Spieltagsdiskussionen: Salary Cap in den ersten 10 Reihen!

Die Frage ist, woher kommt bei Frankfurt der Anspruch?

Die letzten beiden Saisons waren zwei der drei erfolgreichsten (tabellarisch) Bundesliga Saisons der letzten 10 Jahre. Und jetzt steht man nicht irgendwo auf Platz 12 oder 13, sondern ist 7. Also genau dort, wo man ohne Toppmöller in den letzten 10 Jahren genau einmal besser war. Aber wenn es so kommt, dann wird sich sicherlich ein anderer Verein freuen spätestens im Winter einen guten Trainer zu bekommen.

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Der gute Tabellenplatz in der Hinrunde täuscht in Frankfurt über die dürftigen Leistungen über weite Strecken der Saison hinweg. Eigentlich sollte man in Frankfurt mit einer Platzierung zwischen 5 - 8 in der Bundesliga zufrieden sein, aber die Art und Weise, wie Spiele verloren / nicht gewonnen werden ist für alle enttäuschend. Zudem gibt es seit einiger Zeit keine postive Weiterentwicklung. Es werden seit Monaten die gleichen spielerischen Fehler gemacht und da kann man dem Trainer schon anlasten, dass keinerlei Fortschritte erzielt oder die Mängel abgestellt werden.

Zu Saisonbeginn gegen Bremen und Hoffenheim sah es eigentlich schon ganz gut aus und der leicht negative Trend der letzten Rückrunde schien überwunden. Insbesondere dank guter Form von Bahoya, Chaibi und Uzun waren die ersten Spiele wirklich in Ordnung. Als dann auch noch Burkardt Tore geschossen hat, sah es, zumindest im Spiel nach vorne, recht stabil aus.

Ab dem 4. Spieltag gegen Union (3:4 Heimniederlage) ging es gefühlt drei Schritte zurück. Plötzlich kassiert man gegen Union und Gladbach jeweils 4 Gegentore und in der Champions-League zwei 1-5 Packungen. Zugegeben, Atletico und Liverpool sind gute Gegner, aber gerade für ein schwächelndes Liverpool war die Eintracht in dieser Phase ein dankbarer Aufbaugegner. Da war einfach viel mehr drin. Seit diesem Zeitpunkt, hat man überhaupt nicht mehr zu seinem eigenen Spiel gefunden, egal in welchem Wettbewerb. Gewinnen konnte man nur noch, teils sehr glücklich gegen Aufsteiger (Köln) oder Krisenclubs (Mainz, Augsburg, St. Pauli). Ansonsten wurden alle Spiele verloren oder endeten Unentscheiden. Als dann durch BUrkardts und Uzuns Verletzung die Torgefahr abhanden gekommen ist, wurde die Schwächen in der Verteidigung schonungslos offen gelegt - weil nun eben keiner mehr die 3-4 Gegentore vorne ausgleichen konnte.

Der Kader in Frankfurt ist so stark wie lange nicht und hat selbst auf der Bank inzwischen gute Alternativen, sodass auch Ausfälle kompensiert werden können. Viele Spieler haben allerdings ihre Form komplett verloren und wirken auf dem Platz überfodert. Uzun ist nach seiner Verletzung ein Schatten seiner selbst, Bahoya komplett weg vom Fenster, Theate oder Collins Fehleranfällig ohne Ende und das zentrale Mittelfeld um Larsson oder Götze außer Form und ständig verletzt / angeschlagen. Einen Wahi, der meines Erachtens ein richtig guter Kicker ist, haben sie nie eingebunden bekommen.

Und trotz dieser schwachen Spiele und teils hohen Klatschen (0-6 gegen Leipzig) setzt sich Toppmöller in jede Pressekonferenz und erzählt den gleichen Mist und verharmlost die Situation. Bei seinen Ausführungen hat man das Gefühl, dass er die Probleme nicht zu erkennen scheint (ideenloses Angriffsspiel, keine Intensivität im Spiel). Ich denke letzteres ist auch der Grund warum er inzwischen im Verein nicht mehr die hundertprozentige Rückendeckung genießt. Hellmann, Krösche, Hardung und Co sehen die Spiele ja auch und erleben den Trainer bei seinen öffentlichen Auftritten. Da klaffen einfach Welten zwischen seiner Wahrnehmung und der Realität.
Ohne einige Säulen im Team (Kristensen, Knauff, bis zur Verletzung Burkardt), welche sich wirklich reinhauen und alles geben, würde es hier schon ganz anders aussehen und der Trainer wäre schon zu Weihnachten weg gewesen.

Vielleicht ist manchmal weniger mehr und vielleicht sollte der Trainer versuchen, wieder etwas mehr zu den Basics zu gehen (Kämpfen, Einsatzbereitschaft, Zielstrebigkeit). Das ist das, was die Eintracht in den letzten Jahren ausgezeichnet hat - niemals aufgeben und alles raushauen. Diese Einstellung ist komplett verloren gegangen und meines Erachtens hat der Trainer an dieser Entwicklung einen großen Anteil, da er einen anderen Ansatz priorisiert und das Team überfordert.

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Es ist doch ganz normal, dass nach Pokalsieg, Europapokal-Teilnahmen inkl. Europapokalsieg und CL-Teilnahmen die Ansprüche und Erwartungen steigen. Das bedeutet ja nicht, das man nicht korrigierend eingreifen darf, wenn man seine Saisonziele gefährdet sieht. Und die sind logischweise das internationale Geschäft, was mit diesem Kader absolut realistisch sein sollte. Ich mag Dino und seine Art wirklich sehr, bin inzwischen aber auch an dem Punkt, wo ich sagen würde, dass ein neuer Impuls vielleicht unausweichlich ist.

39 Gegentore in 18 Liga-Spielen bedeuten aktuell die schechteste Defensive der gazen Liga, dazu 16 in 6 CL-Partien, das ist einfach viel zu viel. Wie soll das auf Dauer funktionieren? Nur mal so ein paar Zahlen: Über alle Partien hat man 9 (!) Gegentore in den ersten 10 Minuten kassiert, 12 in den letzten 10. 8x hat man zwei Gegentore innerhalb von 10 Minuten bekommen, 4x mehr als 3 Gegentore im gleichen Zeitraum. Und das, obwohl die Abwehr die gleiche ist, wie in der letzten Saison, die mit 46 Gegentreffern in der Liga beendet wurde. Tuta wurde abgegeben und nicht ersetzt, das ist aber mit Sicherheit nicht der Grund für die Gegentorflut. Man wollte hin zu mehr Ballbesitzfussball, das sah zu Beginn der Saison auch ganz vielversprechend aus, das Spiel gegen Union hat dann aber bereits die taktischen Mängel aufgezeigt. Dino hat daraufhin versucht, die Defensive auf Kosten der Offensive zu stabilisieren, was auch phasenweise gelungen ist, eine dauerhafte Lösung hat er leider bis heute nicht gefunden. Im Gegenteil, die Mannschaft scheint mehr und mehr verunsichert, reihenweise individuelle Fehler, Slapstick-Gegentore und komplette Meltdowns der gesamten Mannschaft wie gegen Union, Gladbach, Atletico, Liverpool, Köln, Atalanta, Leipzig oder zuletzt Stuttgart sind inzwischen eher die Regel.

Dazu kommt das Torwart-Theater, dass man sich selbst eingebrockt hat, da man die Situation um Santos einfach falsch eingeschätzt hat (Trapp fehlt nicht nur als Kapitän auf dem Platz, sondern auch als Integrationsfigur in der Kabine) und der regelmäßige Ausfall von Leistungsträgern (Brown, Uzun, Kristensen, Burkardt, Batshuayi, Larsson).

Ich würde mir wünschen, dass Dino den Turnaround schafft und noch viele Jahre Trainer bleibt, aber aktuell hat er eigentlich keine Argumente mehr. Und wenn es denn so kommen sollte, wäre das die erste Entlassung seit fast genau zehn Jahren. Welcher andere Verein (Freiburg und Heidenheim mal ausgenommen) kann das denn von sich behaupten?

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Never ever kann man da klar Ello geben per VAR.

Und dann verlierst Du gegen so einen Quatschverein mit so einer VAR-Verarsche.

Unfassbar. Kein Dortmund oder Bayern kreigt jemals diesen Ello pper VAR, wenn der Schiri erst ansders entschieden hat.

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Wenn’s schon kein Verein schafft, müssen eben die Schiris den Kampf um Platz 1 spannend machen.

In Dortmund feiern sie das 3:2 gegen den Tabellenletzten mal wieder als wären sie gerade ins CL Finale eingezogen :smiley:

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Und dann steigst Du ab, weil die Kölner Keller neuerdings auch in die Höhe Linien ziehen können.

Es ist so quatsch, dass so ein Foul Elfmeter gibt. Die Aktion geht komplett vom Tor weg, das Foul findet an der äußersten Kante des 16ers statt, es bestand 0 Torgefahr.

Wann werden da die Regeln endlich mal überarbeitet? wegen so einem Mist werden Spiele entschieden.

Schön sich alles selber zurecht drehen? Wo war der VAR als vor der Ecke die zum 1:2 geführt hat und Schlotterbeck klar gefoult wurde?

Da wurde vom Schiri auch pro St. Pauli entschieden!

Über den Ausdruck “Quatschverein” als Pauli, Werder und Bengals Fan sage ich jetzt mal nix.

Högscht verdient natürlich. Aber gibst denn iwo auch Mal Bilder zu der Entscheidung ob das auch korrekt war? Hab ich das verpennt auf Sky?

Was sollen sie denn ändern? Dass leichte Fouls vom Tor weg im Strafraum nur indirekten Freistoß geben?

Lag vielleicht am Alter.

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zum Beispiel.

oder den Strafraum wie in jeder anderen Ballsportart auch in einem Radius um das Tor herum gestalten, anstelle eines Rechtecks.

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Mhh. Mit Kreis löst du doch die Diskussionen nicht. Da gibt’s auch ne Ecke an der Auslinie. Und bei indirektem Freistoß gehen die Diskussionen dann wieder los: was ist ein leichtes Foul? Wann geht die Aktion von Tor weg? Überzeugt mich nicht.

Die sollen keinen Ello nach VAR geben, wenn kein einziges Bild clear evidence zeigt, dass das im Strafraum war. Das Foul findet in 30 cm Höhe statt. Da ist nirgends eindeutig zu sehen, dass der auf der Linie den Gegner etroffen hat. Vermutlich war der drin, jo. Aber nicht eindeutig. Und sowas gibts du dann in der 94. Minte. Das ist ganz schlimmer Betrug am gesunden Menschenverstand.

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Ein Kreis ergibt viel mehr Sinn und würde schonmal die ganzen Handspiele und Fouls entschärfen, die super weit weg vom Tor an der Ecke des 16ers stattfinden.

Ansonsten kann man das relativ leicht festlegen: Wird mit dem Foul eine unmittelbare Torchance verhindert? → Elfmeter

Eine ähnliche Entscheidung muss der Schiedsrichter ja auch schon bei Rot/Kein Rot treffen. Gibt ein Stück weit mehr Spielraum für Interpretation der Aktion, ist trotzdem sinnvoller als jedes Foul/Handspiel im 16er automatisch mit einem fast sicheren Tor zu belohnen

vielleicht nicht ganz so dumm hingehen wäre mein lösungsvorschlag.

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Ich hab nix gesehen und bin mir auf die Schilderung von Gordon eingegangen.

neu wieder in wm-form. es gibt einfach keinen besseren, sry.

St.Pauli ist eine so schöne Blaupause von mir.
Mein Verein :hardlove: