Olympische Spielé - La vie en rose

Ist ja mit 54 auch im besten Eishockeyalter.

edit:

Ob die Tkachuks so happy sind, dass ausgerechnet Jack Hughes den Siegtreffer heute erzielte, möchte ich mal dahingestellt sein lassen.

„first man in the world to have a golden goal and a bar mitzvah!“

Würg! USA USA USA! Olympia: FBI-Chef Kash Patel feiert ausgelassene Kabinenparty mit US-Eishockeyteam - DER SPIEGEL

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Wer beim olympischen Turnier Spaß am Hockey gefunden hat dem sei gesagt am Mittwoch geht die NHL weiter.

Wir befinden uns im letzten Drittel der Regular Season.
Die NHL lässt sich auch hier aus Deutschland gut verfolgen durch kostenlose 10 Minuten Recaps zu jedem Spiel auf Youtube und Livespiele am Samstag und Sonntag zu Prime Time Zeiten bei Sky.

Vielleicht taucht der ein oder andere ja mal im Hockey Thread hier im Forum auf.

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Muss ich mir merken. Wir hatten hier lange einen Free TV Sender, der die Spiele übertragen hat. Das kleine Feld, das Tempo und das Powerplay auch bei 5 gegen 5 haben mich immer fasziniert. Unsere heimische Liga ist gut, auch international. Doch wenn du umschaltest ist das eine andere Welt.

Um da nochmal drauf zurückzukommen, weil einige Sportmedien (z.B. der Kicker) in eine ähnliche Kerbe schlagen.

Ist das denn wirklich so? Am Ende war Deutschland immerhin fünfter im Gesamtklassement vor Wintersportnationen wie Frankreich, der Schweiz oder Österreich und hat nach Norwegen und der USA die drittmeisten Medallien (EDIT: sorry, die viertmeisten. Italien hat noch vier Medallien mehr als DE) gesammelt. Das liest sich jetzt nicht so schlecht finde ich.

Und klar sähe das ohne die Bobs ganz anders aus, aber ist das denn bei den Niederlanden ohne Eisschnelllauf oder Norwegen ohne Skilanglauf/Biathlon nicht ähnlich?

EDIT: aber gut, in 2022 und 2018 war man zweiter im Medallienspiegel, 2014 aber ebenfalls Fünfter.

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Zwei goldene statt silber mehr und das erklärte Ziel wäre ebenfalls erreicht
Teilweise underperformt ja, allerdings viel Pech und Leistungstief in manchen Situationen.

Womöglich auch eine Frage der Masse. Ihr seid 10 Mal grösser als wir, da würde ich auch ohne 3000er Berge ein paar Medaillen mehr erwarten. Und für spezifische Sportarten sind die auch nicht nötig.

Ja gut, aber die paar Wintersportler die wir haben kommen halt fast allesamt aus einem kleinen Streifen bis 80km nördlich der Alpen. Die Schweiz besteht ja quasi nur aus Bergen.

Da sitzt auch bei uns nicht auf jedem Hügel ein Sportler im Overal, der auch noch jodeln kann.
Im Gegenteil, auf dem Pilatus gibt es mehr Asiatische Touri äh Sportler.

Nein, das ist Österreich.

Es kommt halt wirklich fast alles aus dem Eiskanal. 6 der 8 Goldmedaillen kommen vom Rodeln / Bob / Skeleton, insgesamt 19 der 26 Medaillen. Gleichzeitig gab’s schon viel Pech mit 14 (!) 4. Plätzen.

Klar hat fast jede Nation so ihre „Spezialität“, aber für eine eigentliche Wintersportnation war das schon sehr unerfolgreich bei allem, was nicht schnell auf einem Gefährt die Eisbahn runterging. Und da hat man über Equipment, heimische Eisbahnen (die Tage gelesen dass 4 der 15 global zugelassenen Eisbahnen in Deutschland stehen) schon massive Vorteile.

Ich glaub das kommt daher das wir halt noch immer im ewigen Medaillenspiegel von Winterspielen auf Platz 1 liegen.
Da sind aber auch alle DDR Medaillen mit eingerechnet die ja Großteils unter Staatsdoping geholt wurden.
Rechnet man diese raus liegt man aber noch immer auf Platz 3 hinter Norwegen und den USA.
Die Ansprüche an den Wintersportart liegen also von Natur aus hoch in Deutschland.

Und ich würde Frankreich bei weitem nicht als so eine Wintersportnation einordnen wie Deutschland. Generell weiß ich gar nicht ob Frankreich wirklich eine ist. Das Land ist riesig und ein noch kleinerer Teil wie bei uns hat überhaupt Wintersport.

DDR ist das eine, aber auch bei den letzten beiden Winterspielen war man noch auf Platz 2.

Nachhaltig den Anschluss verloren hat man wohl nur im Eisschnelllauf, wo es um die Jahrtausendwende mit Pechstein, Friesinger, Niemann-Stirnemann (?) und co sehr viele Medaillen gab. Die auch noch teilweise mit der DDR-Förderung zu tun hatten.

Im Ski Alpin ging in meiner Erinnerung bis auf die Random Medaille von Hilde Gerg oder Katja Seizinger oder so eh wenig. Gerade geschaut, der letzte deutsche Medaillen-Gewinner bei den Männern war Markus Wasmeier 1994. Und bei den Damen waren Dürr und Aicher mehrfach unglücklich dieses Jahr.

Und im Biathlon würde ich das auch eher als schlechtes Timing sehen als als strukturelles Problem. Letztes Jahr hat die Franzi Preuß noch den Weltcup gewonnen und einige vielversprechende Talente stehen in der Pipeline.

Ja, das gabs natürlich in der DDR. Und es war wahrscheinlich auch verwerflicher als das marktwirtschaftliche Privatdoping im Westen, weil die Athleten teilweise nicht wussten, was da mit ihnen angestellt wurde (gerade in der Jugend) - allerdings bleibt die Leistungsmanipulation hüben wie drüben die gleiche.

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Es ist halt typisch deutsch wieder zu Meckern wie es in den Medien teils passiert. Am besten noch das sportliche Abschneiden auf die Gesellschaft beziehen bzw. herleiten. Ja aber ohne Bob bla up. Norwegen hätte ein Drittel weniger Gold wenn alleine der eine Übererbiathlet nicht am Start gewesen wäre.

Edit: das richtet sich natürlich nicht gegen Never sondern allgemein gegen die Grundkritik am Abschneiden der Deutschen.

Nicht zu vergessen das man auch viel Pech hatte mit den meisten 4. Plätzen von allen Nationen.

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Also ich verfolge Biathlon schon lange nicht mehr genau, aber bei den Männern ist doch seit der goldenen Generation um Fischer, Luck und Gross nur nochmal Michi Greis vorne mit dabeigewesen und ansonsten musste man jeden Weltcupsieg und jede WM-/Olympiamedaille mit der Lupe suchen.

Und bei den Frauen sind doch seit Laura Dahlmeiers ( :frowning: ) Rücktritt auch nur noch Denise Hermann-Wick und Franzi Preuß für ein paar Siege gut gewesen.

Wenn man sich die letzten 15-20 Jahre anschaut, haben Frankreich und Norwegen die einstige Biathlonmacht Deutschland doch weit hinter sich gelassen.

Sorry, der Vergleich hinkt. Eisbahn macht 73% aller Medaillen bei Deutschland aus. Langlauf sind gerade mal 33% bei Norwegen.

Also, ich will nicht so groß in die Hater-Kerbe schlagen, aber sich mal anzuschauen, wie Norwegen mit dem Sport an sich so umgeht (und da gab’s ja viele Artikel zuletzt, als Kind sehr viel ausprobieren, Spaß im Vordergrund, viel Infrastruktur, viele Vereine / lokale Clubs etc.), ist m.E. definitiv nicht verkehrt. Und das nicht nur für den doofen Medaillenspiegel.

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Man darf auch nicht vergessen dass wir im Eiskanal auch aufgrund des Materials einen Vorteil gegenüber den anderen haben und schon alleine deshalb besser dastehen als es die sportlichen Leistungen alleine vielleicht verdient gehabt hätten.

Und ich finde Kritik auch berechtigt, immerhin hat der DOSB ja auch sein eigenes gesetztes Ziel verfehlt. Warum wird das denn gleich alles als „Meckern“ und „typisch Deutsch“ geframed?

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Hab Biathlon auch eine Weile nicht verfolgt, aber 2018 gab’s noch einige Olympia-Medaillen (Peiffer Gold, Schempp, Doll, Staffel).

Danach gab’s wirklich eine kleine Delle, aber bei den letzten 3 Junioren-Weltmeisterschaften war Deutschland 1, 2. und 3. im Medaillenspiegel. Da kommt also schon was nach.

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