurtpflicht kam auch die nächste Debatte. Kein Plan, aber ich Blick bei dir nicht so ganz durch, aber ist auch nicht wichtig.

Nicht vor 2025, soviel wissen wir. Deswegen mein Edit.

Mit ein paar kleinen Anpassungen gehe ich da mit.

Und warum darf dieses Drittel Autobahnidioten bleiben?

Finde ich auch sinnvoll.

Pädagogik, Manneskraft und Pflichtbewusstsein - auf der Autobahn kommt alles zusammen.

Ja! Bei entsprechenden Motorrädern halte ich es sogar für noch wichtiger.

Was ich ermüdend finde, ist diese unendliche Ego-Nummer. „ICH will rasen weil ICH geil Auto fahren kann und wenn ICH mit 250 km/h urplötzlich im Rückspiegel von einem der 130 fährt auftauche ist das nicht schlimm weil ICH in dieser Situation garantiert die Kontrolle behalte, und ob ob der Andere das auch kann ist MIR egal.“ Dann noch ne Prise realitätsfremder Idealismus („Einfach alle Fahrsicherheitstraining machen und das im Ernstfall zu 100% abrufen können“) sowie generelle Relativierung („whatabout toter Winkel“, „unmöglich unfallfrei leben“ etc.), und schon ist man auf dem Trollniveau der US-Waffenlobby („guns don’t kill people“) angekommen. Er. Mü. Dend.

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Trollniveau. :jeffkoch:

Ich hätte gern Fahrsicherheitstrainings für alle Verkehrsteilnehmer unabhängig vom Tempolimit. Gerade für Neulinge im Strassenverkehr.

Das Thema mit dem toten Winkel legst du dir auch zurecht wie es dir gerade in deine Argumentationskette passt. Auch das hat nichts mit Tempolimit ja oder nein zu tun. Ich persönlich erachte das nur als wichtiger als ein Tempolimit, was aber nicht heisst: entweder/oder.

Wo fängt denn Rasen an und wo hört es auf? Mit Tempolimit 100 kmh ist man dann ab 101 kmh bereits ein Raser? Generell ist Raser ein unfassbar dummer Begriff.

Was wir noch gar nicht hatten: Wo ist eigentlich Tempolimit in aller Diskussion hier? 100? 130? 170? 200?

Eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich andere Dinge als wichtiger ansehe als ein Tempolimit. Das kann aber auch daran liegen, dass ich mich auf Bundesstrassen deutlich unwohler fühle als auf Autobahnen. Wenn ich hinter 4 LKW fahre und 70 kmh angezeigt ist, ich aber mit 100 bei durchgezogener Linie und schlechter Einsicht überholt werde und die LKW noch mit, nur um zwischen den LKW im Letzten Moment einzuscheren, dann läuft es mir kalt den Rücken runter. Finde ich deutlich gefährlicher als mit 160 kmh auf einer dreispurigen Autobahn zu fahren.

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Eventuell solltest du dich erst Mal informieren wieso überhaupt ein Tempolimit eingeführt werden sollte. Die Sicherheit ist da eben nur einer von vielen Faktoren.

Erleuchte mich.

Die Leute die Bock haben schnell zu fahren werden es auch mit einem Tempolimit tun. So wie es aktuell diese Leute auch nicht juckt wenn das 120 oder 130 Schild kommt, da bin ich bei Bouba das andere Faktoren mehr helfen würden Verständnis für sein Auto zu bekommen.

Nur haben diese Leute im Idealfall dann halt nur noch 50% der Zeit ihren Lappen.

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Wäre das erlaubt wäre ich auch eher dafür, dass es verboten wird.

Jedenfalls ist es doch total Panne gegen eine Maßnahme, sie es eine bestimmte Steuer, ein Überholverbot, ein Tempolimit oder ein Verbot von Plastiktüten, damit zu argumentieren, dass es ja auch Leute gibt die sich nicht daran halten. Oder noch blöder, damit, dass Leute sich an andere Regeln nicht halten.
Dann brauch ich am Ende natürlich auch gar keine Regeln aufstellen weil sich immer jemand finden wird der sie bricht. Natürlich muss eine Regel ein gewisses Maß an Umsetzbarkeit haben. Beim Tempolimit wäre dies imho ein Leichtes. Es gibt das entsprechende Verkehrsschild, es kostet die Gemeinschaft wenig ein paar Schilder aufzustellen, den Einzelnen sogar gar nichts. Tempokontrollen gibt es auch schon…

Das ist also im Gegensatz zu Fahrsicherheitstrainings, Rechtsabbiegeverbot oder sonstigen Whatabouts eine very very „low hangig fruit“, was vermutlich auch ein Grund ist weshalb es eine große Zahl von Befürwortern gibt.
Der hauptsächliche Grund wird aber wohl sein, dass die überwiegende Mehrheit der Leute aus ihrer Lebensrealität, ihrem Alltag auf der Autobahn, Probleme mit Rasern und Dränglern kennen. Die Wenigsten haben jedoch Probleme mit Tempolimits. Also ja, die Hoffnung ist natürlich, dass ein solches allgemeines Limit dann auch durchgesetzt wird, was nunmal viel einfacher ist als eine Nötigung zu beweisen.

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Ich finde es immer wieder interessant, wie grundverschieden Menschen hinter dem Steuer sein können. Ich fahre einfach nie 150, egal wie voll oder leer die Autobahn ist. 130 Tempomat ist das entspannteste Autofahren.

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Das kann schnell gegoogled werden, aber kurz:

  • Weniger CO2 Ausstoß
  • Flüssigerer Verkehr
  • Bei Ländern mit Tempolimit geht die Zulassung von leistungsstärkeren Maschinen zurück, was ebenso Auswirkungen auf das Klima hat

Aber jetzt wirst du sicher wieder sagen, das man doch lieber die Kreuzfahrtschiffe oder andere Tanker aus dem Verkehr ziehen sollte.

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Autobahn ist ja nicht so erheblich, da sollen die Leute meinetwegen 130 fahren, gerade auf diesen leeren Irrsinns-Dreispurern im Süden und Osten.

Viel wichtiger wäre endlich innerorts 30.

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Klar, machen wir 10 innerorts und 50 auf der Autobahn.

Ihr seid euch schon bewusst das manche Menschen auch nicht in Hamburg oder Berlin wohnen oder? Ich muss jeden Tag 35km zur Arbeit und wieder zurück, da brauche ich mit 30 Innerorts dann über ne Stunde pro Strecke. Aber klar, kann ja auch einfach woanders arbeiten oder?