Parent Corner - Einfach gebunst, bestes Ergebnis

Tochter (3) streicht sich über die Nase, ein Popel bleibt am Finger hängen. Kurzes ansehen, dann abstreifen am Bein.

„Komm’, ich mach den mal weg, sonst bist du ja Prinzessin Popelbein!“
„Ich bin keine Prinzessin!“

:heart:

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Prinzessin is ja erstmal nix schlimmes. Gibt ja solche und solche…

Ist wahr, allerdings finde ich großartig, dass sie das mehr stört als das Popelbein :smiling_face:

Ich grätsche mal wieder mit einem weniger erfreulichen Radiofeature rein. Ich finde, das gehört auch einfach zum ganzen Kinderthema dazu und wird im Allgemeinen viel zu selten thematisiert. Meistens hört man ja nur die bekannten Sätze: „Meine Frau war so stark, wow.“ „Sie hat das so toll gemacht.“ „Unglaublich, ich hätte das nicht gekonnt.“ etc.

Für alle, die eine nicht so komplikationslose Geburt miterlebt haben, ist es vielleicht ein Beitrag, der einem bei der Verarbeitung helfen kann. Für alle anderen ist er aber auch hörenswert, wie ich finde. Vielleicht kann man so zukünftig manches verhindern.
Allerdings musste ich ihn mehrmals pausieren, weil ich es fast nicht ertragen konnte.

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Weinen hilft dir jetzt auch nicht - Gewalt in der Geburtshilfe
Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von gravierenden Verletzungen der Menschenrechte in geburtshilflichen Einrichtungen. Schätzungsweise sind in Deutschland 40 bis 50 Prozent der Mütter betroffen. Hebammen und ärztliche Geburtshelfer als Gewalttäter, kann das sein? // Von Marie von Kuck - DLF/WDR 2017

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Profilwahl am Gym steht an. Naturwissenschaftlich, Sportlich/biologisch oder dritte Fremdsprache. K1 ist derzeit im absoluten “mir doch alles egal, was stresst ihr mich eigentlich so voll?!“-Modus unterwegs. Bio und Chemie liegen ihm weniger (faule Socke!).

Einerseits denke ich, das naturwissenschaftliche Profil kann ihm helfen sich gerade in diesen Fächern zu verbessern. Er neigt zu sportlich/-biologisch oder dritter Fremdsprache (spanisch). Daddy Balu vermutet hier natürlich wieder die Suche nach dem einfachsten Weg als Hauptmotivator (nochmal: faule Socke!!!). Kann da nicht aus meiner Haut.

Beruflich vor-orientiert ist er nicht. War ich auch nicht mit 12/13.

Stressen wir uns und ihn zu sehr mit der Frage? Ist das am Ende eigentlich wirklich so sehr von Bedeutung?

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Also wenn es ihm nicht liegt, geht es mit so einer Wahl komplett nach hinten los.
Ich war z.b in Deutsch überhaupt nicht gut. Bei der Wahl zur zweiten Fremdsprache haben sich meine Eltern und ich vom Beratungslehrer zu Latein überreden lassen, da mir das bei Deutsch helfen sollte.
Ende vom Lied war, dass ich zwei schlechte Fächer hatte…

1 Danksagung

Naja….ich habe meine komplette Schulzeit auch alles so raus gesucht, dass ich möglichst wenig Aufwand habe. Ich geh mal schwer davon aus, dass Daddy Balu während der Schulzeit auch ne‘ faule Socke war :grimacing:….ich würde sagen „kein Stress bei dir und kein Stress bei Balu-Junior“. Interessiert alles später keinen mehr.

Liebe Grüße
Clubberer1974

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Lass ihn das machen, was er am besten kann.
Wenn er kein Naturwissenschaftler ist, wird sein Abschluss und sein Schulleben nur darunter leiden wenn man ihn ins Naturwissenschaftliche Profil steckt.

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Mich persönlich interessieren eh nur die Noten in den wichtigen Fächern. Sport, Kunst,Musik.
Alles andere ist mir egal.

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Mit 12/13 würde ich ihm bei der Wahl freie Hand lassen und höchstens nur dezente Tipps geben. Und wenn die Wahl nur wegen „vielleicht am wenigsten Aufwand“ erfolgt, auch okay. Selbst wählen und damit auch für sich selbst Verantwortung tragen ist wesentlich hilfreicher als was aufgedrückt zu bekommen auf das er noch weniger Bock hat und er noch weniger Spaß dran hat.
Dann sind seine Stärken halt nicht bei den Naturwissenschaften, das wird sich durch noch mehr ungeliebte Fächer aber auch nicht bessern.

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Hab heute mal im Homeoffice auf das 1 jährige Patenkind aufgepasst.
Respekt an alle von euch die während der Pandemie im Job irgendwas gebacken bekommen haben :see_no_evil: aber hey sie schläft jetzt…

Das hat niemand :grimacing:

Das sind diese Arbeitgebermythen, dass man mit einem Kind im Haushalt arbeiten könnte und dieses nicht nur vor dem TV zu parken.

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War er. Hat aber gereicht für die damalige Realschule. Abi war bei uns nie Thema. Stammen aus der DDR Arbeiterschicht. Sehr ländliche Region. Hauptziel war da: mit vernünftigem Schulabschluss schnell in eine Berufsausbildung. Die nächste Uni war mindestens ne Autostunde entfernt. Über Studium wurde nie ernsthaft nachgedacht oder gesprochen.

K1 hatte die Bildungsempfehlung fürs Gym und auch nie Mühe dort gute Leistungen zu erreichen. Auch die ersten Jahre am Gym liefen gut. Jetzt (Mitte Klasse 7) hagelt es plötzlich die ersten Vierer in typischen Lernfächern. Daher die Bedenken bei der Profilwahl.

Danke für eure Meinungen. Vorhin nochmal mit ihm gesprochen und ihm gesagt, dass er selbst entscheiden soll. Er hat Bock auf Sport und ist interessiert an Ernährung und Co. Dann soll er machen. Wie ihr schon sagt: Ihn bestätigt es im Augenblick in seiner Selbstbestimmung und es interessiert am Ende wahrscheinlich ohnehin niemand mehr.

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Reguliert ihr den Hörspiel-Konsum eurer Kinder?

Seit unsere große entdeckt hat, dass Alexa quasi alle Bibi & Tina, Paw Patrol, etc. Folgen auf Kommando spielen kann, ist sogar Fernsehen eher uninteressant geworden. Wenn man sie ließe, würde das Kind wohl wirklich den ganzen Tag eine Geschichte nach der anderen ballern bis es ins Bett geht.

Wir sind unentschlossen wie wir das finden und ob wir einschreiten sollten bzw. ab wann. Sie macht das sogar so gerne, dass Deals wie „ich räume jetzt blitzeblank mein Zimmer auf und dann darf ich Alexa hören okay?“ sogar von ihrer Seite kommen. Grundsätzlich ist uns das auch lieber als Fernsehen, aber es kommt uns doch seltsam vor, wenn das Kind zwei Stunden lang verschwindet irgendwie.

Will da einfach Mal Meinungen hören, da wir wie gesagt selbst nicht so genau wissen, wie wir das finden sollen.

Also bei Hörspielen würde ich mir keine großen Sorgen machen. Es sind spannende Geschichten, die gleichzeitig die Vorstellungskraft fördern. Vermutlich hört diese überschwängliche Begeisterung irgendwann von alleine auf. Deshalb würde ich die Welle an eurer Stelle jetzt mitnehmen und froh sein, dass sie nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher geparkt werden möchte. :bushlove:

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Schließe mich da an…meine Jungs haben schon immer stundenlang Hörspiele gehört…heute mit 16 und 13 lieben sie immer noch ???, Bibi und Teufelskicker. Schlafen regelmäßig damit ein. Geschadet hat es ihnen (hoffentlich) nicht. Vorstellungskraft, Konzentration und Sprache werden damit gefördert.

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Also ich konnte früher die ersten drei Bücher von Harry Potter auswendig aufsagen, weil ich die Hörbücher von Rufus Beck immer und immer wieder gehört habe. Und die ersten 120 Folgen der Drei Fragezeichen sind bis heute in meinem Kopf.

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Meine Tochter hört auch den ganzen Tag Bibi & Tina Geschichten über die Alexa. Nebenbei bastelt oder malt sie.

Ist doch wesentlich besser, als wenn sie irgendeinen Schrott am Fernseher oder Tablet anschaut.

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Hauptsache, die Kinder lesen nicht so viel, das verdirbt die Augen und man kommt auf dumme Gedanken.

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Pah. Lesen. Das Fernsehen der Armen.