Copilot kann das ganz gut zusammenfassen was Proxmox ist und was ein OS+Docker ist.
Ich würde sagen unterm Strich ist der größte Unterschied die Isolierung die man mit Proxmox bekommt, wodurch es simpler ist wenn es um Backups und einfach-mal-probieren geht. Weil man das eigentliche Proxmox OS im Zweifel in Ruhe lässt und da keine Einstellungen ändert. Insbesondere was die Netzwerkeinstellungen, Partitionierung von Festplatten usw. betrifft ist das meiner Meinung nach ein Segen.
Dazu hat man ein echt sehr brauchbares WebUI um den Server zu administrieren. Wenn ich das alles per CLI machen muss ist das auch möglich und für Power-User sicher auch ne gute Lösung, aber für mich, der sich nur alle paar Wochen damit beschäftigt, ist es schon hilfreich, dass man viele Aktionen per UI abdecken kann. Dazu die Proxmox VE Helper-Scripts , wo man per Einzeiler alles mögliche installiert bekommt und in 5 Minuten einfach mal was ausprobieren kann.
Bei der reinen Docker Lösung gibt’s zwar auch Portainer oder das meiner Meinung nach viel bessere komodo als UI, das deckt aber halt nur die Container ab und nicht das ganze Host-OS.
Zum Ziel führen beide Lösungen. Ich mache übrigens genau das was der Copilot auch sagt:
Many homelabbers use both:
Proxmox as the base → then a VM or LXC container running Docker for apps.
Danke dafür, aber meinem Verständnis nach macht Docker doch genau dasselbe, ohne direkt als umfassendes Betriebssystem alles zu vereinnahmen - oder?
Sprich „mal eben einen Container hochfahren“ kann Proxmox ebenso wie Docker und gleichermaßen gibt es die Trennung vom Host-System (soweit ich weiß wird bei Docker doch auch nur der Host-Kernel mitgenutzt… ).
Ich bin weder pro oder contra Proxmox, ehrlicherweise möchte ich es verstehen und einschätzen können, ob ich nicht auch Bock hätte meinen Home Server nochmal auf Proxmox umzuziehen
Aber da muss mir dann der Mehrwert klar werden und bislang sehe ich den bisherigen Mehrwert zu „Ubuntu Server + Docker“ in meinem Fall darin, dass ich es möglicherweise einfacher bei den Backups habe und es einfacher wäre neben Linux-Containern auch noch bspw. Windows-VMs zu betreiben (was ich nicht benötige bzw. ich auch gar nicht weiß, ob das auf meinem mac mini läuft ).
Ansonsten hat proxmox halt den heißesten Namen von allen …
Es gibt keinen Mehrwert. Ein Hypervisor wie Proxmox funktioniert einfach anders als eine Container Engine. Ob dir die Funktionsweise mehr Wert schafft entscheidest du. Wenn dein Server mit ubuntu läuft passt das doch. Jaja. Ich weiß, KI… aber das trifft es ganz gut.
1. Isolation
Hypervisor: Strong isolation. Each VM is its own OS. If one breaks, the others keep running.
Docker: Lighter isolation. Containers share the host OS kernel. If the host OS breaks, everything breaks.
If you run things that can conflict (e.g., different kernels, firewall rules, or network stacks), the difference matters.
4. Flexibility
Hypervisor: You can run anything—Windows, BSD, pfSense, TrueNAS, Home Assistant OS.
Docker: You can run apps, not full systems.
If you want to experiment with different OSes, the difference matters.
5. Backups and recovery
Hypervisor: VM snapshots, full-system backups, rollbacks.
Docker: App-level backups; you manage volumes and configs yourself.
If you want “restore everything exactly as it was,” hypervisors shine.
Vor allem die Snapshot, Roll-Back backup Sachen finde ich gut. Und halt die Flexibilität. Bei HomeAssistant gibt schon kleine Unterschiede ob man das als Container oder OS betreibt.
Aber genau das sind ja die Punkte, die ich meine - gerade aus der eigenen Erfahrung heraus
Das sind dann doch im Zweifel Mehrwerte, wenn ich einfach Bordmittel einsetzen kann und nicht selbst ein Backup-Skript per Cron sich die ganzen Daten zusammenkratzen lasse.
Aber ich nehme mit, dass ich da von einer weiteren Schicht spreche, die meine Betriebsumgebungen/-systeme verwaltet und diese sauberer voneinander abgrenzt, allerdings auch bspw. Bloat erzeugt, wenn bspw. sowieso alle Systeme auf einem Debian laufen würden.