The Witcher - Hex Hex

1-2h braucht man bei Witcher ja schon bis sich der Ärger über die hakelige Steuerung gelegt hat.

Ansonsten natürlich ein Jahrhundertspiel. Open-World und Handlung perfekt vereint, packende Story mit Humor, der nicht ins Lächerliche driftet, Gwent, solide Rollenspielelemente und Charakterentwicklung, plausibele Regengeräusche.

In Sachen Stadtleben hat Witcher Pionierarbeit geleistet, mein erster Einritt nach Novigrad über die Brücke, unvergessen. Auch sonst, tolle Immersion. Immer wenn der Witcher „it looks like rain“ vor sich hinmrumelt stehe ich kurz davor, mir einen Regenschirm zu holen.

Gut gelungen ist auch der Einstieg, ein vorsichtiges Antasten in einem noch überschaubaren Gebiet mit überschaubaren Gegnern.

Klar hat das Spiel seine Macken, insbesondere die Steuerung (das Problem der Zwergenschriften wurde ja irgendwann gelöst). Auch ist die Grafik heutzutage nicht mehr up-to-date, insbesondere wenn man die dann doch eher recht unbelebte Natur mit RDR 2 vergleicht. Und die Musik könnte noch etwas abwechselsreicher und stimmungsvoller sein, da hätte man sich bei ULTIMA VII noch so einiges abschauen können. Dennoch. Berücksichtigt man die hervorragenden DLC vergebe ich 11 von 10 möglichen Punkten. Auch wenn man wenig Zeit hat, spätestens nach 20h Spielzeit weiss man, dass es sich lohnt bzw. legt dann halt auch Mal wieder eine Nachtschicht ein.

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Du bist ja vollkommen verrückt! Verrückt! :uirre:

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Witcher hat viel Fahrstuhlgesäusel zu bieten.

Es fehlt aber an Pathos bzw. majestätischer Musik:

Nicht einmal bei Blood and Wine gibt es da wirklich gute Stücke. Auch die harten unheimlichen Stücke fehlen.

Und selbst an das melancholische Stones kommt kein Stück von Witcher ran:

Die Musik in Witcher III ist in Ordnung, teilweise gut, mehr aber nicht.

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Wäre ja auch Quatsch, wenn es bei knapp 450 Stunden The Witcher 3 bleibt.

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Passend dazu gibt es die Game of the Year Edition gerade für die PS4 für 9,99€.

Sind denn mit der neuen Konsolenfassung irgendwelche inhaltlichen Erweiterungen geplant?

Und könnte es passieren, dass die Steuerung nicht mehr ganz so hakelig sein wird?

Ich schaue ja erst jetzt die Netflix Serie. Logischerweise bekomme ich direkt wieder Bock darauf den Hexer zu zocken.

Da ich lediglich The Witcher 3 gezockt habe und in der Serie ja auch frühere Ereignisse aus den Romanen gezeigt werden, frage ich mich ob es vielleicht möglich ist, dass von The Witcher 1 und 2 ein Remaster/Remake erscheinen könnte. Was meint ihr?

Das würde sich doch wie geschnitten Brot verkaufen. Und jetzt wo CD Project Red sich umstrukturiert, würde sowas doch ganz gut passen. Ein Lizenzproblem sollte es ja nicht geben.

Wenn ich an das Demon Souls Remake denke und wie gut das umgesetzt wurde, könnte man schon ins Träumen geraten. :love:

Ich bin am überlegen, Witcher III mir nun doch auch einmal für den PC zuzulegen. Gerade 80 % günstiger bei Steam für 9,99 für die GOTY Edition.

Spielt Ihr das mit Mouse und Tastatur oder mit Gamepad?

Gamepad.

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Maus und Tastatur.

Was man so liest, scheint das Gamepad die bessere Wahl zu sein. Auf der PS hatte ich mich ganz gut daran gewöhnt, insbesondere an das dauernde zur Seite springen.

Ich werde Mal beides testen. Hauptsache, ich kann mein Inventar mit der Tastatur sortieren.

Da Witcher III mit Ausnahme sämtlicher Spiele der Souls Reihe eines der wenigen Spiele ist, das ich (schon) durchgespielt habe, werde ich mir gerade auch Mal die Mods anschauen. Aber die nächsten Wochen werde ich ohne auf der Normandy verbringen.

Hab das mal probiert. Für nen Zehner kann man ja nicht viel falsch machen. Direkt 4h gespielt heute. Aber ob ich da jemals durchsteige. Diese Zauber, Tränke etc. Und mal ehrlich, wenn ich für diesen ersten greif schon 7 Anläufe brauche kann man doch fast behaupten, dass das nix für mich ist. :joy: skill am Pad gleich 0.

Diese schiere Masse hält mich immer ab von diesen spielen.

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Lohnt sich aber. Und ich kann mich daran erinnern, dass es mir am Anfang ganz genauso ging und jetzt wird es das Spiel sein, in das ich die meisten Stunden investiert habe. Nicht weil es so groß ist (das auch), sondern weil ich es ein zweites Mal durchgespielt habe (und ein drittes Mal angefangen).

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Der Greif ist für den Anfang auf jeden Fall eine ordentliche Hürde. Ich glaube da bin ich damals auch direkt verzweifelt.

Ich würde mich da nicht auf die „Kleinigkeiten“ versteifen, im Laufe des Spiels lernt man eigentlich schnell was man wirklich braucht und was nicht.

Nach dem Greif wird alles besser, nach dem Prolog beginnt dann sowieso in jeder Hinsicht der pornoreske Teil.

Inventar, Getränke, Zauberei - das hat man schneller raus als man denkt, aber es ist eben auch gar nicht so wichtig. Anders als bei anderen Spielen rückt das Sammeln etc. schnell in den Hintergrund, die Hauptstory und Sidequests sind so gut, da will man keine Kräuter sammeln. Muss es auch nicht. Die Hatz nach Aufleveln ist und war in Skyrim z.B. viel größer (wie lange ich allein für diese Drachenrüstung damals gebraucht habe), bei Witcher 3 läuft es nebenbei mit.

Kämpfen. Nunja, da bin ich ja auch nicht der Vollprofi. Ich erinnere mich aber, dass ich Witcher 3 weitgehend mit abrollen und Angriffen von hinten durchgespielt habe.

Fry hat natürlich Recht, durchhalten, dann hat man eines der besten Spiele überhaupt noch vor sich.

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Dann kannst du eigentlich auch Dark Souls spielen :ronaldo:

Aha, klingt so als sollte man sich nicht so verrückt machen. gut, direkt aufgeben wollte ich es auch noch nicht. ich schau mir das schon noch ne weile an.

Ich will übrigens noch erwähnen, dass das Spiel zu Beginn deutlich schwerer ist als gegen Ende. Am Anfang muss man schon sehr taktisch vorgehen und die Gegner sind (im Vergleich zu einem selbst) stark. Irgendwann hat man so starke Ausrüstung, dass man es mit den meisten Gegnern locker aufnehmen kann (natürlich immer ein wenig auf die Level der Gegner achten). Und mit dem Schild-Zauber (Quen) ist dann das meiste gar kein Problem mehr.

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Bei beiden Playthroughs genau NULL Mal genutzt.