Spielzeug-Tie in kompatibel zu Brio Bahnen.
Unser Forum wird da auch nicht repräsentativ sein, schließlich sind wir alle hier mit 12-15 Jahren als dauerzockende PES Suchtis hergekommen. Ich hatte als Kind keinerlei Beschränkung in Sachen Medien und dementsprechend locker handhaben wir das jetzt auch. Es gibt keine klare Begrenzung was TV/Tablet/Spielekonsole angeht. Ich habe eher ein Blick darauf was sie schauen/spielen. Videospiele wird hier hauptsächlich das ganze Mario Zeug gespielt, Lego Jurassic Park/Star Wars, Kirby, Pokemon…
Die kleine ist 5 und der große 8. Die kleine hat natürlich mit allem bisschen früher angefangen, weil der große sie mitzieht. Die kann schon ganz ordentlich Mario Party und Mario Kart zocken. ![]()
Es gibt Tage da wird mehr konsumiert und es gibt Tage, da wird weniger konsumiert. Und manchmal stifte ich sie zu einer Runde Mario Party an, wenn ich bock hab. Wichtig ist uns eigentlich nur, dass sie sich von den Medien nicht führen/kontrollieren lassen. Sie gehen regelmäßig und gerne zum Sport und sobald ein Freund klingelt wird Tablet/Switch etc. liegen gelassen und lieber mit dem Freund gespielt. Wenn wir sagen, dass sie ausmachen sollen, dann immer mit einem Vorlauf von 15 Minuten (außer wir haben einen Termin) und das klappt in der Regel auch gut.
Habt ihr ne Go-To-Quelle für Übungsaufgaben für die Schule? Nächste Woche steht die erste benotete Mathearbeit an und wir haben nen Zettel bekommen, was an Stoff dran kommt. KI ist leider zu dumm, mir da brauchbare Probearbeiten zu erstellen, also mach ich wohl selbst was. Jemand nen Tipp? Am liebsten so was, wo man sich Aufgaben aussuchen und dann einen Test zusammenstellen kann? Kann auch was kosten…
Ja, sein lassen.
Sorry, ist einer meiner Trigger Punkt. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man in der Grundschule ab der ersten Arbeit Übungsklausuren erstellen kann. Lasst die Kinder doch mal eigenen Erfahrungen machen: Wie weit kommt ich, wenn ich gar nichts mache? Wie weit komme ich, wenn ich mich vorbereite?
Die Klassenlehrerin hier hat es durch die Blume versucht, inzwischen sagt sie sehr deutlich, dass die Noten mehr oder weniger unwichtig sind und die Kinder nur heranführen sollen an das Konzept Lernen, Prüfung, Benotung.
Schau in erster Linie, was das Kind selbst möchte. Will es gar nicht lernen, okay, lass es die Erfahrung machen, was dann passiert. Vielleicht klappt’s trotzdem, weil ihm alles zufliegt. Möchte es vielleicht den Zettel durchgehen und schauen, wo es sich noch unsicher fühlt? Dann erkläre ihm den Stoff und macht 1-2 Übungen dazu.
Klar, wir haben auch Bekannte, die ihr Kind Probebarbeiten durchackern lassen, die am besten noch teilen in allen Gruppen und bei einer 2+ kullern dann Tränen, währen die 1 mit einem Spielzeug belohnt wird. Ich glaube viel falscher kann man es nicht machen, aber was weiß ich schon. Mein Eindruck ist aber, dass die Lehrerin es ähnlich sieht und unfassbar genervt ist von diesen Eltern. Selbst wenn das Kind es „einfordert“ (so die Ausrede dieser Probeklausur-Eltern), kann man dem Kind auch mitgeben, wo in der Grundschule die Prioritäten liegen und welchen Stellenwert Noten eigentlich haben.
Ich will gar nicht sagen, dass Noten und alles Quatsch und egal sind. Wobei, vielleicht doch. Aber in der Grundschule sollten Kinder mal Kinder sein und spielend herangeführt werden. Der ganze Kram mit Leistungsdruck und Notenvergleich kommt früh genug. Hat das Kind Lernschwierigkeiten und kommt gar nicht zurecht, reden wir über was anderes. Aber dann helfen Probeklausuren auch nicht, sondern man muss ganz andere Wege beschreiten.
Ja, gebe ich dir absolut recht…wobei ich die „Sorgen“ der Eltern mit unter verstehen kann.
Ich weiß auch nicht @FoxoFrutes in welcher Klasse dein Kind geht? Aber grundsätzlich geht (fast) jedes Kind aus einem Elternhaus mit Struktur und Liebe sicher seinen Weg.
Noch dazu kommt es inzwischen vor, dass viele Eltern die Klassenarbeiten der größeren Geschwister aufheben (fotografieren), um dass 3 Jahre später zu „glänzen“ mit den jüngeren Geschwistern. Die Folge ist durchaus, dass es Schüler auch schonmal auf eine weiterführende Schule schaffen, denen der Druck dort gar nicht gut tut. Ein solider 3er Schüler aber nicht empfohlen wird, obwohl er sich dort eventuell leichter tun würde, weil er die 3 alleine und ohne viel Aufwand schafft. Das ist jetzt natürlich alles etwas vereinfacht.
Ach, und du hast doch sicher das Mathebuch mit Übungsaufgaben da? Wenn er/sie da fit ist, ist doch alles ok?
Liebe Grüße
clubberer1974
Okay, erstmal danke für die ausführliche Antwort. Mit so was hab ich gar nicht gerechnet um ehrlich zu sein.
Also zum Einen haben wir mit unserer Tochter gesprochen und es war ihr Wunsch, dass ich ihr nochmal Aufgaben gebe zum Üben. Das machen wir eigentlich regelmäßig, meistens denk ich mir da 1-2 Sachen aus und schreib die schnell auf ein Blatt. Aufgrund der Themenvielfalt wollt ich’s jetzt halt digitalisieren. Das kommt wie gesagt von ihr, weil sie selbst schon ganz gut merkt, was sie schon gut kann und was nicht.
Völlig unabhängig davon, und das ist vielleicht mein Trigger Punkt, bin ich aber der Ansicht, dass das Schulsystem in unserem Land, wo es früher oder später eben drauf ankommt, Dinge rein zu hämmern und auf Abruf raus zu kotzen, es notwendig macht, dass Kinder eine gewisse Disziplin beim Erarbeiten von Stoff erlernen. Bin ich auch kein Fan von, aber ich habe selbst darunter gelitten, dass meine Eltern genau das mit mir gemacht haben, was du oben beschreibst. In der Grundschule nix gemacht, alles gekonnt, nie lernen müssen, super. Weiterführende Schule zwei Jahre gerade so durch gemogelt, dann angehängt worden, schlicht weil ich nie jemanden hatte, der mir vermittelt hat, dass und wie man sich eben auf Prüfungsleistungen vorbereitet. Das hat mir im Erwachsenenalter leider Türen versperrt und ist heute noch ein Problem in vielen Bereichen für mich.
Nicht falsch verstehen, ich würde mein Kind jetzt nicht hinsetzen und in der zweiten Klasse fünf Stunden pauken lassen bis sie alle Aufgaben fehlerfrei kann, aber der Grundgedanke “hier steht eine Prüfungsleistung an, wie gut bin ich vorbereitet?” Gemeinsam mit dem Learning, dass man eben bei guter Vorbereitung nichts zu befürchten hat, ist mir schon wichtig.
Ja, das haben wir schon durch. Sie ist da aber nicht fit, deshalb wollen wir einfach noch ein paar Aufgaben zu den verschiedenen Themen haben, die sie bei Gelegenheit immer mal machen kann.
Das ist so ein guter Punkt. Auch da sehe ich teilweise die Schule selbst etwas in der Pflicht, weil sie zumindest damals absolut nicht vermitteln konnten wie man das Lernen lernen könnte. Da kommt dann eben auch wieder die Familiensituation ins Spiel: Müssen die Eltern lange arbeiten um überhaupt den Laden irgendwie am Laufen zu halten, haben die ja auch gar nicht die Kraft oder Zeit alles so zu vermitteln wie es die Kinder bräuchten.
So wie du es machst klingt es auf jeden Fall nach einem gesunden Mittelmaß.
Verstehe ich gut. Und wie bei vielen Erziehungsdingen, ist es wahrscheinlich eine Frage der eigenen Philosophie und Erfahrungen.
Ich denke ich kann mein Kind auch begleiten und ggf. Methoden zeigen, wenn ich später den Eindruck habe, dass es sein Potential nicht ausschöpft und damit unzufrieden ist/sein wird. Aber ich bin auch der Meinung, dass das nicht schon in der Grundschule sein muss. Doch diese Angst abgehängt zu werden, die auch auch beschreibst, ist allgegenwärtig. Hier müssten m.E. viel mehr Aufklärung her, ab wann das zu einem Thema wird, und zwar nicht in der Grundschule.
Wenn es ab Klassenarbeit 1 nur funktioniert, wenn die Eltern massiv supporten, würde ich das für ungesund halten. Hilfe und Unterstützung anbieten, klar, jederzeit. Aber wichtiger ist mir, dass das Kind einen Eindruck über die eigenen Fähigkeiten und Methoden erlangt. Nur, wenn das alles gar nicht klappt, würde ich eventuell über eine Probeklausur nachdenken.
Edit: ich wollte noch sagen, dass du denke ich den richtigen Weg gehst. Dein Kind möchte die Hilfe, du bietest es an. Ich fand nur, dass das initiale Setting etwas extrem klang, bei der ersten Arbeit direkt in die vollen zu gehen.
Wir haben hier Eltern, die schon Karrierepläne für die Kinder haben, wie sie es auf jeden Fall später in s.g. „Führungspositionen“ schaffen, und dafür sei ja Drill und Disziplin von Tag eins an wichtig, sonst wird man ja nix. Wollen wir Kinder das überhaupt? Nicht jeder ist für alles gemacht. Und manchmal habe ich den Eindruck, dass hier verpasste eigene Wünsche und vor allem Ängste in das Kind projiziert werden. Komischerweise sind es auch oft Eltern, die irgendwas, was sie für unglaublich erstrebenswert halten, ganz knapp nicht erreicht haben. Beim Freizeitsport oder Musikunterricht natürlich dasselbe in grün.
Das hier liebe ich. Und ich glaube viel mehr Eltern bräuchten diese Sicherheit vermittelt.
Langen Post geschrieben, dann wollte das WifiOnICE nicht mehr ins Internet, daher wieder mal typisch ohne Details und Hinleitung:
Unser Klassenlehrer hat hier von den Kindern die Frage gestellt bekommen, was sie noch machen können.
Vorarbeiten in den Schulheften und -büchern findet er nicht gut, aber er hat selbst einfach solche Lernbücher von Cornelsen und Co. empfohlen. Dabei ist es ihm bspw wichtiger, dass die Dinger den Kids gefallen und sie Spaß dran haben. In der Regel sind die von Haus aus schon gut auf die Themen der einzelnen Klassen ausgerichtet - egal, ob die Kids jetzt das Futter für süße Hamsterbildchen berechnen oder wie viele Pfeile die sieben Minecraft-Skelette auf Steve schießen - am Ende ist es sowieso alles über Bedarf ![]()
Dann brauchst du dich auch nicht mit irgendwelchen Webseiten rumschlagen, die Vorsicht selbst gar nicht wissen wie sie ihr Geld verdienen wollen oder du auch erstmal alles zusammensuchen musst.
Zusätzlich ist hier auch die Anton App im Einsatz. Die find ich allerdings nur mäßig motivierend und meistens sind die Aufgaben immer einen Tick zu einfach aus meiner Sicht.
Wir haben das auch immer recht locker gehalten in der Grundschule und die Grundschullehrer ebenso. Gute bis sehr gute Noten. Bildungsempfehlung Gymnasium. Alles cool.
Dann auf ein großes Gymnasium gewechselt und ist turns out nobody gives a single f****. „Lockere Eingewöhnung in der 5. Klasse“ am Arsch. Ab Beginn im Prinzip nur Leistung. Im Zweifel immer die schlechtere Note. Angst zur Schule zu gehen, Noten an der Grenze zu „ungenügend“, Gespräche mit Lehrern, etc.. war und ist richtige Arbeit ihm klarzumachen, dass er mehr wert ist als seine Noten.
Haben uns, natürlich gemeinsam mit dem betroffenen Kind, entschlossen, dort (wahrscheinlich) kein Abi zu machen. Ziel ist Abgang 10. mit mittlerer Reife und dann schauen wir weiter.
Die Entscheidung für die weiterführende Schule in diesem Jahr, war eine der schwersten des bisherigen Elterndaseins.
Unsere (sehr gute) Grundschullehrerin war ganz klar für das Gymnasium, wir waren aber (wegen Mathematik) eher „Team Realschule“. Als wir uns dann beide Schulen angesehen haben, hatten wir ein viel besseres Gefühl beim Gymnsium. Hier war alles mit mehr Herz, die Leitung war super sympathisch und das Konzept hat uns überzeugt. In Klasse 5 und 6 gibt es z.b. die Fächer SoLE und LeLe. Soziales Lernen und Lernen Lernen. Dazu noch ganz viele verschiedene AG’s, die unserer kreativen Nudel sicher auch viel Spaß bereiten werden. Es war einfach rund.
Und wenn es nicht klappt und zu viel ist/wird? Dann kann sie problemlos zurück auf die Realschule oder sie geht nach der 10ten (ohne Prüfung) ab und hat die mittlere Reife.
Gott, ich hätte früher meinen Arm gegeben für LeLe.
Bei uns gab es damals auf dem Gymnasium glaube ich (mindestens) einmal im Jahr einen Methodenkompetenztag. Kein normaler Unterricht, stattdessen hat man sich einen ganzen Tag damit beschäftigt, wie man eigentlich lernt, recherchiert oder präsentiert.
Hier am Gymnasium ist es so, dass Klasse 5 und 6 als Erprobungsstufe gelten, die zusammengehören. Man kann in der 5 daher auch nicht sitzen bleiben. Am Ende der 6 wird dann geguckt, ob die Entscheidung für diese Schule die richtige war. Weiß nicht, ob das irgendwie Standard ist, aber ich find das doch recht smart.
Vor der Entscheidung stehen wir für nächstes Jahr auch. Da die ganzen Informationsabende erst Anfang des nächsten Jahres kommen, sind unsere Gedanken natürlich noch nicht ganz so weit.
Wir sind uns aber relativ sicher, dass es am Ende eher kein Gymnasium wird. Auch wenn die schulischen Noten es durchaus hergeben, würde unsere Tochter auf den Leistungsdruck am Gymnasium nicht so positiv reagieren.
Da bin ich dann aber sehr froh, dass es hier in SH als Alternative nicht die Realschule, sondern Gemeinschaftsschulen gibt, mal mit und mal ohne gymnasialer Oberstufe. Wir müssen uns also bei der Entscheidung gar nicht davon beeinflussen lassen welchen Abschluss sie am Ende machen könnte, sondern konzentrieren uns darauf, dass die Schule mit ihren Angeboten für sie passt.
Letzte Tage haben wir einen Informationsbrief der Stadt zur Einschulung im nächsten Jahr bekommen.
Also früher
gab es einen Tag der offenen Tür, den Tag der Anmeldung, Schulärztliche Untersuchung und dann die Eischulung.
Heutzutage:
- Infotermin der Grundschule für die Eltern mit vorheriger Anmeldung. Laut Brief soll man dort in der kommenden Woche anrufen und einen Termin vereinbaren. Die Schule hat aber ein Onlineformular per doodle (
) in das man sich eintragen musste. Muss man auch erstmal herausfinden. - Tag der offenen Tür mit Zeitslot
- Schulärztliche Untersuchung
- Besucher des Lehrers/der Lehrerin in der Kita im Frühjahr
- Hospitieren des Kindes in der Schule im Frühjahr
- Elternabend der künftigen Klasse im nächsten Sommer
- Kinderkennenlerntag der künftigen Klasse im nächsten Sommer
- Einschulung
Das sind 8 Termine. Also ja, es ist natürlich super, dass sich um einen guten Start bemüht und so, aber dennoch…irgendwie wird man da mit Terminen direkt überschüttet.
Bekannte von uns haben Zwillinge, die dann auch in getrennte Klassen gehen. Die haben dann eine solide zweistellige Zahl an Terminen.
Edit: Es sind sogar 10. Ich habe “Schulanmeldung mit Schulspiel” und “Elternabend Betreuung” noch vergessen.
Welche Schule?
Welche Schule genau? Peter-Wust-Schule in Mecklenbeck
Gut, die ist halt auch nicht unbedingt das Mainstream-Konzept. Daher schon logisch bzw. erklärbar.
Inwiefern haben die denn ein abweichendes Konzept? Also klar die scheinen gerne die Eltern einzubeziehen, was ja auch nicht verkehrt ist. Aber ich als Laie ging jetzt mal davon aus, dass das überall mehr oder weniger ähnlich gemacht wird.