Gemuetliche Chi-Fi Ecke. ![]()
Einerseits ist es eine große Beruhigung für Leib und Seele seit einem Jahr nicht mehr prekär selbständig arbeiten zu müssen, sondern in einem ordentlichen Arbeitsverhältnis bei einem großen Träger der freien Wohlfahrtspflege tätig zu sein. Andererseits zieht damit auch eine gewisses finanzielles Yolotum in den Kopf ein. Aber vielleicht ist das gar kein negatives ‚Aber‘, sondern ein weiterer Vorteil. Wie dem auch sei:
Nach ca. 15 Jahren mit kleinen feinen selbstgebauten (natürlich nicht von mir) Lautsprechern wollte ich einen Schritt nach vorne. Ich kaufe (viel zu ?) viele Schallplatten und habe mir vorgenommen, die auch zu hören und nicht nur besitzen. Das ist ja eh ein Thema: Ich bin höchst anfällig für Vinyl-Fomo: „Die neue Grummelgnörd, der neue Stern am Dungeon Synth Funeral Depressive Dark Doom-Himmel, in 200er Auflage in beige-grüner Pressung bei super-underground-records ist draußen!“ und schon muss ich mir auf die Finger klopfen und den Warenkorb wieder leeren. Also habe ich mir vorgenommen, meine Abspielqualität zu erhöhen, die Pflege der Sammlung zu beginnen und gleichzeitig den Neuerwerb im Rahmen zu halten und endlich auch mal was wieder zu verkaufen. Nun habe ich letztes Jahr schon einen besseren Tonabnehmer für meinen Philips-Plattenspieler gekauft (falls sich wer auskennt: 412er Mark II statt der custom 402), habe stapelweise Schutzhüllen für die Cover und vernünftige Inlays für die Platten bestellt und dann ging es vor drei Wochen mit meinem 37 Jahre alten Verstärker zum HiFi-Nerd-Laden, um zu testen, welche Speaker dem wohl schmecken würden. Zwei Cappuccini und eineinhalb Stunden später war das geplante Budget nur um 80% überschritten. Stuttgart 21 wäre stolz. Und vor zwei Wochen durfte ich dann die Dingers abholen.
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Da an meinem Verstärker, warum auch immer, zwei Boxensets anschließbar sind, konnte ich direkt vergleichen, wie der Unterschied klingt. Es ist erstaunlich, WIE unterschiedlich das klingen kann. Als wenn wenn ich die ganze Zeit eine Duschvorhang über meine Boxen gelegt gehabt hätte. Ja klar, dreifacher Preis vermutlich, aber dennoch irre. Ich mag mir kaum vorstellen, was sich da rausholen ließe, wenn man mal wirklich teure Bauteile am Start hätte.
Auf jeden Fall zerrt yatas Gitarre jetzt viel klarer und fester am Herzen, werden Austin Lunns Krachschichten auch bis zur siebten Ebene durchschaubar und Pete Steeles lachhaft morbide Ernsthaftigkeit basst sich bis in die letzte Magenwindung.
Hurra Musik!
Disclaimer: Ja, das ist Emmitt Smith da hinter dem Ronnie. Der war eine Draufgabe zu Joey B und ODB und sieht einfach Schmuck aus. Trotz Cowboy.
Ich hab keine Ahnung von dem Zeug, war aber letzte Woche mit einem Freund auf der High End Messe, welche heuer zum ersten Mal in Wien stattgefunden hat.
Wenn Geld jetzt keine Rolle mehr spielt bei dir, kauf nächstes Mal das:
Kostet nur ein paar Millionen oder so.
Law of diminishing returns, ab einem gewissen Level werden die Qualitätssprünge immer kleiner und teurer.
Auf jeden Fall waren die Elacs eine gute Investition, alle LS, die ich von denen gehört habe, spielen deutlich über dem Preis. Dagegen war ich bei Modellen im fünfstelligen Bereich oft ein wenig enttäuscht. Klar klangen die hervorragend, aber es war nicht mehr dieser gigantische Unterschied.
Kleine Anmerkung noch: Als nächste Investition würde ich evtl. Ständer für die Dinger in Betracht ziehen. Ich glaube freistehend würden die Dinger noch besser klingen.
Ach, eins hatte ich noch vergessen:
Bei mir ist jetzt auch eine OkkiNokki eingezogen. Weil: Wennschondennschon. Jetzt frage ich mich, ob ich da irgendwas falsch machen kann, bzw. wieviel Putzwasser ich da auf die Platte kübel. Ich glaube, ich bin da etwas zu sparsam.
Für wieviele Schallplatten reicht denn so eine 50ml-Flasche. Ich tropf da immer soviel rauf, dass gerade alles mit leichtem Verstreichen bedeckt ist. Oder soll da schon ordentlich was druff?
Endlich hört mal jemand auf mich.
Tendenziell lieber etwas zuviel als zu wenig. Wenn du das Mittel verteilt und etwas einwirken lassen hast, sollte die Platte immer noch komplett bedeckt sein.
Btw. am meisten Mittel brauchst du immer bei der ersten Platte bis die Bürste vollgesogen ist. Von daher empfiehlt es sich, mehrere Platten hintereinander zu waschen. Ich habe jeweils so +/- fünf Platten gewaschen, irgendwann sind die Bürsten vom Absaugkopf zu nass um sauber absaugen zu können .
ja gut, das ist ja im, ersten halben Jahr eh klar…einmal mpüssen ja alle durchgewaschen sein.
Ans Einwirken habe ich bisher nicht gedacht. Ich verstreiche das mit der Bürste für so 5-6 Umdrehungen und sauge dann 3-4 Umdrehungen lang ab. Länger einwirken lassen?
Ich habe es jeweils etwa 30 Sekunden einwirken lassen, dann einige Umdrehungen mit der Bürste (in beide Richtungen), dann zwei Runden absaugen. Ich habe aber keine Ahnung, was der Hersteller bei den neuen Okki Nokkis vorgibt.






