Ich hätte mich über Schweiz gegen Deutschland gefreut. Das war häufig eng, intensiv und spannend. Stattdessen denke ich, dass für beide im Viertelfinale Schluss ist.
So souverän die Aufgabe Frankreich gemeistert und sich vllt auch nochmal ein bisschen Selbstvertrauen geholt.
Morgen dann leider wieder um die Mittagszeit das große Viertelfinale gegen die Slowakei.
Man geht zwar als Außenseiter ins Spiel, aber ist definitiv nicht chancenlos.
Könnte eine spannende Kiste werden.
Vielleicht blöde Frage, aber warum ist die Slowakei überhaupt Gruppensieger und nicht Dritter geworden?
Weil sie aus den direkten Duellen gegen Schweden und Finnland das beste Torverhältnis hatten.
Da Slowakei, Finnland und Schweden alle 6 Punkte haben und alle gegen Italien gewonnen haben wurde das Italien Spiel quasi gestrichen und ein dreier Vergleich gemacht
SVK - FIN 4:1
FIN - SWE 4:1
SWE - SVK 5:3
SVK 7:6 Tore
FIN 5:5 Tore
SWE 6:7 Tore
Dieses eine Tor am Ende hat den Slowaken somit Platz 1 gebracht.
Und ich hab keine Ahnung was passiert wäre wenn das Spiel 5:2 ausgegangen wäre.
EDIT drecksjoniz
Auch dafür hätte ChatGPT eine Lösung gefunden.
CZ-DK im 3. Drittel auch unterhaltsam, allein für das Hockey Turnier und Multiview hat sich HBO gelohnt. Vorhin nach zehn Minuten Geblubber im ÖR direkt wieder angeworfen.
Big Air Finale der Männer gerade mit dem zweiten Sprung durch, das macht einfach riesig Spaß, abartige Sprünge (Top3 mit 187, 190 und 192.25 von 200 Punkten) ![]()
Kein Curling? Finde ich nicht so spannend, doch wir nehmen da gerade Deutschland auseinander und der ARD Kommentator klingt wie ein Fan von unserem Team. ![]()
Und wie das Team da diskutiert, da muesch so oder
Ne, Curling ist mit Hockey der Sport, bei dem ich mir höchstens das Finale geben würde ![]()
Und das ging direkt so weiter! Geiler Wettbewerb bzw. Finale.
So die Schweden sehen aus ziemlich weiter aus.
Damit kommt es dann morgen zu
12:10 Deutschland - Slowakei
16:40 Kanada - Tschechien
18:10 Finnland - Schweiz
21:10 Schweden - USA
Was ein Tag ![]()
Kleines Review, nachdem ich mit Bruder und zwei Freunden die letzten Tage in Norditalien war, wo wir uns Biathlon (Sprint Frauen), Skeleton (Mixed) und Skispringen (Super Team) angeschaut haben:
- Olympiaspirit generell immer sehr geil. Gefühlt ist das immer (war in Paris vor 2 Jahren auch schon so) viel mehr ein „miteinander“ als bei den meisten anderen Sportevents, wo es doch oft ein „wir gegen die“ ist. Welt der Sportler und Zuschauer verschmilzt, man läuft durch Cortina und sieht zig Athleten, auch wenn ich mangels Fachkenntnis kaum welche erkannt habe („Ist das da in der Mitte der vielen ‚Brazil‘ Jacken nicht der Braathen?“). Aber es passieren halt immer wieder so Sachen wie „man läuft einfach durch die Stadt und kommt zufällig beim italienischen Teamhotel vorbei, wo draußen gerade der Empfang für die Doppel-Gold-Gewinnerin Brignone aufgebaut wird“ - die man 3 Stunden später auch beim Interview im „italienischen Haus“ sieht.
-
Hab eine beneidenswerte Truppe kennengelernt: eine Delegation aus Ogden (Utah), was einer der zentralen Orte 2034 wird. Das waren 6-7 Amis rund um den Bürgermeister, deren einziger Job es war, bei Olympia rumzutingeln und sich „Dos and Don’ts“ abzuschauen.
-
Auch der Bereich vor dem deutschen Haus in Cortina war nett aufgebaut. „Richtiges“ Bier statt Corona-Plörre
, Spielchen wie „Para-Biathlon“ (man schießt eine Art „Lasergewehr“ nach Gehör), ein paar Goodies for free und auch hier der Kleidung nach zu urteilen viele der Athleten unterwegs. Und dazu eine schöne, entspannte Stimmung. -
Die „Live-Verfolgbarkeit“ der Sportarten hingegen ist schon so eine Sache. Beim Biathlon ist man zwischen „diese Dame startet“, den verschiedenen Schießeinheiten (wer ist gerade wo am Schießstand), Zwischenzeiten und Zieleinläufen schon gut überfordert, was gerade wo abgeht.
-
Skeleton ist noch krasser. Im Endeffekt standen wir da in einer der großen Kurven (ca. 270 Grad Sichtbarkeit), wo man ca. 97% des Laufes auf der Leinwand verfolgte, um dann kurz 2 Sekunden lang die SportlerInnen vorbeischießen zu sehen. Den Speed aber mal hautnah an der Bahn zu sehen, das war wirklich krass und wird im Kopf bleiben. Skispringen war erwarteterweise am besten und spannendsten zu verfolgen.
-
Genervt hat die Kommunikation. Beim Skispringen gab es nach Abbruch keine Durchsage, keine Anzeige, nichts. Nach und nach haben es sich die Leute wegen der jubelnden Athleten selbst zusammengereimt, was da abgeht. Das war wirklich schwach organisiert. Den Abbruch selbst konnte ich nicht nachvollziehen, schon ca. 20 Min später war der gröbste Schnee vorbei. Das hätte man m.E. schon sportlich zuende bringen können.
-
Dass Preise relativ hoch sind (Corona = 7€, Glühwein 6€) ist bei so einem Event geschenkt. Was mich wirklich enttäuscht hat war die gastronomische Verpflegung. Keine Ahnung, was da über das IOC lief und was über Italien, aber für ein Land, das sehr stolz auf seine Gastronomie ist, war das eine große Enttäuschung und im P/L-Verhältnis auch echt eine Frechheit.
-
Was überraschend schlecht organisiert war, war der Kommerz.
Wir WOLLTEN sogar ein Souvenir kaufen (Mütze oder so), aber die Shops an den verschiedenen Locations waren a) übervoll (und ich stehe bestimmt nicht 30 Min Schlange, um einkaufen zu DÜRFEN), b) ausgeräubert (gefühlt nur noch Restposten) und/oder c) sehr schlecht organisiert / aufgebaut. Verrückt, dass diese Gelddruckmaschine so schlecht geölt wurde. -
Im Vergleich zu Paris ist die Verteilung auf verschiedene Orte schon ein großer Nachteil. In Paris war die ganze Stadt ein einziger Olympia-Vibe. Hier kam dieser für mich eigentlich nur in Cortina so richtig auf (in Mailand waren wir nicht). Ansonsten ist es halt viel Fahrerei zwischen den Wettkampfstätten (wir waren in Antholz, Cortina und Predazzo mit der Unterkunft grob dazwischen), was alles ca. 1-2,5h Fahrt war, vieles davon auf Bergstraßen. Und mit P+R, Shuttlebussen etc. ist man dann schon sehr viel unterwegs. Was aber durchaus auch sehr geile Momente auf sauschönen Pass-Straßen mit sich brachte.
Insgesamt haben mir die Sommerspiele vom Ambiente und Spirit mehr zugesagt, aber es war dennoch eine sehr coole und einmalige Erfahrung mit tollen Erinnerungen.
Mal schauen ob es once-in-a-lifetime war, die nächsten Spiele sind ja in Frankreich.
Könnte mir gut vorstellen, das nochmal zu machen, dann aber mit anderer Event-Auswahl: Beim Biathlon eher Massenstart, Staffel oder Verfolgung, wo klarer ist, was gerade passiert. Eher kein Sport in der Eisbahn. Und ggfs. bei der Ticketauswahl noch mehr drauf achten, dass man „kompakt gelegene“ Tickets bucht in der Nähe der Hauptorte, um dort mehr Zeit zu verbringen.
Viele Besuchenden und auch die Teilnehmenden bemängeln die Stimmung und fanden gar Peking besser. Am Abend ist draussen wenig los, da die Übergaben der Medaillen nicht mehr dann stattfinden.
Umso schöner, dass ihr da viel gesehen habt.
Bitter dieses Gegentor kurz vor Ende des Drittels.
Trotzdem sieht das gar nicht so verkehrt aus.
Wüsste gerne mal was mit den Schiris los ist.
Da gab es schon 2-3 Situationen wo es hätte PP für Deutschland geben müssen.
das wars dann wohl, schade.
Das ist allerdings auch wirklich schwach
Unmöglich ist das im Hockey nicht, aber das war auch der psychologische KO bei zwei so schnellen Toren.
Nichts gegen diese Truppe, ich schaue es gar nicht aber typisch deutsche Medien. Im Vorfeld zum besten deutschen Team erklären und hochhypen, von Medallien schwadronieren und dann passiert halt sowas.
Das es das beste deutsche Team aller Zeiten, rein vom Spielermaterial, ist steht doch ausser Frage.
Dadurch wirst du allerdings ja nicht zum besten Teams im Turnier.
Es ist schade allerdings sieht man dann doch dass wir in der breite von den Topnationen noch weit weg sind.
Die Leistung heute ist sehr schwer einzuordnen.
Sieht aus als würde St.Pauli Fussballen.
Du weißt dass sie es können, allerdings kommt jeder zweite Pass unsauber.
Ja bitte, geht doch.










