weiß gar nicht, ob die verschiedenen Anbieter da konkurrieren oder ihre daten zusammenschmeißen?
Ich bin bspw bei der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern registriert und bin eigentlich davon ausgegangen, dass die da schon ihre datenbanken zusammen führen und hoffentlich nicht konkurrieren.
Zum Thema Auswärtsfahrer:
Mir ging es hier wirklich nur um das Thema „die Vereine mit größerem Interesse in der Bevölkerung sollten mehr Geld bekommen“ - und das finde ich eben absolut nicht, denn nicht alle mit wenig interesse und gutem sportlichen Erfolg haben das als Retortenklub geschafft, sondern durch gutes Wirtschaften und richtige sportliche Entscheidungen
„Einmal typisiert ist für immer! Wenn Du Dich einmal bei einer bestimmten Spenderdatei registrieren hast lassen, bleibst Du bis zum vollendeten 60. Lebensjahr in der Datenbank gespeichert. Alle Organisationen greifen auf das selbe weltweite Spendernetz zu, daher reicht es auch, sich bei einer einzigen Organisation zu registrieren. Beispiel: Wer schon bei der AKB ist, muss nicht zusätzlich zur DKMS oder umgekehrt. Im Gegenteil, Doppelregistrierungen führen zu Irritationen und Mehrkosten, da ein zweifach registrierter Spender zweimal im Spendernetz gespeichert ist und für ein und denselben Patienten im Fall des Falles von zwei verschiedenen Dateien kontaktiert wird.“
Ach, und für alle, die schon länger registriert sind:
Bitte denkt dran, ggfs. eure Adresse in der Spenderdatei zu aktualisieren, damit ihr im Falle eines Falles schnell zu erreichen seid. Das geht hier: Adresse ändern für deine Stammzellenspende | DKMS
Vielleicht könnte man das Thema auch mal in einen anderen Thread verschieben.
„Zudem soll das „Team fanintensive Klubs“ eine Richtungsentscheidung für die Zukunft der Bundesliga wollen. Konkret geht es wohl darum, ob man lieber für internationale Erfolge durch wenige Top-Mannschaften oder eine ausgeglichene Liga stehen möchte.“
Auch die Sekunden nach dem Pfiff schilderte Stieler eindrücklich.„Witzigerweise war es auf dem Feld nie Thema, ob es Handspiel war“, stellte er klar: „Da gab es überhaupt keine Reklamationen. Vielmehr war die Frage, ob es innerhalb oder außerhalb war.“
Wenn man sich also fragt, warum beim Fußball so viel reklamiert wird, dann wäre es vielleicht ein erster Schritt, dass Schiedsrichter das nicht öffentlich als relevanten Bestandteil der Entscheidungsfindung benennen würden.
ich bleib bei dem standpunkt, dass das vor allem von Teams gefordert wird, die denken, sie seien größer als es ihre sportliche Leistung der letzten, sagen wir mal, 10 Jahre, hergibt:
„Eintracht Frankfurt, Schalke 04, Werder Bremen, Hertha BSC, VfL Bochum und VfB Stuttgart sowie aus den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, dem HSV und dem 1. FC Nürnberg“
Alle davon in der zweiten Liga gewesen, bis auf Frankfurt und mit Abstrichen Bochum, alle nicht dort, wo sie „hingehören“/„sein wollen“.
und das sicherlich nicht, weil LEV/WOB/RB/HOF so viel mehr Geld von den Finanziers bekommen, sondern weil sie einfach einen Kackjob gemacht haben.
und gerade Hertha zeigt ja, dass mit mehr Geld nicht im Ansatz zwangsweise mehr Wettbewerbsfähigkeit einher geht.
Wäre ich froh, wenn HOF/WOB/RB nicht in der 1. Liga spielen würden? JA!
Sollte sportlicher Erfolg den Ausschlag geben für die Geldverteilung? JA!
Das’ halt leider falsch weil der Unterschied ist, dass du als geldarmer Vewrei nicht nur keinen Kackjob machen darfst, sondern einen viel besseren als besagte Vereine. Wenn in Leverkusen mal ein Transfer in den Sand gesetzt wird, mault höchstens hier ein Teil des Forums auf, weil man sich mal nicht für Europa qualifiziert. Bei einem werder ist gleich Existenzangst uind Abstieg angesagt…
Also ich finde es schon mehr als nur nachvollziehbar dass man die Fernsehgelder schon danach verteilen könnte, wieviel Einschaltquote die jeweiligen Teams erzielen…
Mag ja sein dass die jeweiligen Teams in den letzten Jahren nicht mehr so performen, aber die Liga lebt doch trotz allem auch stark von der Tradition der Vereine. Wenn die komplette Liga aus Leipzig, Wolfsburg und co. bestehen würde, wären die Fernsehgelder halt auch bedeutend niedriger…
für mich sinds, wie gesagt, 3 Kategorien von Vereinen:
Die Zuschauermagneten
Die Retortenvereine mit externen Geldgebern
DIe kleinen Vereine mit maximal regionaler Fanbase, aber ohne Geldgeber.
und mit dem modell „Zuschauerinteresse“ würde die dritte Gruppe eben komplett abgestraft werden, obwohl sie einen VIEL besseren Job gemacht haben als es offenbar die Clubs dieser Initiative getan haben.
Wenn ich von 2004 als Startpunkt für z.B. meine Mainzer ausgehe (was auch schon 18 Jahre sind -krass) und die Startposition in der Zeit vergleiche, dann ist es einfach unfassbar schlecht, dass Vereine wie Stuttgart, HSV oder Schalke inzwischen weniger gefestigte Bundesligisten sind als eben z.B. Mainz.
Was ich sagen will:
Der Gap zwischen den Top finanzstarken Vereinen zu den vermeintlich großen Traditionsclubs dürfte ähnlich sein wie es der von den Minivereinen zu den Traditionsvereinen war und der sportliche Output ist da einfach im Verhältnis miserabel.
Ich weiß nicht inwiefern das möglich wäre, aber könnte man nicht auch sagen:
Ok VfL Wolfsburg ihr bekommt im Schnitt Betrag X von VW in den letzten Jahren deshalb ziehen wir euch Prozentsatz Y von den Fernsehgeldern ab welche dann auf die Vereine mit dem größten Zuschauerinteresse aufgeteilt werden.
Oder andersrum aufgezäumt: wenn es nicht ständig Proteste und Reklamationen gegen jede Entscheidung gäbe, dann würde man als Schiri die Richtigkeit seiner Entscheidungen auch nicht daran bemessen, wie viel Gegenwind es gab.
Siehst du dich eigentlich auch als den besseren Fan gegenüber Leuten wie jouston, Bastinho, caballero oder mir, die allesamt hier in Leverkusen geboren sind und sich ihren scheiß Traditionsverein somit nicht ausgesucht haben?