Ich habe mich schon immer gefragt:Wie spricht man fangsanalsatan aus?

Wobei die Mark tatsächlich* Grenzland ist und das Mark öhm… Glibbrige Masse? Wobei, Tomatenmark ist ja einfach nur zähflüssig.

*tolles Füllwort für gerade Gegoogeltes und nie zuvor Hinterfragtes

Aber war die eigentliche Frage nicht, warum das überhaupt so ist? Wir wussten, dass es Maskulinum, Femininum und Neutrum bei Landesnamen gibt und man beim Neutrum den Artikel i.d.R. nicht verwendet. Aber warum ist nun die Schweiz weiblich? Weil es die „Eidgenossenschaft“ ist? Oder warum ist der Oman maskulin und Italien neutral? Bei Staaten, deren Name auf -land oder -reich endet, ist das Neutrum nachvollziehbar. Selbstredend auch der Artikel „die“ bei Ländern, deren Name im Plural steht, wie z.B. USA, Niederlande oder Komoren. Aber ansonsten scheint es keine allgemeingültigen Erklärungen zu geben, wann welcher Artikel voransteht und muss daher wohl einzelfallabhängig betrachtet werden.

Die Mark als regionale Bezeichnung eines Grenzgebietes – wie in Uckermark, Mark Brandenburg oder Ostmark (:bob:) ist weiblich, beim Landesnamen Dänemark (der sich wiederum wohl von der Dänischen Mark ableiten soll) hingegen neutral. Auf den ersten Blick erscheint das nicht logisch.

Über die „Mark“ lässt sich im nun wieder der Bogen zu Thrashers Ausgangsfrage spannen, denn die deutsche Wikipedia sagt im Artikel zur Ukraine:

Also grob vereinfacht: „die Grenze“ = „die Ukraine“?

Um die Souveränität der Ukraine zu betonen (und es nicht als westlichen Grenzbereich eines wie auch immer gedachten russischen Herrschaftsgebeiets zu verstehen), wird wohl zumindest in der englischen Sprache mittlerweile auf den vorangestellten Artikel verzichtet.

Daraus könnte folgen:

„Dänemark“ ist im Gegensatz zur „Dänischen Mark“ nun eben auch kein Grenzterritorium eines übergeordneten Herrschaftsgebiets sondern ein souveräner Staat auf einem abweichendem Territorium und daher nutzt man es ohne Artikel?

Ich muss gestehen, ich finde solchen Kram immer spannender als es eigentlich nötig wäre. :ronaldo:

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Erstgespräch gehabt.

Vorläufige Diagnose: Leichte episodische Depression. Oder wenigstens an der Schwelle zu einer.

Was mich nach jetzt ein paar Tagen Abstand immer mehr ärgert: Die Psychologin meinte, man müsse jetzt nicht zwingend handeln. Dafür sei das alles zu wenig. Sie wolle meinen Zustand nicht bagatellisieren, aber mit Vollzeitjob und zwei Kindern hätte ich natürlich auch viel um die Ohren. Das sei halt stressig.

Ja gut. Aber kann man daran nicht trotzdem zermürben?

Wie dem auch sei. Ich nutze jetzt eine App zur Stimmungsdokumentation und kann hoffentlich bald die Online-Therapie beginnen. Die ist dann bei jemand anderem.

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Zu dem Thema fällt mir gerade etwas ein, was ich neulich irgendwo in den sozialen Medien gelesen habe: eine Person war auch frustriert, weil sie Schwierigkeiten hatte einen Termin bzw. einen Therapeuten zu finden ohne bis 2023 zu warten. Letzten Endes hat sie aufgegeben es über die Krankenkasse zu versuchen und hat stattdessen eine private Klinik aufgesucht. Die Terminfindung ging schnell, die Kosten beliefen sich wohl auf ~80€ pro Sitzung und sie meinte, dass sie die Entscheidung nicht bereut.

Wäre das nicht eine Option? ist finanziell natürlich eine Belastung, wobei ich auch nicht weiß wie viele Sitzungen die Regel sind.

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Bei der MindDoc-Nummer ist man wohl auf 24 Sitzungen begrenzt.
Sie meinte „leider“.
Ich dachte mir „Hö, ist doch voll viel“.

Keine Ahnung, was da so der Standard ist. Kommt vermutlich schwer drauf an, was mit einem los ist. Aber das wäre dann finanziell schon heftig, weshalb ich vorerst hoffe, schnell einen Digi-Therapeuten zu bekommen und dass der dann auch weiß, was er tut.

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Beschreibt Schweiz nicht auch eine natürliche Form einer Gegend?

Ansonsten sind die Niederlanden eigentlich auch ein Plural oder gibt es ein weibliches Land/e? :thinking:

Soweit ich weiß, nicht. Mir sind nur Holsteinische Schweiz, Sächsische Schweiz und Argentinische Schweiz geläufig und in allen Fällen besteht der Bezug zur Schweiz als „Land“, weil die genannten Gebiete diejenigen, die die o.g. Bezeichnungen geprägt haben, an die Schönheit der Schweiz erinnert haben sollen.

Im Fall der Niederlande definitiv plural (jedenfalls in der deutschen Sprache).