Parent Corner - Einfach gebunst, bestes Ergebnis

Es gibt viele Faktoren, warum Babys/Kleinkinder immer mal wieder schlechte Nächte haben und man als Eltern versucht neue Dinge zu probieren, oftmals sind es nur Phasen die nach einigen Nächten auch schon wieder vorbei gehen.

Ich empfehle mal hier ein Buch:

https://www.amazon.de/dp/3906675033/ref=cm_sw_r_cp_apa_fabc_C58ZFbWXAP1BG

Das hilft auch um besser zu verstehen was mit seinem Kind gerade passiert.

In dem Buch habe ich auch mal geblättert und war etwas verstört wegen der Elternaussagen, die in dem Buch kommentarlos abgedruckt wurden. Bei Amazon kann man sich einige der betreffenden Stellen anschauen. Aber wenn in einem Buch unwidersprochen die Aussage von einer Mutter steht, dass sie nach einem Biss in die Brustwarze dem Kind am liebsten eine gescheuert hätte und sie sich jetzt vorstellen kann, warum manche Eltern ihre Kinder misshandeln, dann ist eindeutig eine Grenze überschritten.

Hachja, das Thema ein-/ durchschlafen. Was haben wir uns verrückt gemacht, als es beim zweiten Sohn nicht so funktioniert hat wie beim ersten. Ohne zu wissen, dass es bei Nummer 3 noch schlimmer wird. :ulaugh:

Meine Frau hatte leider bei allen drei Jungs Probleme mit dem Stillen (Entzündungen, Milchstau usw.) und wir haben recht früh mit Milchpulver ergänzen müssen. Bei Sohnemann Nummer 1 haben wir dann irgendwann mit 3 oder 4 Monaten ein paar Schmelzflocken beigemischt. Die hat er komplett weggezischt und von da an um die 8-10 Stunden durchgepennt. Im eigenen Bett. Patentrezept gefunden, dachten die naiven Jung-Eltern.

Sohn Nummer 2 hat die mit Schmelzflocken angereicherte Milch nicht angerührt (wir haben unzählige Mischverhältnisse getestet und sind fast verzweifelt, der andere hat’s doch auch getrunken!) und dementsprechend auch deutlich länger nicht durchgeschlafen und lag mit neun Monaten noch bei uns. Teilweise im Beistellbett, teilweise zwischen uns. Dann irgendwann peu à peu mit mal mehr mal weniger großen Problemen ins eigene Bett outgesourced.

Bei Sohn Nummer 3 haben wir die Schmelzflocken dann auch nur kurz noch ausprobiert. Wollte auch nicht. Und fand das mit zwei rumtobenden Brüdern abends eh alles oft spannender als zu pennen. Und tja, der Kollege lag mit einschließlich vier Jahren jede Nacht zwischen uns. :D
Irgendwann ist er dann immerhin im eigenen Bett eingeschlafen, aber einfach mal jede Nacht zu uns rüber geschlurft gekommen. Auch da haben wir vieles versucht, was Rituale angeht, Zimmer umgeräumt usw. usf., weil’s oft geschlaucht hat, mittlerweile war das ja kein kleiner Wurm mehr zwischen uns, sondern ein schnarchendes, müffelndes und ordentlich tretendes und hauendes Exemplar. Und immer kam er auf meine Seite gerobbt und mir blieben ca. 20cm. Wie oft sich mein Rücken bedankt hat. Irgendwann, ohne dass wir irgendetwas geändert hätten, war’s dann vorbei.

Heute kommen sie nur bei Angst, Albträumen oder Unwohlsein überhaupt noch zu uns. Ansonsten geht jeder in sein Zimmer und Bett. Damit man sie dann fast jeden Abend, wenn wir ins Bett gehen, zusammen in einem Kinderzimmer und zu dritt in ein Bett gequetscht findet. :hardlove:

Aber das ist doch (nach der Erfahrung von nur einem Kind) auch absolut im Rahmen. In etwa so lange hat meine Frau gestillt, bis dahin war eh nicht an Outsourcing zu denken. Bei der Abstillung und danach hab ich dann zwischen Frau und Kind gepennt (damit der kleine Nachts nicht ständig „Milch! Geil!“ denkt), mit einem Jahr haben wir dann erfolgreich outgesourced. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass wir vorher noch gar kein eigenes Kinderzimmer hatten, sonst hätten wir das Outsourcing vermutlich auch etwas früher versucht.

Eben. Das ist völlig normal, wie so vieles. Wenn man aber einen Erstgeborenen hat, der mit drei oder vier Monaten im eigenen Bett durchgepennt hat, kann, mag oder möchte man das aber vielleicht nicht ganz so sehen. :grimacing:

Sorry, habe ein falsche Buch verlinkt… Habe es im original post korrigiert. Hast natürlich recht! Großer Mist der dort drin steht
@dende82

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SELBER!!! 11!ELf1!!

Aktuell täglicher Kampf. :usad:

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Zum Thema Schlafen noch kurz:
Ich finde es extrem schwer, sich da gegenseitig zu beraten. Unsere Tochter hat die ersten 2 Jahre auch extrem schlecht geschlafen. Wir haben viele Freunde und Bekannte mit Kindern und nach vielen Gesprächen und ebenso viel gelesener Fachliteratur kann ich sagen, dass es - wenig überraschend - keine Patentlösung gibt. Alle Kinder und auch alle Eltern sind unterschiedlich. Bei uns kam zB nie in Frage, dass die Kinder zwischen uns liegen, da wir ein sehr hohes Bett haben und auch schon mal die ein oder andere „Schlafwandel“ Erfahrung erlebt haben. Andere Eltern wie Lurchi schlafen so jahrelang und gut. Gespräche mit anderen sind aber durchaus hilfreich, da man dann oft feststellt, dass man nicht alleine ist und nicht überall alles gemäß Babybuch XY läuft. Und natürlich bekommt man auch Anregungen, die man für die eigene Situation mal ausprobieren kann. Darauf sollte man sich aber nicht versteifen. Das Wichtigste ist mMn, dass man sich keinen Druck von außen machen lässt („schläft er denn schon durch!?“ „wie er schläft noch bei euch!?“ ). Gerade die Omas, Großtanten und Co. meinen ja oft, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Wenn man es schafft, bei dem ganzen Thema selber gelassen zu bleiben, kann sich das am Ende auch positiv auf das Kind auswirken.

Das merken wir zumindest gerade bei unserem 10 Tage alten Sohn. Von einem richtigen Schlaffrythmus kann man natürlich noch nicht sprechen, aber bisher läuft das ganze Konstrukt Schlafen, Stillen, (zufriedene) Wachphasen viel entspannter und ruhiger ab als bei unserer Tochter. Zum einen bin ich mir ziemlich sicher, dass das in seinem Gemüt einfach so drin steckt. Zum anderen haben wir jetzt aber auch schon die Erfahrung von einem schwierigeren Kind und sind deutlich entspannter mit vielen Dingen als beim ersten Mal bzw. haben wir nicht mehr so enge Vorstellungen davon, wie alles zu verlaufen hat. Dazu kommt - und das ist wirklich viel Wert - dass wir jetzt eine super Hebamme mit viel Erfahrung haben.

Abschließend noch eine persönliche Erfahrung und ggf. Empfehlung zum Ausprobieren. Vorweg: Wir haben unsere Tochter immer in den Schlaf begleitet. D.h. wir sind erst aus dem Zimmer gegangen, wenn sie wirklich geschlafen hat.
Das hat oft lange gedauert. Als sie noch sehr klein war, haben wir sie immer auf dem Arm in den Schlaf geschaukelt. Problem war dann oft das Ablegen, da ist sie dann oft wieder wach geworden und das Ganze ging von vorne los. Irgendwann wurde sie für dieses Prozedere dann auch zu schwer und wir mussten mühselig das Ritual umstellen auf daneben liegen. Irgendwann wollten wir die Kleine dann vom Beistellbett in ihr eigenes Zimmer ausquartieren. Im Kinderbett konnte man sich dann nicht mehr daneben legen bzw. meine Frau hat es oft gemacht, aber für mich war es echt zu eng, ganz abgesehen vom Gewicht. Das ging dann auch alles seine Zeit, da wir gehofft hatten, dass sie bald lernt schneller und ohne uns dabei einzuschlafen. Diese Hoffnung verflüchtigte sich aber mit der Zeit zunehmend, so dass wir unser Setup vor ca. 1 Jahr als unsere Tochter 1,5 war nochmal angepasst und die für uns bis heute beste Lösung gefunden haben: Sie schläft jetzt auf einer 1,40 x 2,00 m Matratze, die nur auf einem Lattenrost liegt, kein Bett. Der größte Vorteil ist: wir können ganz entspannt daneben liegen und ggf. auch bei ihr Schlafen. Das hat für den Partner can Vorteil, dass er ungestört schlafen kann, wenn zum Beispiel Arbeit am nächsten Tag ist etc. 1 Jahr später sind wir nun tatsächlich so weit, dass sie recht zuverlässig in 10-20 Minuten einschläft und nur 1-2 pro Nacht wach wird. Manchmal schläft sie komplett durch. Es war ein weiter Weg, auf dem ich zwischendurch in so mancher Nacht innerlich verzweifelt bin. Umso schöner ist es jetzt auch diese Entwicklung beim eigenen Kind zu sehen.

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Auch wenn wir keine Kinder haben, beim Umzug ging doch tatsächlich das Buch vom Glisglis verloren. Oder wir haben es verschenkt und wissen es nicht mehr. Egal, das Buch darf in keinem Haushalt fehlen also habe ich es nun wieder bestellt. :love:

https://www.amazon.de/Wach-auf-Siebenschläfer-Sankt-Nikolaus/dp/3314003188

Wie bereits angedeutet gibt es nächstes Jahr Nachwuchs.
Ich bin gesetzlich Krankeversichert und normaler Arbeitnehmer, während die Mutter verbeamtet und privat versichert ist. Wie ich das verstehe haben wir jetzt die Wahl bei wem wir das Kind mitversichern.

Welche Vor- oder Nachteile gibt es denn bei der einen oder der anderen Variante?
Ich meine mal was gelesen zu haben, dass gesetzlich besser ist, wenn das Kind krank ist und einer daheim bleiben muss. Für andere Anmerkungen hierzu wäre ich sehr dankbar.

Also normal ist es so, dass man wenn 1 Ehepartner privat versichert ist automatisch auch die Kinder privat versichern muss. Bis zu 2 Kindern ist das finanziell auch günstiger durch den AG Zuschuss und man kann eben auch deutlich besseren Versicherungsschutz absichern im Vergleich zur gesetzlichen. Bei Beamten weiss ich es nicht genau ob die Kinder dann auch zwingend in die private müssen, allerdings gibt es für Beamte sehr günstige Sondertarife- eben auch für die Kinder. Deine Frau soll einfach mal bei ihrer PKV nachfragen und sich beraten lassen

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Wie läuft das denn bei euch morgen mit dem Christkind und den Geschenken bzw. der Bescherung?

Habt ihr da bestimmte Rituale?

Keine Kirche, gegen 17h beginnt die Materialschlacht unter Echtkerzenlicht, danach Ente und Rotwein, Geschenkeaufbau, Die Hard 2 vorzugsweise auf RTL2.

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Ebenso keine Kirche. Ab mittags wird gekocht und mittels ein zwei Gläsern Rotwein festliche Stimmung aufgebaut. Gegen 17Uhr wird unter einem schwindligen Vorwand der Nachwuchs ausser Haus gelockt (in diesem Jahr gibt uns der Nachbar bescheid das er den Weihnachtsmann mit einer Schlittenpanne drei Strassen weiter gesehen hat). Vorerst ist die Brut dann enttäuscht wenn der ADAC ihm schon geholfen hat, freut sich aber dann, dass er in der Zwischenzeit schon zu Hause war und den Gabentisch bestückt hat.
Kurzer Versuch es nicht zu sehr eskalieren zu lassen, aufgeben, Essen, mit Großeltern Videokonferenz starten und langsam von Rotwein zu harten Alkoholika übergehen um dann gegen 23:30 auf dem Sofa einzuschlafen.

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Und was machen die Erwachsenen?

Ente AN Heiligabend? Weil morgen die Gans auf den Tisch kommt?

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Hallo wichtige Frage: wie lange halten die Batterien in dem Tip Toi Stift? :usad:

Nach meiner Erfahrung etwa 10 Stunden Dauerbenutzung bei hoher Lautstärke. Wenn man nur Lieder hört, weniger.

Oh je.