Sticht auf jeden Fall aus der Masse der Bewerber hervor
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Tut mir leid. Wenn du den Post ausgedruckt und abfotografiert hättest, hätte ich nochmal drüber nachgedacht. So aber inhaltlich zu inkonsistent.
Der farbige Think-Before-You-Print Hinweis in der Signatur fehlt noch ![]()
Die Bewerbung kam online und er hat Werbung gemacht. Das passt doch, stell ihn ein, wir benötigen einen neuen Herbert.
Macht da jetzt noch jemand ein Shirt draus?
Mh … kunununu…nu-Bewertung über meinen alten Arbeitgeber abgeben oder nicht?
Fällt mir gerade schwer, das so hinzuschreiben, dass es nicht auf mich zurückzuführen ist.
Wobei das auch bei jeder anderen aktuellen Bewertung (Spoiler: die sind gerade alle nicht gut) auf mich projizierbar wäre ![]()
Und was ist dann mein Antrieb?
Dass der Betrieb daraus lernt?
Nochmal ordentlich was ablassen?!
Bewerber verschrecken?
…
Mh.
Nein.
Das ist doch ein Sammelbecken der Unzufriedenen oder Firmen lassen kritische Bewertungen verschwinden. Ob HR etwas macht, wenn man beim Austrittsgespräch sein Feedback gibt, ist fraglich, doch für mich ist es die bessere Option.
https://www.salon-herbert-royal.de/
Wer von euch hat diese Kabarett-Gruppe ins Leben gerufen?
Jemand von Kontakt zu folgendem Thema gehabt oder selber davon „betroffen“?
Kalte Upsells im ServiceDesk, monetäre Incentivierung der Abteilung / Mitarbeiter? gerne PM
Heute ist einer dieser Tage.
8 Uhr - Mitarbeiter A teilt mir mit, dass sein Vater gestorben ist.
9:30 Uhr - Gespräch mit Mitarbeiter B, dessen wiederholtes, persönliches Verhalten am Donnerstag eine riesige Welle ausgelöst hat, die mich die letzten drei freien Tage ständig - und bis in die Nacht beschäftig hat.
14 Uhr - Berechtigte Kritik an einem Team, deren Führungskraft das im Anschluss 1:1 und ohne nur eine Minute darüber nachzudenken seinem Team mitteilt und wo ich nun die nächsten Wochen der Arsch bin.
Worauf ich mich jetzt am meisten freue? Aufs 2 Stündige pumpen im Gym. Das ist wohl meine Art, das zu verarbeiten. Und natürlich hier, wo ich das eine oder andere Mal einen Schwachsinn von mir gebe, weil mein Hirn das wohl gerade braucht.
Edit:
17:03 - Ein Email kommt rein, dass mein Vorhaben, an dem ich während Wochen gearbeitet habe aus Kostengründen nun doch nicht umgesetzt wird. Ich gehe nach Hause.
Hast 3 Minuten Überstunden gemacht. Schreib die auf. Arbeitgebern muss man nichts gönnen.
„Hier sind 500€ extra dafür dass Sie sich nach der Arbeitszeit Gedanken gemacht haben, danke!“
Said no AG ever.
Wegen 17:03? Das läuft anders, heute waren es nur eine Stunde zu viel. Überstunden werden bei mir jedes Jahr au 0 gestellt, aber keine Sorge, ich habe schon lange damit aufgehört, das nicht zu beziehen und auch mal grosszügig zu meinen Gunsten abzurunden.
Gym lief auch super, ausgerechnet heute wollte Wonder Woman (könnte ihre Schwester sein) Beine Po machen. Die ist doch nie am Montag da. Alles besetzt, ständig. Scheisse.
Ich will dich nicht nicht klein reden. Aber ich habe eigennützig meine Situation abgeglichen.
In Situation 1 hätte meine Chefin zum Kollegen gesagt: „Ja, alles schön und gut mit dem Toten. Aber, ok - ausnahmsweise dürfen Sie Homeoffice machen. Aber das geht sonst nicht!“
Situation 2 würde totgeschwiegen. Vielleicht würde ihm auch mitgeteilt, dass du im Unrecht bist. Ohne dich angehört zu haben. Wenn du die Beteiligten darauf ansprechen würdest, würde man dich anlügen.
Das erinnert mich an eine Situation in der die Schule mal bei mir auf Arbeit angerufen hat. Ich solle Junior abholen. Er habe gebrochen und liege im Ruheraum um auf mich zu warten. Hab ich der Chefin erzählt. Reaktion: „Naja. Kann ich ja nun auch nicht ändern.“ Ich hab dann gesagt: „Ja, danke, ich hoffe auch das es ihm bald besser geht.“
Da fehlt es natürlich an Empathie. Solche Gespräche will niemand führen, doch sie sind nötig und mit Ignoranz es geht munter die Eskalationsstufen weiter bis es nur noch Verlierer gibt. Alles schon erlebt und wenn man sich vorstellt, was man sich selbst wünschen würde, kann man auch entsprechend handeln. Ich hatte drei Tage Zeit, mich vorzubereiten, das ist nicht immer so. Dem Gegenüber ist das oft nicht bewusst und bevor dann jemand mit dem Hammer drauhält, klärt man es besser sofort. So sehe ich das zumindest, es geht um die Entwicklung und um die Zukunft der Mitarbeitenden.
Mich nimmt das ehrlicherweise mit und ich benötige ein paar Tage, um das zu verarbeiten, wenn ich den Modus wechseln muss, wenn jemand uneinsichtig ist. Anderen gelingt das in ein paar Minuten, doch die sind oft auch laut, sehr dominant und interessieren sich einen Scheiss um die Leute.
Vor-/Nachteile eines Gewerkschaftsbeitritts?
Bei uns sind KOMBA und ver.di stark vertreten und es gibt eine Vereinbarung zu zwei Tagen Sonderurlaub für Mitglieder.
Klar, ich gebe einen Teil meines Gehalts dahingehend ab (0,42 % KOMBA, 1 % ver.di), habe aber meine Vertretung quasi im Unternehmen.
Aber habe ich bspw. als jemand der 99% Remote arbeitet dann die Arschkarte wenn es zum Streik kommt und ich muss dahingehend anreisen? („Zum Streik kommt er zur Firma, arbeiten will er hier aber nicht, mh?!“
)
#ÖD ![]()
Vor allem stärkst du damit das Kollektiv. Eine Streikandrohung der Gewerkschaft ist viel wirksamer, wenn der AG weiß, dass 90% der Leute in der Gewerkschaft sind und auch mitziehen werden. Siehe Piloten, die zu 99,9% in der VC organisiert sind.
Streiken darfst du auch, wenn du nicht in der Gewerkschaft bist. Und auch unabhängig davon, ob du im Betrieb oder im HO arbeitest. Gewerkschaftsmitglieder kriegen aber in der Regel dann ein Streikgeld von der Gewerkschaft gezahlt, während Nicht-Organisierte eben „unbezahlt frei“ haben.
