Kate Upton im ServiceDesk? - der offizielle Job-Thread

Vielen Dank für die Infos! Den Finkenkrug kenne ich tatsächlich noch von anno dazumal, aber sicher 15+ Jahre her. Da werde ich sicher mal einkehren.

Fährmann musste ich googeln, in erster Linie wurde in den Reviews erwähnt, dass die auf der Toilette mal 'ne Tür installieren sollen - letztes Jahr wurde das Problem dann wohl so gelöst:

Interessant … :ronaldo:

@FoxoFrutes Keine Angst, hier ist eine Petition gegen die potentielle Schließung meines 110 Jahre alten, neuen Arbeitgebers bedingt durch Sparmaßnahmen.

Wenn ich, bedingt durch meine Anwesenheit, das Ding dann im Sommer klein gekriegt habe, sprechen wir uns wieder. :u5:

Um das mal hochzuholen: Was sind denn empfehlenswerte Stellen/Anbieter für Zertifizierungen in Richtung Projektmanagement / Agile Methoden / Scrum? Ich habe nämlich den Eindruck, dass die Themen allmählich auch in meinem Berufsfeld gefordert (oder zumindest gewünscht) werden und ich lieber einer der ersten wäre, der die Zertifikate hat. Aber zwei Wochenenden Recherche haben mich nur zu der Erkenntnis gebracht, dass es von der IHK bis zum hippen „unser Kollege ist eine Monstera“ Schuppen alles gibt und alles deutlich mehr kostet.

Anlaufstellen für offizielle Zertifizierungen sind:

  • IPMA wenn Du in der DACH-Region unterwegs bist
  • PMI wenn es Internationale Projekte sind (equivalent mit IPMA Level B)
  • Scrum Master bei Scrum.org oder ggf. Product Owner

Der Scrum Master ist der Quickwin für 150$ Scrum Master oder 200$ Product Owner mit einem Aufwand von maximal 8h

IPMA ist schon etwas aufwendiger, speziell bei den höheren Leveln
PMI (PMP) ist echt eklig und aufwendig

Ich habe damals den Scrum-Master und den PMP gemacht. Der PMP muss alle 3 Jahre erneuert werden.

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Willst du das mit einer Fortbildung verknüpfen oder nur die Prüfung machen?

Meine letzte Prüfung habe ich bei Certible gemacht, die bilden da einige Dinge aus und verschicken sogar noch ein schönes gedrucktes Zertifikat am Ende :gift_heart::smiling_face::

Ehrlicherweise gibt es im agile Bereich so viele Ausprägungen, guck dir daher mal näher an, was dir da am sinnigsten für dich erscheint.

Alternativ hatte ich in der alten Firma einen Entwickler-Kollegen, der die Ausbildung zum systemischen Coach gemacht hat. Seine Herangehensweise an manche Problemstellungen hat uns damals sehr geholfen, was ich jetzt aber immer auch mit dieser Ausbildung in Verbindung bringe.

Bei uns ist aktuell leider nichts zu machen, aber ich möchte einen alten Arbeitskollegen gerne bei der Jobsuche unterstützen.

Gibt es eigentlich noch verlässliche Übersichten an Betrieben gewisser Branchen?

Ich kann mich erinnern, dass ich nach dem Studium und der Schule jeweils so eine mehr oder weniger handgemachte Liste an mehr oder weniger passenden Betrieben vom Arbeitsamt bekommen habe.

Bleiben eigentlich nur die Anzeigen bei der Arbeitsagentur und die Jobportale/Karrierenetzwerke?
Andere Tipps?

Er ist da nicht so die Rampensau ehrlich gesagt und ich will ihn jetzt auch nicht auf die ganzen Netzwerke pushen

Vielleicht kann man auch noch mal bei Wer Liefert Was stöbern nach Unternehmen.

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Oh das klingt sogar sehr gut, da er auch sehr darauf achtet, was das Unternehmen herstellt. Ich schau da mal rein bzw gebe das erstmal weiter.

Wow, den Kollegen bei der Jobsuche unterstützen lässt einen schon viel schneller mal seine aktuelle Situation nach dem Jobwechsel reflektieren.
So ist alles tutti, aber natürlich geht es jetzt erstmal die Gefühlsachterbahnfahrt abwärts nach anfänglicher Euphorie.

Na ja, jetzt erstmal ihn unterbekommen und selbst weitere Eindrücke sammeln.

Ich habe auch nicht das Gefühl einen Fehler gemacht zu haben oder totunglücklich zu werden.
Nur merke ich auch wie mir in meiner aktuellen Fully-Remote Stelle der regelmäßige persönliche Austausch fehlt, gerade mit den Führungsaufgaben.
Keine Ahnung, ob ich das durch andere Maßnahmen abgefedert bekomme (gemeinsame Mittagspausen mit alten Kollegen auswärts, mal in einen Workspace einmieten oder so) oder ob sich das einfach verläuft mit der Zeit.
Hatte nach dem ersten Job auch gedacht, dass ich nicht damit klarkommen werde in einer nicht-familiären-Arbeitsumgebung klarzukommen und bin jetzt in der IT für öffentliche Verwaltungen gelandet :grimacing:

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Habt ihr schon mal über einen Umzug in die Schweiz nachgedacht? Ich hätte da eine Idee. :bart:

In die Schweiz kommen. In der Schweiz kommen.

Der D-Rex.

Kannst ja mal ein Luftschloss für mich bauen :gift_heart:

Das ist doch der Horror. Rein inhaltliche Arbeit, der soziale Austausch und die persönlichen Beziehungen machen Arbeit doch erst menschlich und erträglich.

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Ja, zudem habe ich ein aufgeschlosseneres und kommunikativeres Team erwartet plus ein besseres Tooling als aktuell Skype for Business, das aber umkippt, wenn da mehrere Leute ihr Bild übertragen.

Komplett remote arbeiten ist wahrlich nicht immer einfach…

Ich mache das mittlerweile seit Oktober/November 2022. Die meiste Zeit taugt es mir sehr gut. Ich arbeite überwiegend kreativ (Writer/Editor), was natürlich oft auch analytische Tasks beinhaltet, hier und da Interviews und ein bis zwei Auswärtstermine im Monat.

Man muss in meinen Augen schon der Typ dafür sein, das zu machen. Ich für mich habe dadurch komplette Freiheit, wann, wo und wie ich arbeite. Ganz selten mal Deadlines, alles selbst auferlegt. Arbeitszeitvereinbarungen gibt es keine. Ich schreibe mir meine Stunden auch nicht auf.

Für mich ist der Austausch schon manchmal gut und motivierend, aber beileibe nicht immer nötig. Ich habe viel mehr davon, einfach meine Pausen so zu gestalten, wie ich es will. Mir fällt ein, dass ich mittags gern 10-12km laufen will? Dann mach ich das. Ich will mal ne Viertelstunde oder mehr mit den Hunden Gassi gehen? Meine Sache. Ich gehe 14 Uhr in die Garage und schraube bis 18 Uhr, bevor ich nochmal zwei Stunden am Abend dranhänge? Super.

Ich fahre alle paar Monate mal für ein paar Tage ins Büro (Sind ca. 750 km) und sehe meine Kollegen ab und an auf Dienstreisen. Mir reicht das völlig aus. Mehr brauche ich nicht. Die Vorteile, so viel freier im Handeln und Tun zu sein, wiegen die geringer gewichtete soziale Komponente komplett auf. Zumal ich allein viel produktiver im Schreiben bin als wäre ich im Büro.

Ich könnte zweifelsfrei auch noch in einer normalen Büro-Konstellation arbeiten. Aber will ich das? Nääää. Wenn ich Bock hab, beim Arbeiten auf’s Wasser zu schauen, fahr ich an den See und mach da mein Zeug. Für mich ist das die absolute Traumvorstellung eines Beschäftigungsverhältnisses.

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Der MS Support endet vor Ende 2025, da müsstet ihr mal ran. Remote arbeitet es sich effizienter und man hat seine Ruhe. Das Team an sich leidet dabei genauso wie der Umgang mit anderen Menschen. Und das kommt von mir, der Menschen eher meidet. Am Ende überwiegen für mich die von @una erwähnten Vorteile.

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Darf ich fragen was genau du beruflich machst? Geht das Richtung Werbung?

Klar. Ich arbeite für den weltweit größten Online-Marktplatz gebrauchter und klassischer Porsche Sportwagen namens Elferspot. Bin Chefredakteur des angeschlossenen Online-Magazins + verantwortlich für Eventwerbung und -organisation bei uns.

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Dem kann ich nur zustimmen. Jetzt seit einem halben Jahr fully Remote und bei meinem vorherigen AG auch max. 1 Tag/Woche im Büro. Und ich vermisse nichts. Im Gegenteil, so habe ich die Chance, meine Kinder (1,2) zwischendurch kurz zu sehen und im Zweifel auch mal auszuhelfen für ein paar Minuten.

1-2 im Monat treffe ich mich mit ehemaligen Arbeitskollegen zu Mittag, einmal im Monat fahre ich ins Büro - und das reicht mir vollkommen. In hänge den ganzen Tag ohnehin viel in Meetings oder bin am telefonieren mit Kollegen aus ganz Europa, sodass die Präsenz im Büro nicht viel ausmachen würde.

Persönlich kann ich mir nicht mehr vorstellen, mehr als 2 Tage/Woche ins Büro zu fahren. Die gesparte Zeit und Flexibilität möchte ich nicht mehr missen.

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Ist am Ende des Tages in meinen Augen auch eine Frage dessen, wie eigenständig man ist und wie sehr einen die Arbeit erfüllt.

Habe ich einen Job, der mir wenig Freude und Selbsterfüllung bringt, werde ich im HO mit all den Ablenkungen sicherlich nicht sonderlich effizient sein und vermutlich im Büro besser performen. Ist die Situation allerdings so, dass Arbeits- und Privatleben sehr fließend ineinander übergehen und man sich privat auch für Inhalte des Berufslebens interessiert, ändert sich in meinen Augen das Verhältnis dazu sehr.

Dann ist es auch beispielsweise bei langen Trips am Wochenende für mich vollkommen irrelevant, ob da möglicherweise irgendwelche Arbeitnehmerrechte nicht gewahrt sind oder ich beispielsweise Anspruch auf irgendwas daraus hätte. Es juckt mich einfach nicht. Das ist für mich ein guter Trade-Off für alle anderen Vorzüge, denn am Ende des Tages arbeite ich in genau dem Umfeld, das ohnehin mein Hobby ist. Himmel, wenn es sich anbietet, kann ich auch Freunde zu Events mitnehmen und mit denen Zeit verbringen, über die ich später berichte. Wie viele Menschen können behaupten, dass das ihre Arbeit ist?

tl;dr: Viel Glück gehabt, geiler Arbeitgeber, geile Branche, auch viel dafür getan, aber einfach happy mit allem. Hat sich gelohnt, dafür die Lebenszeitverbeamtung aufzugeben.

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Ich weiß dass du das ganze danach noch weiter ausführst und nicht so meinst, aber wenn im HomeOffice die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeit verschwimmen und ich nie richtig Feierabend machen und abschalten kann wäre das für mich ein Grund, schnellstmöglich was an meiner Arbeitssituation zu ändern.

Ich bin auch großer Freund des HomeOffices durch die angesprochenen Vorteile. Aber wie im Büro auch mache ich Nachmittags Arbeitslaptop und -Handy aus und habe Feierabend. Und zwar so lange, bis ich am nächsten Werktag die Geräte wieder einschalte. Das ist für mich auch elementar wichtig und kein HomeOffice Vorteil dieser Welt wäre es mir Wert, dass mein Arbeitgeber von mir verlangt, dann auch 24/7 zu Hause erreichbar zu sein.

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Sehe ich auch als komplett validen Punkt. Das war bei meinem alten Job definitiv auch so. Da hat es mich auch mental belastet. Ich bin zum Beispiel - als Geschäftsführer eines Schwimmbadbetriebs im Nebenamt - nie mit der Familie in besagtes Schwimmbad privat gegangen, weil ich dann immer nur an die Arbeit gedacht hätte und mir das sehr zu schaffen gemacht hat.

Deswegen sage ich ja, das ist ne extreme Typfrage, vielleicht ergänzt um eine Frage der Konstellation. Würde es so sein, dass ich gedanklich nie Feierabend machen könnte, würde ich das auch wieder anders sehen.

Vermutlich ist @Bouba hier der Extremfall als Unternehmer und hat da bestimmt auch einen interessanten Take zu.