https://twitter.com/MSchularick/status/1351292195530276883
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Diese Dullis beim Spiegel nennen ihren Artikel „So viele Menschen sind schon geimpft“ - Selbstverständlich muss es „So wenige Menschen sind erst geimpft“
Oder wie Genosse Friedrich „Jacko“ Engels sagt:
Vielleicht habe ich was verpasst weil ich die Thematik in den letzten Tagen/Wochen nicht zu sehr verfolgt habe.
Aber liegen die Impfzahlen nicht schlicht und ergreifend daran, dass nicht mehr Impfstoff geliefert werden kann?
Warum wird eigentlich nirgendwo über eine Heim- und Massenutzung von Schnelltests gesprochen? Geht’s da nur um Verfügbarkeiten oder spricht da sonst irgendwas gegen?
Zu ungenau, insbesondere viel zu viele falsch-negative Ergebnisse. Die machen daher nur Sinn wenn man viele Leute (regelmäßig) testet. Bei einer großen Stichprobe fallen die falsch-negativen nicht so sehr und Gewicht und man kann dann gezielt per PCR testen.
Das stimmt doch einfach nicht. Die Tests haben eine Spezifität von über 97% - das ist mehr als ordentlich. Außerdem kann sie wirklich jeder richtig anwenden, einmal ein Video dazu gesehen und gut ist.
Dass die Bundesregierung die Tests nicht zulässt, kann ich mir nur dadurch erklären, dass man Angst vor Missbrauch im Sinne von einem Test gemacht und dann ne Fete gefeiert hat.
Das Problem bei den Tests ist übrigens wenn überhaupt das der falsch positiven Ergebnisse. Diese kann man allerdings problemlos über einen zweiten Schnelltest oder eben PCR Test validieren.
Ich hab jedenfalls wenig Verständnis dafür, dass die Tests nicht öfter und strategischer genutzt werden. Wieso nicht vor Weihnachten den Leuten die Möglichkeit geben schnell einen Test zu machen? Überall wird Verantwortung gefordert, aber dann sind die Bürger angeblich zu dumm um einen Abstrich zu machen und das Ergebnis richtig einzuordnen? Da wurde (und wird) eine riesen Chance verpasst imo.
Das ist genau das Problem.
97% bei ausreichender hoher Virenlast. Unter Laborbedingungen kommt man also problemlos auf solche Zahlen, in der Praxis bringt das recht wenig. Das ist schlicht irreführend was die Hersteller da suggerieren.
Sorry, aber du bist das beste Beispiel dafür, dass „der Bürger zu dumm ist das Ergebnis richtig einzuordnen.“
Edit: und natürlich sind die falsch-negativen Ergebnisse das Problem bei diesen Tests!
Falsch-positiv wäre nicht besonders schlimm.
Na, gleich mit der Beleidgung anfangen, danke dafür!
Die Viruslast ist genau dann zu klein für den Antigentest, wenn derjenige nicht mehr infektiös ist. Mit einem positiven PCR Test, welcher nach der infektiösen Phase ermittelt wird, ist am Ende kaum was geholfen.
Viel besser ist es da wohl, mehr und öfter zu testen (da sind Antigen Tests einfach günstiger, einfacher und in größeren Mengen machbar) anstatt nur bei Symptomen PCR zu testen. Wenn du mich dafür für zu dumm hältst, glaubst du es ja vielleicht anderen:
Drosten und Co sehen das übrigens auch nicht anders, und woher du deine Aussage hast, dass falsch negative das Problem sind würde mich auch einmal interessieren. De facto sind bei den Tests falsch positive deutlich häufiger als falsch negative.
Man muss den Test eben einordnen können, man ist aktuell nicht infektiös mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit, aber es ist eben nur eine weitere Scheibe Käse und keine Gewissheit. Aber oft genug ist es die Möglichkeit verdeckte Infektionen zu entdecken und eine aktuelle, schnelle Info zu haben.
Ich denke, ihr habt beide teilweise Recht.
Ich glaube, das große Problem ist, dass selbst Menschen, die prinzipiell wissen, wie man so einen Test macht, den nicht ordentlich durchführen.
Meine Schwester ist HNO-Ärztin, und an Weihnachten hat sie einmal alle anwesenden Familienmitglieder als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung durchgetestet. Wie soll ich sagen, meine Nase fühlte sich anschliessend ziemlich vergewaltigt an. Nicht wahnsinnig schmerzhaft, aber dahinten war ich in meinem ganzen Leben noch nicht gewesen. ![]()
Weil ich zusätzlich gerade aus einem Risikogebiet kam, musste ich am nächsten Tag an einer öffentlichen Teststelle auch so einen Test machen. Da wurde schon mal nur einmal über den Mund in den Rachen gestochert, statt Nase und Mund. Und nicht ansatzweise so tief oder gründlich. Lange Rede kurzer Sinn: Man muss viel weiter in den Rachen, als man so denken würde, es ist nicht leicht sauber durchzuführen und kostet einiges an Überwindung.
Deine Zahlen und Argumente sind sicher bei korrekter Anwendung nicht falsch, aber genau das ist der Haken. Ich weiss nicht, wieviel uns geholfen ist, wenn Privatleute sich ein bisschen in der Mundhöhle und Nase rumpieksen (wo kaum Viren zu finden sind), und dann „negativ“ getestet fröhlich ihres Weges gehen.
Ja da hast du sicher recht, einfach jeden frei daheim testen lassen würde ich jetzt auch nicht. Aber vor Altersheimen, in Apotheken, als Massentests in Schulen oder z.B. vor Weihnachten umsonst am Marktplatz fände ich sinnvoll. Es erhöht einfach die Chancen Infektionen zu entdecken.
Ach so, ja, da stimme ich dir auf jeden Fall zu. Der Knackpunkt ist halt, dass man dann geschultes Personal braucht, welches die Tests durchführt. Und nicht wie oben beschrieben, dass sich jeder mal so ein Stäbchen kurz in die Nase stopft und dann Oma und Opa besuchen geht.
Kleine Anekdote meinerseits. Ich musste mich im Herbst letzten Jahres auch selber testen. Nur im Mundrachen, aber selbst dafür musste ich mich schon riesig überwinden und es war mit viel würgen verbunden.
Als unser Urlaubsgebiet dann während des Urlaubs zum Risikogebiet wurde musste wir nach Ankunft also direkt zu so einer Teststation und diesmal wurden im Mund und der Nase getestet. Beides extrem unangenehm für mich und ich verkrampf bei sowas auch ziemlich. Meine Frau hat sich leicht amüsiert.
Als Reiserückkehrer hat man dann noch die Möglichkeit auf einen zweiten Tests und der wurde dann natürlich auch gemacht. Eine Frau testet mich. Erst das Ding in den Mund und dann in die Nase. Ich schon wieder komplett fertig mit der Welt. Will gerade vom Stuhl aufstehen, da kommt ein weiterer Typ dazu und bittet mich kurz sitzen zu bleiben. Die Frau wäre neu und man müsse ihr das noch richtig zeigen. Also packt er sich ein Stäbchen und steckt es mir wieder in die Nase. „siehst du, so weit warst du drin. Aber das geht noch viel weiter rein“ und dann steckt er mir das Ding gefühlt einen Meter weiter in die Nase, lässt das Stäbchen da stecken und zeigt der Ollen stolz wie tief das stäbchen in die Nase muss.
Ich saß da, kurz davor umzukippen, mit dem beschissenen Stäbchen in der Nase und die zwei unterhalten sich darüber wie man den Test richtig ausführt. Meine Frau hat sich währenddessen im Auto weggeschmissen vor lachen…
Naja, „geschult“ sind ja z.B. auch Apothekerinnen, Arztpraxenhelferinnen und nach kurzer Einweisung können das ja auch Lehrer*innen. Es ist ja jetzt wirklich kein Hexenwerk. Und außerdem, wenn die Alternative vor dem Oma Opa Besuch einfach gar kein Test ist, dann doch besser ein „reingestocherter“? Klar sollte man dann trotzdem nicht die Oma knuddeln, aber es ist einfach besser als nichts. Und diese Verantwortung traut man halt den Bürgern nicht zu (gut, kann ich ja auch verstehen teilweise), schade für den verantwortungsvollen Teil ist es trotzdem.
Hier wurde eine Frage ja noch gar nicht beantwortet: Ja.
Nicht nur sie. Sorry dass du da leiden musstest aber so gelacht wie eben habe ich schon länger nicht mehr. Das Bild, wie du da mit einem Stäbchen bis kurz vor Anschlag sitzt, während die zwei sich unterhalten ist grossartig.
hier, bin seit gut 10 jahren vollbar-träger und sehe es nicht ein, mir meine pracht wegen der FFP2 maskenpflicht zu stutzen. es gibt zwar noch nix schriftlich fixiertes offenbar, das bartträgern der zutritt verweigert werden soll, nur ist es halt so dass diese masken nix bringen, wenn sie nicht richtig sitzen. da reichen wohl schon ein paar bartstoppeln. also gehe ich einfach nicht mehr einkaufen. ![]()
Es ist halt auch irre den öffentlichen Verkehr ohne diese Masken sofort zu verbieten. Wo soll ich diese denn so schnell her organisieren, wenn ich ohne quasi nicht mehr das Haus verlassen darf?
Naja, nur in Bayern gibt es bisher eine FFP2-Pflicht. Überall sonst wird sie empfohlen, OP-Masken reichen aber auch. Nur diese regulären Stoffmasken reichen nicht mehr.
Die Maskenpflicht wird verschärft. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften müssen künftig medizinischer Schutzmasken getragen werden, das heißt neben FFP2-Masken oder Masken des Typs KN95 reichen auch die deutlich billigeren OP-Masken. Die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken soll auch in Gottesdiensten gelten. Wer kann, sollte so einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz in allen Situationen mit Menschen in geschlossenen Räumen tragen. Alltagsmasken (also Stoffmasken) bieten nicht ausreichend Schutz.
Diese ganze Bart-Sache ist ein Paradebeispiel für die schlechte Umsetzung und Kommunikation einer an sich sinnvollen Sache. FFP2-Masken sind bei korrektem Sitz deutlich besser als Alltagsmasken (Eigenschutz), keine Frage. Bei Bartträgern schwindet nun dieser Eigenschutz. Im schlechtesten Fall ist eine FFP-Maske genauso gut/schlecht wie eine Alltagsmaske, sie ist aber keine größere Gefahr (würde ich als Laie so sehen). Der Gegenüber ist somit weiterhin etwas geschützt, man selber jedoch nicht sonderlich. Eine Bart-ab-Pflicht wird daher in Bayern wohl eher nicht kommen, das wäre eine Lachnummer. Da müsste man auch jeden erstmal schulen wie eine solche Maske generell korrekt zu tragen ist, ansonsten ist der Schutz auch nicht optimal.
Das RKi sagt dazu:
“Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann umfassend gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend getragen wird. Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen Mund-Nasen-Schutz hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben“.
OP-Masken, die ja nun wohl als Mindeststandard in anderen Bundesländern gelten werden, sind besser als schlechte Alltagsmasken und genauso okay wie gute Alltagsmasken. Da sie eh nicht dicht abschließen, macht ein Bart den Braten da auch nicht mehr fett. Für diejenigen ist es somit aus Eigenschutzgründen relativ egal welche Maske getragen wird.
Wer nun über einen passenden FFP2-Bart nachdenkt, dem sei diese Grafik des CDC empfohlen
„Ich trage den Toothbrush nur wegen der Maske!“ ![]()