Bis ~3 hat der Große hier die Männer nachgeäfft und sich dabei komplett schlapp gelacht. Ich glaube aus seiner Sicht waren die alle besoffen, so viel wie die hingefallen sind
Dementsprechend war er bei der letzten WEURO ziemlich enttäuscht, weil die Mädels einfach nicht so viel hingefallen sind - dennoch hat er da schon etwas mehr mitgefiebert, wenn es spannend wurde.
Aber ehrlicherweise läuft hier auch so gut wie nie Fußball, wenn die Kinder-Tageszeiten sind
ich würde mir da auch keinen kopf machen. meinen hat es erst mit 5 gefallen fußball zu schauen. dann aber stadion und tatsächlich 90 minuten kucken. aber im tv? glaub da war 2014 das erste einschneidende. da war er ja auch erst 5 merk ich grad. da war er der einzige traurige, weil messi verloren hatte.
die messi emotionen sind gestern sogar wieder hochgekommen. das fand ich schön. ich finde es gut wenn die emotionen in der hinsicht haben. da gab es echt tränen, erst vor verzweiflung und dann vor freude. das darf ich aber bestimmt niemandem erzählen…
was ich sagen wollte, es gibt so viele andere schöne sportarten, und entliebt hast du dich doch eh schon, oder? ein stück weit wird auch sein umfeld ne richtung geben. egal was er mal für einem hobby nachgeht, du wirst es lieben ihm dabei zuzusehen. scheiß doch auf fußball.
Home Office. Das Büro sieht aus wie 'ne Müllhalde im Moment, weil im Moment immer alles nur schnell schnell in den Raum geräumt wird und keiner außer mir im Moment hier Arbeiten/Spielen „darf“.
Die beiden Großen streiten sich im Zehnminutentakt, die ganz kleine hat gerade irgendwas zu verarbeiten und schreit nur rum, wenn sie denn nicht auf dem Arm ist.
Meine Frau und ich dementsprechend gereizt, versuchen aber weiterhin cool zu bleiben.
Boach.
Sorry, musste einfach mal raus, witzigerweise ist der Akku schnell wieder voll, wenn man sich das einfach mal von der Seele tippt.
Jetzt mal Feierabend machen und die Kids von meiner Frau übernehmen, damit sie beim Sport bisschen Ausgleich findet nach 10 Stunden Streit und Geschrei.
Ach, wenn wir hier schon beim Frust ablassen sind.
Kind 2 macht uns das Leben aktuell echt schwer. Wir sind glaube ich auch ein wenig verwöhnt gewesen, weil Kind 1 super pflegeleicht war. Hat früh durch geschlafen. War bis 18 Monate nicht wirklich mobil, so dass es relativ leicht war, sie nebenher zu betreuen. Selbst bei Sachen wie Zähne echt nur moderat gejammert. Absolutes Traumkind.
Kind 2 komplettes Gegenteil. Krabbelt schon seit Monaten, gestern erste Schritte gemacht. Nur am Jammern, ständig bei allem. Jammert, weil sie auf den Arm will, nimmst sie hoch, jammert weil sie runter will. Jammert wegen Hunger, machst was zu essen sie schlägt den Löffel weg. Nachts wacht sie 6-7 mal auf und jammert einfach nur bis man sie wieder in den Schlaf trägt. Ist natürlich super aktiv weil sie so mobil ist, was auch zu Ärger führt (Jammert weil sie nicht den Weihnachtsbaum umreißen darf). Dazu ist hier quasi seit Oktober oder so immer jemand krank im Haus. Dass beide Kinder in der Betreuung waren ist Wochen her, seitdem immer maximal eine. Die andere dann zu Hause und nebenbei im Home Office betreuen, im Zweifel auch alleine wenn der Partner ins Büro muss. Dazu dann noch der übliche Vorweihnachtsstress.
Es is einfach fucking brutal gerade. Wir sind auch nervlich beide so dermaßen am Limit, dass wir es natürlich auch immer mal aneinander auslassen. Das führt dann wieder zu noch mehr Stress und Belastung. Ich merke richtig, wie mich dieses Kindergejammer so hart triggert. Wenn ich zum 200sten Mal am Tag dieses Schluchzen höre, könnte ich ausrasten. Das nervt mich selbst, weil ich natürlich weiß, dass sie das ja nicht macht um uns zu ärgern, aber es ist einfach sehr schwer auszuhalten im Moment. Hoffentlich wird das bald besser ey.
Davor habe ich ja auch etwas Angst, falls wir mal ein zweites Kind bekommen sollten. Das erste war und ist insgesamt so super pflegeleicht, da kann das zweite fast nur das Gegenteil werden.
Unsere Kinder wurden immer leichter - nur halt immer mehr
Im Moment kränkeln die kleinen halt rum, haben einen kleinen Hangover was Schule/Kindergarten angeht und jetzt hat’s Kleinste auch noch gestern irgendeine sechsfach Impfung oder so bekommen.
Geht halt schon irgendwie, nur ist’s zusätzlich mit Weihnachten, Advent, Hochzeit vom Schwager, Geburtstagen und und und … einfach mental irgendwann zu viel.
Halt also die Ohren steif @FoxoFrutes , sieh zu, dass ihr euch einfach gegenseitig Freiräume schafft, häufig ist der Akku nach 1-2 Stunden Sport, Rumhängen bzw. einfach nicht bei der Familie sein schon wieder merklich aufgeladener als zuvor
Beide haben so ihre Zipperlein, aber richtig triggers tuts mich bisher gottlob nur nachts bei eigener Müdigkeit. Jonte wacht momentan auch mehrmals nachts auf und muss dann aufwendig befriedet werden. Max wacht einfach so 20 mal auf und brauch dann Schnuller oder Hand auf Stirn.
Sind beide noch nicht richtig am krabbeln, man darf bei Max aber nie nicht zu sehen sein. Da weint er sogleich bitterlich. Brei dagegen treibt Jonte seit Tagen in seelische Tiefs.
Ich bin teilweise den ganzen Tag arbeiten und neele sitzt dann zuhause und hat 2 krawallbrüder an der Backe.
Aber dann guckt man in die Gesichter und es geht schon wieder. Herrlich.
Sprichst du da für dich oder euch beide? Ich empfinde einen Arbeitstag als deutlich weniger anstrengend im Vergleich. Natürlich hängt es auch vom jeweiligen Job und den Kindern ab, aber bei Zwillingen stelle ich es mir nur noch anstrengender vor.
Im Bekanntenkreis komme ich mir mit diesen Ansichten wie ein Nestbeschmutzer vor, weil doch bis heute in der Regel der Mann der super fleißige Vollzeitarbeiter ist.
Was ich eigentlich sagen wollte: Ich finde es bewundernswert, wie ihr beide das zu schaffen scheint.
Hab sie da jetzt nochmal drauf angesprochen. Tatsächlich empfindet sie es noch nicht als superschrecklich, geht aber davon aus, dass das noch kommt.
Wenn ich im Herbst mit dem Ref durch bin tauschen wir eventuell eh mal die Rollen. Mal gucken wie‘s mir dann nach zwei-drei Monaten geht.
Und ja, ich hab auf der Arbeit natürlich mehr Leerlauf als Neele, da fühl ich mich ab und zu auch mies. Wenn mir dann drei Fachleiter gleichzeitig für meine miesen Lehrproben in den Hals defäkieren legt sich das aber schnell wieder und ich möchte nur noch mit ihr tauschen.
Aber hier: Neele hasst Einkaufen, ich liebe es. Ergo bin ich der Einkäufer in der Familie. Das ist für mich dann tatsächlich downtime. Da fahr ich stresstechnisch ganz weit runter und flaniere durch die Gänge.
Ja, irgendwann setzt der Koller ein, aber einfach mal jetzt nicht früh aufstehen müssen, irgendwas vorbereiten zu dürfen, bei irgendwelchen Schul-/Kita-Aktionen zu helfen oder einfach nur hinterher sein, dass Hausaufgaben gemacht werden.
Jemand Tipps wir man Autofahren für Kleinkinder erträglicher machen kann? Beim großen mussten wir uns diese Frage zum Glück nie stellen, aber Nr. 2 brüllt einfach nur wie am Spieß. Manchmal, bis er erschöpft einschläft, heute hat nicht mal das geklappt und meine Frau musste ihn am Ende während der Fahrt stillen.
Ja, definitiv. Aber nach ner halben Stunde herzzerreißendem Dauergebrüll ist man echt am Ende…
Knappe 4 Monate ist er alt. Haben eine klassische Maxi Cosi Schale, am Anfang hinten mit Isofix, inzwischen vorne, dass man, wenn man alleine mit ihm fährt, wenigstens noch verhindern kann, dass der Schnuller ständig rausfällt. Aber nicht einmal mehr das hilft.
Bei uns hat es sehr geholfen, als sie aus dem Maxi Cosi raus in den richtigen Kindersitz kam. Das ging meine ich so mit 6 Monaten. Am Anfang natürlich gegen die Fahrtrichtung und mit einem Spiegel, damit ich sie vorne sehen kann.
Ich kann so mit dir fühlen @Fry.
Kind 1 auch ein sehr entspanntes Autofahrkind.
Bei Kind 2 können bereits 45 Minuten Fahrten zur Hölle werden. Er hat, als wir im September nach Köln gefahren sind, auch ca 2 Stunden durch geschrien ohne das irgendwas geholfen hat.
Viele Grüße aus dem Auto.
Kind 1 spielt mit leuchtenden Badetieren und schaut aus dem Fenster. Kind 2 schläft. Noch. Wir haben noch 2 Stunden vor uns.
Großer übrigens seit letzter Nacht Magen-Darm, habe in der Nacht zwei Betten und drei Windeln gewechselt, hab 2 Waschmaschinen gemacht und war dazu noch 8 Mal mit ihm auf dem Klo und es lief entweder oben oder unten oder aus beidem raus. Hat die Fahrt natürlich auch nochmal cooler gemacht.
Silvester ist auch schon abgesagt, dafür hab ich heute das erste mal überhaupt „Ich-statt-Kind-krank“ gemacht, sogar ohne schlechtes Gewissen.
Unsere Kinder haben beide nicht gerne Auto gefahren. Bei Nr. 2 war es besonders schlimm. Haben mal einen Trip nach Frankfurt abgebrochen, nachdem wir es in 2h mit Dauergebrüll, Pausen, Dauergebrüll usw. Nur bis nach Duisburg geschafft haben. Dort dann 1 h Pause gemacht bis der erschöpft eingeschlafen ist. Dann nur noch nach Hause.
Heute mit 4 und 2 fahren beide ganz gut Auto. Auch besagter Trip nach Frankfurt wurde nachgeholt.
Haben auch viel versucht. Geholfen hat am Ende: nichts. Ok, das ist untertrieben. Aber es hat einfach eine Zeit lang gedauert, bis beide so weit entwickelt waren, dass sie das ganze Konzept vom Autofahren verstanden haben. Beim Kleinen wurde es so grob nach 15 Monaten deutlich besser.
Von den Maßnahmen am ehesten geholfen hat bei uns den Sitz in Fahrtrichtung zu drehen. Wir haben da so einen Maxi Cosi. Da wird empfohlen, dass die Kinder möglichst lange rückwärts fahren, wegen der höheren Sicherheit. Vorwärts fahren gefiel ihm aber deutlich besser. Nachvollziehbar, da alle anderen im Auto auch so sitzen.
Ansonsten: Snacks. Snacks. Snacks. Ich wollte das eigentlich früher nicht. Die Karre sieht natürlich immer aus wie Sau. Aber irgendwann muss man halt Prioritäten setzen. Maisstangen etc. haben uns damals schon die eine oder andere Fahrt gerettet.
Haben wir nur in absoluten Notfällen gemacht, weil wir den Einsatz von Medien so früh eigentlich ablehnen, funktioniert aber: YouTube. Handy oder Tablet und Clips von der Sendung mit dem Elefanten.
Ansonsten: die Route so planen, dass es mit den Schlafenszeiten hinhaut. Zu Beginn unserer #vanlife-Reise war unser Sohn drei Monate alt. Da sind wir eigentlich nur zwei Stunden am Tag gefahren, immer Mittags so los, dass er gerade satt und einschlafbereit war und dann so weit wie man eben kommt. Manchmal dann auch nochmal abends einige Stunden, um Strecke zu machen.
Freunde von uns sind in den Urlaub auch immer Nachts um drei losgefahren: Kinder aus dem Bett und direkt ins Auto, dann schlafen die weiter und man kann einige Stunden ordentlich Strecke machen.
So haben wir das beim Großen auch gemacht, waren ja auch 3 Wochen mit dem Camper in den USA unterwegs. hat immer gut geklappt, außer einmal auf Madeira, den mis aus Tageslicht, vielen Tunneln uns großen Höhenunterschieden möchte er hat nixht.
Gut, dass wir jetzt nichts derartiges geplant haben. Man kann mich so gut warten, bis er müde ist, es bringt einfach nichts. YouTube hat aus dem schreien für ein paar Minuten ein Wimmern gemacht, dann hat es auch nichts mehr gebracht. Snacks ist in dem Alter noch nicht.
Bin auch ratlos. Da hilft wohl nur aktuell nur Zeit.