Parent Corner - Einfach gebunst, bestes Ergebnis

Im Zuge dessen hier auch noch mal die viel zu unregelmäßige Bummelkastenempfehlung.

Tolle und auch für Erwachsene ertragbare Songs. Der Dude hat alles im Alleingang gemacht. Die Musik ist (glaube ich) komplett gebeatboxt bzw. mundgemacht. Die super Videos ebenfalls mindestens 6. Semester Filmhochschule.

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Also wie bei „Kanonenfieber“. nur für ein anderes Publikum.

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Wäre witzig wenn sich hinter/unter der Pickelhaube der Bummelkästner verbirgt.

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Zum Schluss noch eine reine (Wimmel-)Buchempfehlung. Der Wimmelbuch gewordene Albtraum von der AfD bis hin zu Trump und Putin. Selbst Merz und Co. halten ihren Enkeln die Augen zu:

Mein großes Berufe-Wimmelbuch – Ich kann alles werden!

Die schwarze Bauarbeiterin, das lesbische Paar mit Sohn, der tatöwierte und glatzköpfige Pfleger, die Müllfrau. Diesem Buch ist nichts heilig. Meine Güte, der Sohn heißt Yussuf!! Und der Tierarzt Dr. Ali. Im Rest der Welt sicherlich längst irgendwo zwischen Index und Bücherverbrennung, kann dieses Kleinod der Diversität natürlich ausschließlich in der linksgrünen Meinungsdiktatur Habeckland erhältlich sein.

Im Ernst: Jonte und Max sind (obwohl wir hart dagegen arbeiten) so krass auf Geschlechterrollen fixiert, dass es die reinste Wohltat ist sie mal nen Gegenentwurf wahrnehmen zu lassen.

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Dass Kanonenfieber ausgerechnet hier genannt wird kommt doch überraschend. Würde mir da allerdings deutlich lieber die Räuberratte geben, Kanonenfieber ist furchtbar aber das würde in einen anderen Thread gehören.

Mich würde mal interessieren, wie hier die Elternzeitmodelle genutzt werden / wurden und inwieweit man von den Modellen auch Vorteile hat. Man(n) will ja so gut es geht, gerade am Anfang viel Zeit mit dem Nachwuchs verbringen und jeden Schritt mitverfolgen, ist halt auch immer eine Frage des finanziellen Spielraums.

Wir persönlich werden wohl das Modell der 14 Monate Elternzeit bevorzugen, den ersten Monat gemeinsam und ich dann noch den 13. Monat allein, dann will meine Frau auch wieder arbeiten. Durch meine Arbeitszeiten und auch die Möglichkeit mal im Home Office zu bleiben bleibt es durchweg flexibel. Wie ist bzw. war es bei euch?

Lt. der Dame Heute bei der Elterngeldstelle wird sich für die Zeit nach der Elternzeit (also wenn man hier noch Geld beanspruchen will) etwas Mitte dieses Jahres ändern, was genau konnte sie noch nicht genau sagen.

  • Frau blieb / bleibt Zuhause, der Mann geht arbeiten in vollem Umfang
  • Frau nimmt ein Jahr Elternzeit, der Vater nimmt 2 Monate (insgesamt 14 Monate)
  • Ein anderes Modell z. B. beide Teilzeit
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Wir hatten eine Mischung daraus.

Ich war zwei Monate zuhause und bin danach in Teilzeit wieder eingestiegen. Meine Frau war länger raus, um danach dann auch wieder Teilzeit einzusteigen. Macht euch frühzeitig Gedanken, was nach der Elternzeit mit dem Kind passiert und wie ihr das mit Job vereinbart bekommt. Wir dachten uns nämlich auch „Ja geil, dann einfach ausm Homeoffice arbeiten und das Kind spielt ruhig daneben.“

Das hat bei Kind 1 super geklappt.

Bei Kind 2 war das für alle super schwierig. Weil der einfach VIEL aktiver, lauter, aufmerksamkeitsgeiler war. Konzentriertes Arbeiten war da nicht drin.

Gut, dass ich nur in der Werbung arbeite. Höe höe.

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Wir haben uns jetzt so entschieden, das ich 2 mal 6 Wochen mache. Einmal nach Geburt und jetzt geplant 1 Jahr danach nochmal 6 Wochen. Das heißt meine Freundin macht dann einen Monat weniger.

Aber meine Freundin macht gerade eh noch in Vollzeit ihren Master nach, dementsprechend ist das für sie auch anders.

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Das können wir uns schon denken, dass das erstmal nicht funktioniert… Da kommt mir immer dieses Video mit dem Telko Hausmädchen in den Kopf :hihi:

Da ich Spätschicht habe, also so ab halb 12 beginne könnten wir uns das evtl. gut einteilen mit den Zeiten wenn meine Frau dann wieder Vormittags starten sollte inkl. Grippe.

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Meine Frau ist 2 Jahre in Elternzeit. Ich war zur Geburt und zum ersten Geburtstag jeweils 4 Wochen in Elternzeit.

Im März kommt mein Sohn fast pünktlich zum zweiten Geburtstag in die Kita und meine Frau fängt dann in Teilzeit wieder an zu arbeiten.

Da ich 2-3 Tage die Woche im Homeoffice bin, lief das auch grundsätzlich gut.
Mama konnte entspannt duschen. Auch mal selbst in Ruhe ein Telefonat führen oder was im Haushalt machen.
In den letzten Wochen klopft er aber alle paar Minuten an die Tür zum Arbeitszimmer.
Papa?! Feierabend??? :smiley:

Wir freuen uns auf die neue Etappe.

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Ich war beim 1. Kind 4-5 Monate in Elternzeit, beim 2. 6-8. Dazu noch mal ne Weile Teilzeit in Elternzeit.

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Wir haben es bei Kind 1 genauso gemacht. Monat 1 war eigentlich gedacht, um viel Zeit mit dem Kind zu verbringen, das war aber ehrlich gesagt im Rückblick völliger Blödsinn. Gerade am Anfang pennen die so viel über den Tag verteilt, dass da außer anschauen und süß finden nicht so viel los ist. Wirklich aktiv erlebt habe ich die Zeit erst ein paar Monate später. Dennoch war der erste Monat nach der Geburt gut gewählt, weil das meine Frau gut entlastet hat. Die hatte auch noch ausreichend mit sich selbst zu tun und war froh, dass ich banale Dinge wie Einkaufen etc. erledigen konnte. Dafür ist das wirklich top. Monat 13 habe ich dann genommen, damit meine Frau sich voll auf den Wiedereinstieg in den Job konzentrieren kann. Ich habe die Eingewöhnung in der Kita übernommen und sie konnte ihre Aufmerksamkeit erstmal wieder der Arbeit widmen, um möglichst gut und störungsfrei wieder rein zu kommen. Das war auch rückblickend super und würde ich wieder so machen.

Bei Kind 2 habe ich Monate 7 und 13 genommen. Eigentlich weil wir im Sommer nen Monat zu viert rum reisen wollten, hat sich dann aber anders ergeben und meine Frau ist sehr früh wieder arbeiten gegangen, weil ihr nach Corona und Elternzeit die Decke auf den Kopf gefallen ist. Da war es dann passend, dass ich EZ hatte. Monat 13 war ursprünglich angedacht um wie bei Kind 1 den vorgesehenen Start in den Beruf zu erleichtern, was ja dann überflüssig war. Das war dann einfach ein Monat in dem ich eben Hausmann war und mich um beide kümmern konnte - war auch sehr schön.

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Unser 8jähriger hat am Wochenende kurz dargelegt, was er mal werden möchte. „Papa, was genau weiß ich noch nicht. Aber ich will auf jeden Fall berühmt werden. So dass mich die Leute auf der Strasse erkennen und ich nicht in der Masse untergehe…“
Social Media wartet wohl noch n bißchen länger als eh schon geplant…

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Ich habe heute erst einmal erfahren, dass beide Partner nur noch einen Monat gleichzeitig in Elternzeit gehen dürfen seit April 24.

Das soll aus irgendeinem Grund gut sein für die Gleichberechtigung, obwohl das ja wohl eher dazu führt das nur die Frau zuhause bleibt.

Super System ist das.

Naja. Auf Reisen haben sehr oft Eltern getroffen, die in Elternzeit zusammen mit ihren Kids unterwegs waren. Muss man dann ja ausnutzen.

Aber de facto hiess das fast ausnahmslos, dass die Frau sich um die Kids gekümmert hat, wæhrend der Mann schøn mænnlich Feuer gemacht, gegrillt, socialized, Bier getrunken und vielleicht die Einkæufe erledigt hat. Da glaube ich schon, dass reine Vætermonate mehr zur Vater-Kind-Beziehung und Gleichberechtigung fuehren.

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Nee, oder? Also, dass nicht beide Elterngeld bekommen, okay. Aber nicht mal „normale“ Elternzeit ohne Elterngeld?

Gemeinsames Elterngeld: Neue Regelungen verunsichern junge Eltern | MDR.DE

Da war ich zu undeutlich: Gleichzeitiger Elterngeldbezug geht nicht mehr.

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Alles klar. Da rührt glaube ich auch der Irrglaube her, man könne nur Elternzeit nehmen in den Zeiten wo es auch Elterngeld gibt.

Wir sind am überlegen, dass meine Freundin 2 Jahre Elternzeit durchzieht, ich dafür aber gar nicht. Ich arbeite Remote und im Außendienst, habe aber tatsächlich seit dem Jobwechsel vor 2 Jahren seltenst mehr als 1-2 Termine die Woche auswärts. Bin ich trotzdem dumm, wenn ich auf eigene Elternzeit (ein Monat vielleicht?) verzichte?

Puh, ich find’s halt hart für deine Freundin und welche (mentalen) Hüte sie sich implizit damit aufsetzt.
Aus meiner Erfahrung heraus sprecht da mal über die Aufgabenverteilung zu dieser Zeit bzw. auch danach: wer hat was auf dem Schirm und kümmert sich um planerische Dinge: Garderobe im Blick behalten, Essensplan erstellen, Kochen, Haushaltsaufgaben im Blick haben, Haushaltsaufgaben durchführen, Kinder wegbringen, Ansprechpartner für Kindergarten/Schule/Sport/Blockflöte/… sein, … - da sammelt sich eine Menge an und kann sehr belastend werden!).

Wenn es finanziell machbar ist finde ich Elternzeit eine super Sache.
Gerade in den jungen Jahren hast du da auch selbst noch was von deinen Kids :slight_smile:
Unabhängig vom Elterngeld hast du ja auch die Möglichkeit bis zum achten (sechsten?) Lebensjahr Elternzeit zu nehmen - klar, immer unter Einhaltung der Fristen und afaik geteilt auf maximal drei Zeiträume.

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